Gut - wenn Du es Dir nicht (!) leicht machst, dann lies mal ein wenig....
http://www.geo.de/GEOlino/natur/pflanzen/4932.html?p=1
möglichst Seite 1 und 2
oder hier
http://www.morgenpost.de/printarchiv/wissen/article179078/Wenn_Pflanzen_sprechen.html
Der Link kickt einen immer wieder raus - daher habe ich es hierher kopiert:
Wenn man die Sprache der Pflanzen hören könnte, dann wäre es laut im Wald, er wäre erfüllt vom Brummeln, Schwatzen und Schreien der Bäume und Kräuter. Doch wir können ihre Stimmen nicht hören, ihre Sprache besteht nicht aus Worten, sondern aus Düften. Sie zu verstehen haben sich die Forscher vom Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena zum Ziel gesetzt.
Da Pflanzen an ihren Standort gebunden sind, brauchen sie Verbündete. Zur Sicherung ihrer Fortpflanzung sind viele von ihnen auf Insekten angewiesen. Deshalb bilden sie Blüten, um die Bestäuber anzulocken, und belohnen sie mit Nektar und Pollen. Weil Pflanzen auch nicht vor ihren Feinden davonlaufen können, haben sie viele Strategien entwickelt, um sich gegen Parasiten zu wehren. Sie sind besetzt mit Stacheln und Haaren oder sie machen ihnen mit Giftstoffen den Garaus.
Oft reichen diese Abwehrstrategien aber nicht aus, da Insekten im Laufe der Evolution sehr schnell resistent gegen solche Waffen werden. Da hilft nur eine Allianz mit dem Feind des Feindes. So erzeugen zum Beispiel Maispflanzen einen Duftstoff, wenn sie von Raupen angefallen werden. Deren natürliche Feinde, die Schlupfwespen, folgen dem chemischen Hilferuf, da er leichte Beute verspricht. Sie legen ihre Eier in die Raupen ab, und die Larven, die daraus schlüpfen, fressen sie von innen her auf.
Wie aber wissen die Pflanzen, dass sie von Parasiten angegriffen werden? Als Ted Turling von der Universität Neuenburg mit den Jenaer Forschern versuchte, Maispflanzen einen Hilferuf zu entlocken, blieben sie zunächst erfolglos. Also bestrichen sie die Blätter mit dem Kot der Raupen - aber wiederum keine Reaktion. Erst als sie den Speichel der Raupen auf den Blättern verteilten, begannen die Pflanzen, Duftsignale auszusenden.
Besonders wehrhaft ist die Tabakpflanze. Wird sie angegriffen, so beginnt sie, Nikotin in ihren Blättern anzureichern. Die meisten Feinde schlägt sie so in die Flucht, nicht aber die Raupen des Tabakschwärmers. Diese speichern das Nikotin sogar im Körper, um sich selbst gegen Fressfeinde zu schützen. Doch die Tabakpflanze erkennt, mit wem sie es zu tun hat: Wird sie von den Raupen befallen, so produziert sie statt Nikotin einen Stoff, der deren Verdauung schädigt.
Diese Kommunikation funktioniert sogar über Artgrenzen hinaus: Der wilde Tabak kann die Warnsignale von verletzten Exemplaren des Wüsten-Beifußes wahrnehmen und darauf reagieren.
Doch welchen Vorteil hat denn eine Pflanze, wenn sie ihre Konkurrenten auf die Gefahr vorbereitet? Die Evolutionstheorie lehrt uns doch, dass sich die konkurrenzstärksten Arten durchsetzen. Doch das greift zu kurz. Oft nehmen sich Pflanzen nicht nur gegenseitig Licht und Nährstoffe weg, sondern sie profitieren auch voneinander. So ist es bei Wassermangel besser, eine Nachbarpflanze zu haben, die vor trockenem Wind schützt. Genauso kann es sich lohnen, andere Pflanzen vor gefräßigen Schädlingen zu warnen, damit sie sich verteidigen können. Denn eine befallene Nachbarpflanze bildet eine Brutstätte für Ungeziefer und ist ein größerer Nachteil als ein gesunder Konkurrent.
