Raucher und Nichtraucher

Ich bin ein ....

  • Nichtraucher

    Stimmen: 160 53,3%
  • Raucher

    Stimmen: 140 46,7%

  • Umfrageteilnehmer
    300
Ich bin dann der 109. Raucher hier

Ich rauch aber auch nicht jeden Tag - meist nur wenn ich weggehe oder Besuch bekomme. Ganz selten rauch ich eine Zigarette für mich allein - kommt aber auch vor dann und wann.
Es kommt aber auch vor, dass ich zwei Wochen gar nicht rauche und dann rauch ich wieder in einer Nacht zwei Schachteln.


:jump20:
Mandy
 
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Schmeckt es dir?
Oder spürst du nur die Wirkung?
Was für eine sinnvolle Wirkung hat Nikotin auf Nichtsüchtige überhaupt?
(Ich kenn nur die als Pflanzenschutzmittel)

Schon mal davon gehört, dass Tabak zu den Stimmulanzien gehört?
Das heißt Rauchen regt den Stoffwechsel an, mancht kurzfristig wacher und konzentrierter. Es hat eben nicht nur die allen bekannten negativen Wirkungen sondern auch positive, sonst würden wohl nicht so viele Menschen rauchen.
 
Schon mal davon gehört, dass Tabak zu den Stimmulanzien gehört?
Das heißt Rauchen regt den Stoffwechsel an, mancht kurzfristig wacher und konzentrierter. Es hat eben nicht nur die allen bekannten negativen Wirkungen sondern auch positive, sonst würden wohl nicht so viele Menschen rauchen.

Nachdem Galahad nunmehr den zweiten Raucherthread wegen Eskalation geschlossen hat, nehme ich folgende Argumente aus diesem herüber. Dabei ist zu beachten, daß diese Argumente durchaus wissenschaftlich bewiesen sind, im Gegensatz der Schädigungen durch's Rauchen, welche ja großteils lediglich Polemik ohne stichhaltigen wissenschaftlichen Beweis darstellen.

Dem Nikotin werden eben zahlreiche, auch positive Wirkungen zugeschrieben.

Etwa gegen Parkinson: Bereits vor 25 Jahren wurde in einem Neurologiefachblatt berichtet, dass sich das Risiko, an Parkinson zu erkranken, im Vergleich zur nicht rauchenden Bevölkerung praktisch halbiert, wenn man mindestens zwanzig Jahre geraucht hat.

Auch 2007 sind Daten aus einer umfangreichen Krebsstudie an rund 80 000 Frauen und mehr als 63 000 Männern veröffentlicht worden, die diesen Zusammenhang bestätigen. Jene, die rauchten, hatten gegenüber denen, die nie geraucht hatten, ein um etwa 70 Prozent geringeres Risiko, an Parkinson zu erkranken.

Auch in der Parkinson Therapie wirkt Nikotin: Eine konstante Verbesserung der Bewegungseinschränkungen, wenn der Wirkspiegel von Nikotin im Körper erreicht war (“European Journal of Neurology“, Bd. 14, S. 1313).


Nikotin wirkt auch als Nervenschutzfaktor!!!

Durch das Verglimmen des Tabaks gelangt das Nikotin in die Lunge, anschließend in die Blutbahn, von wo aus es in wenigen Sekunden das Gehirn erreicht und sich an Nervenzellen haftet. Es besitzt nicht nur psychostimulierende Wirkungen wie beispielsweise Kokain und Amphetamin, sondern stößt im Gehirn die gesamte Breite der Neuromodulatoren an.
Nikotin greift an zwei verschiedenen Kompartimenten - den prä- und postsynaptischen Acetylcholinrezeptoren. Bei Bindung an die Rezeptoren kommt es zur Ausschüttung unterschiedlicher Neurotransmitter, wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen.

Die nikotinergen Rezeptoren haben einen sehr engen Bezug zum präfrontalen Cortex - verbessern somit Hirnfunktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernen.
Des Weiteren besteht eine enge räumliche Beziehung zum Belohnungssystem - dieses wirkt auf Funktionen wie Essen, Trinken und Sexualität.
Eine besondere Wirkung des Nikotins besteht in einer Catecho-lamin-Freisetzung in den sogenannten Belohnungsarealen der Großhirnrinde - welche positive Gefühle erzeugen.

