Sai Baba

Anbetung oder Strenge liegen Dir da nicht. Die lösen irgendwas aus. Was ist das? Widerstand? Irgendwie Furcht? Vielleicht auch die Vorstellung, die Kontrolle zu verlieren? Die Idee, Dich in die Hände eines anderen begeben zu sollen?
Da trifft was davon einen Nerv bei mir, zum Beispiel. Ich erinnere mich daran, welche Widerstände ich in mir zu besiegen hatte, als man mir erklärt hatte, die tibetische Lehrtradition beruht darauf, daß du eine Beziehung zu irgendeinem oder besser gesagt deinem Lehrer aufbaust. Das war wahnsinnig mühsam. Das ist nämlich bei mir so ein Punkt. Ich krieg die Krise, wenn ich auch nur den Hauch einer Anbetung eines Lehrers, eines Personenkults, mitkrieg. Unerträglich, furchtbar, nicht zu machen, geht nicht. Da bin ich weg (das hab ich damals übrigens gemeint damit). Das sitzt ganz tief in mir drin. Eines Lehrers dankbar gedenken, ohne weiteres. Und sogar ein Bild in die gewisse heilige Ecke stellen, warum nicht, als Erinnerung, wie einen Wegweiser. Auch Hochachtung empfinden, ohne Probleme. Aber wehe da kommt irgendso eine Sauce dazu, von wegen seine göttliche Liebe ist in mich geströmt oder so, da werd ich auf der Stelle unausstehlich. Warum das so ist... kann ich nicht sagen.

Es war dann für mich eine sehr große Erleichterung, zu erleben, daß mit der Verehrung des Lehrers in meinem Fall tatsächlich gemeint ist, ich solle Hochachtung vor der inneren Natur haben und keineswegs vor der Person. Und eben in reiner Form seiner Tätigkeit gedenken, die mich mit einer lebendigen Tradition verbindet.

Also Widerstand spüre ich da sehr viel in mir. Es ist aber nicht Furcht vor Kontrollverlust, zumindest soweit ich das spüren kann. Es ist etwas anderes. Es ist mein tiefstes Empfinden, daß ich keinen Vermittler zwischen mir und dem Göttlichen in mir brauche, es kann mich einer aufwecken, es kann mir einer den Weg zeigen, aber niemals will ich den Lehrer BRAUCHEN, um irgendwas erleben zu können. Ich möcht das pur und direkt...
 
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Mit Sicherheit kann ein Lehrer hilfreich sein......

meine Fragen, die jetzt aufkommen, stelle ich hier einfach mal rein:

Muss man denn, um überhaupt die "spirituelle Wahrheit" zu finden, sich in demut an einen "spirituellen Meister(ich lasse das Guru jetzt auch mal weg)" wenden???

Ist der eigenen Vernunft, der eigenen Intuition, dem herzen nicht zu trauen???

Kann man "spirituelles Wissen" nur durch einen "spirituellen Meister" finden???

Ist der "spirituelle meister" der Vertreter von Gott???

P.S. achso meine Meinung habe ich ja desöfteren schon kundgetan...........ein Lehrer(spiritueller Meister) kann hilfreich sein, aber ich selbst sollte doch mein wichtigster Lehrer sein.
 
Ich laß mir Zeit, ich hab es nicht eilig ins Ziel zu kommen.Und wenn ich als letzte ankomme, macht´s auch nix.
...obwohl, es gibt ja so nen Spruch: "Die Letzten werden die Ersten sein...
Passt mir aber gar nicht, so im Mittelpunkt zu stehen, wo ich doch so schüchtern und zurückhaltend bin.
Der Spruch hat auch was.
Nun, und das kann ganz schnell gehen, das ist nur eine Frage des gewußt wie - und nicht der Zeit.:)
 
Dagegen ist auch bestimmt nichts zu sagen, da es deine ureigenste Entsprechung ist.
Das kann man aber nicht verallgemeinern und trifft auf andere nicht zu.

