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Winterhoff, Michael. 03.01.1955. Astrologisch - interessant.
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Dann lies mal den Link selber.
Ich zitiere:
Seit 2022 sind verschiedene diagnostische Begrifflichkeiten in die mediale Öffentlichkeit geraten, verbunden mit einer Kritik an der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe. In den entsprechenden Medienberichten und Fachdebatten geht es häufig auch um einen negativ konnotierten Begriff von Symbiose, der mit Erziehungsunfähigkeit gleichgesetzt wird. Die Kritik bezieht sich auf drei Dinge: erstens wurde in den öffentlich kritisierten Fällen mit Zuschreibungen (wie "Symbiose", PAS oder Bindungsintoleranz) gearbeitet, die wie Diagnosen behandelt wurden, jedoch nicht im ICD10 oder ICD11 enthalten sind. Sie sind häufig weder belegbar noch widerlegbar und beruhen nicht auf Evidenz. Zweitens folgte das Vorgehen von Jugendämtern, Familiengerichten oder Kinder- und Jugendpsychiatern nicht den fachlichen oder gesetzlichen Standards, wie etwa Beteiligungsrechten nach §8a Abs. 1 S. 2 SGB VIII. Drittens wurden die herangezogenen Konzepte als Grundlage für schwerwiegende Entscheidungen herangezogen, die das Kindeswohl, das Sorgerecht von Eltern oder den Aufenthaltsort der Kinder betrafen.
Sprich: Phantasiediagnosen. Und die hier enthaltenen Quellen betreffen GENAU den Fall Winterhoff. Dein Link BESTÄTIGT die Vorwürfe gegen ihn.
Nun, soweit ich sehe sind diese Symbiose-Diagnosen mit der Psychoanalyse vereinbar bzw. stammen daraus (...)
, und damit sehe ich da keine "Fantasiediagnose". Psychologie ist eine "Soft science".
Es ist nicht so leicht zu demonstrieren, dass eine Mehrheit korrekt liegt, nur wenn/weil sie Psychoanalyse kritisch sieht. Ich selber habe da übrigens keine klare Meinung dazu, was besser/korrekter ist, und eine pluralistische Gesellschaft sollte hier damit leben müssen. Wird auch von Krankenkassen bezahlt.
(...) und ohne Wissen über konkrete Details konnte ich nicht feststellen, dass Winterhoff hier offensichtlich Quacksalberei betreibt, auch wenn das letztlich medial so suggeriert wird.
Es geht hier um frühe Anzeichen und nicht voll entwickelten Narzismus.
Sie ist NICHT in den Diagnose-Katalogen der aktuellen Psychologie enthalten, und alleine deswegen ist keine medikation gerechtfertigt.
Eine pluralistische Gesellschaft muss nicht damit leben, wenn schwarze Pädagogik - Vernachlässigung, Willensbrechung etc. von Kindern - propagiert wird.
Ich sehe nicht, dass das impliziert, dass es deshalb keinen Narzissmus im Kindesalter gibt, wenn hier gesagt wird dass Narzissmus valide beurteilt werden kann. Winterhoff hat es mit seiner Diagnose auch gerade nicht mit adultem Narzissmus gleichgesetzt.
Ok, mag auf jeden Fall sein, dass er dadurch Probleme bekommt, wenn beides in einen Zusammenhang gebracht wird.
(...)
Das ist so schlicht ein Kampfbegriff. Habe auch nicht gelesen, dass Winterhoff zum Beispiel propagieren würde Kinder zu vernachlässigen.
Sein Punkt ist ja, dass es umgekehrt der Fall ist, ob man mitgeht oder nicht.
Am Ende wird es Leute (dann Eltern) geben, die autoritärer sind und andere die liberaler sind als man es jeweils selber sein würde.
Schau Dir Vorträge und Interviews mit ihm an.
(...) Experten müssen ihre Ideen in den Raum stellen können.
Experte? Was zeichnet ihn als Experten aus? Warum sollte er seine Ideen mehr in den Raum stellen dürfen als die vielen Experten, die seine Ideen ablehnen?
Naja, er ist Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Es ist eine weitere Meinung aus dem Feld.
Ich würde es nicht für gut befinden oder als ein gutes Zeichen ansehen, wenn plötzlich alle das selbe sagen.
Und naja, wie gesagt, Psychologie ist eine "Soft Science". Konkret ist zum Beispiel unklar, was die beste Erziehung ist? Wie willst das messen oder feststellen? Ist nicht komplett willkürlich, aber ist erwartbar, dass es mehr konkurrierende Vorstellungen gibt. Mit Sicherheit reagieren auch bestimmte Kinder besser auf eins, andere besser auf was anderes.