Meditation und Sex

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Die wenigsten wissen um die chemischen Vorgänge beim Geschlechtsverkehr, genauer gesagt, beim Samenerguß, sei er willkürlich herbeigeführt oder als Pollution im Schlaf auftretend. Man hat festgestellt, daß der menschliche Same nicht nur die Hormone der Geschlechtsdrüsen enthält, sondern auch Nährstoffe wie Lecithin, Phosphor, Calcium, Eisen und Vitamin E sowie Cholesterin. Die chemische Zusammensetzung ist ähnlich wie die der Nerven- und Hirngewebe.

Dr. Raymond Bernard schreibt darüber:

»Lorand weist darauf hin, daß Überaktivität der Geschlechtsdrüse mit starker Ausscheidung von Phosphor und Calcium verbunden ist. Wärend der Pubertät entsteht ein ähnlicher Calcium- und Phosphormangel im Blut, weil unter dem Einfluß des Wachstumshormons die Knochen wachsen und das Skelett sich streckt. Gerade diese beiden Stoffe werden dem Körper durch Samenerguß entzogen.

Havelock Ellis hat die Beobachtung gemacht, daß frühzeitig und ausgiebig Masturbierende im Wachstum zurückbleiben. Der junge Organismus wird über Gebühr beansprucht, bevor er voll entwickelt ist. Laut McCallum und Voegtlin führt Calciumentzug aus den Nervenzellen zu Übererregbarkeit, die nur durch erhöhte Calciumzufuhr beigelegt werden kann. Da beim Samenerguß viel Calcium verlorengeht, erklären sich einerseits die nervösen Symptome und andererseits die schwere Müdigkeit nach dem Orgasmus. Das gleiche gilt für den Phosphorverlust. Phosphor ist wesentlich für die Ernährung der Nerven- und Hirngewebe, und ausgesprochener Mangel kann Neurosen und Psychosen verursachen.«

Lebensstrom
 
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Sexualität und Spiritualität - ein Kreislauf

Alle bioenergetischen Praktiken haben die kontrollierte Lenkung, die Vermehrung und Verfeinerung der Lebenskraft « Chi » zum Ziel. Das Hauptziel des Sexual-Qi Gong ist die Transformation von Sexualenergie (Jing-Chi) in Heilkraft (Chi) und in spirituelle Energie (Shen). Zu diesem Zwecke wird die aktivierte Sexualenergie der Wirbelsäule entlang hochgezogen. Während des Hinaufströmens der Sexualenergie durch die verschiedenen, mit der Wirbelsäule verbundenen Chakren hindurch, wird die Sexualenergie sukzessive verfeinert und sozusagen « vergeistigt ». Sie transformiert sich dabei progressiv von einem Zustand in den anderen : materiell, vital, emotional, mental-geistig. Im Kopf angelangt, vereint man sie bewusst mit dem kosmischen Bewusstsein und lässt sie als wohltuende Kraft vom Gehirn aus in jede Körperzelle fliessen. Die durch diesen Prozess verfeinerte Sexualenergie ist die weitaus beste Nahrung für die Gehirnzellen. Sie wirkt wie ein Jungbrunnen und hat einen heilenden, verjüngenden, vitalisierenden und bewusstseinserweiternden Effekt auf den Praktizierenden. Nach dem Durchströmen des Gehirns mit der Sexualenergie, wird dieselbe normalerweise zum Tan Tien (« Energie-See » im Bauchraum) geführt zwecks Aufbewahrung.

Bei diesem wahrhaft alchimistischen Prozess werden die beiden Pole Feuer (Liebe, Geist, männliches Prinzip Gottes) und Wasser (Sexualenergie, Materie, weibliches Prinzip Gottes) bewusst vereint. Dieser energetische Vorgang entspricht der Verschmelzung von Erde und Himmel oder von Yin und Yang, der beiden grundlegenden Pole der Urkraft Chi. Die bewusste Vereinigung in uns der beiden Aspekte der Urkraft « weiblich » und « männlich », führt zu einer bemerkenswerten Bewusstseinserweiterung, die sich uns als Glücksgefühl und dem Erleben eines tiefen, inneren Friedens mitteilt. Diese energetische Erfahrung ist in der Tat sehr erhaben und man möchte sie immer wieder von neuem erleben.

