Sexuelle Enthaltsamkeit

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Was mich vor allen Dingen wundert ist, dass bei den angeblich Erleuchteten nicht die geringste Spur von spiritueller Ekstase zu finden ist. Die einzige Ekstase, die sie vermutlich kennen, ist die 10-Sekunden-Ekstase des Orgasmus'. Und der laufen sie pausenlos hinterher.
Spirituelle Ekstase hat ja auch nichts mit Erleuchtung zu tun, opti. Sie ist ein Kennzeichen der Vorstufen des Weges. Was meinste wohl, wie euphorisierend es wirkt, wenn sich einem Gott erstmalig offenbart im Inneren? Ein Erleuchteter sieht Gott nicht nur, er hat ihn in sich verwirklicht. Die Ektase der Anfangszeit hat er hinter sich gelassen, er ist in innerem Frieden und tiefer Glückseligkeit, strahlt Weisheit und Liebe aus. Aber keine Spur von spiritueller Ekstase.
 
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Forget U.G. Krishnamurti. Wenn es dir so schwer fällt, enthaltsam zu leben, dann tu' doch was du nicht lassen kannst und freunde dich meinetwegen mit der verschrobenen Welt der Theosophie an. Aber erwarte bitte keine Erleuchtung. Gehe ich recht, dass du Moslem bist oder zumindest mit dem Islam sympathisierst? Dann solltest du dich vielleicht einmal etwas gründlicher mit dem Sufismus beschäftigen. Dort war Enthaltsamkeit nämlich sehr wichtig. Warum hat Atatürk, der Gründer der Türkei, wohl den Sufismus verboten?


Eine Zeitlang besuchte ich J.Krishnamuri mit meiner Frau in Madras. Wir führten lange, ernste Gespräche, die uns aber nichtweiterführten. In mir blieb das Gefühl zurück, daß er den Zuckerwürfel wohl gesehen, aber niemals von ihm gekostet hat.“ In welchem Zustand auch immer Krishnamurti sich befinden mochte, so war es
doch klar, daß er für U.G. keine Hilfe war. Nach seiner Kalamität nahm U.G. dem älteren Mann gegenüber eine harte Haltung ein und nannte ihn „den größten Schwindler des 20. Jahrhunderts“ und einen „Lieferanten von archaischem,
veraltetem, und überholtem viktorianischem Quatsch“. Er hat niemals die
persönliche Integrität dieses Mannes in Zweifel gezogen, glaubt aber, daß er den Prinzipien seiner eigenen Lehre zuwiderhandelt.
„Er brandmarkt Systeme, und eröffnet Meditationsschulen; er spricht von der lähmenden Wirkung der Konditionierung, und dann betreibt er Schulen, die noch mehr Konditionierungen schaffen; er redet von Einfachheit und baut weltumspannende Grundstücksgesellschaften auf; er sagt, man sei ganz auf sich selbst verwiesen und tut dann alles, um seine Lehre für die Zukunft zu erhalten.“ sagt U.G.

Des weiteren besteht U.G. darauf, daß J. Krishnamurti die Leute auf subtile Weise dazu verleitet, an ein spirituelles Ziel zu glauben, ein Ziel, das darüber hinaus auch durch bestimmte Techniken erreicht werden könnte -‘passives Gewahrsein‘, ‘freie Erkundigung’, ‘direkte Wahrnehmung’,’ Skeptizismus’ und so weiter. J. Krishnamurti spricht von einer Transformation im Bewußtsein, während U.G. die Vorstellung einer Transformation vollkommen ablehnt.


„Es gibt nichts, das transformiert werden kann, es gibt keine Psyche, die es zu revolutionieren gilt und kein Bewußtsein, das man dazu benützen könnte, sich selbst zu verbessern oder zu ändern,“ sagt U.G.



Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
Eine Zeitlang besuchte ich J.Krishnamuri mit meiner Frau in Madras. Wir führten lange, ernste Gespräche, die uns aber nichtweiterführten. In mir blieb das Gefühl zurück, daß er den Zuckerwürfel wohl gesehen, aber niemals von ihm gekostet hat.“ In welchem Zustand auch immer Krishnamurti sich befinden mochte, so war es
doch klar, daß er für U.G. keine Hilfe war. Nach seiner Kalamität nahm U.G. dem älteren Mann gegenüber eine harte Haltung ein und nannte ihn „den größten Schwindler des 20. Jahrhunderts“ und einen „Lieferanten von archaischem,
veraltetem, und überholtem viktorianischem Quatsch“. Er hat niemals die
persönliche Integrität dieses Mannes in Zweifel gezogen, glaubt aber, daß er den Prinzipien seiner eigenen Lehre zuwiderhandelt.
„Er brandmarkt Systeme, und eröffnet Meditationsschulen; er spricht von der lähmenden Wirkung der Konditionierung, und dann betreibt er Schulen, die noch mehr Konditionierungen schaffen; er redet von Einfachheit und baut weltumspannende Grundstücksgesellschaften auf; er sagt, man sei ganz auf sich selbst verwiesen und tut dann alles, um seine Lehre für die Zukunft zu erhalten.“ sagt U.G.

Des weiteren besteht U.G. darauf, daß J. Krishnamurti die Leute auf subtile Weise dazu verleitet, an ein spirituelles Ziel zu glauben, ein Ziel, das darüber hinaus auch durch bestimmte Techniken erreicht werden könnte -‘passives Gewahrsein‘, ‘freie Erkundigung’, ‘direkte Wahrnehmung’,’ Skeptizismus’ und so weiter. J. Krishnamurti spricht von einer Transformation im Bewußtsein, während U.G. die Vorstellung einer Transformation vollkommen ablehnt.


„Es gibt nichts, das transformiert werden kann, es gibt keine Psyche, die es zu revolutionieren gilt und kein Bewußtsein, das man dazu benützen könnte, sich selbst zu verbessern oder zu ändern,“ sagt U.G.



Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:

Dass du keine Lust auf Enthaltsamkeit hast, weiss ja nun wirklich jeder. Warum machst du dann keinen eigenen Threat auf, in dem du mit Leuten diskutierst, die über die Vorzüge der Sexualität mit dir reden wollen? Wenn ich im Meditationsthreat über Enthaltsamkeit geredet habe, dann hat man spätestens nach drei Beiträgen von mir, alle meine Beiträge gelöscht, weil man meinte, sie seien off-topic. Habe ich dann noch weitere Beiträge veröffentlicht, dann hat man entweder den Threat mit der Begründung, meine Beiträge seien off-topic, geschlossen oder mich gesperrt. Ihr aber rennt nun schon seit mehr als 50 Seiten hinter mir her, um immer wieder in destruktiver Weise mitzuteilen, dass euch die Enthaltsamkeit nicht gefällt. Ich finde es schon sonderbar, mit welcher Ungleichheit die Moderatoren hier immer wieder verfahren. Wenn also in meinem Threat jeder nach Lust und Laune seine Beiträge veröffentlichen kann, obwohl ich darum gebeten habe, dass ich mich speziell mit Leuten unterhalten möchte, die an dem Thema "sexuelle Enthaltsamkeit" interessiert sind, dann verlange ich zukünftig dasselbe Recht wie alle, dass ich nämlich ebenfalls im Meditationsthreat meine Beiträge veröffentlichen darf, ohne dass meine Beiträge sofort als off-topic betrachtet und gelöscht werden, ohne dass die Threats oder ich selber gesperrt werde.
 
Du solltest meine Beiträge vielleicht etwas gründlicher lesen. Ich rede hier über Dinge, die ich selber erfahren habe. Sie sind also nicht nur angelesen. Ich bezweifle auch gar nicht, dass du Visionen hast. Man muss diese allerdings richtig einordnen. Visionen haben nichts mit übernatürlichen Vorgängen zu tun. Sie sind vielmehr Ausdruck körpereigener Drogen, die die Phantasie sehr intensiv anregen können. Aber du erhälst letztendlich die Ergebnisse, die du selber hineininterpretierst. Und wenn du religiös bist, dann nimmt deine Gottesvorstellung natürlich selbstverständlich Gestalt an, weil du es selber hinein interpretierst. Solche Phänomäne sind mitlerweile in der Wissenschaft bekannt und sie werden von der Neurotheologie auch untersucht.