Ich denke, das würde der (speziel bei dir) auch erst garnicht versuchen, weil solche Sachen auch immer in einer bestimmten Entsprechung ablaufen.
Analoges Beispiel was mir selbst passiert ist:
Ich habe vor langer Zeit mal solch einen *realisierten Menschen* (*Guru* ist mir da auch zu konzeptbehaftet) getroffen. Ich befand mich in einer Gruppe von ca. 20 Leuten. Dieser Mensch (weiblich) stellte eine asllgemeine Frage und wollte diese von jedem einzelnen persönlich beantwortet haben.
Jeder druckste da mit irgendwas rum worin jetzt seine Motivation bestand etwas zu tun. Alleine was da alles so rauskam war höchst.
Mir kam von Anfang in diese Frage vollkommen blödsinnig vor, weil ich überhaupt nicht wußte mit welchen Worten ich meinen inneren Zustand und Motivation zum Ausdruck bringen sollte. Nur mußte ich der ja auch irgendwas sagen. Und näher das auf mich zurückte, desto weniger fiel mir dazu ein, was ich da jetzt sagen könnte. In dem Augenblick wo ich an der Reihe war, schaute sie mich an und ich schaute sie an - So Auge in Auge.... und ihr Blick schweifte dann zum nächsten und fragte den jetzt.
So, damit war die Frage einfach beantwortet gewesen, ohne das nur auch ein einziges Wort gefallen ist.
Für mich wie auch für Sie.

Und ich denke, das kann man als allgemeingültig ansehen, das es für jeden einzelnen vollkommen anders aussieht, und daher nicht für alle ein einziges anwendbares Konzept zutrifft.

Daher *sucht* sich das auch jeder für sich selber aus - Auch wenn er sich dessen selbst überhaupt nicht bewußt ist. Aber er sucht sich das aus seinem inneren heraus aus und nicht aus seinen eigenen Konzepten. Und wenn das dann nicht übereinstimmt wird man Ent-Täuscht. Man hat aber genau an dem Punkt die Chance sich dieser Täuschung bewußt zu werden. Dabei kann ein Lehrer recht hilfreich sein.
Viele sind aber derart fest in ihren Konzepten verhaftet und wenn sie die nicht erfüllt bekommen - können die in ihrer Enttäuschung sehr böse werden.
Nun, und *schuldig* sind dann immer die anderen.

Lieber Sat Naam,

ich habe rechte Erleichterung gespürt, als ich Deinen Beitrag gelesen habe. Denn bei dem Beitrag auf den Du eingegangen bist, ist mir auch wieder diese Verallgemeinerung aufgefallen und vor allen Dingen, was da wieder denen reingedrückt wird, die mit einem Guru gehen.
Gleichzeitig spürte ich diese Zurückhaltung, jetzt hier nicht wieder diesen Frieden zu stören, der gerade eingetreten war.
Dein Beitrag hat mich da wieder einiges gelehrt.

Danke dafür!
 
So, jetzt hatte ich kurz Zeit, um mich nach den Lichtkugeln umzuschauen, Pyare. Als ich mit meinem Jüngsten schwanger war, hab ich ein Schwangerschaftstagebuch geführt und meine inneren Gespräche mit ihm mitgeschrieben. Ich habe einfach aufgeschrieben, was ich in mir gehört habe. War zum Teil ziemlich spannend. Eines Tages erhielt ich da dabei den Hinweis, wie eine Situation, in der ich es mit Kolleginnen zusammen ziemlich lustig gehabt hatte, optisch wahrnehmbar gewesen wäre. Es habe so ausgesehen, als seine lustige bunte Kugeln um uns rumgeflogen in türkis und orange. Und anschließend erfuhr ich, wie die Muster aussehen, die wir alle immer um uns herum machen, egal was wir tun. Wir verändern sozusagen die Farben, die wir ausstrahlen, je nach Stimmung und Tätigkeit. Es hat dann nicht lang gedauert und ich konnte solche Sachen sehen, gelegentlich. Meine innere Frage, wie man das denn nun machen könne, hieß die Antwort damals: "Du mußt einfach nur mehr mitschwingen mit allem um dich herum, dann siehst du das alles in dir, verstehst du?"

Und dann hab ich mich einige Zeit lang intensiv damit auseinandergesetzt. Und eben auch erlebt, wie meine eigene Erwartung das verändert, was ich diesbezüglich wahrnehme. ist übrigens egal, mit welchen Sinnen ;) ich was wahrnehme, der Effekt ist immer derselbe.

