Sai Baba

Also ich bin der/die User/in.
Ich muss aber sagen, meine Annahme hat sich bestätigt, der Titel *mein spiritueller Weg mit Sai Baba* rief zu starke Polarisierung hervor, mehr als gut war.
Das war ja von dir auch nicht bewußt beabsichtigt gewesen, da eine Zusamenlegung nicht vorherzusehen war. Und nur dadurch entstand erst diese extreme Polarisierung.
Aber genau dieser Prozeß der dann ablief war dieser Weg - Hier und Jetzt - und dabei ist eine ganze Menge frei geworden, was ohne dem auch wieder hätte nicht stattfinden können.
Das wurde mir z.B. auch erst klar - als ich merkte was da abgeht und worauf ich mich da eingelassen habe. Nur so konnte aus dem dualen Gegensatz der Zusammenlegung durch eine Synthese ein polarer Ausgleich stattfinden.
Und ich denke mal, das alle Mitwirkenden gleichermaßen in ihrer Beteiligung dazu beigetragen haben.
Jedenfalls kann ich von meiner Seite sagen, das mir *dieser Weg* ne ganze Menge dinge sichtbar (und gleichzeitig noch vorhandes verdeutlicht) gemacht hat die man sonst eben nicht so sehen kann (will).
Nun sind die gleichen polaren Meinungen vertreten, doch statt ein gegeneinander herrscht nun ein miteinander.
Der Ton ist viel besser geworden, wunderbar......... weiter so.
Das war ja Sinn der Sache gewesen. :liebe1:
 
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Ich nehme es jetzt einfach mal an, aber Sage hat nicht von einem Anbeten Gottes in der Natur gesprochen, sondern vom Erkennen der Göttlichkeit in allem, was ist. Das Göttliche ist überall und immer um uns, nur wahrnehmen fällt uns oft mal schwer. Ob es nun aus einem Guru zu uns spricht (bin froh, nie einen getroffen zu haben) oder aus der Natur oder aus einem Meister - hauptsache ist die Offenheit. Warum eigentlich muß ein Meister über der Sexualität stehen - sie ist ja auch göttlich?
Wenn ein Guru dran scheitert, dann vielleicht, weil er das nicht erkennt.
Den Sex den du meinst, der ist Teil der erhaltenden (nach aussen führenden, negativen) Kraft und du kannst damit Leben zeugen. Ein echter Meister ist mit der anderen spirituellen Kraft (positiven Energie) verbunden aus der alles Sein hervorgeht (auch die Sexualität) und die bis in die höchste Seinsebene zurückgeht ... wozu sollte ein Meister mit den Schülerinnen sexuellen Praktiken nachgehen, wenn er die höchste Extase, das Einssein mit Gott genießen kann?

Das Auskosten der sexuellen Verlangen legt der Seele übrigens schwere Fesseln an. Diese zu unterdrücken ist aber genauso kontraproduktiv. Vieles hängt vom eigenen Entwicklungsstand ab. Das haben wir eh an anderer Stelle schon ausführlich diskutiert. Jedenfalls muss man sich das so vorstellen, dass die Seele wie ein Behälter diese positive Kraft aufnimmt. Diese 'Kraft' ist die Grundlage allen Seins ... und der Mensch gießt sie über die verschiedenen Körperöffnungen/Sinne in die Aussenwelt. Aber solange sich dieses Gefäß nicht auffüllen kann, weil einfach zu viel abfließt als zufließt, dann kann der Mensch das Göttliche in seinem Inneren nicht wahrnehmen.

Die Sexualität und alle Techniken des Tantra sind ein völliger Irrweg. Lies Kabir er sagt es ganz deutlich ... es ist eine Verlockung der erhaltenden Kraft, um die Seelen an diese Welt zu binden. Sie lebt ja durch die Kraft der Seelen, die da sind. Tantra reicht bis in die Kausalebene und man kann sich kaum vorstellen welch unermeßliche Extasen dort erlebt werden können. Die Seele lebt dort wahrscheinlich in einem Dauerorgasmus *g* ... bis ihre Zeit dort aufgelaufen ist, die Ebene sich auflöst ... und sie wiedergeboren werden muss. Das alles ist so verrückt ... fast hinterhältig ... mit den ganzen Verlockungen und so ... man braucht sich ja nur das tibetanische Totenbuch durchzulesen ... das eigene Verlangen bestimmt unser Schicksal ... bis wir tatkräftige Unterstützung von oben bekommen ... erst dann kann die Seele sich wirklich vom Übelsten befreien.

