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Seelenalter bestimmen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Versucher012, 8. April 2021.

  1. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
    Beiträge:
    7.277
    Ort:
    Schweizer Mittelland
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    Ja, die Kirche hat viele Fehler begangen. Kriege, Inquisition um zwei zu benennen, die beide zum Ziel hatten, den eigenen Reichtum und die Macht zu vergrössern.

    Bei Dir ist es anders. Deinen Worten erfühle ich, dass Du Gott entgegenstreben willst. Das Ziel ist klar: IHM näher zu kommen.

    Die Urchristen erlitten Verfolgung. Sie sahen ihre Geschwister leiden, wenn sie grausam ermordet wurden. Felsenfest hielten sie an ihrem Ziel fest - auch nur der geringste Zweifel hätte sie vom richtigen Weg abgehalten.

    Die Liebe, genau wie Christus sie hochgehalten hat, ist DIE geistige Theorie. Sie zu mehren, sind wir hier und dadurch kommen wir Gott und Christus näher.
     
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  2. Alvin01

    Alvin01 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    556
    Was mir in der Diskussion mit dir auffällt, ist, dass du stets versuchst den Anschein zu erwecken, jede spirituelle Sichtweise wäre in gleichem Maße willkürliche Spekulation. Du schreibst: "Ich weiß nicht, ob ich an sowas glauben möchte", so als ob es einfach nur darum ginge, an das zu glauben, was man glauben möchte und nicht an das was man rational für wahrscheinlich hält.


    Gleichzeitig stellst du aber auch Behauptungen über die Seele auf, die du als Wahrheit darstellst, ohne dass es Beweise dafür gibt. Z.B.: sagst du:
    Was soll „eine Seele zerstören“ heißen? Warum sprichst du überhaupt von einer Seele, wenn du gar nicht an Reinkarnation oder ein Leben nach dem Tode glaubst? Was soll „jeder Mensch gleichermaßen wachsen“ heißen?

    Du versuchst die Kommunikation vage zu halten indem du bestimmten Fragen ausweichst. Was du und andere in diesem Forum mich gelehrt haben, ist, dass es keinen Sinn macht, Gespräche zu führen, wenn man aneinander vorbeiredet. Aneinander Vorbeireden heißt, dass man von unterschiedlichen Grundannahmen ausgeht, die dazu führen, dass die eigenen Positionen vom jeweils anderen fehlinterpretiert werden. Was ihr mich auch gelehrt habt, ist, dass man einen Mangel an gemeinsamen Grundannahmen durch bestimmte Schlüsselfragen aufdecken kann. In deinem Fall wären drei Schlüsselfragen folgende:
    (1) Hältst du es technisch für möglich, dass es Menschen gibt, die wissen, früher schon einmal gelebt zu haben?
    (2) Du glaubst nicht an Reinkarnation und Auferstehung. Glaubst du an irgendein Weiterleben nach dem Tod?
    (3) Hältst du es unter der Annahme von Reinkarnation für möglich, dass jeder Leidenszustand, den Menschen erleben, irgendeine Art der Weiterentwicklung ermöglicht?

    Ich bin gespannt, ob du diesmal wieder meinen Fragen nur ausweichst, und wenn ja, wie du das machst.
     
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  3. Alvin01

    Alvin01 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    556
    Das, was ich als objektive Wahrheit behaupte, untermauere ich mit Argumenten. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand meine Behauptungen hinterfrage oder Argumente dafür hören will. Ich begrüße das geradezu.

    Du selbst warst es jedoch, die sagte:
    Wenn du also schon von vorn herein sagst, du willst dir Argumente gar nicht erst anhören, muss ich dich zwingend als ignorant bezeichnen und steht es dir kaum zu, die Sichtweise anderen Personen als falsch zu bezeichnen.
     
  4. Alvin01

    Alvin01 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    556
    Ja! Sollte die materielle Welt so erschaffen sein, dass alles Materielle "von Oben" geregelt ist, wäre jede Hilfe die sich auf Materielles bezieht (Armut, Hunger,...) letztenendes ohne Wert.
    Die einzige Art der Hilfe die Wert haben könnte, wäre ideeller Art, z.B. seelischen Beistand zu leisten.