Dieses, Morgi, ist übrigens auch die tiefste Schwingung des Sat Naam'schen Reiz-Satzes "Jeder sieht, was er sehen will". Das ist nicht provokant, sondern die Wahrheit. Das ist das Gesetz, nach dem unsere Wahrnehmung funktioniert...
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... und unter dieser Voraussetzung frag ich dich jetzt, Pyare, ob und wie du dich damit befaßt hast, was du sehen wolltest in diesem Moment mit der Lichtkugel, und zwar frag ich das, weils mich echt interessiert.
 
Wie erkennt man einen Gottmenschen?

Im Jap Ji, dem Prolog zum Guru Granth Sahib, der heiligen Schrift der Sikhs schlechthin findet man dazu einige Aussagen von Guru Nanak (1469 - 1539):

Ein Mensch der Verwirklichung allein kann eine verwirklichte Seele erkennen.

Mit anderen Worten ... jemand kann die tollsten okkulten Kräfte besitzen ... Wunder vollbringen, in die inneren Ebenen gehen etc. etc. ABER nicht einmal so ein Mensch kann einen Gottmenschen erkennen, solange er nicht selber auf dieser Stufe steht. Dennoch ist es natürlich schon so, dass, je weiter man selber voranschreitet man auch am Wesen eines anderen Menschen mehr erkennen/wahrnehmen kann. Aber genaugenommen können wir NIE sicher sein (und den wahren Guru erkennen), bis wir selbst auf dieser Stufe stehen! Das besagt dieser Satz.

Aber das Problem das sich aus diesem Satz ergibt ist folgendes: Sehr sehr viele Menschen laufen falschen Meistern, oft sogenannten Avataren nach ... das sind Gottheiten der Kausalebene. Diese unterliegen aber sogar selber dem Gesetz des Karma und stehen nicht darüber. Deswegen wurde z.B. Krishna, der auch ein Avatar war im Wald versehentlich von einem Jäger getötet. Der Jäger hat zu ihm gesagt: Vergibt mir Herr ... das war ein Versehen. Und Krishna hat gesagt: Nein, nein, das hat alles seine Richtigkeit ... denn in einem anderen Leben habe ich dich getötet ... usw. Ein wahrer Meister ist aber einer, der über dem Gesetz des Karma steht, denn wenn er selbst der Krauflauf der Tode und Geburten unterliegt, wie will er dann anderen Menschen da heraushelfen? Sehr sehr mächtig können diese Avatare sein, aber sie unterstehen den Herren des Karmas ... und nicht dem Unendlichen, Ewigen aus dem alles hervorgeht.

Wer auch immer sich selbst einen Lehrer nennt und von der Mildtätigkeit anderer lebt, vor ihm beuge dich niemals. Einer, der seinen Unterhalt im Schweiße seines Angesichts verdient und mit anderen teilt, o Nanak, der allein kann den Weg zeigen.

Wer von sich selbst als Satguru spricht, ist also kein Satguru. Was der wahre Guru gibt, gibt er umsonst (=> weil er ist wie gesagt nur der Handlanger ist). Das kostbare Gut, das der wahre Guru überbringt ist um keinen Preis der Welt zu erwerben!

Wahrlich, ein wirklicher Meister nimmt den Schleier vom Auge weg und gewährt einen Schimmer von der wahren Wohnstatt ... Wer uns Gottes Wohnstatt im Körper zeigen kann, oh, nehmt ihn als den wahren Meister.

Suche Gott niemals in der äußeren Welt, denn Seine Wohnstatt liegt in deinem Haus (dem Körper). Der Unwissende kennt nicht den Wert des Tempels Gottes, und er verliert sein irdisches Leben für nichts.

Die Reinen sind diejenigen, welche in Verbindung mit dem Wort sind. Ohne das Wort gibt es keine Verehrung. Die ganze Welt steckt in abergläubiger Unwissenheit.

Diesen lebendigen Tempel (den Körper) hat Gott selbst erschaffen, und Er selbst wohnt darin. Durch die Weisungen des Meisters wird Er darin gefunden., nachdem alle Bindungen und Täuschungen ausgemerzt sind.