Sexualität und Spiritualität wurden im alten China, aber auch in anderen Kulturen wie Indien, Persien, Ägypten, Syrien, usw. gleichgestellt. Beide Kräfte entstammen dem gleichen göttlichen Ursprung und sind nur objektiv voneinander getrennt. Auf dem kosmischen Rad gibt es kein « niedriger » und kein « höher ». Es ist ein ewiger Kreislauf von Materie (Sexualenergie), die sich vergeistigt und als spirituelle Energie wieder dem Körper zufliesst, und erneut zur Sexualenergie wird.



Sexualenergie : des Menschen stärkste Kraft

Die Sexualenergie ist des Menschen stärkste Kraft, da sie sich mehr als verdreifachen lässt. Sie ist die Grundenergie allen Lebens ; sie ist das, was wir als Vitalität bezeichnen. Die Sexualenergie verstärkt alle anderen Energien, mit denen sie in Berührung kommt (z.B. Vitalenergie, emotionale Energie, spirituelle Energie). Sie regeneriert, stimuliert und vitalisiert den gesamten Organismus. Die Sexualenergie stimuliert ebenfalls die Libido und die Lebenslust.
 
Thomas Evangelium(14):

Es sagte Jesus zu ihnen: "Wenn ihr fastet, werdet ihr euch Sünde schaffen. Wenn ihr betet, werdet ihr verurteilt werden. Und wenn ihr Almosen gebt, werdet ihr eurem Geiste etwas Schlechtes tun. Und wenn ihr in irgendein Land geht und in den Gegenden wandelt, wenn man euch aufnimmt, so eßt, was man euch vorsetzten wird; die Kranken unter ihnen, heilt sie. Denn was in euren Mund eingehen wird, wird euch nicht verunreinigen. Aber was aus eurem Mund herauskommt, das ist es, was euch verunreinigen wird."
 
Yamina schrieb:
wenn,dann aber nur bei Männern:clown:
Wart ein bissl, es gibt was noch Schöneres. Opti, du sagst,
Havelock Ellis hat die Beobachtung gemacht
... was auch immer, aber machte seine Beobachtungen höchstens bis 1939. Denn da ist er gestorben. Meinst nicht, daß es ETWAS neuere Untersuchungen zu dem Thema gibt? Aber bitte, du magst es historisch. Auch gut. Da hab ich noch ein paar interessante Untersuchungsergebnisse von Ellis und Zeitgenossen zur allgemeinen Lektüre...
http://gutenberg.spiegel.de/bebel/frausoz/frau1431.htm
...und zur Unterstützung weiterer Denkkonzepte, um sie bitte ganz fest einzubetonieren. Denn je fester, desto schöner ist das Gefühl der Erleichterung, wenn sie dann einmal fallen, die Betonwände der eigenen Überzeugungen.
 
opti schrieb:
Das Fasten kontrolliert den Gaumen, den großen Feind der Enthaltsamkeit.
Vielen Dank für den Text über das Essen und Fasten, ich fühle mich durch diese Worte in meinem eigenen Erleben der Zusammenhänge bestätigt und kann sie so annehmen.
Den Satz oben hab ich ausgewählt- ganz egoistisch- weil er mich an meine ständige Wiederholung meines Sermons erinnert, daß das innere Wort nur halb so wichtig ist wie das Wort, das man sich traut, auch wirklich auszusprechen. Wenn die Zungenspitze oben am Gaumen liegt und gaaanz leicht den Kopf vom Atlasgelenk hochhebt, dann ist das auch eine große Erleichterung für zuviel Energie im zweiten Chakra.
Mir ist übrigens gestern aufgefallen, daß Du wirklich etwas an Deinem Halschakra tun könntest- wie wär es denn mit singen? Oder entsprechenden Yogaübungen? Du sitzt ja viel vor dem PC- sitzt Du auch gerade, mit einer aufrechten Wirbelsäule? Immer? Dein zweites chakra ist ausgerichtet wie ein Blitz, wenn ich nur "opti" innerlich sage wie ein AUM, also dreidimensional und das dann in mir drin beibehalte, dann zuckt sofort ein Blitz aus meinem 2. chakra, direkt nach vorne. Du bist wirklich sehr exakt ausgerichtet. Im Kehlchakra hatte ich eher das Gefühl, daß da Wellen nach oben wollen, aber durch blockierte Daumengelenke nicht vorwärts kommen. Sind Deine Daumengelenke wirklich beweglich? Kannst Du die Daumen an richtig von innen spüren? Der Daumen zeigt ja Atmung an, Atmung ist Kontakt wie Sexualität auch und von daher gibt es da in unseren nadis energetische Zusammenhänge. Ah und die Großzehengelenke wären auch noch interessant... die Wut... und die Verwirklichung auf Erden.