lg
Topper
 
Die Seele lebt dort wahrscheinlich in einem Dauerorgasmus *g* ... bis ihre Zeit dort aufgelaufen ist, die Ebene sich auflöst ... und sie wiedergeboren werden muss. Das alles ist so verrückt ... fast hinterhältig ... mit den ganzen Verlockungen und so ... man braucht sich ja nur das tibetanische Totenbuch durchzulesen ... das eigene Verlangen bestimmt unser Schicksal ... bis wir tatkräftige Unterstützung von oben bekommen ... erst dann kann die Seele sich wirklich vom Übelsten befreien.
Wenn man es geschickt anstellt, kann man diese Wandelwelten auch schon zu Lebzeiten durchleben. Geht aber erst richtig 100%, wenn man auch bereit ist die tatkräftige Unterstützung anzunehmen.
 
der Titel *mein spiritueller Weg mit Sai Baba*
rief zu starke Polarisierung hervor, mehr als gut war. Nun sind die gleichen polaren Meinungen vertreten, doch statt ein gegeneinander herrscht nun ein miteinander. Der Ton ist viel besser geworden, wunderbar ... weiter so.
Stimmt so wie Du es ausdrückst - es wurde die (bereits vorhandene !) Polarisierung hervorgerufen (aber nicht erzeugt).

Der Ton ist auch deswegen besser, weil derzeit die kritischen Themen ausgeklammert werden. Ob es auch möglich sein wird, die wunden Punkte in diesem Gesprächston zu integrieren, wird sich zeigen.

LG, Reinhard
 
Fortsetzung:

Dann Pause machen. Auf seinem Tisch zusammen mit all dem Wust, lag ein aufgeschlagenes Buch. Ich setzte mich also hin und las einfach mal so herum. Dann traf mich darin etwas, was ganz tief in mir auf Resonanz stieß. Es ging um Beziehungen. Und ich las gebannt weiter und war völlig vom Donner gerührt. Natürlich wurde ich auf den Autor neugierig und was ich dann sah, war Sai Baba. Schon wieder! Also dachte ich, ok, wenn dir das dauernd begegnet, solltest Du Dich vielleicht doch mal etwas offener zeigen. Also lieh ich mir das Buch aus und las es durch. U.a. gab es darinnen einen Satz, der sagte: Ich höre jedes Gebet. Prüft es.
Ich dachte nur: Der ist entweder größenwahnsinnig oder hat Recht. Was dazwischen gibt es gar nimmer.
Und ich entschied mich für die Prüfung. Was konnte ich verlieren?
So habe ich also eine INNERE Verbindung aufgebaut, 1 Jahr lang. In der Zeit hab ich die dollsten Dinge erlebt. So, daß ich schon Angst bekam. Ich hätte auch im Schrank nachschauen können, ob der mich belauscht *lach.  Wie auch immer - es hat funktioniert!

Ok. Nach einem Jahr dachte ich, ich möchte nach Indien, ihn sehen. Und dann begannen ja die Erfahrungen inklusive Körper. Ich erinnere mich da noch sehr genau an den Moment, wo ich das erstemal in der ersten Reihe saß und er an mir vorbeiging. Ich hatte plötzlich das Gefühl von einer unbeschreiblichen Weite, einer Grenzenlosigkeit, ich dachte, ich falle. Was mir auch auffiel, war dieses Gefühl von … hmmm, wie soll ich das beschreiben … dieses nirgendwo anecken können, es fühlte sich unmöglich an, weil da kein *nein* oder *stop* war. Da waren auch keine Regeln, an die man sich hätte klammern können, da war kein richtig oder falsch, nach dem man sich hätte richten können. Das war irgendwie in dem Moment für mich schon auch erschreckend.

Ach Gott, ich merke, um das alles zu beschreiben, was da war, das wird einfach viel zu lang!
Das mach ich vielleicht etappenweise, wenn überhaupt gewünscht. 

Was ich damit sagen will, ist, daß es um das geht, was der Meister an Bewußtsein hat. Und diesem Bewußtsein, welches letztlich omnipresent und allwissend ist, gibt man sich hin. Und was ich da gefühlt habe, war:
Unbegrenzte Liebe, immer JA und niemals NEIN, Zärtlichkeit ohne Ende, totale Konsequenz.

Dieses immer Ja und niemals Nein hat mich anfangs ziemlich verwirrt. Ich hatte viele Neins, und zurück bekam ich immer Ja. Das machte eine Menge in mir kaputt, sorgte für Verwirrung und ich hatte plötzlich kaum noch die Chance, jemanden zu beschuldigen. Im Grunde war immer alles in Ordnung wie es war, und das konnte nicht stimmen! Bis ich dann an meine eigenen Schuldgefühle kam und auch da immer wieder gespiegelt bekam, es ist alles in Ordnung. Das hat mir viel Heilung gebracht. Und auch viele Tränen. Tränen der Erleichterung. Ich habe diese Botschaft vom Außen definitiv gebraucht, denn ich hätte mir das selbst nicht geben können. Nicht zu der Zeit.

