Meditation und Sex

Christian schrieb:
Dafür müßte man erst mal die Welt verändern. Es sind ja nicht alle MusikerInnen, wo die Geigen im himmel hängen ;-)
Hey Christian, genau mit solchen Sätzen "Stell dir vor, es ist Freude am Leben und alle machen mit" fangen wir an, die Welt zu verändern. Ich weiß schon, kleinweise, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag... verwüstet
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Yamina schrieb:
Guten Morgen,zusammen:)
Ich glaube,wie Christian es sagt,man kann nicht gleichzeitig mehrere Dinge tun....wenn man über Gott und die Welt nachdenkt ist man in dieser Zeit automatischenthaltsam...
Sag ich ja die ganze Zeit. Spirituelle Entwicklung bringt es doch normalerweise mit sich, (oder sollte es zumindeswt mit sich bringen) daß man nicht mehr an diesen Dingen haftet. Deshalb wundert es mich ja auch so, warum sich die Yogis so vor Frauen schützen müssen. Bin ich auf einem echten Weg, dann sollte es sich doch von selbst ergeben, daß ich nicht mehr anhafte - und wenn ich draufkomme, daß ich trotz heftigem Unterwegssein immer noch anhafte, dann sollte ich mir irgendwann die Frage stellen, ob ich nicht auf dem Holzweg bin.

Und wenn ich auf dem Holzweg bin, dann hilft auch alles krampfhafte Vermeiden nichts. Solange ein Begehren nicht erloschen ist, wird es immer wieder aufflackern... Oh nein. Zuerst kommt die Einsicht - und durch die Einsicht erlischt das Verlangen...und nicht zuerst ersticke ich das Verlangen, damit ich zu einer Einsicht komme. Das funktioniert nicht.
 
daß ich trotz heftigem Unterwegssein immer noch anhafte

das heftige Unterwegssein wird wohl auch selbst eine Anhaftung darstellen. Drum: Immer locker bleiben und nicht verkrampfen beim Lockerwerden :party02:
 
Es hat keinen Nachteil, wenn man einen schönen Gegenstand betrachtet; aber du musst ein göttliches Gefühl entwickeln. Du solltest glauben, dass alles eine Erscheinungsform Gottes ist. Reinige deine Gedanken und Gefühle. Reinheit ist Brahman, Reinheit ist Gott. Sei eine Verkörperung der Reinheit. Wiederhole geistig das Mantra: "Reinheit, Reinheit. Ich bin Reinheit, ich bin Reinheit“ und versuche diesen unvergleichlichen Zustand der Reinheit zu erreichen.

Du hast keinen lüsternen Blick, wenn du deine Mutter oder deine Schwester siehst, obwohl sie hübsch, gut gekleidet und mit Blumen geschmückt sind. Du betrachtest sie mit Zuneigung und Liebe. In deinem Kopf sind keine lustvollen Gedanken. Du solltest solche reinen Gedanken auch entwickeln, wenn du andere Frauen betrachtest. Gibt es Unreinheiten hinter deinen Blicken, dann gleicht dies einem Ehebruch. Eine Frau mit lüsternem Herzen zu betrachten, gleicht einem sexuellem Vergnügen. Es ist eine Art Geschlechtsverkehr. Dies ist der Grund, warum Jesus sagte: "Wenn du eine Frau mit lüsternem Blick betrachtest, hast du bereits Ehebruch in deinem Herzen begangen.“

Du wirst keinen Schaden haben, wenn du eine Frau mit tugendhaftem Blick betrachtest. Wenn du eine junge Dame betrachtest, dann solltest du denken: "Ich verneige mich vor dir, O Mutter". Betrachte sie als eine Erscheinung der Göttin Kali. Wer hat diesen hübschen Körper geschaffen? Dahinter gibt es einen allmächtigen, alles durchdringenden und barmherzigen Schöpfer. Der Körper aber besitzt nur eine vorübergehende Schönheit. Gott der Schöpfer ist ewige Schönheit. Er ist die Verkörperung der wahren Schönheit. Er ist die Urquelle der Schönheit. Erkenne seine Schönheit durch Meditation. Du solltest Gefühle der Hingabe, der Bewunderung und der Ehrfurcht entwickeln, wenn du auf den Schöpfer dieser Schönheiten schaust.

