Hat sich jemand angeschaut, ob absehbar ist, wann diese Corona-Panik zumindest in den deutschsprachigen Ländern etwas abflaut?
Habe ich, und zwar habe ich mir den Eintritt der Sonne in das Zeichen Widder (Äquinoktium) und - etwas weniger intensiv - in das Zeichen Krebs (Sonnenwende) angesehen, beides berechnet auf Berlin.
Der Widder-Ingress (Frühlingsbeginn) ist in wenigen Tagen. Und da sieht es weiterhin nach Hysterie aus, denn der Mond (Volk, Volksmassen) steht auf dem Wassermann-AC und dessen Herrscher Uranus verbleibt in Haus 1. Das heißt, die Neigung zur Hysterie speist sich aus sich selbst und ist damit selbsterhaltend, da ein Planet im eigenen Haus dazu tendiert, wie ein perpetuum mobile zu "funktionieren". Man könnte auch sagen: Aufregung um der Aufregung willen, was in diesem Fall so dramatisch wirkt, weil es im 1. Haus um die Überlebensmechanismen geht. Damit ist der Verstand sozusagen ausgeschaltet, denn im I. Quadranten finden keine Denk- und Bewältigungsprozesse statt.
Siehe auch hier:
https://astrologie.space/viewtopic.php?p=15237#p15237
Erst im Horoskop des Krebs-Ingresses, also im letzten Juni-Drittel, scheint sich die Lage etwas zu entspannen. Auch dieses Ingress-Horoskop hat einen Wassermann-AC, aber Uranus als Herrscher steht nicht mehr im eigenen Haus, das bedeutet, dass die Chance zu einer Beruhigung besteht, weil es sich nicht mehr um einen sich selbst erhaltenden Kreislauf handelt.
Was erhalten bleibt, ist eine Mond/Mars-Konstellation wie im vorherigen Ingress-Chart. Dort wurde sie gebildet durch den Mond am AC, hier durch das exakte Mond/Mars-Quadrat. Mond/Mars ist eine recht unangenehme Kombination, man fühlt sich schnell angegriffen und nicht selten besteht die Tendenz zu selbstschädigendem Verhalten. Die "Erreger-Konstellation" Mars/Neptun ist keine exakte Konjunktion mehr - das korrespondiert mit der Erfahrung, dass durch Viren verursachte Erkrankungen in den Sommermonaten weniger werden.
In den letzten Wochen habe ich diverse Horoskope auf eine Epidemie/Pandemie/Seuche hin untersucht, und da war nicht viel zu finden. Die Frage, die sich stellt, ist: Welche Faktoren bzw. welche Kombination von Faktoren weist auf ein solches Geschehen hin? Was unbedingt vorhanden sein muss, ist Neptun für eine Seuche, Jupiter für die Ausbreitung, Jupiter/Neptun für die grenzenlose Ausbreitung (Pandemie). Bei einer schweren Infektion mit Fieber und Entzündungszeichen muss Mars beteiligt sein. Wenn es sich also tatsächlich um eine Pandemie handelt (da wäre die Definition zu hinterfragen, denn die war einmal eine andere), dann sollten sich diese Faktoren in den Horoskopen von Ingressen und Finsternissen an besonders betroffenen Orten in Achsenbindung zeigen. Und da findet sich recht wenig.
Eine weitere Möglichkeit wäre, sich Planetenbilder aus der Kosmobiologie (Ebertin) und der Hamburger Schule zu suchen und die unterschiedlichen Horoskope auf diese Bilder hin anzusehen. Bisher habe ich mir WI+NE-SA (laut Regelwerk der HS ein Anzeiger für Seuchen) und SO+NE-SA (ebenfalls ein Planetenbild für Siechtum durch Seuche) angesehen. Auch die Ergebnisse sind bisher eher mager, außer im Bild der Sonnenfinsternis vom Dezember 2019. Dort findet sich WI+NE-SA in Opposition zum Mars, was bedeutet, dass Planetenbild ist komplett und hat indirekte Achsenbindungen.
Eine weitere Anbindung besteht an UR/NE, Lähmung durch Schock, sowie an AC/ME, das bedeutet "Klatsch und Tratsch". Und der scheint sich im Ergebnis (MC) auszubreiten (Jupiter), denn das Planetenbild schließt sich auch mit MC/JU.
Meine Schlussfolgerung: Die Seuche scheint eher eine der ungehemmten Verbreitung von Informationen zu sein und weniger eine echte Seuche oder Pandemie im Sinne einer weltweiten Verbreitung einer in hohem Maß zum Tode führenden Erkrankung.