Mobbing

Werbung:
Habe ich konkret erlebt mit einer Kollegin. Hinter ihrem Rücken, sie war zu dem Zeitpunkt auch noch im Urlaub, ging die Gerüchteküche los. U.a., dass es in ihrem Büro nach Alkohol stinken würde und eine Kollegin? hatte gar wahrgenommen, dass die betreffende Person häufiger torkeln würde.
Leider hatte ich keine private Nummer der Kollegin und ich selber würde, wenn sie aus dem Urlaub zurück ist, in Urlaub sein.
Ich habe dann den PR informiert und gebeten, mit der Kollegin Kontakt aufzunehmen, damit sie vorgewarnt war.
Cheffe und "Kollegen" fanden meine Maßnahme natürlich total falsch und ich durfte mir auch später noch anhören, dass man in meiner Gegenwart nix sagen dürfte.
War mir aber scheixxegal. An den Gerüchten war nichts dran, sie hatte zwar ein Problem mit Alkohol, trank aber nicht im Dienst. Das musste sogar der Vorgesetzte zugeben und die Gerüchteverbreiter wurden in ihre Schranken verwiesen.
Ich habe mich da schon öfter beliebt gemacht, weil ich für andere eingetreten bin, die ungerecht behandelt wurden und durfte dann Phasen erleben, wo niemand mehr mit mir sprach.
War eigentlich recht angenehm, dass ich mir den Müll nicht reinziehen musste, den die von sich gaben.

Gruß

Luca

Ja, ich setzt mich da auch immer in die Nesseln. Wenn mir jemand ein verleumdetes Gerücht erzählt, "petze" ich das immer demjenigen, der verleumdet wird. Dem Verleumder sag ich das auch vorher, da ist das Geschrei dann immer ganz groß von wegen weitersagen. Ich frag dann immer ganz unschuldig, was denn daran so schlimm sei, schließlich sei es ja die Wahrheit, die sie mir erzählt. Die Kollegin, um die es geht, weiß ja sicherlich selbst, dass sie klaut, trinkt, lügt, etc. - da wird es wohl keine Überraschung sein, wenn ich es ihr erzähle.

Ich krieg aber nicht mehr viel mit, weil man genau deshalb in meiner Gegenwart kaum noch Gerüchte erzählt.
 
ist sicherlich ein kriterium wie schlimm mobbing empfunden wird, so kann das Mobbing auch existenzbedrohend wirken. Und eher eine ohnmachtshaltung bewirken.
Nein, liebe flimm, es ist DAS Kriterium für Mobbing. Ohne Abhängigkeitsverhältnis - kein Mobbing.
Wissen womöglich gar nicht so viele?
 
Einstiegsfrage:
(was/wie viel) bewirkt der Mensch selbst, wenn er gemobbt wird?

(Die Trigger-Gefahr des Themas dürfte jedem bewusst sein. :) )
Wie kommst du eigentlich drauf, hier ein Thema Mobbing aufzunehmen?
Hier wurde bisher kein User von anderen Usern wirklich gemobbt.

Warum also jetzt erst ein Thema über Mobbing?
 
Ja, ich setzt mich da auch immer in die Nesseln. Wenn mir jemand ein verleumdetes Gerücht erzählt, "petze" ich das immer demjenigen, der verleumdet wird. Dem Verleumder sag ich das auch vorher, da ist das Geschrei dann immer ganz groß von wegen weitersagen. Ich frag dann immer ganz unschuldig, was denn daran so schlimm sei, schließlich sei es ja die Wahrheit, die sie mir erzählt. Die Kollegin, um die es geht, weiß ja sicherlich selbst, dass sie klaut, trinkt, lügt, etc. - da wird es wohl keine Überraschung sein, wenn ich es ihr erzähle.

Ich krieg aber nicht mehr viel mit, weil man genau deshalb in meiner Gegenwart kaum noch Gerüchte erzählt.
Als Kinder lernten wir, dass man nicht petzt. Ich habe mich als Erwachsene echt schwer getan, diese Hürde zu nehmen. Was kann / soll weiter erzählt werden und was nicht.
 
dh ohne abhaengigkeit gibt es kein mobbing?
meinst du das so?
na dann gibt es hier im Forum wenigstens kein mobbing, ist ja keiner abhaengig von.
Das meine nicht nur ich. Die Voraussetzung für Mobbing ist Abhängigkeit.
Falls jetzt wer meint, dann könne es das bei Kindern ja noch nicht geben, der irrt. Wir haben Schulpficht. Und Kinder sind von der Gruppe noch weit mehr abhängig als Erwachsene.
 
Ist aber dann auch schön, wenn sie eine Obermobberin zugibt, dass sie wegen einem nicht mehr schlafen kann und mit den Nerven voll runter ist.

Oh ja, das habe ich vor über einem Jahr mit meiner Chefin erlebt. Die hat mir mal die Ohren vollgeplärrt, weil sie nur wegen mir ein Coaching macht. Ich war da echt stolz auf mich. Die Frau war echt scheixxe zu ihren Mitarbeitern. Aber ich habe ihr das Leben so schwer gemacht, dass sie coachen ging. Darauf bin ich heute noch stolz.:D
 
Werbung:
Zurück
Oben