    Der zweite Teil des Satzes ist korrekt. Man könnte Unterstützung nur darin sehen, in das Leben andere nicht unerwünscht einzugreifen. Um das Stärken der Position im Tierreich geht es nicht, zumindest sehe ich keinen Bedarf danach. Sollte der Erschaffer des Universums unbegrenzt Materie erschaffen können, gibt es keine Konkurrenz um materielle Produkte außer als selbst erwählte Erfahrung.
     
  5. Filomena

    Filomena Guest

    Aha - ich melde mich nochmals zu Wort, obwohl du mit mir nicht mehr kommunizierst, wahrscheinlich bin ich längst auf deiner Igorliste........
    Aber das brennt mir doch unter den Nägeln!
    Ich fasse zusammen:
    Du " diskutierst" nur mit Menschen, welche deine - sehr eng gesetzten - Anforderungen entsprechen?!
    Nimmst dir jede Möglichkeit andere Sichtweisen kennenzulernen, steckst also fest in deinem Gedankengebäude.
    Ich habe eine Ahnung, warum du dir dieses Gedankengebäude zugelegt hast.
    Das ist aber eine andere Geschichte......
    Nun, dann wünsche ich weiterhin viel Spaß und Glück -
    und nix für ungut weil ich mich nochmal gemeldet habe ;) .....
     
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  6. WildSau

    WildSau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2009
    Beiträge:
    1.377
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    Anhören tue ich sie eh, nur eingehen tu ich nicht drauf. Außerdem redet da der Richtige. Du bist doch derjenige, der hier im Forum alle für minderbemittelt hält.
     
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  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    11.636
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Zitat von DruideMerlin:
    Ich weiß also nicht, ob ich nach einer solch abgeklärten Seele streben möchte.
    Lieber Alvin,


    wenn Du den besagten Satz aufmerksam gelesen hättest, wäre Dir sicherlich aufgefallen, dass er nicht mit einem Fragezeichen endet, sondern mit einem Punkt. Soll heißen, dass es da um eine rhetorische Frage geht. Für mich ist also klar, dass ich eine solche abgeklärte Seele nicht haben möchte. Ein Gedanke, der aber für Dich oder andere keine Gültigkeit haben muss.

    Alvin: Gleichzeitig stellst du aber auch Behauptungen über die Seele auf, die du als Wahrheit darstellst, ohne dass es Beweise dafür gibt. Z.B.: sagst du:
    Fakt ist, dass die Seele etwas Ganzheitliches ist, das den Menschen mit Leben erfüllt und sein Wesen bestimmt. Man wird also nicht sagen können hier oder da ist die Seele. Alles, was darüber hinausgeht, ist reine Glaubenssache.

    Unterschiedliche Vorstellungen von einem Zuvor oder Danach spiegeln sich in den kulturellen Entwürfen der Seelenmodelle wider. So weiß ich, dass es eine Seele gibt und so möchte ich meines Seelenheils wegen an ein Danach glauben. Tja und so möchte ich auch dem Reinkarnationsgedanken nicht folgen.

    Merlin: So kann die Not also auch eine Seele zerstören. Zudem ist es ein Irrglaube, dass ein jeder Mensch gleichermaßen aus solchen Erfahrungen wachsen könne.
    Alvin: Was soll „eine Seele zerstören“ heißen? Warum sprichst du überhaupt von einer Seele, wenn du gar nicht an Reinkarnation oder ein Leben nach dem Tode glaubst? Was soll „jeder Mensch gleichermaßen wachsen“ heißen?
    Eine Seele kann ihr Heil durch persönliche Katastrophen, traumatische Erlebnisse oder durch physische oder psychische Symptome verlieren (z. B. Depressionen). Ja und das kann sogar letztlich zu einem existenziellen Tod führen.

    Alvin: Was soll „jeder Mensch gleichermaßen wachsen“ heißen?
    Eigentlich wollte ich diesen Punkt nicht weiter vertiefen, weil ich das schon mehrfach im Detail dargelegt habe und die User damit nicht strapazieren möchte. Aber gut, dass Du nicht lange suchen musst, möchte ich mich dazu selbst zitieren:

    Nach meinem Verständnis bestimmt die Gefühlswelt unser Wesen. Entscheidend sind dabei die Botenstoffe und das kleine Gen 5-HTT, das jeder Mensch in einer kurzen und langen Version in sich trägt. Die Aktivierung von einer der beiden Varianten geschieht bereits mit der Menschwerdung.