Ich möchte dich einmal auf einige Berichte aufmerksam machen
Du solltest meine Beiträge vielleicht etwas gründlicher lesen. Ich rede hier über Dinge, die ich selber erfahren habe. Sie sind also nicht nur angelesen.
Weshalb zitiert du da hier Seitenlang dann irgendwelche Dinge die eigentlich nicht von dir stammen????Versteh ich nicht.:liebe1:

Ich bezweifle auch gar nicht, dass du Visionen hast. Man muss diese allerdings richtig einordnen. Visionen haben nichts mit übernatürlichen Vorgängen zu tun. Sie sind vielmehr Ausdruck körpereigener Drogen, die die Phantasie sehr intensiv anregen können. Aber du erhälst letztendlich die Ergebnisse, die du selber hineininterpretierst. Und wenn du religiös bist, dann nimmt deine Gottesvorstellung natürlich selbstverständlich Gestalt an, weil du es selber hinein interpretierst. Solche Phänomäne sind mitlerweile in der Wissenschaft bekannt und sie werden von der Neurotheologie auch untersucht.
Dann stellst du damit dann eigentlich alles in Frage. Sogar unsere eigentliche Existenz. So wie du es schreibst sind wir , nur wir Menschen existent. Sonst nichts. Wenn das so richtig ist für dich, wird es so schon passen. Jedes Channeling, jeden Kontakt mir dem ,wie wir es bezeichnen, Jehnseits usw, stellt sich mit dieser Aussage in Frage.
Weisst du es ist ganz normal für Menschen die etwas nicht verstehen,und Angst vor etwas haben, dies dann der Wissenschaft zuzuordnen. Damit fällt ihre eigene Intuition, ihr eigenes altes Wissen usw. alles weg. Es wird die Verantwortung des eigenen Erlebens in etwas weitergegeben, das wir dann als Wissenschaft bezeichnen.
Es wird damit kleiner gemacht wie es eigentlich ist.
Wenn dies dein Weg ist passt es doch. Ist aber nicht meiner.
Bitte beanworte doch endlich mal die Frage, weshalb du dich hinter diesen vielen Ausführungen die du hier aufführst versteckst.
Ich bin mir sicher du hast etwas in dir, dass du schreiben könntest zu diesem Thema und nicht nur immer irgendwas, was irgendjemand mal irgendwann gesagt oder geschrieben hat. Ich habe hier kaum etwas von dir gelesen. Nur immer die gleich Laier. Nur Zitate von deinen Vorbildern.:liebe1:
 
Die einzige Ekstase, die sie vermutlich kennen, ist die 10-Sekunden-Ekstase des Orgasmus'. Und der laufen sie pausenlos hinterher.

... dann hast Du die Sexualität nie begriffen. Nie als das, was sie ist. Es geht dabei nicht um Deine 10 Sec (warum sooo kurz?). Es geht dabei um viel, viel mehr. Es bedeutet Verschmelzung mit dem Menschen den man liebt. Sich einander hingeben. Der Orgasmus ist dabei nicht die Hauptsache. Sie ist ein schöner Nebeneffekt. Es ist wunderschön, mit dem geliebten Partner auf psychischer und physischer Ebene zu verschmelzen. Wer es aber nie erfahren hat, kann es sich natürlich nicht vorstellen.

vielleicht sind Menschen, die sich mit Herz und Seele aufeinander einlassen können, der Erleuchtung viel, viel näher als jene, die sich mit Macht alles versagen und nur für sich und ihre Ideale leben?

Mich habe Deine seitenweisen Zitate aus irgendwelchen Schriften nicht überzeugen können, Opti. Immer noch nicht. Ich bevorzuge immer noch das irdische Leben mit allem was dazu gehört. Auch mit den Problemen und Schwierigkeiten die es mir bietet. Gehört alles zusammen und macht das Leben aus.
 
Jedes Channeling, jeden Kontakt mir dem ,wie wir es bezeichnen, Jehnseits usw, stellt sich mit dieser Aussage in Frage.

