Meditation und Sex

Hej Opti,
siehst du, genau dies:
sich diesem Thema neutral zuzuwenden
ist etwas das an sehhhhhhhhhhhhhhhr vielen Stellen in dem von dir als Vorlage fuer deine deutsche Version verwendeten Buch fehlt. Du kannst dich vielleicht noch an die Stelle erinnern an der es darum ging sich an der Tierwelt ein Beispiel zu nehmen und unterschiedliche Arten genannt wurden. Eine davon hat ueberhaupt nicht gut "abgeschnitten" - die Hasen. Ja, ja, ich weiss, auch der Volksmund hat da ja so seine Redensart: Sie -xxx- wie die Karnickel.

Manuela
 
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opti schrieb:
Die Schönheit in den Gesichtern der Frauen, ist die Schönheit Gottes. In dieser Weise solltest du sie bewundern. Dann wirst du keinen Schaden nehmen. Frauen sind ein Symbol der Schönheit. Sie sind ein Symbol der Stärke. Sie sprechen zu dir in der Sprache des Schweigens: "Ich bin eine Repräsentantin der Adi Sakti, der göttlichen Energie. Sieh Gott in mir. Sieh die göttliche Mutter Kali in mir. Verwirkliche Gott durch mich. Bete Gott als Verkörperung der Schönheit an. Verehre ihn als Verkörperung der Energie. Erkenne seine Allmacht." Denke immer und immer wieder daran, dass die Schönheit eines Gesichtes, die Schönheit Gottes ist. Göttliche Gefühle sollten in dir aufsteigen, wenn du in das hübsche Gesicht einer Frau blickst.

und:

schau auf diese weise männer an, schau auf diese weise kinder an, alle mitgeschöpfe und die ganze natur. schau deine kollegen auf diese weise an, besonders diejenigen, die dir ein dorn im auge sind...

und vergiss dich selbst nicht, wenn du dir im spiegel begegnest.

lg moni
 
Opti hat doch schon 1000 Mal geschrieben, daß es ihm schlecht geht und er in einer schwierigen Situation ist.
??? - Mir nicht. Und was bitte diskutieren wir hier? Das Verhältnis zwischen Meditation und Sex - oder die persönlichen Befindlichkeiten eines Foris? (Gegen den ich persönlich überhaupt nix hab, warum auch.) Er stellt hier seine Meinung groß und deutlich zur Diskussion - und dazu gibt es entsprechend viele andere Meinungen. Auf die kann man nun eingehen oder nicht - Opti tut es meist nicht - aber auch das ist sein gutes Recht. Und das alles sollte um die Sache diskutieren - und nicht um unsere persönlichen Eigenschaften. Das sollten wir nicht verwechseln.

Meine Meinung, die ich hier ausdrücke, ist allerdings die Meinung der ganz stinknormalen Userin Kinnaree. Wenn ich was amtlich Moderatorisches sagen muß, kennzeichne ich das - und das bitte sollte man auch nicht verwechseln. Nur weil unter meinem Nick "Moderator" steht, ist nicht alles, was ich schreibe, "Amts...", du verstehst schon.

Ich meine, daß es ein User, der seine Meinung so vehement zum Ausdruck bringt, durchaus verträgt, daß sich kritische Stimmen erheben. Und auch, daß die möglicherweise genau so hartnäckig sind wie er selbst :) - vergiß nicht, das ist ein großes schönes Spiel hier drin, Regni-Spieler-Christian :liebe1:

PS: Übrigens nicht nur hier drin, fällt mir grad noch ein.

So. Back to topic.
 
Folgendes fand ich über das Liebesleben des Johann Sebastian Bach (1685-1750) heraus, veröffentlicht vom französischen Musikwissenschaftler Luc Andre Marcel:


… Ein reines, fast idyllisches Liebesleben entwickelte sich zwischen den beiden fast gleichaltrigen jungen Leuten. Beide waren Waisen und hatten keine anderen zarten Bindungen. Beide liebten die Musik leidenschaftlich. Der entfernte Verwandtschaftsgrad war für sie kein Ehehindernis. Aber der junge Bach beging keine Unbesonnenheiten; die Sitte und seine angeborene Klugheit bewahrten ihn davor. Er wusste nichts von den Qualen stürmischer Leidenschaft und zog es vor, der vollkommenste Ehemann der Musikgeschichte zu werden. Er überlegte, dass er noch mehr arbeiten müsse, um seine finanzielle Lage zu verbessern; dann erst könne er um eine Frau werben und sie heimführen. In Bezug auf Bachs Eheleben steht für mich fest, dass seine beiden Frauen, Marie Barbara und ihre Nachfolgerin Anna Magdalena, ihn glücklich gemacht haben. Sie haben ihm wohl keine überschwängliche Seligkeit geschenkt, aber zum mindesten die gleichmäßigere und tiefere Beglückung, die aus der vollen Entfaltung der Persönlichkeit entspringt. Und da für einen Erfolg in diesem Bereich die Gegenseitigkeit eine conditio sine qua non ist, wird auch Bach seine beiden Frauen glücklich gemacht haben. Die Biographien haben seltsamerweise die Bedeutung Maria Barbaras und Anna Magdalenas unterschätzt. Tatsächlich haben beide auf Bachs Genie ausgleichend und zugleich vertiefend gewirkt. Ihnen verdankt er zum Teil die Reife und den Ernst, den wir an ihm bewundern. Sie und ihre Kinder haben ihn im Erdenleben verankert. In seinem Genie war er kein Junggesellentyp wie so viele andere, die sich mit unbefriedigten Wünschen, mangelnder Anpassungsfähigkeit, narzistischem Ersatz, seelischer Unterentwicklung und Krisen der Einsamkeit herumschlagen mussten. Er hat nicht unter der Unrast Don Juans gelitten. Er war auch kein unechter Ehemann, der seine Gattin allenfalls brauchte, um Widerstände und Verstimmungen abzureagieren, ihr aber keinen Anteil an seinem tiefsten Innern zustand. Bach hat sich der Liebe und der Vaterschaft mit ganzer Seele hingegeben. Er hat sich als Gatte und Familienoberhaupt glücklich gefühlt und die damit verknüpfte Verantwortung bereitwillig auf sich genommen.

In der Zeit nach dem Tod seiner Frau Maria Barbara suchte Bach Trost in der Arbeit, hauptsächlich am Wohltemperierten Klavier; instinktiv reagierte er auf jedes Unglück so. Aber nach einigen Monaten empfand er als Mensch und Vater die Notwendigkeit das gestörte Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Sitte gestattete ihm eine baldige Wiedervermählung.
…
Vorläufig interessierte er sich für Anna Madgalena Wilcken, die Tochter eines Hoftrompeters. Er schaute sie an, denn sie war schön und erst zwanzig Jahre alt; er hörte ihr gern zu, denn sie sang bezaubernd. Er begegnete ihr regelmäßig, weil sie als Sängerin am Köthener Hof angestellt war. Sie ihrerseits bewunderte Bach. Im Dezember 1721 fand die Hochzeit statt.
…
Wir wissen aber, dass Anna Magdalena es verstanden hat, ihrem Gatten das Leben zu verschönern. Ihm gab sie Ruhe und Zuversicht. Die häusliche Atmosphäre war so angenehm, das Ehepaar so gastfreundlich, dass ständig Verwandte und durchreisende Musiker das Haus aufsuchten. Sie fühlten sich wohl dort. Ihr Leben lang bewahrte Anna Magdalena ihre Zuverlässigkeit und Aufrichtigkeit, ihre natürliche Reinheit der Sitten, die wunderbar mit denen ihres Gatten übereinstimmten. Wir wissen, dass sie sich über das Geringste freuen konnte…
…
Bach war kein Wüstling und auch kein Asket und schonte Anna Magdalena nicht. Praktisch war sie dauernd in Umständen. Dreizehn Kinder! Anna Magdalena hat als echtes Kind ihrer Zeit anscheinend nicht darunter gelitten. Außerdem starben sechs von ihren Kindern sehr früh…
 
opti schrieb:
Ja, was es alles so gibt:

Pagalananda zeigt die Nagapraxis von "Penisyoga" in seiner Höhle nahe der Leichenverbrennung von Pashupatinath. Diese Praxis basiert auf dem kompletten Transzendenz der sexuellen Antriebe und bezieht eine vorausgehende Periode selbstauferlegten Zölibats von neun Jahren mit ein. Nach diesen neun Jahren wird der Yogi während eines Rituals angeleitet, bestimmte Penisnerven zu brechen. Das ermöglicht ihm, Felsen von über 100 Pound = 37 kg "anzuheben". Jedoch hat die Initiationszeremonie zur Folge, dass der Yogi vermutlich nie mehr eine Erektion bekommt. Ich hab's gerade mit 30 kg probiert, aber im erigierten Zustand. Und was sag ich euch, es hat wunderbar geklappt. Mit ein wenig Übung...