    Ob, wie lange und stark ein Gefühl anhält, wird in einem schmalen Spalt zwischen den Verbindungen der Nervenzellen gesteuert (synaptischer Spalt). Dazu wird in diesen Spalt der Botenstoffe Serotonin ausgeschüttet und damit eine Verbindung hergestellt. Damit nun aber das Gefühl nicht ewig anhält, wird der Botenstoff durch eine Art Pumpe (5-HTT) wieder aus diesem Spalt entfernt.

    [​IMG]

    (Merlin, somit gemeinfrei.)

    Es ist nun so, dass die beiden Varianten von 5-Htt unterschiedlich leistungsfähig sind, wobei die kurze Version die schwächere darstellt. Das bedeutet, dass bei der kürzeren Version ein Mensch länger von einem Gefühl oder Gedanke bestimmt wird.

    Das heißt im Umkehrschluss, dass auf diese Weise zwei Geschwister mit einer gleichen Situation oft unterschiedlich umgehen. Damit wird auch der Irrtum deutlich, dass ein jeder Mensch gleichermaßen mit seinen Niederlagen wachsen oder zerbrechen könne.

    Diese Dinge lassen sich nur bedingt beeinflussen, aber wir können unsere eigenen Gegebenheiten annehmen und lernen damit besser umzugehen ...


    Du kannst doch von mir nicht verlangen, dass ich Deine Grundannahme als Fakt annehmen soll.

    Alvin: In deinem Fall wären drei Schlüsselfragen folgende:
    (1) Hältst du es technisch für möglich, dass es Menschen gibt, die wissen, früher schon einmal gelebt zu haben?

    Nach meinem Verständnis kann es keine Menschen geben, die schon einmal gelebt haben. Es gibt zwar die sogenannten epigenetischen Erinnerungen, aber da geht es nicht um eine epische Erinnerung im eigentlichen Sinne. Es sind vielmehr vage Gefühle und Stimmungen, die übertragen werden. Dazu hatte ich auch schon mehrfach im Detail geschrieben:

    Bei der Epigenetik geht um die Vererbung von Altlasten aus früheren Generationen. Dem Gedanken von der Epigenetik wird schon seit ein paar Jahrzenten nachgegangen, aber so richtig intensiv nachgeforscht wird erst in jüngerer Zeit.


    Man kennt inzwischen die Mechanismen, wie sich so etwas vererben lässt. Ja und man hat damit auch ungeahnte Chancen erkannt, mit denen sich unser ganze Leben besser gestalten lässt. Das Gute an alledem ist, dass wir diese Dinge auch bedingt verändern können.

    Man war über lange Zeit davon ausgegangen, dass die Gene nur durch Mutationen veränderbar sind. Inzwischen weiß man aber, dass es in den Genomen mehrere Optionen gibt, die aktiviert werden können. Bestimmte Proteine setzen Marker, die dann darüber bestimmen, welche Optionen ausgelesen und aktiviert werden sollen (DNA-Methylierungen).

    Es gibt da also nicht nur einen Gen-Code, sondern auch einen Epigenetischen - Code, mit dem die ganzen Gene in eine bestimmte Richtung eingefärbt werden. Bei dieser Ausrichtung spielen besonders der Stress und die dazugehörenden Proteine (z. B. Cortisol) eine entscheidende Rolle.

    In den ersten drei Jahren erfährt das Kind also eine Art Grundeinstellung, wobei diese schon im Mutterleib beginnt. Durch die Proteine werden also Stimmungslagen und Gefühle von der Mutter auf das Kind übertragen.

    Ja und im Schlepptau der Gefühle werden dann auch „Erinnerungen“ von der Mutter mit eingebracht. So soll ein Kind auf bestimmte Umwelteinflüsse angepasst werden. Auf diese Weise können also auch Altlasten von den Großeltern usw. mit übertragen werden.

    So wundert es also nicht, dass sich bestimmte Wesenszüge mit ihren typischen Folgen durch mehre Generationen einer Familien ziehen. Ja und es kann deshalb auch sein, dass etwas in uns mehrere Genrationen schlummert, ehe es wieder aktiviert wird.

