Lehre oder Abitur? Umfrage!

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Dein Kind will eine Lehre machen - obwohl es die Fähigkeit zu Abitur und Studium hat, was machst du?

  • Ich freue mich, dass mein Kind schon weiß, was es beruflich machen will und unterstütze es.

    Stimmen: 9 39,1%
  • Ich erkläre meinem Kind die Vorteile von Abitur und Studium, lass es aber selbst entscheiden.

    Stimmen: 12 52,2%
  • Ich rede meinem Kind seinem Plan aus, und schaffe es auch.

    Stimmen: 1 4,3%
  • Ich verbiete es meinem Kind! Keine Widerrede!

    Stimmen: 1 4,3%

  • Umfrageteilnehmer
    23
Ja, aber viele haben davon Abitur. Früher war Abitur eher was für die Elite. Durch die langsame Anpassung des Schulsystems haben heute alle die Möglichkeit Abitur zu machen und das ändert natürlich die Lehrlingssituation. Die Firmen nehmen eher Abiturienten, weil die sich im Gegensatz zu früher auch bei Handwerksbetrieben bewerben,
Ja, für die Lehrlinge ohne Matura müssen die Betriebe sehr viel Geld und Zeit investieren, weil es immer noch viele Schulabgänger gibt, die nicht mal ordentlich lesen und schreiben können.
Da liegt auch in unserem Schulsystem sehr viel im Argen, obwohl es eines der teuersten weltweit ist. :rolleyes:
 
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Ja, aber viele haben davon Abitur. Früher war Abitur eher was für die Elite. Durch die langsame Anpassung des Schulsystems haben heute alle die Möglichkeit Abitur zu machen und das ändert natürlich die Lehrlingssituation. Die Firmen nehmen eher Abiturienten, weil die sich im Gegensatz zu früher auch bei Handwerksbetrieben bewerben,

welcher Handwerksberuf braucht das Abitue, nenn mir mal mindestens 3,
also Koch, mechaniker, Pflegekraft, Krankenschwester usw. brauchen nichts dergleichen.
 
Ich hatte als Akademikerin in meinem Beruf 1.300 netto. Soviel zu den besser verdienenden Akademikern :roll::lachen:

Es kommt, egal bei welchem Bildungsgrad ( in D), auf das gesellschaftliche Ansehen des Berufsstandes an, wie es sich dann schlussendlich mit dem Verdienst verhält.
 

verbeamtet werden heutzutage bei weitem nicht mehr alle Lehrer.
Es gibt zur Zeit extrem viele Quereinsteiger, also Menschen, die nicht Lehramt, aber dafür Biologie/ Chemie o.ä. studiert haben, die werden in aller Regel nicht verbeamtet.
Jemand mit klassischem Lehramtsstudium wird in aller Regel verbeamtet (NRW).
 
welcher Handwerksberuf braucht das Abitue, nenn mir mal mindestens 3,
also Koch, mechaniker, Pflegekraft, Krankenschwester usw. brauchen nichts dergleichen.
Ich habe nicht von brauchen geredet ;) Heutzutage Abi zu machen, hat ungefähr den gleichen Stellenwert wie Mittlere Reife vor 20 Jahren. Das Märchen, dass Hauptschüler die besseren Handwerker sind ist auch schon lange überholt.
 
Ja, öfters ist es ein Fehler auf das Abitur zu verzichten.
Es ist wirklich eine heikle Sache, diese Entscheidung zu treffen.
Menschen sind nun mal verschieden,
der eine will eine Führungsposition erreichen,
was manchen so gar nicht erstrebenswert erscheint.
Verfehlte Berufe sind in allen Berufsschichten vertreten,
Burn out kommt bei Ärzten genauso vor wie bei Fließbandarbeitern,
Lehrern, Pflegeberufe - Führungskräften wie bei untergeordneten Jobs.

Ein Ex - Schwager von mir - Masterstudium Elektrotechnik -
in hoher Position in einem internationalen Betrieb - 2x wöchentlich Fernflug -
Monatsgehalt - etwa 3/4 von meinem Jahreseinkommen.
Einmal sprach er davon, dass der Arbeitstag - 1x in der Woche - den er in der Betriebswerkstatt verbringt, sein Bester ist.....