Man sollte sich eigentlich vor einem wahren Meister hüten! Denn er hat die Kompetenz uns aus dem Spiel des Egos heraus in die wahre Heimat der Seele zu führen. Jene die das nicht wollen sollten sich von IHM fernhalten :)

lg
Topper
 
Gleichzeitig spürte ich diese Zurückhaltung, jetzt hier nicht wieder diesen Frieden zu stören, der gerade eingetreten war.
Pyare, auch das hier
1.gif
kann ein Bild des Friedens sein, wenn es Gleichgewicht herstellt... dazupassend zu den bunten Kugeln und den Mustern rund um uns - mir wurde bei diesen inneren Gesprächen mit meinem Kleinen auch bewußt, daß Wut in der richtigen gesunden Art um uns ein Muster erzeugt, das durchaus eine Schönheit hat - so wie ein ausbrechender Vulkan von furchtbarer Schönheit ist.
 
Wer von sich selbst als Satguru spricht, ist also kein Satguru. Was der wahre Guru gibt, gibt er umsonst (=> weil er ist wie gesagt nur der Handlanger ist). Das kostbare Gut, das der wahre Guru überbringt ist um keinen Preis der Welt zu erwerben!
Topper - Super - Der ganze Post.
Aber ich greife nur mal diesen Punkt raus:

Genau das ist - Den wirklichen Wert kann aber nur jeder in sich selbst erkennen.
Es ist ein Geschenk !

Auch wenn es umsonst ist, es kostet trotzdem was :
1. Deine eigene Bemühung dieses Geschenk aus tiefsten Herzen bekommen zu wollen.
2. Dein eigenes Weltbild was du die ganze Zeit als Konzept deiner eigenen *Wahrheit* in dir aufgebaut hast und mit dir rumschleppst.

Dann erst offenbart sich der Wert dieses Geschenkes.
 
Da trifft was davon einen Nerv bei mir, zum Beispiel. Ich erinnere mich daran, welche Widerstände ich in mir zu besiegen hatte, als man mir erklärt hatte, die tibetische Lehrtradition beruht darauf, daß du eine Beziehung zu irgendeinem oder besser gesagt deinem Lehrer aufbaust. Das war wahnsinnig mühsam. Das ist nämlich bei mir so ein Punkt. Ich krieg die Krise, wenn ich auch nur den Hauch einer Anbetung eines Lehrers, eines Personenkults, mitkrieg. Unerträglich, furchtbar, nicht zu machen, geht nicht. Da bin ich weg (das hab ich damals übrigens gemeint damit). Das sitzt ganz tief in mir drin. Eines Lehrers dankbar gedenken, ohne weiteres. Und sogar ein Bild in die gewisse heilige Ecke stellen, warum nicht, als Erinnerung, wie einen Wegweiser. Auch Hochachtung empfinden, ohne Probleme. Aber wehe da kommt irgendso eine Sauce dazu, von wegen seine göttliche Liebe ist in mich geströmt oder so, da werd ich auf der Stelle unausstehlich. Warum das so ist... kann ich nicht sagen.

Es war dann für mich eine sehr große Erleichterung, zu erleben, daß mit der Verehrung des Lehrers in meinem Fall tatsächlich gemeint ist, ich solle Hochachtung vor der inneren Natur haben und keineswegs vor der Person. Und eben in reiner Form seiner Tätigkeit gedenken, die mich mit einer lebendigen Tradition verbindet.

Also Widerstand spüre ich da sehr viel in mir. Es ist aber nicht Furcht vor Kontrollverlust, zumindest soweit ich das spüren kann. Es ist etwas anderes. Es ist mein tiefstes Empfinden, daß ich keinen Vermittler zwischen mir und dem Göttlichen in mir brauche, es kann mich einer aufwecken, es kann mir einer den Weg zeigen, aber niemals will ich den Lehrer BRAUCHEN, um irgendwas erleben zu können. Ich möcht das pur und direkt...

Super! Danke für Deine Gedanken. Kann ich alles sehr gut nachfühlen! Sehr gut sogar. Ich hab mir immer gesagt, ich brauche weder Jesus noch sonst einen Mittler, mit Gott kan man direkt reden! Und das stimmt auch!!! Das würde ich bis heute nicht zurücknehmen wollen! Dieses Ding mit *ich bin die Tür* oder *durch mich kommst Du zum Vater* funktioniert bei mir überhaupt nicht.