    Da wir aber über Zeit selbst Erfahrungen sammeln, setzten wir auch eigene Marker. Darin liegt dann die Chance, manches neu zu justieren. Ein Blick auf die Eltern und Großeltern kann uns also aufzeigen, in welchen Ursprüngen manche Dinge zu finden sind und wie wir dieses eventuell korrigieren können.


    Alvin: (2) Du glaubst nicht an Reinkarnation und Auferstehung. Glaubst du an irgendein Weiterleben nach dem Tod?
    An eine Reinkarnation oder Auferstehung möchte ich nicht glaube (siehe Ziff. 1). Die Frage vom Glauben an ein Weiterleben habe ich schon Eingangs beantwortet

    Alvin: (3) Hältst du es unter der Annahme von Reinkarnation für möglich, dass jeder Leidenszustand, den Menschen erleben, irgendeine Art der Weiterentwicklung ermöglicht?
    Das möchte ich mir gar nicht erst vorstellen, da es nicht meiner grundsätzlichen Lebensphilosophie entspricht. Der Sinn des Lebens aller Geschöpfe liegt nicht darin etwas zu lerne, sondern um glücklich zu sein.

    Alvin: Ich bin gespannt, ob du diesmal wieder meinen Fragen nur ausweichst, und wenn ja, wie du das machst.
    Der Fülle der Fragen und Antworten wegen pflege ich auf diese Fragen zu antworten, die mir besonders wichtig erscheinen. Du solltest daran denken, dass jede Deiner Frage an mich mit einer Antwort erklärt und mit Argumenten beantworten werden möchte. Das Ergebnis dazu siehst Du an diesem Beitrag.


    Merlin
     
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  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    20.892
    Ort:
    Saarland
    Ist/War halt ein Begriff, der in Bezug auf Menschen zu bösartigen Zwecken benutzt wurde und mit Nonsens überladen wurde. Speziell in Deutschland auch...

    Genetische Analysen mit Computerprogrammen sind aber durchaus in der Lage zwischen menschlichen Populationen zu differenzieren:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5161557/
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/core/lw/2.0/html/tileshop_pmc/tileshop_pmc_inline.html?title=Click on image to zoom&p=PMC3&id=5161557_nihms798259f6.jpg

    Es wird aber schwieriger zuzuordnen, je mehr Gruppen man haben will.
    Manche Ethnien stehen auch dazwischen jeweils, was logisch ist, da alle Menschen sich mit anderen fortpflanzen können, genetisches Material beliebig vermischt werden kann. Zum Beispiel sind die Somali demnach weder eindeutig der schwarzen Bevölkerung südlich der Sahara noch der Bevölkerung aus dem mittleren Osten zuzuordnen.

    Ist letztlich schlicht die Frage, ob man einen Begriff verwenden sollte, der massiv missbraucht wurde. Aber umgekehrt wird ein kompetentes Computerprogramm einen Nigerianer auch nicht mit einem Chinesen verwechseln. Ist also auch umgekehrt wiederum nicht so, dass wir irgendwie Unterschiede sehen würden, die nicht real existieren. Wobei Menschen dabei durchaus Fehler machen, wie bei Leuten, die glauben australische Ureinwohner wären verwandt mit Schwarzafrikanern. In Wirklichkeit sind beide jedoch am wenigstens miteinander verwandt, und die ähnliche Hautfarbe hängt nur mit den gleichen Umweltbedingungen zusammen (hohe Sonneneinstrahlung). Hautfarbe ist kein besonders hilfreiches Kriterium jedenfalls.

    LG PsiSnake
     
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  9. Alvin01

    Alvin01 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    556
    Das ist ja das Problem. Du gehst nicht nur nicht auf Dinge ein, du denkst auch nicht tiefgründig über sie nach. Wozu hörst du dir etwas an, wenn du nicht darüber nachdenkst?

    Habe ich nicht allen Grund dazu?
     
  10. WildSau

    WildSau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2009
    Beiträge:
    1.377
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    Ich hoff du tust dir nicht weh, solltest du mal von deinem hohen Ross runterfallen. ;)
     
    sikrit68 und Filomena gefällt das.
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