Liebe Grüße, Christian
 
annara schrieb:
opti

du redest die ganze zeit von SEX - es geht um L I E B E

zu ALLem was ist
Liebe steht der Menschheit nun schon lange zur Verfügung und ist deshalb für opti glaube ich gar nicht so von Interesse. Wer die Augen aufmacht und sieht, daß trotz der ewigen Beschwörung der Liebe die Welt ihren jetzigen Zustand hat, der macht sich halt Gedanken, die über Licht und Liebe hinausgehen. Ich kenne das gut, wenn Du dich mit universaler Energie befaßt, wirst du mit Vorstellungen von Licht und Liebe ja auch im Internet geradezu vollgesch... Dabei ist Heilung Leid. So wie opti es zeigt.

Die Erde befindet sich im Moment in einem energetischen Wandlungszustand, die zweite Kammer des Herzens wird jetzt dem Menschen nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft zugängig gemacht. Eine der Mittel, die dafür existieren mußten, ist das Internet und unsere Art hier zu kommunizieren. Daß opti hier nicht spricht, das ist schon ganz richtig so, so drehen wir uns um seine Energie und können sie spüren, ohne daß seine zickige, offensichtlich also auch weiblich fühlende :-) Person unsere Wahrnehmung belästigen würde. Vielen Dank für Dein Schweigen, opti, Du zeigst der Welt hier Dein und damit auch unser wahres Ich und das kann ich gar nicht hoch genug achten. Du hast meine aufrichtige Bewunderung, mit allen Teilen meines Seins zu Deinem.

In der zweiten Kammer des Herzens ist die Erkenntnis und Erkenntnis für ein besseres Zusammenleben müssen wir heute in der Keimzelle der Gesellschaft, in der Familie suchen. Und hier geht es ganz klar darum, daß man den Partner nicht ständig zu etwas macht, was er nicht ist. Genau so, wie man jeden Gott so lassen sollte wie er ist und jedes Tier. Dafür wird sich die Welt wandeln, so wir wir stets wandeln, wandeln werden und stets gewandelt sind.

AUM

Liebe Grüße, Christian
 
Christian schrieb:
Dabei ist Heilung Leid.
An diesem Satz bin ich hängengeblieben. In welcher Form ist das Leid? Warum empfindest du es so? Weil es auch eine Veränderung ist? Oder aus einem anderen Grund?

Auch wenn ich ihn einige Zeit in mir klingen lasse, kann ich mit diesem Satz nichts anfangen. Kannst du dazu was erklären? Auch wenn das jetzt ganz dezent vom Thema abdriftet ;) ?
 
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annara schrieb:
especially for you opti

Sexualität und Spiritualität - ein Kreislauf

Alle bioenergetischen Praktiken haben die kontrollierte Lenkung, die Vermehrung und Verfeinerung der Lebenskraft « Chi » zum Ziel. Das Hauptziel des Sexual-Qi Gong ist die Transformation von Sexualenergie (Jing-Chi) in Heilkraft (Chi) und in spirituelle Energie (Shen). Zu diesem Zwecke wird die aktivierte Sexualenergie der Wirbelsäule entlang hochgezogen. Während des Hinaufströmens der Sexualenergie durch die verschiedenen, mit der Wirbelsäule verbundenen Chakren hindurch, wird die Sexualenergie sukzessive verfeinert und sozusagen « vergeistigt ». Sie transformiert sich dabei progressiv von einem Zustand in den anderen : materiell, vital, emotional, mental-geistig. Im Kopf angelangt, vereint man sie bewusst mit dem kosmischen Bewusstsein und lässt sie als wohltuende Kraft vom Gehirn aus in jede Körperzelle fliessen. Die durch diesen Prozess verfeinerte Sexualenergie ist die weitaus beste Nahrung für die Gehirnzellen. Sie wirkt wie ein Jungbrunnen und hat einen heilenden, verjüngenden, vitalisierenden und bewusstseinserweiternden Effekt auf den Praktizierenden. Nach dem Durchströmen des Gehirns mit der Sexualenergie, wird dieselbe normalerweise zum Tan Tien (« Energie-See » im Bauchraum) geführt zwecks Aufbewahrung.

