Fortsetzung:
Dann Pause machen. Auf seinem Tisch zusammen mit all dem Wust, lag ein aufgeschlagenes Buch. Ich setzte mich also hin und las einfach mal so herum. Dann traf mich darin etwas, was ganz tief in mir auf Resonanz stieß. Es ging um Beziehungen. Und ich las gebannt weiter und war völlig vom Donner gerührt. Natürlich wurde ich auf den Autor neugierig und was ich dann sah, war Sai Baba. Schon wieder! Also dachte ich, ok, wenn dir das dauernd begegnet, solltest Du Dich vielleicht doch mal etwas offener zeigen. Also lieh ich mir das Buch aus und las es durch. U.a. gab es darinnen einen Satz, der sagte: Ich höre jedes Gebet. Prüft es.
Ich dachte nur: Der ist entweder größenwahnsinnig oder hat Recht. Was dazwischen gibt es gar nimmer.
Und ich entschied mich für die Prüfung. Was konnte ich verlieren?
So habe ich also eine INNERE Verbindung aufgebaut, 1 Jahr lang. In der Zeit hab ich die dollsten Dinge erlebt. So, daß ich schon Angst bekam. Ich hätte auch im Schrank nachschauen können, ob der mich belauscht *lach.  Wie auch immer - es hat funktioniert!
Ok. Nach einem Jahr dachte ich, ich möchte nach Indien, ihn sehen. Und dann begannen ja die Erfahrungen inklusive Körper. Ich erinnere mich da noch sehr genau an den Moment, wo ich das erstemal in der ersten Reihe saß und er an mir vorbeiging. Ich hatte plötzlich das Gefühl von einer unbeschreiblichen Weite, einer Grenzenlosigkeit, ich dachte, ich falle. Was mir auch auffiel, war dieses Gefühl von
hmmm, wie soll ich das beschreiben
dieses nirgendwo anecken können, es fühlte sich unmöglich an, weil da kein *nein* oder *stop* war. Da waren auch keine Regeln, an die man sich hätte klammern können, da war kein richtig oder falsch, nach dem man sich hätte richten können. Das war irgendwie in dem Moment für mich schon auch erschreckend.
Ach Gott, ich merke, um das alles zu beschreiben, was da war, das wird einfach viel zu lang!
Das mach ich vielleicht etappenweise, wenn überhaupt gewünscht. 
Was ich damit sagen will, ist, daß es um das geht, was der Meister an Bewußtsein hat. Und diesem Bewußtsein, welches letztlich omnipresent und allwissend ist, gibt man sich hin. Und was ich da gefühlt habe, war:
Unbegrenzte Liebe, immer JA und niemals NEIN, Zärtlichkeit ohne Ende, totale Konsequenz.
Dieses immer Ja und niemals Nein hat mich anfangs ziemlich verwirrt. Ich hatte viele Neins, und zurück bekam ich immer Ja. Das machte eine Menge in mir kaputt, sorgte für Verwirrung und ich hatte plötzlich kaum noch die Chance, jemanden zu beschuldigen. Im Grunde war immer alles in Ordnung wie es war, und das konnte nicht stimmen! Bis ich dann an meine eigenen Schuldgefühle kam und auch da immer wieder gespiegelt bekam, es ist alles in Ordnung. Das hat mir viel Heilung gebracht. Und auch viele Tränen. Tränen der Erleichterung. Ich habe diese Botschaft vom Außen definitiv gebraucht, denn ich hätte mir das selbst nicht geben können. Nicht zu der Zeit.
Naja, ich könnte da noch mehr erzählen, ich mach aber jetzt erst mal Schluß hier.