Ich habe letztens mit den Kollegen (ales Konstruktivisten - mehr oder weniger) diskutiert: wir wissen alle (aus direkter Beobachtung), daß viele Menschen "absolut Unmögliches" schaffen.
Ich habe das Statement gebracht: wir können auch übers Wasser gehen! (da war doch was in der Bibel?)
Sofort kam: neee, das geht zu weit, sowas klappt nicht .... (?)
Wirklich nicht?
Warum nicht?
Nur, weil das noch keiner (glaub ich) getan hat?
Was ist das in unserem Kopf, was uns diese seltsame Grenze setzt?
Wenn wir doch (langsam) akzeptiert haben, daß Menschen in Extremsituationen Tonnen heben können (geht doch eigentlich gar nicht), warum sollten sie nicht übers Wasser gehen?
Die wissenschaftliche Basistheorie haben wir doch auch ... : es gibt keine Wirklichkeit, sie ist individuell konstruiert ... (usw.)
Der einzige Punkt, in dem wir beide uns unterscheiden ist, glaube ich, der Weg (?).
Ich will da weiter ohne ... "etwas dazwischen", ohne "Mediator".
Das heißt konkret, ich "zaubere" (ist ja kein Zaubern, ist eigentlich eine Grundfertigkeit der Menschen) ohne ein Paradigma.
So ein Paradigma wäre für mich z.B. Magie oder eine Religion oder Heilmittel oder das, was die Abos glauben oder irgendwelche "Methoden" ... .
Das ist wahrscheinlich kaum nachvollziehbar (?), ich hoffe, ich habe es einigermaßen verständlich rübergebracht?
Jedenfalls ist das die eigentliche Botschaft des radikalen Konstruktivismus (so wie ich ihn verstehe).