sind Fleischesser die schlechteren Menschen.

  • Ersteller Ersteller Schlangenstab
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das ist die Perversion des Menschen teilw. aber ist ja nichts Neues.
Wenn sich jeder bewusst ist, wie die Kreisläufe funktionieren und sich bewusst ist was er isst. Wird er auch auf solche Dinge verzichten, ... .
Sei die Gänsestopfleber für Gourmanden und Gourmets oder Andere Produkte.
Der Reichtum gewisser Leute hat eben das auch im Griff sich aus langer langweile etwas sehr exklusives zu gönnen. Aber ein umdenken muss im allgemeinen stattfinden, dass man sich wieder bewusst wird, was man eigentlich isst. Sei dies beim Fastfood oder bei Premiumprodukten.
Das wichtige ist, Hirn einschalten auch beim essen.
lg
Cyrill


Jep so is es:)
 
Werbung:
Das Bewusstsein muss geschult werden und das möglichst früh, ... .
Am besten Kinder lernen wieder einen Bezug zu bekommen zu der Nahrung. Ebenfalls täte es auch vielen Erwachsenen gut. Denn nur wer weiss was er isst, weiss auch was er damit verursacht. Das Wissen muss man sich aneignen und mit dem Konsumverhalten, wird auch das Angebot gesteuert.
Also lieber mehr Wissen als zu wenig über die Nahrung, denn sie sagt vieles aus auch über den Menschen der sie konsumiert. Sage mir was Du isst und ich sage Dir wer Du bist, ... . Unwissenheit schützt auch nicht vor (Strafe), d.h. die Umwelt und die Natur sollten in Einklang und nicht im Krieg mit uns stehen.
Ebenfalls wichtig, es ist nie zu spät für ein umdenken. Aber das Denken muss man sich angewöhnen.
lg
Cyrill
 
Das wichtige ist, Hirn einschalten auch beim essen.

Ja klar, hab mich nur eben bisschen erschrocken. :)

Gänsestopfleber war für mich immer tabu (abgesehen vom Preis), und seit ich weiss, dass die Gänse in Ungarn lebend gerupft werden, habe ich sämtliche Daunendecken und -polster aus meiner Wohnung verbannt. Auf Microfaser ruht sich's auch weich. :D

@Schlangenstab:

Stimme dir völlig zu.

lichtbrücke
 
Der Mensch ist einfach oft zu faul um nachzudenken, würde er dies öfters tun und sich interessieren, dann würde er auch bewusster leben. Gilt für jeden Bereich im Leben, man kann nicht nur konsumieren, man muss sich auch Gedanken machen über das WAS man konsumiert.
lg
Cyrill
 
Ich weiss nicht, ob's euch interessiert.

Heute habe ich Valess-Toskana (vegetarisches Schnitzel) gegessen und es hat mir sehr geschmeckt.

Tofubällchen und Cornatur finde ich auch eher fade, aber diese Valess-Schnitzel mit den verschiedenen Füllungen sind sehr lecker und schmecken sehr ähnlich wie Putenfleisch.:)
 
Ich weiss nicht, ob's euch interessiert.

Heute habe ich Valess-Toskana (vegetarisches Schnitzel) gegessen und es hat mir sehr geschmeckt.

Tofubällchen und Cornatur finde ich auch eher fade, aber diese Valess-Schnitzel mit den verschiedenen Füllungen sind sehr lecker und schmecken sehr ähnlich wie Putenfleisch.:)


Ich mag auch die Tofuschnitzel:)

Aber ich ess sie ganz selten weil sie für eine Familie einfach zu teuer sind.
Also mir sind sie zu teuer.

Ich mache gerne Erdäpfel - Maismehl - Karottenschnitzel geht schnell und schmeckt den Kindern.

Was auch lecker ist und ich bis vor kurzem noch nie gegessen habe,
Sellerieschnitzel:)
 
Was ich persönlich spannend finde, die Vegetarier brauchen immer etwas als Fleischersatz, etwas wie aussieht wie Fleisch, etwas was fast schmeckt wie Fleisch. Wäre es denn nicht einfacher das Orginal zu nehmen als nur die Kopie. Bzw. ein gutes Stück Fleisch aus Argerechter Haltung, wo man weiss, das Tier dafür hatte nicht leiden müssen?
lg
Cyrill
 
Ich mag auch die Tofuschnitzel:)

Aber ich ess sie ganz selten weil sie für eine Familie einfach zu teuer sind.
Also mir sind sie zu teuer.

Ich mache gerne Erdäpfel - Maismehl - Karottenschnitzel geht schnell und schmeckt den Kindern.