Penisyoga

Und dann habe ich da noch vier neue Meditationsmethoden für euch:

Methode 1
Methode 2
Methode 3
Methode 4

Aber ich muss gestehen, ich liebe diese verrückten Sadhus (Bettelmöcnche). Und ich bewundere ihre eiserne Entschlossenheit. Auch wenn es nicht mein Weg ist.
Oh ja, ich liebe die saddhus auch sehr. Seit ich weiß, dass es die gibt, mache ich mir über Verrücktheit keine Sorgen mehr. Wir können uns ja mal treffen und diese Stellungen üben :-) Ich krieg das wohl hin :-) Aber ich lach mich dabei wahrscheinlich tot.

Das mit den Gewichten, das tut mir jetzt auf den ersten Blick etwas weh :-) Der Penis, den tut man ja gedanklich immer vor den Körper, aber die "Aufhängung" ist ja sogar noch etwas unterhalb des Wurzelchakras am hinteren Ende des Dammes vor dem After. Der ganze Apparat von Bändern und Sehen, din die der Penis eingebunden ist- er beginnt tatsächlich teilweise schon am unteren Rippenbogen/Zwerchfell- ist aber ganz oft so verspannt, daß eine Dehnung und Lockerung des Gewebes da unten schon absolut Sinn macht.
Ich weiß ja nicht, ob Du Energie spüren kannst, opti. Ich hab das schon mal geschrieben, daß das eigene Bewußtsein stets bis in die Genitalien ausgedehnt sein muß. Man zieht die Energie üblicherweise immer wieder zurück, weil man das Becken immer nach hinten kippt und die Lendenwirbelsäule nicht gerade, sondern eben in diesem "S" hält, das wir aus den schulmedizinischen Büchern kennen. Auch der After, den zieht man üblicherweise ein, weil man Angst hat, mit Kot zu schmieren etc., anstatt darauf zu vertrauen, daß der Schließmuskel das schon machen wird. Der Muskel wird dann weder mit Blut noch mit Energie (beide erscheinen ja immer Hand in Hand) gefüllt, es entstehen im Alter Inkontinenz und man hat Probleme mit einer natürlichen Sexualität. Im Grunde ist doch der ganze männliche Genitalienapparat ein einziger großer Muskel, oder? Das "sexuelle Gefühl", das wir haben entsteht ja nur, weil der Energiekanal nicht frei ist. Wenn ich mich jetzt z.B. beim Onanieren wirklich gerade hinstelle und die gesamte Energie aufnehme und durch mich mit tiefer Atmung einfach nach oben ableite- ohne diese Vorstellung, ich sei blockiert, das ist doch Quatsch!- dann habe ich beim Orgasmus eine Muskel-Kontraktion und sonst gar nix. Hab das gestern extra für Dich mal ausprobiert, obwohl ich gaaar keine "Lust" hatte. Der Körper ist ein Werkzeug, wenn wir uns von ihm "übermannen" lassen, können wir kaum Herr über unser Leben und Wirken werden. Das sehe ich ja so wie Du. Nur kann man auch ganz entspannt Herr über den eigenen Körper werden. Aber probier nur alles aus, ich kenn das wohl. Man verliert Energie, weil man sich vorstellt, daß man Energie verliert, nicht weil man Energie verliert. Man verliert nie Energie, sie ändert sich nur ständig. Und das ist natürlich, es gibt nicht "den" Zielzustand, auch wenn es natürlich ein Ziel gibt und man es erreichen kann. Aber im Ziel ist ja genauso eine ständige Wandlung, aber eben im Rhythmus des Universums und nicht im Takt des Leidenden.

Liebe Grüße, Christian
 
Christian schrieb:
Man verliert Energie, weil man sich vorstellt, daß man Energie verliert, nicht weil man Energie verliert.
Wow. Alle Achtung. Ich suche seit mehreren Tagen nach einem Satz, der das so genau ausdrückt, was ich zu dieser Sache empfinde. :) Wieder was glernt :winken5:
 
sorry, war gestern wohl etwas heftig, habe jetzt auch keine Lust mehr, darüber nachzusuchen, was mich eigentlich etwas aufgebracht hat. Der Ton macht die Musik, nicht, und den fand ich nicht in Ordnung. Wenn Du einen Menschen, der in einer schlechten Energie ist, mit der gleichen Energie wieder fütterst, dann nimmst Du a) diese schlechte Energie auf und b) verstärkst Du auch noch das Leiden, ganz egal, ob dieser Mensch dann darauf eingeht oder nicht.