Kann ich davon ausgehen, dass du selber channelst? Was meinst du denn, passiert beim Channeln?

Ich bin mir sicher du hast etwas in dir, dass du schreiben könntest zu diesem Thema und nicht nur immer irgendwas, was irgendjemand mal irgendwann gesagt oder geschrieben hat. Ich habe hier kaum etwas von dir gelesen.

Ich rede über das Thema Enthaltsamkeit, nicht über mich.
 
Anmerkung: Der Sufismus

1. Auslöschen der sinnlichen Wahrnehmung.
2. Aufgabe des Verhaftetseins an individuelle Eigenschaften.
3. Sterben des Ego.
4. Auflösung in das göttliche Prinzip.​

Das oberste Ziel der Sufis ist, Gott so nahe zu kommen wie möglich und dabei die eigenen Wünsche zurückzulassen, wobei der Suchende danach strebt, die Wahrheit schon in diesem Leben zu erfahren und nicht erst auf das Jenseits zu warten. Dies spiegelt sich klar in dem Prinzip "zu sterben bevor man stirbt" (Wiedergeburt im jetzigen Leben) wieder. Hierzu versuchen die Sufis, die Triebe der niederen Seele bzw. des tyrannischen Ego so zu bekämpfen, dass sie in positive Eigenschaften umgeformt werden. Auf diese Weise kann man einzelne Stationen durchlaufen, deren höchste die reine Seele ist. Diese letzte Stufe bleibt jedoch ausschließlich den Propheten und den vollkommensten Heiligen vorbehalten.

Die Sufis suchen durch tägliche regelmäßige Meditation Gott nahe zu kommen oder mit Gott bereits im irdischen Leben eins zu werden. Kommen Sufis einem solchen Zustand nahe, geraten sie oft in Trance. Ein bekanntes Beispiel für Trancezustände bei Sufis sind die so genannten drehenden Derwische aus Konya in der heutigen Türkei, die sich um ihre eigene Achse drehen und dadurch in Trance geraten. Während iher Meditation (Anrufung Gottes) rezitieren die Sufis immerwährend, wie bei der Mantrameditation, bestimmte Stellen aus dem Koran und eine bestimmte Anzahl der göttlichen Attribute (im Islam: 99).


Eine der Askese ganz ähnliche Funktion hat auch das Zölibat in der sufistischen Lehre: Obwohl der Prophet ursprünglich seine Anhänger immer dazu angehalten hatte, "Familien zu gründen, herrschte unter den frühen Asketen eine Vorliebe für das zölibate Leben": ebenso wie im weltlichen Wissen und im irdischen Luxus erblickten die Sufisten im Familienleben eine Gefahr, die sie von Gott entfremden könne, da einem verheirateten Menschen immer ein guter Teil seiner Zeit, nämlich der, den er mit der Versorgung seiner Familie zubringen muß, an der totalen Gottergebenheit fehlt und er sich somit nicht absolut der Gläubigkeit hingeben kann. Außerdem stand das Heiraten und Gründen von Familien immer in dem Ruf, eine Art "legalisierte Sünde" zu sein; das Familienleben war so eines der "größten Hindernisse auf dem mystischen Pfad".

Die sehr negative Einstellung zur Familie ging bei manchen Sufis soweit,
Noch extremere Sichtweisen finden sich in den Darstellungen, wo Heilige es vermeiden, mit Dingen in Berührung zu kommen, die bereits von einer Frau berührt wurden oder wo alle weltliche Verdorbenheit und Sündhaftigkeit umfassend mit dem Begriff "Frau" identifiziert wird.
Quelle: Brahmacharya

Vielen Dank für den Artikel über Sufismus.
Der Vollständigkeit halber muss aber gesagt werden, dass die meisten sufistischen Linien für gelebtes Ehe- und Alltagsleben sind. Gottesverwirklichung wird über den Weg in der Weltlichkeit erreicht.
Ich lege übrigens folgendes Buch ans Herz, wenn sich jemand mit Sufismus beschäftigen möchte. Die Autorin (weiblich!) wurde von ihrem Sufimeister bis zur letzten Konsequenz ausgebildet und sie wurde dann sogar Nachfolgerin der Linie, die bisher männlich bestimmt war. Sie selber hat wiederum im Alter zwei Nachfolger bestimmt, einen männlichen, der in Canada lehrt und eine weibliche, die am Chiemsee und in der Schweiz ein Sufizentrum leitet. Beide sind verheiratet und leben ihr Eheleben...
Auch dieses Buch ist lesenswert, wenn man sich mit dem Thema "Bedeutende Frauen im Sufismus" befassen möchte.