Bei diesem wahrhaft alchimistischen Prozess werden die beiden Pole Feuer (Liebe, Geist, männliches Prinzip Gottes) und Wasser (Sexualenergie, Materie, weibliches Prinzip Gottes) bewusst vereint. Dieser energetische Vorgang entspricht der Verschmelzung von Erde und Himmel oder von Yin und Yang, der beiden grundlegenden Pole der Urkraft Chi. Die bewusste Vereinigung in uns der beiden Aspekte der Urkraft « weiblich » und « männlich », führt zu einer bemerkenswerten Bewusstseinserweiterung, die sich uns als Glücksgefühl und dem Erleben eines tiefen, inneren Friedens mitteilt. Diese energetische Erfahrung ist in der Tat sehr erhaben und man möchte sie immer wieder von neuem erleben.

Sexualität und Spiritualität wurden im alten China, aber auch in anderen Kulturen wie Indien, Persien, Ägypten, Syrien, usw. gleichgestellt. Beide Kräfte entstammen dem gleichen göttlichen Ursprung und sind nur objektiv voneinander getrennt. Auf dem kosmischen Rad gibt es kein « niedriger » und kein « höher ». Es ist ein ewiger Kreislauf von Materie (Sexualenergie), die sich vergeistigt und als spirituelle Energie wieder dem Körper zufliesst, und erneut zur Sexualenergie wird.

Sexualenergie : des Menschen stärkste Kraft

Die Sexualenergie ist des Menschen stärkste Kraft, da sie sich mehr als verdreifachen lässt. Sie ist die Grundenergie allen Lebens ; sie ist das, was wir als Vitalität bezeichnen. Die Sexualenergie verstärkt alle anderen Energien, mit denen sie in Berührung kommt (z.B. Vitalenergie, emotionale Energie, spirituelle Energie). Sie regeneriert, stimuliert und vitalisiert den gesamten Organismus. Die Sexualenergie stimuliert ebenfalls die Libido und die Lebenslust.

Und wo besteht da der Unterschied zu dem, was ich die ganze Zeit sage? Ist da etwa von einem Orgasmus die Rede? NEIN! Es ist von der Transformation der Sexualenergie die Rede. Genau darüber rede ich die ganze Zeit. Die aktivierte Sexualenergie wird die Wirbelsäule zum Gehirn hinaufgeleitet und lässt sie als wohltuende Kraft vom Gehirn aus in jede Körperzelle fliessen. Damit ist kein Orgasmus gemeint! Vielmehr ist gemeint, dass die Energie, die zum Gehirn hinaufgeleitet wurde, nun zu Heilzwecken genutzt werden kann. Physiologisch gesehen bewirkt die hinaufgeleitete Energie Veränderungen im Gehirn, die Heilungsprozesse bewirken. Das ist gemeint, wenn davon die Rede ist, dass die spirituelle Energie wieder dem Körper zufliesst. Damit ist kein Orgasmus gemeint.

Ich finde, der letzte Abschnitt ist etwas verwirrend. Es wird gesagt: "Die Sexualenergie ist des Menschen stärkste Kraft, da sie sich mehr als verdreifachen lässt." Diese Vermehrung der Energie ist nur durch Sublimation möglich. Wenn dann aber wieder gesagt wird: "Die Sexualenergie stimuliert ebenfalls die Libido und die Lebenslust", dann verschweigt diese Aussage die Tatsache, dass eine Sublimation nicht möglich ist, wenn die sexuelle Energie mittels eines Orgasmus' verloren geht.
 
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