Was auch lecker ist und ich bis vor kurzem noch nie gegessen habe,
Sellerieschnitzel:)

Ich mag nur den geräucherten Tofu mit Wasabi-Sauce.:)

Was auch sehr lecker ist: Panierter und in Olivenöl gebratener Weichkäse.
 
Was ich persönlich spannend finde, die Vegetarier brauchen immer etwas als Fleischersatz, etwas wie aussieht wie Fleisch, etwas was fast schmeckt wie Fleisch. Wäre es denn nicht einfacher das Orginal zu nehmen als nur die Kopie. Bzw. ein gutes Stück Fleisch aus Argerechter Haltung, wo man weiss, das Tier dafür hatte nicht leiden müssen?

Schlangi, ich geb's ja zu, dass uns die Jahrtausend alte Tradition sicherlich geprägt hat. Und ich gebe auch zu, dass ich Jamon Serrano über alles liebe.

Dennoch, ich könnte keiner Kuh in die Kehle beissen und keiner Sau ins Herz stechen - und wenn ich mir das immer wieder vor Augen führe, verzichte ich inzwischen ganz bewusst darauf.:)
 
Werbung:
Welche Abfallprodukte meinst du?
Die meisten pflanzlichen Abfälle lassen sich ausgezeichnet kompostieren ... das gibt guten Humus und Nährstoffe für die jungen Pflanzen
Aber auch wenn sich die Pflanzen zersetzen entsteht CO2 und andere Stoffe.
Schlussendlich gibt es aber auch Regionen wo sich der Getreideanbau und solche Dinge überhaupt nicht lohnen, beispw. die Topographie der Alpenländer zeigt doch, dass viele Weideflächen für etwas Anderes gar nicht genutzt werden können als für Milch und Graswirtschaft. Das heisst dort kann man nur Gras anpflanzen und Nutztiere halten für die Milch- oder Fleischgewinnung.
Ebenfalls ist es nicht möglich, dass jedes Land Selbstversorger sein kann. Dh. es werden wieder massive Transportwege anfallen. Reis, Mais, Soja und die Anderen wichtigen Pflanzen werden in Massenkulturen angebaut und sind sehr deshalb auch keine wirkliche umweltschonende Variante. Also um die Menschheit nur mit Getreide oder Gemüse und Anderem zu versorgen, reichen die Flächen nicht und wir werden immer auf import angewiesen sein.
Also schlussendlich ist meine persönlichen Erachtens, der Mix die beste Variante. Ebenfalls sollte man aufhören EU-Fleisch zu Dumpingpreisen an Drittweltländern zu verscherbeln und dort noch die ansässige Bevölkerung konkurrenzieren. Weniger ist mehr ist meines erachtens ein gesunder Mittelweg. Weniger Fleich produzieren, dafür viel bessere Qualität und weniger Billigrohstoffe importieren, sondern mehr darauf achten, dass man sich regional versorgen kann. Der Umwelt zuliebe.
lg
Cyrill
Da bin ich anderer Ansicht, weil Massen an pflanzlichem Getreide, Soja und Co ausschließlich für die Fleischproduktion angebaut werden ... eben deswegen weil man für die Erzeugung von 1 kg Fleisch 10 kg Getreide oder mehr benötigt. Die Erzeugung von Fleisch ist total kontraproduktiv und nur mittels Subventionen aufrecht zu erhalten.

Im alten Griechenland hatten sie damals dasselbe Problem, wie wir heute. Durch die Verstädterung (viele Menschen sind in die Städte gezogen) haben die Leute immer mehr Fleisch konsumiert. Da gibt es einen überlieferten Dialog von Platon mit Sokrates, wo sie dieses Problem aufgreifen. Und Platon warnt davor, dass die Landflächen bald nicht mehr ausreichen werden, die Bevölkerung Griechenlands zu ernähren und die Gefahr eines Krieges droht ... weil Griechenland sich neue Landmassen aneignen müsste/könnte. Man sieht dass sich gewisse Probleme in der Geschichte immer wieder wiederholen. Der Kampf um die Ressourcen. Und die Fleischindustrie ist ein wahrer Ressourcenverschwender. Interessant an diesem Dialog ist auch, dass Platon und Sokrates in diesem Zusammenhang auch einen Anstieg der Krankheiten erwarten ... "auch Ärzte werden wir mehr brauchen, mit dieser neuen Lebensart" ...

Es gibt sicher auch Regionen und Konzepte, die die Fleischerzeugung in einem vernünftigeren Licht erscheinen lassen, wie eben BIO ... und in zweiter Linie auch REGIONAL, wie du schreibst.

lg
Topper
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben