Ich kann schon nachvollziehen, dass zwei lesbische Frauen sich nach einer ganz normalen Familienkonstellation sehnen. Kinder erden und machen bodenständig.
Allerdings sollte man sein persönliches Glück nicht über das des Kindes stellen, welches ein Recht hat, seinen Vater und damit seine Wurzeln zu kennen. Besser wäre also eine Adoption, denn dann wäre der biologische Vater und auch die biologische Mutter eben kein anonymer Spender, sondern Menschen, die einen Namen und einen Familienhintergrund haben, auch wenn sie ihr Kind in andere Hände abgeben mussten/wollten.
Früher oder später wird jedes Kind wissen wollen, woher es stammt.
Dies gilt selbstverständlich auch für "normale" Paare, wo der Mann zeugungsunfähig ist. Auch hier wäre ich gegen einen anonymen Spender.
In dieser Situation wäre es nur so, dass sie vor dem Kind die anonyme Zeugung geheim halten könnten, was bei zwei Frauen natürlich nicht ginge.
Lg
Urajup