Lehre oder Abitur? Umfrage!

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Dein Kind will eine Lehre machen - obwohl es die Fähigkeit zu Abitur und Studium hat, was machst du?

  • Ich freue mich, dass mein Kind schon weiß, was es beruflich machen will und unterstütze es.

    Stimmen: 9 39,1%
  • Ich erkläre meinem Kind die Vorteile von Abitur und Studium, lass es aber selbst entscheiden.

    Stimmen: 12 52,2%
  • Ich rede meinem Kind seinem Plan aus, und schaffe es auch.

    Stimmen: 1 4,3%
  • Ich verbiete es meinem Kind! Keine Widerrede!

    Stimmen: 1 4,3%

  • Umfrageteilnehmer
    23
Die Arbeitswelt wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten fundamental ändern.
Das gilt auch fürs Rentensystem, das in der derzeitigen Form überhaupt nicht mehr finanzierbar sein wird.
In 20 Jahren wirds m.E. ein bedingungsloses Grundeinkommen geben (müssen) und eine Volksrente für alle.....
Von daher sind unsere Diskussionen ohnehin mehr oder weniger für die Katz.
Mir tun Eltern ehrlich gesagt heute leid, die jetzt Entscheidungen für ihre Kinder treffen müssen.
Die Diskussion ist deswegen schon vollkommen obsolet, weil man heute bereits schlecht ne "normale" Ausbildung bekommt, wenn man kein Abi hat. Nicht weil es notwendig ist, sondern einfach, weil es geht und das Angebot da ist.
 
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Das ist in Deutschland in fast allen Lehrberufen illusorisch bzw. dafür braucht man viele Berufsjahre, einen großen Arbeitgeber, Akkordarbeit, Überstunden und/ oder Steuerklasse 3, in akademischen Berufen ist ein Gehalt über 3000 netto fast überall Minimum als Einstiegsgehalt und das erhöht sich noch deutlich.

allerdinsgmuss berechnet werden das dafür in der Regel mindestens 7 Jahre Lernen ohne Verdienst davor steht,
und in der Zeit ist ein Handwerker sehr wohl in den vielen Berufsjahren, die dann ja auch mindesten 7 Jahre betragen.

rechne ich mal 7 Jahre x 40.000 Euro dann sind das : 280.000 Euro,
die erstmal nachverdient sein müssen.
Nicht zu vergessen das meist Geld bezahlt wird in den Studien, wenn es die Eltern nicht zahlen können.

und da bei den 280.000 Euro rechne ich jetzt, wieviel da ein Akademiker mehr verdienen muss,
sollte also pro monat 1000 E mehr verdient werden , sind das in der Regel in 30 Jahren dann 300.000,
 
Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe,
so erscheinen mir Handwerker - teilweise selbstständig - als am Glücklichsten.
So meine Wahrnehmung
Aus eigener Erfahrung kann sagen, dass höheres Gehalt meistens mit mehr Verantwortung einhergeht und die am Ende mehr krank macht, als körperliche Arbeit. Muskeln hören auf zu schmerzen, wenn man im Bett liegt. Die Birne dreht sich immer weiter.
 
Ich habe geschrieben GyGE, d.h. Lehramt für Gymnasium/ Gesamtschule - das studiert meine ältere Tochter.
Sie wird verbeamtet werden, wie alle Lehramtsstudenten (bis zu einem bestimmten Lebensalter, die die gesundheitlichen und juristischen Anforderungen erfüllen), aber ihr Einstiegsgehalt ohne Verbeamtung liegt schon über 3000 netto, mit Verbeamtung kommen dann noch einige Hunderter drauf und es wird mit den Jahren immer mehr.
Grund - und Haupt-/ Realschullehrer (Sek1) verdienen tatsächlich etwas weniger, knacken verbeamtet aber auch irgendwann die 4000er netto Grenze.

verbeamtet werden heutzutage bei weitem nicht mehr alle Lehrer.
 
Die Arbeitswelt wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten fundamental ändern.
Das gilt auch fürs Rentensystem, das in der derzeitigen Form überhaupt nicht mehr finanzierbar sein wird.
In 20 Jahren wirds m.E. ein bedingungsloses Grundeinkommen geben (müssen) und eine Volksrente für alle.....
Von daher sind unsere Diskussionen ohnehin mehr oder weniger für die Katz.
Mir tun Eltern ehrlich gesagt heute leid, die jetzt Entscheidungen für ihre Kinder treffen müssen.
Naja, schaun wir mal.
Das Problem kommt jetzt rasant mit den Babyboomern. Ich als gerade eben Generation X werde es vermutlich ganz besonders merken.
Wenn das "durch" ist, siehts wieder ganz anders aus.
Ein Grundeinkommen wäre meiner Ansicht nach perfekt, aber das wirds leider wohl nie geben, genauso wenig wie eine Volksrente (die dann wohl der Grundsicherung entspräche und jeder, der mehr will, müßte privat vorsorgen, was auch wieder nur die besser Verdienenden könnten).
Erst einmal wird die Schere zwischen Gut- und Schlechtverdienern riesig werden - ich hoffe, die Menschen wehren sich und machen das nicht mit.
 
Die Diskussion ist deswegen schon vollkommen obsolet, weil man heute bereits schlecht ne "normale" Ausbildung bekommt, wenn man kein Abi hat. Nicht weil es notwendig ist, sondern einfach, weil es geht und das Angebot da ist.
Das ist in Ö ganz und gar nicht so.
Es gibt derzeit tausende Betriebe, die händeringend Lehrlinge suchen unter den Abgängern der Neuen Mittelschule (vormals Hauptschule).
 
Das ist in Ö ganz und gar nicht so.
Es gibt derzeit tausende Betriebe, die händeringend Lehrlinge suchen unter den Abgängern der Neuen Mittelschule (vormals Hauptschule).

das ist in D genauso,
hier suchen alle händeringend,
vom Koch, über Schweißer, von Tischler bis Schädlingsbekämpfer, usw.
jeder kann sich mittlerweile melden.
 
Das ist in Ö ganz und gar nicht so.
Es gibt derzeit tausende Betriebe, die händeringend Lehrlinge suchen unter den Abgängern der Neuen Mittelschule (vormals Hauptschule).
Ja, aber viele haben davon Abitur. Früher war Abitur eher was für die Elite. Durch die langsame Anpassung des Schulsystems haben heute alle die Möglichkeit Abitur zu machen und das ändert natürlich die Lehrlingssituation. Die Firmen nehmen eher Abiturienten, weil die sich im Gegensatz zu früher auch bei Handwerksbetrieben bewerben,
 
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Aus eigener Erfahrung kann sagen, dass höheres Gehalt meistens mit mehr Verantwortung einhergeht und die am Ende mehr krank macht, als körperliche Arbeit. Muskeln hören auf zu schmerzen, wenn man im Bett liegt. Die Birne dreht sich immer weiter.
Naja, wenn die Knochen kaputt sind, sind se kaputt (im Ruhrgebiet sind die Folgen schwerer körperlicher Arbeit bei den heutigen Ü50ern nicht wegzudiskutieren).
Die, die es in verantwortungsvolle Positionen geschafft haben (ich denke, du kennst es, genauso wie mein Mann), haben diese Verantwortung noch "oben drauf".

Das ist in Studienberufen in aller Regel anders, je nachdem, wie "hoch" man klettert (aber die "ganz oben" scheinen mir in meinem Bereich auch nicht den größten Leidensdruck zu haben^^).
 
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