Gruß
K.S.
 
Vielen Dank für den Artikel über Sufismus.
Der Vollständigkeit halber muss aber gesagt werden, dass die meisten sufistischen Linien für gelebtes Ehe- und Alltagsleben sind. Gottesverwirklichung wird über den Weg in der Weltlichkeit erreicht.
Ich lege übrigens folgendes Buch ans Herz, wenn sich jemand mit Sufismus beschäftigen möchte. Die Autorin (weiblich!) wurde von ihrem Sufimeister bis zur letzten Konsequenz ausgebildet und sie wurde dann sogar Nachfolgerin der Linie, die bisher männlich bestimmt war. Sie selber hat wiederum im Alter zwei Nachfolger bestimmt, einen männlichen, der in Canada lehrt und eine weibliche, die am Chiemsee und in der Schweiz ein Sufizentrum leitet. Beide sind verheiratet und leben ihr Eheleben...
Auch dieses Buch ist lesenswert, wenn man sich mit dem Thema "Bedeutende Frauen im Sufismus" befassen möchte.

Gruß
K.S.

Dass du dich nur für den nicht-zölibatären Weg des Sufismus interessierst, ist mir klar. Das sehen alle Menschen so, die sich nicht aus ihrer sexuellen Verhaftung lösen können oder wollen. Das aber ist eine Frage des Bewusstseins. Wenn das Bewusstsein nicht vorhanden ist, dann läuft man pausenlos der Sexualität hinterher. Der Erleuchtete aber ist frei davon. Ich betrachte den Weg der Sufis, den du meinst, als einen Laienweg, aber nicht als einen ernsthaften spirituellen Weg. Ausserdem steht einer Heirat und dem Zölibat nichts im Wege. Ramakrishna und seine Frau Sarada Devi sind das beste Beispiel dafür.
 
Dass du dich nur für den nicht-zölibatären Weg des Sufismus interessierst, ist mir klar. Das sehen alle Menschen so, die sich nicht aus ihrer sexuellen Verhaftung lösen können oder wollen. Das aber ist eine Frage des Bewusstseins. Wenn das Bewusstsein nicht vorhanden ist, dann läuft man pausenlos der Sexualität hinterher. Der Erleuchtete aber ist frei davon. Ich betrachte den Weg der Sufis, den du meinst, als einen Laienweg, aber nicht als einen ernsthaften spirituellen Weg. Ausserdem steht einer Heirat und dem Zölibat nichts im Wege. Ramakrishna und seine Frau Sarada Devi sind das beste Beispiel dafür.

Mein lieber Opti, ich stellte lediglich mein Wissen zur Verfügung zur Komplettierung deiner Ausführungen.
Was du drüber denkst und was ich für mich entscheide und lebe, ist dabei nicht von Belang.

:liebe1: :escape:
K.S.
 
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Ich rede über das Thema Enthaltsamkeit, nicht über mich.


Warum redest du nicht über dich?

Auch Vorbilder haben ihre Funktion!

Und wenn du nur einen Teil dessen schon in dir selbst verwirklicht hast, was du mit deiner "sexuellen Enthaltsamkeit" in Aussicht stellst, dann wärst du doch ein Vorbild, welches sein Licht nicht unter dem Scheffel zu verbergen brauchte.

Wenn du aufgrund deiner eigenen Erfahrungen die "Lehre der Enthaltsamkeit" bestätigen könntest, so wäre dies doch eher ein "Anreiz" für deine Leser (die du ja mit deinen Zitaten erreichen möchtest), diesem Weg zu folgen.


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