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Seelenalter bestimmen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Versucher012, 8. April 2021.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    8.639
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    Ich meine Sterben und Nahtoderfahrung sind nicht gleich.
    Obwohl bei NTE ein Hauch von Wahrheit vermittelt wird, unterliegt man oft der Täuschung.
    Nicht immer, aber immer öfters.

    Das bedeutet beim Sterben des eigenen Körpers stirbt auch die Seele.

    Aber es wird eine Art Seelenkopie angelegt, jedoch nicht irgendwo, sondern im nächsten Körper.
    Diese anderen Körper sind ständig dazu bereit geführt zu werden,
    aber die Seele eines Sterbenden öffnet ihre Blüte nur im Augenblick des Todes.
    (Der Ölberg aus der Römerzeit lässt höflich grüßen)

    Davon abweichend enthalten die Schilderungen von Nahtoderfahrung Berichte von 2 Energiezentren mit unterschiedlichen Formatgrößen.
    Nämlich die neuartige Spenderzentrale von Kraft und Energie wird großartig beschrieben in ihrer Wirkung.
    Aber dann kommt es, wenn der Moment der Rückkehr zum kranken und schwachen eigenen verbliebenen Körper angesagt ist und wieder im Fokus steht.
    Von einem jämmerlichen Zustand ist da immer wieder die Rede,
    eine dröhnende Geräuschkulisse signalisiert wesentliche Umbrüche – bevor alles, mehr oder weniger, so verläuft wie zuvor gewohnt …

    Es lebt also nie die Seele selbst weiter beim Sterben,
    sondern nur eine oder mehrere Kopien davon,
    und zwar dort wo sie hingehört/hingehören,
    bei einem oder mehreren lebenden menschlichen Körpern.

    In NTE jedoch können ebenfalls solche Duplikate entstehen,
    wesentlich ist jedoch die seelische Reaktivierung des Originals
    und die Weiterführung der ursprünglichen menschlichen Person.

    Der wesentliche Hergang ist damit geschildert.
    Darüber hinaus gibt es noch einige Sonderformen …


    In wie weit eine komplette Seele übertragen wird oder nur teilweise,
    das ist die Frage aller Erinnerungen,
    denn die Körperfunktionen werden ohnehin bereits wie von einem Autopiloten gesteuert.


    ... und ein :sneaky:

    -
     
  2. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
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    7.277
    Ort:
    Schweizer Mittelland
    Unter Seele verstehe ich den Geistkörper, der dieselbe Form in geistiger Materie hat wie der materielle Körper und durch Fluide mit diesem verbunden ist. Das lebenspendende Element für diese Seele und dadurch auch für den materiellen Körper ist der göttliche Funke - ihn bezeichne ich als Geist.

    Bedim Sterbevorgang - wie beispielsweise durch Borgia beschrieben - trennt sich die Seele mit dem göttlichen Funken vom materiellen Körper wodurch für diesen der Tod eintritt. Die Seele lebt natürlich weiter und nimmt das gesamte Bewusstsein, Den ken, Fühlen und Erinnern, aber auch Stärken und Süchte mit sich.

    Das alles hat mit Eitelkeit gar nichts zu tun.

    Die Menschwerdung ist so oft zu wiederholen, bis alle Lektionen gelernt sind.
     
  3. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.506
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    Die Seelen sind ewig.
    Die Seelen haben kein Alter.
    Sie wurden nie geboren und werden nie sterben.

    Wichtig ist nicht wie viele Inkarnationen noch in der materiellen Welt durchlaufen muss,
    denn auch diese Idee bindet weiter die Lebewesen an der materiellen Welten,
    sondern was sollte man tun um Liebe für den Transzendentalen Herrn zu entwickeln.

    Diese Liebe ist wichtig. Befreiung allein
    in der Ausstrahlung des Transzendentalen Herrn, auch wenn sie ekstatisch sein mag,
    ist sie nicht ewig, weil da keine Tätigkeiten gibt,
    aber einer der Natur der Seele ist, tätig zu sein.
    Und wenn diese Natur sich manifestiert, fällt die Seele von Brahma-jyoti
    wieder in den materiellen Welten, weil sie die spirituelle Wellt nicht kennt / verneint hat.
     
  4. Diamantgeist

    Diamantgeist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. April 2021
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    280
    Die Begriffe Seele und Geist werden kulturell tatsächlich sehr unterschiedlich definiert und eine Rolle zugeschrieben oder eben nicht. Im Buddhismus kommt es auf den Geist an, das einzige mit gleichbleibender Existenz. Im Judentum gibt es wiederum mehre Seelenformen, die Körpermaße geht mit ihm unter.
    Unabhängig davon sollte man sich über das „Seelenalter“ tatsächlich nicht den Kopf zerbrechen, das ist eitel und bringt nichts.
     