So kommst du nicht in Versuchung. Studierst du die Vedanta, die wichtigste Schrift der indischen Philosophie, dann weißt du: "Alles ist das Selbst (Gott). Die Namen und Formen der äußeren Dinge sind nur Illusionen. Sie haben keine unabhängige Existenz neben dem Selbst." Wie sollten die Weisen von einst, den Frauen das Wissen über Atman (Seele) vermitteln, wenn sie die Frauen nicht anschauten? Viele Frauen betrachteten es außerdem als eine Ehre, einem Yogi zu dienen. Die Maxime, betrachte kein Bild von einer Frau, gilt für leidenschaftliche Männer, die keine Selbstkontrolle besitzen. Der Weise Yajnavalkya lehrte seiner Frau Maitreyi das Wissen über Atman. Die Tochter von König Janasruti diente dem Weisen Raikva. Raikva war ein Naishthik Brahmachari, ein Brahmachari, der das Brahmacharya bereits seit seiner Kindheit praktizierte.

Sogar der befreite Weise, richtet seine Augen aus Gewohnheit auf die Objekte. Er betrachtet das Innere der Frau als Ausdruck des Atman. Er empfindet kein sinnliches Verlangen. Der weltliche Mann dagegen betrachtet das Äußere der Frau und entwickelt lustvolle Gedanken. Er denkt nicht an den Atman, der hinter der äußeren Schönheit ist. Der normale Mann fühlt sich von der Schönheit der Frau angezogen. Das ist der Unterschied zwischen einem weltlich orientierten Mann und einem Weisen. Bei einem Weisen gibt es keine Voreingenommenheit und keine sinnlichen Gedanken, wenn er eine Frau betrachtet.

Der Weise bewundert die Schönheit einer Frau genau so, wie die Schönheit einer Rose, die Schönheit des Meeres, der Sterne oder die Schönheit einer Landschaft. Denke daran, dass die Schönheit einer Frau zur Schönheit der Natur gehört, einer Natur, die Ausdruck Gottes ist. Wann immer du eine Frau siehst, stelle dir die Frage: "Wer ist der Schöpfer dieser hübschen Frau?“ Und sofort stellt sich Bewunderung, Demut und Hingabe bei dir ein. Wirfst du aber lüsterne Blicke auf die Frau, dann begint es in dir zu brodeln. Du begehst Ehebruch im Herzen. Lüsterne Gedanken haben Knechtschaft und Elend zur Folge.

Die Schönheit in den Gesichtern der Frauen, ist die Schönheit Gottes. In dieser Weise solltest du sie bewundern. Dann wirst du keinen Schaden nehmen. Frauen sind ein Symbol der Schönheit. Sie sind ein Symbol der Stärke. Sie sprechen zu dir in der Sprache des Schweigens: "Ich bin eine Repräsentantin der Adi Sakti, der göttlichen Energie. Sieh Gott in mir. Sieh die göttliche Mutter Kali in mir. Verwirkliche Gott durch mich. Bete Gott als Verkörperung der Schönheit an. Verehre ihn als Verkörperung der Energie. Erkenne seine Allmacht." Denke immer und immer wieder daran, dass die Schönheit eines Gesichtes, die Schönheit Gottes ist. Göttliche Gefühle sollten in dir aufsteigen, wenn du in das hübsche Gesicht einer Frau blickst. Studiere das zehnte Kapitel der Bhagavad Gita, Vibhuti Yoga (Der erhabene Schatz des Absoluten), immer und immer wieder.

Practice of Brahmacharya
 
Kinnaree schrieb:
Deshalb wundert es mich ja auch so, warum sich die Yogis so vor Frauen schützen müssen.

Einmal kurz nachdenken. Meinst du etwa, bei Frauen ist das anders? Bestimmt nicht! Würdest du die Nonnen in den Klöstern fragen, dann würdest du feststellen, dass sie bestimmt die gleichen inneren Kämpfe führen, wie die Mönche.
 
opti schrieb:
Einmal kurz nachdenken. Meinst du etwa, bei Frauen ist das anders? Bestimmt nicht! Würdest du die Nonnen in den Klöstern fragen, dann würdest du feststellen, dass sie bestimmt die gleichen inneren Kämpfe führen, wie die Mönche.
Das ist durchaus möglich. Aber, wie ich schon sagte, und darauf reagierst du so gut wie nie: wenn ich mich auf einen wirklichen spirituellen Weg begebe, bringt dieser es in meinen Augen einfach mit sich, daß man nicht mehr an äußeren Dingen anhaftet. Und in buddhistischen Schulen wird ja auch gelehrt, auch nicht mehr an inneren Dingen (Konzepten, Vorstellungen, Visionen) anzuhaften.

