Mobbing

Sollten sich einige mal nen bissel mehr die "Leck-Arsch-is-mir-egal" Einstellung zulegen.^^

Schade, dass das mein Kollege damals nicht gewuß hat.

Er hätte dann sicherlich ganz gelassen denken können: ach ja, alle glauben ich saufe wieder, verliere bestimmt meine Arbeit - was solls - leck mich am Arsch - na, denen hab ich es jetzt aber gegeben.

:rolleyes:
 
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Wie man sich sowas aneignen kann?
Ich denke, dass muss jeder ganz individuell für sich selbst herausfinden.

Ich kann dir dazu nur das sagen:
Nicht alles im Leben besteht aus rosa-roter Zuckerwatte und nicht jeder Mensch wird einen mit Samthandschuhe anfassen, dass sollte jedem bewusst werden.
Es gibt unterschiedliche Meinungen und nicht jeder wird die gleiche Meinung haben, wie man selbst, dass sollte jeder akzeptieren.
Nicht jeder wird Fan von einem selbst sein und dich eventuell blöd finden. Auch das darf sein und sollte jeder respektieren.
Und dann wäre da noch eben, sich im klaren darüber zu sein, dass man selbst entscheiden darf/kann, was man möchte und was nicht.

Ich bin auch sensibel. Dennoch, ich selbst kann doch entscheiden in welcher Situation ich bleibe und in welcher nicht. Wenn mir irgendjemand ans Bein pissen will, kehre ich ihm den Rücken. Wenn jemand anderer Meinung ist, akzeptiere ich das. Wenn mich jemand nicht ab kann, dann ist es eben so und ich respektiere es. So einfach ist das.

Und was genau hat das jetzt alles mit Mobbing zu tun?
 
Schade, dass das mein Kollege damals nicht gewuß hat.

Er hätte dann sicherlich ganz gelassen denken können: ach ja, alle glauben ich saufe wieder, verliere bestimmt meine Arbeit - was solls - leck mich am Arsch - na, denen hab ich es jetzt aber gegeben.

:rolleyes:
Bei Mobbing ist oft das Gefälle / die Abhängigkeit entscheidend. Selten mal stellt sich einer gegen den Chef. Mobbt Cheffe mit, sieht es nämlich verdammt mau aus für den Mitarbeiter.
Selbst, wenn das Gros einer Abteilung gegen einen ist, wird es übel. Chef kann ja nicht die vielen entlassen. Er wird sich für den einen entscheiden.
Gemobbt werden geht echt schnell. Das kann jedem passieren. Hat auch nichts mit Selbstsicherheit oder Können zu tun.
 
Ernst ist mir, dass es hier Standard ist, wenn die Argumente ausgehen.
Empathie wird meist von jenen vermisst, die selbst kein Einfühlungsvermögen beweisen.
Man ist ja schon Täter, wenn man sachlich bleibt.
Wird damit doch die tiefe Emotionalität des Opfers missachtet. (Ironie!)

Na, Du jammerst ganz schön rum. Wieviel würdest Du erst jammern, wenn Du mal gemobbt würdest?
 
Das ist echt toll und mutig! (y)

Nö, weil ich mich selber angekotzt hätte und das auf lange Zeit, wenn ich nicht gehandelt hätte.
Ich war schon immer ein Einzelgänger, auch als Kind und von daher stört es mich eh nicht, wenn man mich beachtet, hab ich schließlich meine Ruhe.
Wenn man mir allerdings ans Bein pieseln will, dann dürfen sich alle warm anziehen, einfach schon aus Prinzip.
Man muss sich halt darüber im Klaren sein, wenn man nicht mit der Gruppe läuft und denen unliebsame Personen mit ignoriert, dass man dann schnell selber zur Persona non grata wird.
Fragt sich auch, was, wenn man mitmacht, weil man dann ja eine "gute" ist und die immer schlimmer werden. Wo ist dann die Grenze für einen selber, wie weit geht man, um nicht anzuecken. In meinem Leben habe ich sehr viele Ecken kennengelernt, die mich aber auch und so unbeschadet haben die das nicht überlebt.
Ist aber dann auch schön, wenn sie eine Obermobberin zugibt, dass sie wegen einem nicht mehr schlafen kann und mit den Nerven voll runter ist.

Gruß

Luca
 
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