  5. Xonolil

    Xonolil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2009
    Beiträge:
    3.312
    Ort:
    Wien
    Wenn du eine alte Seele wärst, würdest du dir nicht mehr solche Gedanken machen.
     
  6. Diamantgeist

    Diamantgeist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. April 2021
    Beiträge:
    280
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    Sehr richtig.
    Ich mach mir ja nicht mehr solche Gedanken,ich rate davon ab, das ist nicht mein Thread:D
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    Saarland
    Das Subjekt manifestiert die Wirklichkeit, und es kann nicht nicht existieren.

    "Seele" ist eine individuelle Perspektive des tatsächlich einzigen Beobachters, die an ein Gehirn (oder theoretisch vergleichbares Ding, dass die Welt repräsentieren kann und einen individuellen Willen hat) gebunden ist.

    Der Beobachter ("Gott") muss sich quasi mit der Vergangenheit weiter identifizieren können. Selbst wenn Bewusstsein Materie manifestiert (meine klare Position), kann ein individuelles Ich nur dann weiter existieren, wenn "Gott" sich an die Vergangenheit "erinnern" kann. Sonst ist die Perspektive weg, und man ist wieder jeder und alle zugleich.

    Auch wenn eine NTE nicht definitiv mit dem Zustand des Todes verglichen werden kann, wäre hier relevant, dass die individuelle Existenz in beiden Fällen nur bestehen kann, wenn der Beobachter sich weiter mit dem Individuum identifizieren kann. Werden Weltinhalte, inklusive die Struktur des Gehirns nicht gespeichert, ist das nicht möglich. In beiden Fällen nicht, sofern wir davon ausgehen, dass bei der NTE nicht mehr genug Gehirnaktivität vorhanden ist, um auf normale Weise das individuelle Bewusstsein zu ermöglichen.

    Der Geist nach dem Tod, sollte es so sein, wäre quasi die fortgesetzte Identifikation mit einem Wesen, dass früher in der Raumzeit existiert hat. Astralkörper usw. könnte man in gewisser Weise wohl als Kopie der früheren Existenz auffassen, aber die Perspektive ist die selbe.
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    8.639
    Ort:
    burgenland.at
    Servus PsiSnake!


    Hier darf ich Dir widersprechen. Das ist komplett falsch!

    Warum ist das so? Zum besseren Verständnis hilft uns die moderne EDV mit ihrer Programmierung.
    Ein Programm ist an einen Datenträger gebunden und gar nicht selten funktioniert es auch dort.
    Aber so ein Programm kann ich beliebig auf einen oder mehreren anderen Datenträgern abspeichern oder installieren,
    oder auch nur Teilbereiche eines solchen Programms,
    weil die weitere praktische Verwendung im vollen Umfang nicht unbedingt erforderlich erscheint (sagen wir einmal die Handbewegung oder das Sprechen).

    Das was uns bei der Übertragung der Seele als Duplikat im Wege steht, ist die feste „Verkabelung“ der Seele mit dem eigenen Körper.
    Und in der weiteren Folge rührt sich da doch tatsächlich nichts, im Kreise der Trauergäste, wenn es hinab in die Grube geht,
    darum meint man eigentlich es habe gar keine solche Übertragung teilweise stattgefunden.
    Außerdem ist mit einer geraumen Inkubationszeit zu rechnen.

    An dieser Stelle kommen die zahlreichen Berichte von NTE zur Hilfe.
    Die „neue“ Energie wird immer wieder als Licht symbolisiert und weiter ausgeschmückt.
    Während die „alte“ Energie des eigenen geschwächten Körpers bei der „Rückkehr“ wie der Ton am offenen Ohr vorrangig empfunden wird.


    Vielleicht sollte ich es noch etwas genauer definieren: die Seele ist so etwas wie ein Systemprogramm.
    So gesehen ist es heute relativ leicht zu ergründen und Schlussfolgerungen zu ziehen,
    aber wie sie das vor einigen Jahren um den Nullpunkt unserer Zeitrechnung auf die Reihe bekommen haben, ist bemerkenswert.
    (Duplikat der Seele = der Begriff „Menschensohn“).

    Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich …


    Die aktive praktische Verwendung ("Beobachter") ist dabei völlig irrelevant.
    Dabei handelt es sich nur um einen Richtwert; sagen wir eine Variable die auf dem Weg ist eine Konstante zu werden.