Du schreibst, opti hätte Dir noch nicht gesagt, daß es ihm schlecht geht. Und deshalb gibt es keinen Grund wahrzunehmen, wie es ihm geht, oder wie? Bloß weil er mir geschrieben hat, daß es ihm schlecht geht, macht das für Dich keine Aussage und ist für Dich als Menschen wie als Moderator egal? Wir führen hier ja im Thread keine Privatgespräche, das ist ja ein Thread und keine PN. Also entnehme ich doch bitte jedem Beitrag Informationen darüber, wie ein Mensch etwas versteht und doch nicht nur den Beiträgen, die an mich persönlich gerichtet sind, oder? Opti hat hier im Thread die öffentliche Aussage gemacht, daß es ihm schlecht geht- da kann man dann drauf eingehen oder nicht. Was meinst Du, warum opti auf dieses duale Meinungsspiel nicht eingeht? Weil er der Diskussion nicht standhalten kann? Intellektuell? Da muß ich mal lachen, da unterschätzt Du den Knaben ganz gewaltig. Nene, dem ist diese Art der Kommunikation ganz einfach zu unchristlich. Aber bitte, mach nur so, wie Du meinst.

Was mir viel wichtiger ist, das ist wie immer folgendes: die Welt ist scheiße. Für die jungen Leute von heute gibt es keine inneren Lösungsmöglichkeiten. Das sehen wir bereits bei den Kindern, die randalieren und sich nicht konzentrieren können, daß da eine ganz große Ablehnung und Agression vorhanden ist. Der opti richtet diese Agression ja überwiegend gegen sich selbst und hält Gott sei Dank seine Agression zurück. Wenn er wie früher jeden angreifen würde, dann würde sich das ja noch immer recht heftig anfühlen. Und ich erinnere mich schon genau, daß es damals Energiea, Sat Naam und ich waren, die opti überhaupt noch ausgehalten haben über ein oder zwei Wochen. Sonst war ja gar keine mehr hier im Thread drin.
Neinnein, er greift niemanden an. Er verteidigt sich nur, also ich lese die Zusammenhänge von Aussage und Aussage hier so. Gut, er hat seine Leier und erinnert uns regelmäßig an Brahmadingens, aber meine Leier hab ich ja auch, die hat wohl fast jeder, der eine eigene Aussage hat und sich nicht ständig auf Meinungen anderer bezieht. Meinungen sind mir übrigens total schnuppe, das ist dualer Scheiß und das sieht der opti genau so. Aber das verstehen hier einige nicht, der opti vielleicht auch noch nicht so ganz.

Liebe Grüße, Christian
 
Zitat von Christian
Man verliert Energie, weil man sich vorstellt, daß man Energie verliert, nicht weil man Energie verliert.


Das wäre auch, schenkt man dem Energieerhaltungssatz glauben, schlichtweg unmöglich. Es kann höchstens eine imaginäre Trennung davon geben. Energie kann also weder erzeugt, noch vernichtet, sondern lediglich umgewandelt werden. Das gilt analog auch für den spirituellen immateriellen Bereich. :party02:

Als Beispiel ein Wasserkraftwerk:

1. Wasser im höher gelegenen See --> Lageenergie
2. Wasser in den Fallrohren --> Bewegungsenergie
3. Turbine --> elektrische Energie.

Jetzt könnte man all das Wasser mit dieser elektr. Energie wieder hochpumpen... halt stop ! Nicht ganz. Es fallen ja noch die Reibungs"verluste" an... die als Wärmeenergie "verlorengehen". Verlorengehen in dem Sinne, das sie für das Hochpumpen nicht mehr zur verfügung stehen. Da ist die Reibungswärme aber immernoch. ;)
 
Christian. Komm mal wieder runter von der Palme, bitte. Weißt du, wir neigen alle miteinander dazu, die persönliche Ebene einer solchen Diskussion mit der sachbezogenen zu vermischen. Das haut dann aber nicht hin. Es geht nämlich in einem Thread über ein bestimmtes Thema gar nicht darum, wie ich wen einschätze und ob überhaupt. (Auch wenn du anderswo meintest, das seien eben überholte Strukturen eines Forums - einstweilen haben wir sie noch, und wie ich meine, aus gutem Grund. :)) Derartige Dinge können wir Kilometerlang in "Unter uns" besprechen. Hier herinnen sollte das, was drin steht, irgendwie mit dem zu tun haben, was außen drauf steht - denn der Lesende tut sich leichter, wenn er in einem Thread inhaltlich was zu dem Thema findet, das er als Überschrift gelesen hat.