Und deshalb frage ich mich, auf welchem Weg befindet sich nun jemand, der sich um spitiruelle Entwicklung bemüht und so leicht aus der Ruhe gebracht werden kann? Wofür ist all diese Anstrengung denn gut, wenn sie so leicht zunichte gemacht werden kann? Ich dachte, auf diesem Weg lernt man genau das, was du hier sehr schön übersetzt:
Der Weise bewundert die Schönheit einer Frau genau so, wie die Schönheit einer Rose, die Schönheit des Meeres, der Sterne oder die Schönheit einer Landschaft.
Wenn das nun auf einer gültigen Grundlage und mit richtiger Einstellung verwirklicht wurde, dann kann einen doch nicht eine vorbeigehende Frau so aus der Bahn werfen. Und umgekehrt gilt das doch genau so. Da könnte dieser Satz etwa heißen:

Die weise Frau bewundert die Kraft eines Mannes genau so, wie sie die Wildheit des Tigers, die Stärke des Baumes, die Gewalt des Sturms und die Kraft des Meeres bewundert... (läßt sich nach Belieben erweitern ;)).

Und? Wenn ich das kann, was bringt mich dann noch aus der Ruhe, wenn ich einen Mann vorbeigehen sehe? Warum sollte ich mich vor dem Anblick eines Mannes hüten, wenn ich den Weg bis zu dieser Einsicht gegangen bin? Und die Nonnen in den Klöstern würd ich genaudasselbe fragen wie die Yogis. Warum denn innere Kämpfe? Warum denn nicht ganz natürliches Loslassen?
Immer locker bleiben und nicht verkrampfen beim Lockerwerden
sagt Niemand so richtungweisend ;)

Ich schaue dir hier bei deinem Feldzug zu und frag mich, warum denn dieser Kampf. Warum? Weißt du, in meinem Leben war für genußvolles Ausleben dieser Lust eine Zeit. Ich habe sie mir ohne schlechtes Gewissen genommen. Und sie ist am Ausklingen, diese Zeit - und ich lasse sie vergnügt ausklingen. Es sind andere Dinge wichtig geworden im Leben... aber mir würde nicht einfallen, daß ich jetzt jeder, die mir begegnet, stundenlang predigen würde, du MUSST deine Lust überwinden. Nein. Muß sie nicht. Nicht Überwindenmüssen, nicht Kampf, wo Freude sein sollte, Opti. Freude daran, daß einmal auch etwas ausklingt, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Denn alles, was du vorher mit zusammengebissenen Zähnen zu erreichen versuchst, das funktioniert nicht. Das erkennst du ja ganz leicht an all den vielen Warnungen, was sie sich alles nicht anschauen dürfen, die Mönche, damit sie nicht aus der Ruhe geraten.
 
Kinnaree schrieb:
Und deshalb frage ich mich, auf welchem Weg befindet sich nun jemand, der sich um spitiruelle Entwicklung bemüht und so leicht aus der Ruhe gebracht werden kann? Wofür ist all diese Anstrengung denn gut, wenn sie so leicht zunichte gemacht werden kann? Ich dachte, auf diesem Weg lernt man genau das, was du hier sehr schön übersetzt:
Wenn das nun auf einer gültigen Grundlage und mit richtiger Einstellung verwirklicht wurde, dann kann einen doch nicht eine vorbeigehende Frau so aus der Bahn werfen. Und umgekehrt gilt das doch genau so. Da könnte dieser Satz etwa heißen:

Die weise Frau bewundert die Kraft eines Mannes genau so, wie sie die Wildheit des Tigers, die Stärke des Baumes, die Gewalt des Sturms und die Kraft des Meeres bewundert... (läßt sich nach Belieben erweitern ;)).

