Lehre oder Abitur? Umfrage!

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Dein Kind will eine Lehre machen - obwohl es die Fähigkeit zu Abitur und Studium hat, was machst du?

  • Ich freue mich, dass mein Kind schon weiß, was es beruflich machen will und unterstütze es.

    Stimmen: 9 39,1%
  • Ich erkläre meinem Kind die Vorteile von Abitur und Studium, lass es aber selbst entscheiden.

    Stimmen: 12 52,2%
  • Ich rede meinem Kind seinem Plan aus, und schaffe es auch.

    Stimmen: 1 4,3%
  • Ich verbiete es meinem Kind! Keine Widerrede!

    Stimmen: 1 4,3%

  • Umfrageteilnehmer
    23
Die haben leider nur etwa 1.600 netto! :eek:
Ja, und das betrifft viele Handwerksberufe.
Eine angestellte Friseurin kommt auch heute kaum über 1000 Euro netto, eine Rechtsanwalts- und Notargehilfin liegt oft noch darunter.
Da ist es kein Wunder, wenn niemand das machen und ganz gewiss niemand das für seine Kinder will.
 
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Ich find's schade, dass Lehrberufe nach wie vor eine untergeordnete Stellung haben.

Bildung ist nicht ausschließlich auf den Abschluss einer Universität oder Matura zurück zu führen.

Sprich ein Maurer ist auch nicht automatisch ein "Prolet" und ein Rechtsanwalt nicht gleich ein Edelmann. ^^
Wer genau hat das hier behauptet?
 
Ja, und das betrifft viele Handwerksberufe.
Eine angestellte Friseurin kommt auch heute kaum über 1000 Euro netto, eine Rechtsanwalts- und Notargehilfin liegt oft noch darunter.
Da ist es kein Wunder, wenn niemand das machen und ganz gewiss niemand das für seine Kinder will.
Da gehört an der Lohnschraube gedreht und zwar gehörig nach oben!
Bei Dienstleistungsberufen wird das Trinkgeld mit einkalkuliert,
das dreht schon die Lohnschraube nach unten!
 
Allerdings kann das Trinkgeld im Monat etliche hundert Euro ausmachen - bei einer Friseurin werden 5000 Euro jährlich vermutet.
Geteilt durch 12 und dann auf 1000 netto draufgerechnet ... macht keine 1500 pro Monat an Gesamteinkommen.
Davon eigenständig für eine halbwegs passable Rente zu sorgen neben den normalen Lebenhaltungskosten ist mehr als illusorisch.
 
Mal zurück zu einem Deiner Beispiele:
Nun komme ich zu den Spezialfällen:
Das Kind ist sehr begabt, hat aber Probleme wegen ADHS, Autismus, Mobbing etc.,
will nun der Schule den Rücken kehren und sehnt sich danach in einem kleinem Betrieb z.B. den Beruf des Gärtners zu erlernen.

Wie würdet ihr da reagieren?
Irgendein Schulabschluss wäre wohl so oder so nötig, aber warum nicht Gärtner erlernen?
Es gibt bestimmt die Möglichkeit, später bildungstechnisch drauf aufzubauen ...
Erfahrung im Gärtnern hat zudem angesichts des Klimawandels Zukunft.
 
Geteilt durch 12 und dann auf 1000 netto draufgerechnet ... macht keine 1500 pro Monat an Gesamteinkommen.
Davon eigenständig für eine halbwegs passable Rente zu sorgen neben den normalen Lebenhaltungskosten ist mehr als illusorisch.
Ja, kein Wunder, dass es hier an Nachwuchs mangelt!
Das Durchschnittsbruttogehalt liegt in Ö bei 1680 Euro - 400 Euro unter dem Österreichschnitt!
 
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Um mal beim Thema zu bleiben. Mein Sohn hat sein Abi gemacht und fängt jetzt die Lehre an.
Beim Abi hatte er keine Wahl, aber das liegt mitunter am Schulsystem. Von der 5 bis zu letzten Klasse die gleiche Schule, die gleichen Klassenkameraden. Heute machen die einfach so lange weiter, wie die Qualifikationen ausreichen. Und zum Ende kommt dann eben ein Abi dabei herum. Studieren hatte er jetzt kein Bock. Macht aber nichts, weil er nach der Lehre sofort studieren könnte, wenn er wollt. Die Ausbildung kommt ihm da nur zugute und verkürzt die Studiums zeit.
 
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