Neue Sprache - politisch korrekt

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Und ob sich jetzt nen paar alte Knacker drüber aufregen, dass sie nicht mehr Neger oder Zigeuner sagen "sollten" ist mir da relativ egal, weil sagt mehr über deren Charakter aus, wie über den vermeintlichen Verbieter..

Würdest du dich denn selbst als guten Verbieter einschätzen? Also als einen, der den "alten Knackern" so richtig zeigt, wo der Hammer hängt? :rolleyes:
 
Kann man überhaupt noch alles richtig machen?:cool:
Dieser Satz fasst perfekt zusammen, wobei es in dieser Diskussion wirklich geht. Um die kleingeistige Vorstellung des Spießertums, irgendetwas, nein -viel schlimmer! - ALLES "richtig machen" zu müssen. Weil man sonst, wenn man das nicht tut, in den Augen anderer schlecht dasteht. Was könnten denn die anderen von einem denken!

Dass es darum geht, dass man selbst die Entscheidung trifft, Worte aus freien Stücken so zu wählen, dass unterprivilegierte Menschengruppen nicht diskriminiert und diskreditiert werden, wird schon überhaupt nicht verstanden. Das reflexartige Ablehnen von politischer korrekter Sprache kommt also einzig und allein daher, dass man geistig überfordert ist, sich die Hintergründe dafür anzueignen kombiniert mit der Angst, dass andere einen schlechten Eindruck von einen haben könnten, weil man etwas "falsch" macht.
 
oder zumindest umbenannt werden. :rolleyes:

Ach so, Denkfehler. Mit Änderung des Songtitels ist es ja nicht getan. Das böse Z-Wort wird ja ständig im Refrain gesungen. Also:

- Titeländerung
- Piepton, immer wenn das Wort gesungen wird.

Dann darf das Lied auf youtube bleiben. :)
 
Dieser Satz fasst perfekt zusammen, wobei es in dieser Diskussion wirklich geht. Um die kleingeistige Vorstellung des Spießertums, irgendetwas, nein -viel schlimmer! - ALLES "richtig machen" zu müssen. Weil man sonst, wenn man das nicht tut, in den Augen anderer schlecht dasteht. Was könnten denn die anderen von einem denken!

Dass es darum geht, dass man selbst die Entscheidung trifft, Worte aus freien Stücken so zu wählen, dass unterprivilegierte Menschengruppen nicht diskriminiert und diskreditiert werden, wird schon überhaupt nicht verstanden. Das reflexartige Ablehnen von politischer korrekter Sprache kommt also einzig und allein daher, dass man geistig überfordert ist, sich die Hintergründe dafür anzueignen kombiniert mit der Angst, dass andere einen schlechten Eindruck von einen haben könnten, weil man etwas "falsch" macht.

Darf ich mal fragen, wie alt du bist? Nur mal so ungefähr. Interessiert mich jetzt mal ehrlich, ohne ironischen Unterton.
 
Haar hin oder her. Es gibt aber, als einen gemeinsamen Konsens, eine angemessene Sprache, abhängig von Ort, Zeit und Situation. Das ist in Medien nicht anders als in Politik oder Kinderbücher. Und ob sich jetzt nen paar alte Knacker drüber aufregen, dass sie nicht mehr Neger oder Zigeuner sagen "sollten" ist mir da relativ egal, weil sagt mehr über deren Charakter aus, wie über den vermeintlichen Verbieter..

Diese Fälle sind ja klar. Das lässt sich in eine Sprache auch leicht integrieren. Es ging eher ums Gendern...
 
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Diese Fälle sind ja klar. Das lässt sich in eine Sprache auch leicht integrieren. Es ging eher ums Gendern...

Genau das Gleiche. Auch jetzt schon wurde gegendert. Je amtlicher / offizieller / Beruflicher eine Kommunikation ist, umso mehr wird auf das richtige gendern geachtet. Wenn man so viele wie möglich persönlich erreichen will, kommt man um das gendern nicht drumherum. Einfach eine psychologische Tatsache. Menschen identifizieren sich mit ihrem Geschlecht und damit auch der dazugehörigen Ansprache.
 
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