So. Und jetzt kommt das Ding mit Deiner Erleichterung. :-)) Dazu würde ich gern, sehr gern erzählen, wie es in meinem Fall zu der Annäherung mit Baba kam. Ich werde wahrscheinlich gleich unterbrochen, so in etwa 10 Minuten, dann mach ich einen Cut und setze den Bericht später fort. Ok?

Ich arbeitete also bei THALAMUS, einer Heilpraktikerschule, in der Verwaltung. Da hatte ich u.a. auch mit der Raumvermietung zu tun und als ich einen Raum vermieten wollte, fragte ich dann meine Chefin: wer ist denn Donnerstag abends in Raum x? Sie sagte: Da sind die Sai Babas drin. Und ich: Die Sai Babas? Was soll das denn sein? Wieder so ein Guru?
Das war also mein erster Kontakt mit dem Namen überhaupt. Da ich schon so manchen Guru besucht hatte, wenn mal einer in Köln war und Satsang gab, bin ich schon hingegangen, aber ich konnte nie nachvollziehen, wieso die Menschen manchmal so hingebungsvoll zu ihm oder ihr hingezogen waren. Ich fand die immer beeindruckend und auch besonders, aber das wars dann auch.

Nunja, es vergingen also ein paar Wochen, als dann einer zu mir in die Verwaltung kam und wir in ein Gespräch kamen. Irgendwann fragte ich nach dem Buch, das er unter der Achselhöhle trug, und es eins über Baba. Ich nickte nur verständnisvoll *grins* und machte weiter im Text.

Es vergingen erneut ein paar Wochen, als eine Freundin, die ich zwar noch nicht lange kannte aber sehr mochte, zu mir zog, weil sie sich in einer für sie unerträglichen Wohnsituation mit ihrem Freund befand. Sie wollte also in meiner Wohnung dann eine neue suchen. Da ich gerne spirituelle Bücher las, und diesen Abend keinen Bock mehr drauf hatte, sondern einen stinknormalen Roman lesen wollte, ging ich in ihr Zimmer und schaute mir ihr Bücherregal an. Mit schiefem Kopf las ich Buchtitel, faßte mal hier mal da hin, und dann fiel mir eins auf die Füße. Der Titel: "Sai Baba, das moderne Wunder." Ach! Hatte die auch was von Baba. Na, sowas. Ich schätzte ihre Spiritualität und das bewog mich, darin zu lesen. Ich las also die ersten 10 Seiten und legte das Buch angewidert wieder zurück ins Regal. Ich dachte: Also ich glaub ja schon viel, aber SOWAS glaub ich nicht!

Nagut, also es vergingen abermals ein paar Wochen - wenn ich so zurückdenke, würde ich den Rhythmus in 3 Wochen-Wellen sehen - da rief mich ein Freund an. Den kannte ich schon 10 Jahre. Was Gurus betraf, waren wir uns einig. Da fragte der mich plötzlich: "Haste nicht Lust, mit nach Indien zu Sai Baba zu fahren?" "Sai Baba? Den kenn ich doch gar nicht! Was soll ich denn da? Also zu Shantimayi, das würd ich vielleicht überlegen, aber Baba? Wie kommste denn auf den jetzt?" Dann erzählte er mir von einem Buch, in dem er gelesen hatte und was ihn so sehr bewegt hatte.

Naja, wieder ein paar Wochen später hatte dieser besagte Freund einen Umzug. Ich also hin zum Helfen, Kartons schleppen und so weiter. Dan

so. Schluß ... bis später! :-))
 
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"Jeder sieht, was er sehen will"
Ja - wobei dieser Satz für Missverständnisse sehr anfällig ist.

Der Satz sagt auch : "Man sieht nicht, was man nicht sehen will."

Wenn ich ein bestimmtes Trugbild sehen will, sehe ich ein Trugbild.
Wenn ich bereit bin, die Wahrheit zu sehen, dann sehe ich die Wahrheit.

Hinzu kommt :

Die Qualität der Wahrnehmung hängt damit zusammen, wie ehrlich man sich selbst sehen kann. Es geht nicht nur darum, was man sehen WILL - sondern auch darum, was man überhaupt sehen KANN.

LG, Reinhard
 
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