Und? Wenn ich das kann, was bringt mich dann noch aus der Ruhe, wenn ich einen Mann vorbeigehen sehe? Warum sollte ich mich vor dem Anblick eines Mannes hüten, wenn ich den Weg bis zu dieser Einsicht gegangen bin? Und die Nonnen in den Klöstern würd ich genaudasselbe fragen wie die Yogis. Warum denn innere Kämpfe? Warum denn nicht ganz natürliches Loslassen?sagt Niemand so richtungweisend ;)

Ich schaue dir hier bei deinem Feldzug zu und frag mich, warum denn dieser Kampf. Warum? Weißt du, in meinem Leben war für genußvolles Ausleben dieser Lust eine Zeit. Ich habe sie mir ohne schlechtes Gewissen genommen. Und sie ist am Ausklingen, diese Zeit - und ich lasse sie vergnügt ausklingen. Es sind andere Dinge wichtig geworden im Leben... aber mir würde nicht einfallen, daß ich jetzt jeder, die mir begegnet, stundenlang predigen würde, du MUSST deine Lust überwinden. Nein. Muß sie nicht. Nicht Überwindenmüssen, nicht Kampf, wo Freude sein sollte, Opti. Freude daran, daß einmal auch etwas ausklingt, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Denn alles, was du vorher mit zusammengebissenen Zähnen zu erreichen versuchst, das funktioniert nicht. Das erkennst du ja ganz leicht an all den vielen Warnungen, was sie sich alles nicht anschauen dürfen, die Mönche, damit sie nicht aus der Ruhe geraten.
Liebe Kinnaree, ich bin zwar nicht optis Fürsprecher, aber das ist ein Sängerinnen-Syndrom, das solltest Du für Dich mal klären.
Ihr saugt alle zuviel Luft auf und pumpt Euch voll, statt Eurer Natur zu vertrauen und Eure Naturstimme zu entwickeln. Stattdessen hängt ihr oft fest an irgendwelchen vollkommen schizophrenen Atem- und Stütztechniken. Wirklich, dieses ständige Rumnörgeln bringt doch nichts. Opti hat doch schon 1000 Mal geschrieben, daß es ihm schlecht geht und er in einer schwierigen Situation ist. Du solltest vielleicht etwas mehr Rücksicht auf die Individualität des Einzelnen nehmen, wenn ich Dir da den Tip von professionellem Moderator zu Forums-Moderatorin geben darf.
Weißt Du, Du überliest die Hälfte, weil Du stets in Abwehrhaltung zu sein scheinst. Vielleicht kannst Du ja mal überlegen, ob Du irgendwo in Dir eine innere Polizistin rumlaufen hast, die Du etwas maßregelln kannst. Vielleicht findest Du ja auch ihren Ursprung, oft ist so etwas aus dem Verhältnis zu den Geschwistern begründet. Hattest Du eine kleine Schwester? Dann hör doch mal auf, auf sie aufzupassen.:liebe1:

Liebe Grüße, Christian
 
Ja, was es alles so gibt:

Pagalananda zeigt die Nagapraxis von "Penisyoga" in seiner Höhle nahe der Leichenverbrennung von Pashupatinath. Diese Praxis basiert auf dem kompletten Transzendenz der sexuellen Antriebe und bezieht eine vorausgehende Periode selbstauferlegten Zölibats von neun Jahren mit ein. Nach diesen neun Jahren wird der Yogi während eines Rituals angeleitet, bestimmte Penisnerven zu brechen. Das ermöglicht ihm, Felsen von über 100 Pound = 37 kg "anzuheben". Jedoch hat die Initiationszeremonie zur Folge, dass der Yogi vermutlich nie mehr eine Erektion bekommt. Ich hab's gerade mit 30 kg probiert, aber im erigierten Zustand. Und was sag ich euch, es hat wunderbar geklappt. Mit ein wenig Übung...

Penisyoga

Und dann habe ich da noch vier neue Meditationsmethoden für euch:

Methode 1
Methode 2
Methode 3
Methode 4

Aber ich muss gestehen, ich liebe diese verrückten Sadhus (Bettelmöcnche). Und ich bewundere ihre eiserne Entschlossenheit. Auch wenn es nicht mein Weg ist.
 
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