Guten Morgen Opti.
Ich habe das Gefühl, dass du nichts von alledem voneinander trennen kannst. Die Atmung verändert sich ebenso, wie das Verhalten und eben auch die körpereigene Energie. Es ist ein Prozess, der sich bedingt meines Erachtens und da sich all diese Dinge gleichzeitig verändern, kann die "Ursache" eigentlich nicht in einer dieser Dinge liegen.
Mir sagte mal jemand, dass Kinder zb. noch mit dem ganzen Körper atmen und wir das mit jeder schmerzhaften Erfahrung aufhören - uns verspannen und somit zb. nicht mehr in den Bauch oder den Unterleib atmen. Somit spalten wir bestimmte Bereiche in uns ab. Da kommen wieder die Chakren zu tragen und ihre Themen. Je mehr wir wieder entspannen (zb. ja auch durch Meditation oder vll. auch nur durch Meditation), desto tiefer atmen wir auch wieder bis wir zum Schluß wieder in den/mit dem ganzen Körper atmen.
Das in einen Körperbereich atmen setzt meiner Erfahrung nach auch dann bestimmte Themen wieder frei. Der Atem ist also schon immens wichtig.
Diese Energie nenne ich aus dem Grund "Lebens-" und nicht sexuelle Energie, weil Sex ja nichts anderes ist, als Erschaffung neues Lebens. Es wird ja nicht nur einfach ein Fleischkloß "gezeugt" sondern es wird gleichzeitig Leben gezeugt. Diese Energie ist meines Erachtens allgegenwärtig - Schöpferkraft und somit bekommt sie nur unterschiedlich Namen, je nachdem wer sie wo benennen will. Und auch hier sehe ich einfach nur eine folge von etwas. Meditiere ich, entspanne ich, atme ich tiefer, steigen Themen auf, die ich lösen kann und damit zirkuliert auch die Energie wieder frei, die vorher durch Blockaden im Fluss gehindert war oder nicht wahrgenommen werden konnte.
Ich glaube nichts von alledem - also Atem, Energie oder was auch immer - ist die Ursache für die Erleuchtung - sondern die Meditation, das nach innen schauen, die Aufmerksamkeit nach innen. Das ist die Ursache - der Rest passiert einfach von ganz allein, wenn man es zuläßt.
Das ist meine Erfahrung, jedenfalls.