Könnte man solche Mechanismen nicht zur Schädlingsbekämpfung nutzen? Viele Nutzpflanzen besaßen ursprünglich solche Abwehrstrategien, haben aber verlernt, Hilferufe auszustoßen, Nützlinge anzulocken und Schädlinge mit biochemischen Tricks abzuwehren. Bei der Zucht wurden sie nach dem Ertrag und nicht nach ihren sprachlichen Fähigkeiten selektiert. Es gibt Bestrebungen, den Nutzpflanzen das Sprechen wieder beizubringen, damit sie sich wieder selbst verteidigen können. Damit könnte nicht nur die Umwelt von Pestiziden entlastet, sondern auch bares Geld gespart werden.
Erschienen am 06.01.2007
und last not least -
hier gibt es ein interessantes Buch zu kaufen zu dem Thema ....
aber Vorsicht - der Salat könnte im Halse stecken bleiben....
http://www.amazon.de/Das-geheime-Leben-Pflanzen-emotionalen/dp/3596219779
Kurzbeschreibung
Durch wirklich bahnbrechende wissenschaftliche Versuche wurde inzwischen bewiesen, was Außenseiter unter den Pflanzenforschern schon vor Jahrhunderten zu behaupten wagten: Pflanzen reagieren wie Menschen. Sie haben Gefühle und Erinnerungsvermögen, nehmen optische und akustische Eindrücke wahr und unterscheiden zwischen Harmonie und Dissonanzen. In Experimenten wurden Pflanzen an empfindliche Meßgeräte angeschlossen. Diese Geräte zeigen an, daß Pflanzen erschreckt reagieren, wenn sie sich bedroht fühlen, und freudig, wenn sich ihnen ein Freund näherte.
Die Entdeckung der Pflanzen als beseelte Lebewesen und ihrer physischen und emotionalen Beziehungen zum Menschen eröffnet atemberaubende Perspektiven für unser gesamtes Naturverständnis.
Was wir über die »Blumensprache« wissen, wie ihre Bio-Signale zu verstehen sind und wie all diese revolutionierenden Erkenntnisse sich praktisch nutzen lassen, haben die Autoren in diesem Pionierwerk über die neue Wissenschaft von dem Verhalten der Pflanzen hier erstmals dargestellt.
Es ist immer viel leichter, zu töten und sich dann genüsslich über das Opfer herzumachen, wenn man die Schreie nicht hört....
aus diesem selben Grund werden den Tieren bei Tierversuchen ja auch gerne die Zungen herausgeschnitten, -
"weil einem das ununterbrochene Schreien ja so sehr nervt beim arbeiten"
Die Pflanzen machen es uns da leichter - sie schreien in einer Frequenz, für die wir zu unvollkommen und dumm sind, sie zu hören......
und daher kann man sich prima dann so:
beruhigen.....
Doch bin ich eigentlich absolut sicher, daß dies entweder nicht gelesen wird oder als Quatsch abgestempelt wird....
Ja - so sind wir, wir Menschen -
andere verurteilen ist leicht und man fühlt sich so gut und vollkommen dabei -
Ein wenig mehr Demut, Dankbarkeit und Nachsicht mit anderen ist gar nicht so furchtbar verkehrt - denn wir sind - wie gesagt alle nicht so besonders vollkommen.......
Daher - um dann mal ganz klar die Titelfrage zu beantworten:
Nein , Fleischesser sind auf gar keinen Fall die schlechteren Menschen.
Es ist ganz egal, was oder wen wir die Lebensenergie entziehen, um unseren Körper zum überleben zu bringen.
Wichtig ist nur, nichts umsonst zu töten - doch darin haben wir eben auch nicht unsere Meisterschaft errungen -
weder die Fleisch - noch die Pflanzenfresser.......
wir wollen immer alles zu viel und zu jeder Zeit.......
Schönen Abend blue