MUF-Smalltalk

  • Ersteller Ersteller Sayalla
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Es hat die Bedeutung, daß man sich nicht an den Ritualen festbeißt - ich kann auch sagen - daß man sich nicht an seiner eigenen Einstellung festbeißt.


Meinst du das sich dadurch eine Selbstblockade entwickelt?
Das ich auf Dauer nicht weiter komme...mit Hilfsmittel...
 
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@blue....das denke ich ist ein guter ansatz, blue...im denken flexibel bleiben und bereit sein, eine meinung oder gewissheit wieder über den haufen zu werfen, wenn was stimmigeres auftaucht.
Ich nenne das immer, meinen geist fliegen zu lassen...:)
 
Meinst du das sich dadurch eine Selbstblockade entwickelt?
Das ich auf Dauer nicht weiter komme...mit Hilfsmittel...

Natürlich kommst Du weiter - vor allen Dingen mit Deinem Verständnis...

Irgendwann (wann auch immer) kommt man an den Punkt, wo die Akzeptanz so gefestigt ist, daß die Hilfsmittel eher hinderlich sind, weil man sich zu sehr mit ihnen ablenkt....
sie sind dann nicht mehr nötig....

Dieser Zustand kommt oft sehr schleichend -
Klartext:

wenn es Dir einmal gelungen ist , etwas bewußt ohne Hilfsmittel zu schöpfen, dann heißt das noch lange nicht, daß Du ab sofort der große Schöpfer bist...

Unser Imagedenken, unsere Emotionen ect. sind sehr kreativ im Erfinden von Ausreden.
Du wirst als erstes mal an "Zufall" denken.
Selbst, wenn es so offensichtilich ist, daß Du mit der Nase draufgestoßen wirst, kommt irgendwann der Punkt der Verunsicherung....

maaal ein extremes Beispiel :D:

Du machst ein Ritual, um beim Lotto zu gewinnen - tippst auf 6 Richtige mit Zusatzzahl...
das war Freitag
Samstag ist Ziehung ..
he - und siehe da.... - Du bist Millionär:banane:

Erst einmal bist Du stolz , wie Oskar...
dann kommen die ersten Zweifel, die Du ein wenig arrogant zur Seite schiebst - dann werden sie stärker und irgendwann ist der Punkt da, an dem Du einfach nur glaubst, daß Du Glück gehabt hast.....

Angenommen - Du würdest Dich kurz freuen und ab sofort nur noch schöpfen.......
(Geld genug hast Du ja - so, daß Du nicht arbeiten müßtest...:D:zauberer1)
Jeden Tag mit absoluter Konsequenz - und nicht, weil Du noch mehr Geld willst, sondern weil Dich dieses "Phänomen" plötzlich so gepackt hat, daß Du es als "wissenschaftliches Experiment" sehen kannst - Du willst das noch besser können.....Du denkst an nichts anderes mehr - vergißt die Welt um Dich herum und auch das viele Geld, welches Du gerade gewonnen hast....

Du wirst bewußt und bist im Jetzt.

Du wirst Deinen Tag kreiieren - Du wirst erschaffen und Deine Realität gestalten....

...aber wer ist schon so.......??? ;):D

Wir sind emotionale Wesen - und faul und ignorant.....
that´s it.....

Lg blue
 
:D


Wie wahr, wie wahr.:)

Und das Ganze geht so:

1. Station:

Als Neugeborenes weiss der Mensch nichts und ordnet nicht und misst nicht.
Er kann alles, was er über die Welt (die Mama) erfährt, durch direkte Berührung (!) und Zuwendung von dieser (die Mama) erfahren, auch seinen eigenen Körper.
In diesem Stadium ist man EINS mit der Welt (die Mama)

2. Station

Man erkennt, dass man NICHT die Welt ist, weil die Welt (Mama) augenscheinlich ein subjektives Erleben hat.
Von da an beginnt man SEINE Welt kontextualisiert (zuerst IN BEZUG auf die Mama, Eltern) abzuspeichern und man schafft den Grundstein für das ERINNERN!

Erinnern ist DIE Voraussetzung für kontextualisiertes Bewusstsein (DAS ist auch der Grund, warum die Zeit immer schneller zu vergehen scheint, je älter man wird, da man ja viel erinnert und deswegen nichts neu kontextualisieren muss!

3. Station

Man ist ein erwachsener Mensch

und nun gehts weiter, wenn man mag:

4. Station

Man erkennt, dass diese Kontexte eine Krux sind, da man überhaupt nicht frei zu kommunizieren vermag (Kommunikation = Denken = Sprechen), und durch GENAU DIESE Kontexte auch Geister (im Sinne von Glauben, Vorannahmen und ja, auch „Geistern“) erzeugt.
Beispiele:
1. „Gehe in ein altes Haus mit einem schönen Gewölbekeller, es ist Oktober. Welche Früchte sind im Keller?“
2. Versuche dem Input von Obrigkeiten (auch nicht-reale im Sinne von Menschen sind gemeint) zu widerstehen! Versuche dies als Mann, versuche dies als Frau (wobei Frauen dabei die noch schlechteren Karten haben. Anfragen zu Quelle kann ich gerne beantworten)

Jedenfalls kann man in dieser Station versuchen quasi mit einem Archimedischen Hebel die Welt aus den Angeln zu hebeln. Man versucht mit Ritualen und Hilfsmitteln die, scheinbare, Trennung, geboren aus der kontextualisierten Subjektivierung während unserer Entwicklung zu verändern und überflüssig zu machen.
Dies alles mit dem Ziel SEINEN Willen in Übereinstimmung mit dem EINEN Willen zu bringen. Und ja: Genau dies ist das alleinige Ziel aller Magie (das gilt selbst für die, die denken sie zaubern für Liebe, Geld etc.; und zwar WEIL sie nichts anderes versuchen, als Übereinstimmung mit Willen zu erzeugen, aber anders herum.........Das könnte auch ein Hinweis auf „hell“ oder „dunkel“ sein)

Station 5
Man erkennt die Wahrheit des Buddha, das selbst unser Wille und unsere Wünsche reine Illusion sind, die nichts weiter als eine besonders trickreiche Anhaftung sind
Dann ist man quasi wieder auf Station 1.
Das ist die Aussage des Satzes: Werdet wie die Kinder
Das ist der Lotus
Das ist das schweigende Kind Haar-por-Kraat

Danke


BTW, die meisten hier im MUF sind in der Station 3 (und ich habe damit keine Aussage über mich gemacht)
 
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weil wir es so gewohnt sind -
es ist möglich einiges wahrzunehmen....
reine Übungssache und die Veränderung der (bekannten und allseits akzeptierten) Einstellung....

Schade , das Pathos nicht da ist, der könnte bestimmt was interessantes über KIA an der Stelle schreiben.
 
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