Mir wird immer klarer, warum die Pharmazie Antiraucherkampagnen fördert und bezahlt hat - einmal ersetzen Süchtige laut schweizer Studien vermehrt das Rauchen durch Medikamentenmißbrauch und zweitens führt die Entwicklung dazu, Nikotin als teueres Medikament auf den Markt bringen zu können.


Last not least, ich will hier kein Statement Pro-Rauchen verbreiten so nach dem Motto Rauchen macht gesund, nur hat eben jede Medaille zwei Seiten.
Das wird von vielen Nichtrauchern völlig außer Acht gelassen.

L.G.

Ramar
 
... fehlt nur noch dass Tabakkonsum gegen Lungenkrebs schützt und die Farce ist komplett . :clown:



Langes Leben den rauchfreien Räumen ! (im Freien soll jeder rauchen was er meint)


LG
von No. 114 aus der Nichtraucherriege.

:)
 
Schon mal davon gehört, dass Tabak zu den Stimmulanzien gehört?
Das heißt Rauchen regt den Stoffwechsel an, mancht kurzfristig wacher und konzentrierter. Es hat eben nicht nur die allen bekannten negativen Wirkungen sondern auch positive, sonst würden wohl nicht so viele Menschen rauchen.

Was ist an kurzzeitiger Wachheit und Konzentration positiv? :confused:
 
Was ist an kurzzeitiger Wachheit und Konzentration positiv? :confused:

Für manche Anlässe ist das schon sinnvoll. Mein Eindruck ist aber, dass die meisten Raucher für die Wachheit doch lieber einen Kaffee trinken sollten, der wirkt länger und man muss nicht so häufig nachgiessen (wie sich eine neue Zigarette anzünden). Manchmal ist allerdings kein Kaffee greifbar, das mag sein...

LG
Ahorn
 
Für manche Anlässe ist das schon sinnvoll. Mein Eindruck ist aber, dass die meisten Raucher für die Wachheit doch lieber einen Kaffee trinken sollten, der wirkt länger und man muss nicht so häufig nachgiessen (wie sich eine neue Zigarette anzünden). Manchmal ist allerdings kein Kaffee greifbar, das mag sein...

LG
Ahorn

Naja, diese Variante finde ich auch nicht grad vorteilhafter...

Und ganz schnell wieder :escape:
 
Ich geb zu, dass ich Kaffeesüchtig bin, unter Kaffeegeruch leiden aber nicht soviele Menschen wie unter Tabakgeruch, bisher ist mir erst ein Mensch begegnet, der das nicht leiden konnte.

LG
Ahorn

Ja, es ging mir jetzt weniger um den Geruch.... Da ziehe ich den von Kaffee natürlich auch vor :) .
 
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Nun,

in meiner Wohnung und meiner Kanzlei war längst Rauchverbot bevor das von der Regierung eingeführt wurde für die Gaststätten.
Wenn ich an den Nachbartisch gehe und jemanden so zwicke, dass er blutet, bezeichnet mich jeder als unflätigen Deppen und geht auf mich los. Der Raucher dagegen bläst mir seinen giftigen, stinkenden Dunst mit Genuss ins Gesicht und meint noch, ich müsse das dulden aus gebotener Toleranz, obwohl sein Qualm meine Poren verstopft, damit meine Sauerstoffversorgung einschränkt, mir in den Augen beisst, meine Sicht einschränkt.
Gleichzeitig habe ich neben der gesundheitlichen Belästigung auch noch Mehrkosten für die Wäsche. Denn die Kleidung muss sofort gewaschen werden, sonst verpestet sie auch noch die eigene Wohnung, was ein Raucher einfach nicht zu riechen in der Lage ist. Seine Nase ist offensichtlich geruchsgeschädigt.
So sind die militantesten Nichtraucher stets ehemalige Raucher. Sie scheinen sich des Qualms besonders bewusst zu werden, weil sich ihre Nase wieder gebessert hat, und einen besonderen Ekel gegen den Rauch zu entwickeln.
 
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