Lunatic0
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Aber ich frage mich warum dich das irritiert. Klar gibt es menschen die es so gnädig haben daß sie sich im vollsten ausmaß ihrer berufung widmen können. Die können dann auch mehr als 40 stunden arbeiten weil sie es schaffen ihr metier in ihr leben so weit zu integrieren daß es eigentlich keine klare abgrenzung zwischen freizeit und arbeit gibt. Wenn man rückhalt in der familie, keine gesundheitlichen belastungen und einen gewissen finanziellen rahmen hat ist das alles kein problem.Ich meinte eher, dass es auch bei den Akademikern Berufssparten gibt,
welche so belastend sind,
dass ein Fulltime - Job schwer zu bewältigen ist.
Dabei denke ich z.B an die Lehrer - auch vielleicht im Gesundheitswesen. ( Denen meine größte Bewunderung gehört!)
Wobei es bei den Facharbeitern auch solche Sparten gibt.
Aber nicht jeder kann so glücklich sein. Wenn man privat von einer baustelle in die nächste tappst und schon als kind bzw jugendlicher schwierigkeiten hatte dann kann man sich den kopf nicht entsprechend frei machen und in seinem beruflichen umfeld so einfach wirken. Man kann sich vielleicht in die arbeit flüchten, was sich dann früher oder später in gesundheitlichen folgen niederschlägt.
Sollte eine flexibilisierung der arbeitszeit wirklich so ein großes ausbeutungsrisiko bergen muss man sich halt von seiten der arbeitnehmervertretungen auch an zeitgemäßeren ideen orientieren.
Wie gesagt eher die ausnahme als die regel. Und bezüglich geringfügigkeit, war das mein fehler, aber es gibt akademiker die in einem ähnlichen zeitausmaß arbeiten.Allerdings - ich halte es auch für ein Zukunftsmodell,
es kann auch ein Facharbeiter -
zwar nicht mit einem geringfügigen Gehalt - aber mit einen Halbtagsjob überleben.
Er ist dann halt auch an der Armutsgrenze.