Mir ging es ursprünglich um etwas, das schon mit dem Thema zu tun hat. Und zwar um die Frage, ob und warum denn spirituelles Wachstum (unter anderem eben auch im Zusammenhang mit Sexualität)immer mit Kampf verbunden sein müsse. Sonst wollt ich eigentlich nix. Also wenn wir jetzt vielleicht dazu zurückkehren könnten, ohne uns in die Psychogramme der Diskutierenden zu vertiefen (die interessieren mich auch, aber nicht hier).
 
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Kinnaree schrieb:
Christian. Komm mal wieder runter von der Palme, bitte. Weißt du, wir neigen alle miteinander dazu, die persönliche Ebene einer solchen Diskussion mit der sachbezogenen zu vermischen. Das haut dann aber nicht hin. Es geht nämlich in einem Thread über ein bestimmtes Thema gar nicht darum, wie ich wen einschätze und ob überhaupt. (Auch wenn du anderswo meintest, das seien eben überholte Strukturen eines Forums - einstweilen haben wir sie noch, und wie ich meine, aus gutem Grund. :)) Derartige Dinge können wir Kilometerlang in "Unter uns" besprechen. Hier herinnen sollte das, was drin steht, irgendwie mit dem zu tun haben, was außen drauf steht - denn der Lesende tut sich leichter, wenn er in einem Thread inhaltlich was zu dem Thema findet, das er als Überschrift gelesen hat.

Mir ging es ursprünglich um etwas, das schon mit dem Thema zu tun hat. Und zwar um die Frage, ob und warum denn spirituelles Wachstum (unter anderem eben auch im Zusammenhang mit Sexualität)immer mit Kampf verbunden sein müsse. Sonst wollt ich eigentlich nix. Also wenn wir jetzt vielleicht dazu zurückkehren könnten, ohne uns in die Psychogramme der Diskutierenden zu vertiefen (die interessieren mich auch, aber nicht hier).
Du, ich bin auf gar keiner Palme, Kinni. So gar nicht. Ich kann mich nur nicht dem Thema widmen, wenn ständig an der Meinung des anderen herumkritisiert wird. Und das drückt sich eben mit Worten ebenso aus, wie eine inhaltliche Aussage. Wenn man das mal trennen könnte, daß inhaltliche Aussagen, die ich hier zum Thema Anhaftung und Sexualität mache, Inhalte transportieren und daß die Emotion dann im Leser entsteht und nicht in den Worten, die ich schreibe, dann wäre das doch schön. Das ist ja wohl für uns alle gültig.

Und anders als Dir geht es mir eben nicht nur um thematische Inhalte. Jeder nutzt ein Forum anders. Mir geht es immer, egal in welchem thread, zuallererst um den Menschen, dann in zweiter Kategorie erst um die Meinung. Das ist bei dem optilein auch so und wenn er nicht ständig nur mit Meinungen beballert würde, dann würden wir ihn hier vielleicht irgendwann auch lesen.

Die Art der Freundlichkeit und Kommuniktation hier im Thread hat sich ja schon sehr oft gewandelt :-) Es gab z.b. mal eine Zeit, da war es ausschließlich angenehm, weil wir eben einfach nur über Sexualität gesprochen haben. Kaum taucht wieder ein weibliches Wesen Deines Kalibers auf, geht es wieder um Meinungen und darum, daß Du dir nicht vorstellen kannst, daß da irgendetwas auf Dich zutreffen könnte von dem, was hier im Thread geschrieben steht. siehst Du nicht, wie DU da deine Möglichkeiten auch begrenzt?

Vielleicht verwechsele ich auch die Polarität, die natürlicherweise durch das Zusammentreffen von Mann und Frau entsteht (darum geht es ja hier im Thread! Deshalb schreibe ich ja genau das hier und nichts anderes!) mit der Dualität der Meinungen. Ne, eigentlich nicht, ich will ja genau dieses auseinanderklamüsern. Und wir werden da auch hinkommen, da bin ich mir ganz sicher. Wir waren da nämlich schon einmal angekommen, jetzt kommen wir bald vielleicht wieder zu dieser Erkenntnis und dann ist Bewußtsein und opti geht es besser! Tut mir leid, daß mir das wichtiger ist als Deine Meinung und irgendwelche Palmen. Wir können gerne zu liebevoller Kommunikation umschwenken, aber dafür muß denn auch Bereitschaft und Annehmen der Meinung von opti hier im Thread geschehen. Und ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, daß Du stets versuchst, ihn zu über-zeugen. Und das "mag" ich halt nicht, genausowenig wie opti das Über-Zeugungs-Potential seiner sexuellen Energie mag. Ich bilde hier in meinem Schreiben lediglich optis Energie ab, das kann man sehen und verstehen, oder nicht und seine Meinung behalten.

Liebe Grüße, Christian
 
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