Dieser Satz fasst perfekt zusammen, wobei es in dieser Diskussion wirklich geht. Um die kleingeistige Vorstellung des Spießertums, irgendetwas, nein -viel schlimmer! - ALLES "richtig machen" zu müssen. Weil man sonst, wenn man das nicht tut, in den Augen anderer schlecht dasteht. Was könnten denn die anderen von einem denken!
Dass es darum geht, dass man selbst die Entscheidung trifft, Worte aus freien Stücken so zu wählen, dass unterprivilegierte Menschengruppen nicht diskriminiert und diskreditiert werden, wird schon überhaupt nicht verstanden. Das reflexartige Ablehnen von politischer korrekter Sprache kommt also einzig und allein daher, dass man geistig überfordert ist, sich die Hintergründe dafür anzueignen kombiniert mit der Angst, dass andere einen schlechten Eindruck von einen haben könnten, weil man etwas "falsch" macht.