Er war mit Ende 30 nervlich so fertig, dass er Nachts eine Kieferschiene brauchte,
weil er sich wegen Stress nicht mehr entspannen konnte und ständig im Schlaf mit den Zähnen klapperte -
jetzt mit Mitte 40 ist er sehr schwer erkrankt, man weiß nicht wie es weiter geht......

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe,
so erscheinen mir Handwerker - teilweise selbstständig - als am Glücklichsten.
So meine Wahrnehmung
Ich glaube, das ist wirklich nur deine Wahrnehmung.
In meinem Bereich arbeiten viele Akademiker und alle sind ziemlich glücklich mit ihrem Job, auch im Freundeskreis würde kein Akademiker mit einem Handwerker tauschen wollen.
Aber jeder redet sich letztendlich das schön, was er macht, alles andere wäre schwer aushaltbar.

Ich habe als ersten Beruf Krankenschwester gelernt (zur Überbrückung der Wartezeit aufs Studium) - ich bin unendlich froh, dass ich das nicht tun muß!
Letztendlich kommt es auf so viele Faktoren an, dass man da keine klare Trennlinie ziehen kann.
 
Ja, aber viele haben davon Abitur. Früher war Abitur eher was für die Elite. Durch die langsame Anpassung des Schulsystems haben heute alle die Möglichkeit Abitur zu machen und das ändert natürlich die Lehrlingssituation. Die Firmen nehmen eher Abiturienten, weil die sich im Gegensatz zu früher auch bei Handwerksbetrieben bewerben,
So großes Echo :kuesse: .....sorry, wenn nicht (gleich) auf alle eurer Beiträge eingehe....
ich lese sie aber alle!
Lehrlingssituation bei uns ( Ostösterreich, Marktgemeinde, 3000 Einwohner) -
viele Lehrstellen ( Einzelhandel, Friseur, Gastgewerbe, Handwerk ) sind unbesetzt.
In persönlichen Gesprächen habe ich erfahren, dass die Ausbildner mit Freuden einen Lehrling mit Grundschulabschuss nehmen würden.
In technischen Lehrberufen sind Schulabgänger mit einjähriger Fachschulbesuch ( 9. Schuljahr) ganz besonders gefragt.
Von meinem Sohn weiß ich, dass es auch Überqualifikation gibt -
Betriebe nehmen z.B lieber einen Programmierer mit " nur" Abi, als einen Hochschulabsolventen!
 
allerdinsgmuss berechnet werden das dafür in der Regel mindestens 7 Jahre Lernen ohne Verdienst davor steht,
und in der Zeit ist ein Handwerker sehr wohl in den vielen Berufsjahren, die dann ja auch mindesten 7 Jahre betragen.

rechne ich mal 7 Jahre x 40.000 Euro dann sind das : 280.000 Euro,
die erstmal nachverdient sein müssen.
Nicht zu vergessen das meist Geld bezahlt wird in den Studien, wenn es die Eltern nicht zahlen können.

und da bei den 280.000 Euro rechne ich jetzt, wieviel da ein Akademiker mehr verdienen muss,
sollte also pro monat 1000 E mehr verdient werden , sind das in der Regel in 30 Jahren dann 300.000,
Ich denke pi mal Daumen (und wirklich nur im ganz groben Druchschnitt!) verdient ein Akademiker das Doppelte einer Person mit Ausbildungsberuf.
Als Akademiker im sozialen Bereich verdient man deutlich weniger als fast alle anderen Bereiche, in denen auch fünfstellige Monatsgehälter nicht die Ausnahme sind.

Diesen deinen Satz: "Nicht zu vergessen das meist Geld bezahlt wird in den Studien, wenn es die Eltern nicht zahlen können." verstehe ich nicht. Meinst du die Studiengebühr?
Die ist zu schaffen!
Und in aller Regel verdient ein Student nebenher (sollte er zumindest), nur bei Medizin geht das definitiv nicht.
 
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