    … und ein :D

    -
     
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  9. Alvin01

    Alvin01 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    556
    Der Punkt den du ansprichst ist genau jener, den ich selbst immer vertreten hatte. Zuvor schon und heute noch viel mehr. Doch wie alles dient auch dieses nur der Lernerfahrung. Und dennoch, die Lernerfahrung, die hieraus zu ziehen ist lautet wohl: Stelle im Vorfeld fest, worüber du dich mit welchen Menschen unterhältst. Zwei Gründe gibt es, die gegen Gespräche sprechen: Erstens, wenn der Gesprächspartner eine unterschiedliche Terminologie verwendet. Hier lässt sich kaum eine gemeinsame Basis finden, denn außer Missverständnissen wird man nicht viel hervorbringen. Zweitens, wenn der Gesprächspartner von anderen Grundannahmen ausgeht. Hier bleibt nur die Möglichkeit, über die Grundannahmen selbst zu diskutieren oder über Themen, in denen diese Grundannahmen keine Rolle spielen. Zu letzterem zähle ich das, was viele hier tun: das bloße Äußern von Gedanken ohne viel nachzudenken, was der andere sagt. Oftmals ist das vielleicht das Beste.

    Hat das Ganze was mit Seelenalter zu tun? Ich denke schon. Ich glaube man muss erste ins Stadium der Reifen Seele gelangen, um solche Einsichten zu erlangen. Junge Seelen geben sich Debatten hin, die keine Erkenntnisse als Ergebnis liefern. Das gilt für die meisten in diesem Forum. Oft geht es um den Streit ansich. Doch auch das ist nicht ohne Sinn, denn Sie können dadurch das Argumentieren lernen. Erst zu späterer Stunde werden sie zu reifen Gesprächen fähig.


    Du sagst also, dass wir selbst nur ein Bewusstsein sind, so wie der Quantenmechaniker ein Beobachter. Der Sinn unsers Bewusstseins ergibt sich daraus, positive Gefühle zu erleben. Das ist unsere Natur.

    Doch was sind die wahren Quellen des Glücks? Natürlich, zum einen ist da das Erleben der ureigenen Identitätsschwingung. Jede Seele hat dies in sich. Harmonie, Entspannung, Ausgewogenheit, Wonne,... All dies sind Gefühlszustände, die nichts brauchen, außen einen selbst. Man kann im Bett liegen und sie erleben, glücklich sein und nicht Weiteres brauchen. Und noch weitere Möglichkeiten stehen dem Bewusstsein offen: Die Wahrnehmung des Schönen. Auch das macht uns glücklich. Doch vieles ist auch möglich durch die richtigen Gedanken. Schöpferisch tätig zu sein, es ist fast ein Mysterium weshalb, bringt uns so innige Freude. Dabei geht es nicht darum besonderes zu schaffen, ein Gedicht, ein kurzer Text, eine Beitrag in einem Gesprächsforum, sind schon schöpferische Tätigkeiten und der Grund, weswegen viele hier schreiben. Es hilft auch den Geist zu klären, wenn man Dinge verschriftlicht.

    Auf höheren Entwicklungsstufen, werden wir diese Fähigkeiten immer weiter ausbauen. Wir werden unsere Fähigkeit, schöpferisch tätig zu sein immer weiter verfeinern. Wir werden schöpferisch sein auf allen Ebenen. Wir werden Musik komponieren und neu interpretieren, wir werden Bilder anfertigen, Gemälde und Photographien, wir werden Filme drehen, wir werden Häuser, und Parks und Gärten entwerfen. Wir werden Städte und Landschaften planen. Und noch vieles mehr. Wir werden bezaubernde Speisen kreieren, Kuchen, Torten, Getränke. Auch ein Unternehmen gründen und aufbauen, ist ein schöpferischer Akt. Das ist die Eigenschaft, die einen Gott ausmacht: ein Schöpfer zu sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2021
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  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Alle Bewusstseine (Atman) sind eigentlich ein Bewusstsein (Brahman), und dieses manifestiert die Wirklichkeit, indem es aus dem Reich der Möglichkeiten eine einzige tatsächliche Welt manifestiert (das ist identisch mit dem Kollaps der Wellenfunktion in der Quantenmechanik).

    Ja, Gott (Bewusstsein) erschafft schon die Welt, und in uns wird Gott dann noch einmal ein Künstler, Erfinder usw., aber auch ein Ethiker und Liebhaber, da das Bewusstsein ein Level erreicht hat auf der das möglich wird.

    Es gab aber nie einen Plan, es fing damit an, dass der Beobachter (Gott) sich eine Welt träumte, und dabei letztlich auch über sich selbst lernte.
     
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