Naja, ich könnte da noch mehr erzählen, ich mach aber jetzt erst mal Schluß hier.
 
Hoppla, habe bei mir selbst gerade einen Fehler entdeckt.:) Den hier:

...Aber das Ganze lässt mich darauf schließen, dass er eine starke Energie besitzen soll.(soweit ich das verstehe, ist die Energie bei einem spirituellen Menschen auch im eigenen Namen gespeichert).

Also hier Korrektur:

Jeder Mensch besitzt Energie. Und bei jedem Menschen ist diese Energie auch im Namen gespeichert. Aber ein spiritueller Mensch ist sich dieser Energie auch noch bewusst. Im obigen Zitat sieht es so aus, als hätte ein nicht spiritueller Mensch keine Energie...

Mich beschäftigen daher einige Fragen, nachdem ich diesen meinen Fehler entdeckt habe.(Bzw. das war kein Fehler, sondern ich wiederholte gedankenlos etwas, was in mir aus irgendwelchem Buch/Gespräch als Konditionierung gespeichert geblieben ist.) Also zwei Fragen:

1. Was passiert, wenn ich mir dieser Energie bewusst werde?
2. Welche Möglichkeiten eröffnen sich mir dabei?
und ich hätte noch eine 3. Frage.
3. ist jemand hier im Forum dem Vorhandensein seiner Energie bereits bewußt geworden?​

Weiterhin habe ich etwas in den Konditionierungen entdeckt, die in uns gespeichert liegen und die wir gedankenlos oft wiederholen, ohne den tiefen Sinn zu entdecken. Sie sind gar nicht so schlecht...:liebe1: Denn hätte ich diese Konditionierung nicht gehabt, wäre ich auf die obigen Fragen gar nicht so schnell kommen können...
 
Zitat Saraswati:
Suche ich mir einen Guru (oder findet er mich ), dann bringe ich die Bereitschaft mit, mich den Prozessen zu stellen, die durch das Einwirken des Gurus ausgelöst werden. Bisher kam ich gut ohne direkten Guru-Kontakt aus und ich bestätige, was Sage sagt: Dass man sich Zeit lassen kann und die Schritte so macht, wie sie für einen passen. Was ich aber schon vereinzelt in mir erlebt habe, dass war innerlich in die Frequenz zu geraten, auf der Kontakt zu Meistern möglich wird. Das kann ich schwerlich erklären, das macht einfach klick und das Herz geht auf und die Ebene ist in großer Weite zugänglich und wie selbstverständlich... und das ist eine sehr beglückende Situation. Nicht weil ich mich freue die mal zu sehen, sondern weil auf der Frequenz sowieso Freude angesagt ist...

Liebe Saraswati,

hiervon fühle ich mich sehr angesprochen. Es ist für mich so, wie du sagst. In meinem Fall hat der Guru mich gefunden und ich war auch bereit. Wenngleich auch nicht vom ersten Augenblick an. ;-) Aber als es Klick gemacht hat, gab es auch kein Zurück mehr. Ich wußte da zwar noch nicht, auf was ich mich eingelassen hatte - aber das ich mich eingelassen hatte, spürte ich auch jedesmal dann, wenn ich an meine Grenzen kam und da durch ging. Und es ist wahrlich eine beglückende Sache, und es ist wirklich wie selbstverständlich.
Ich erinnere mich noch daran, wie ich das erstemal dort war. Die Halle, die vielen Menschen, Indien. Mein Verstand hat da noch schwer gezetert - doch zeitgleich war da immer das Gefühl tief in mir, daß das völlig normal ist und ich ganz zu Hause bin. Auch wenn ich ihn dann so die Gänge entlangschreiten sah, dachte ich oft: Du mußt bekloppt sein.
Aber tief innen war totaler Frieden und Glück.
Das war wie zwei Ebenen, ein komisches Gefühl.
 
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Liebe Pyare,
wunderbare Ereignisse mit viel Liebe erzählt.
ich danke dir.
Und ich würde sehr gerne wissen, wie es weiterging.

Alles Liebe durga,

habe den Link von Teil 1 rausgesucht.

https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=994102&postcount=1689

:liebe1: Danke. :-)
Wie machst Du das mit dem Link eigentlich?

Ich erzähle bestimmt noch mehr, doch momentan ist es hier etwas unruhig. Mein Sohn rennt dauernd vom Hof in die Wohnung und schleppt Wasser hin und her. Dann rennen seine Freunde hier mit rum - und da bin ich etwas, hm wie soll ich sagen, abgelenkt. *grins*
 
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