Ich habe, ehrlich gesagt, weniger ein Problem mit der Wir-Form, als mit der Behauptung, dass etwas "so IST" (und zwar bei uns allen).
Ich kann Gittis Gedankengänge durchaus nachvollziehen, verstehe aber nicht mit welcher Selbstverständlichkeit sie das als unumstößliche Tatsache darstellt.
Sie schreibt nicht "könnte es vielleicht sein ...", "ich denke mir, dass ..." o. ä., sondern sie knallt schon als Übertitelung hin "das IST so" und da frage ich mich echt was in solchen Köpfen abläuft.
Wenn man dann ihre Worte im Geiste vervollständigt, schreibt sie (Wir-Form) dass deine, meine, unsere, jede (romantische) Liebe asozial ist.
Hallo!!!! Wie kann sie wissen wer wie liebt, was jemand empfindet, denkt, fühlt, erwartet, etc??
Solche Texte kann ich schwerlich ernst nehmen.R.