Lehre oder Abitur? Umfrage!

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Dein Kind will eine Lehre machen - obwohl es die Fähigkeit zu Abitur und Studium hat, was machst du?

  • Ich freue mich, dass mein Kind schon weiß, was es beruflich machen will und unterstütze es.

    Stimmen: 9 39,1%
  • Ich erkläre meinem Kind die Vorteile von Abitur und Studium, lass es aber selbst entscheiden.

    Stimmen: 12 52,2%
  • Ich rede meinem Kind seinem Plan aus, und schaffe es auch.

    Stimmen: 1 4,3%
  • Ich verbiete es meinem Kind! Keine Widerrede!

    Stimmen: 1 4,3%

  • Umfrageteilnehmer
    23
das ist immer eine gute Sache,
auch auf " die Gefahr hin" das es dem Jugendlichem gefällt.
Ja, wenn es dem Jugendlichen megagut gefällt (was relativ unwahrscheinlich ist, weil 8 Stunden richtiges Arbeiten erst Mal für jeden Schüler ein Schock sein dürfte - kommt auch auf die Branche an), dann muß der Weg später ggfs. über Abendschule gehen.
Neben 8 Stunden Arbeit noch ein paar Jahre Abendschule stemmen viele nicht so ohne weiteres.
Mein Mann hat die Meisterschule in Form von Abendschule absolviert, als das zweite Kind unterwegs war, das war eine beinharte Zeit, zumal ich auch gearbeitet habe und die Ältere noch klein war.
 
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Genau, bei den Kindern meines Schwagers war es so -
beide Söhne auf dem Gymnasium - Bestnoten -
beide
keine Lust auf Schule - beide gingen ab, einer hat Maurer gelernt, im Rekordtempo Polierschule, Abendmatura und Hoch/Tiefbaustudium gemacht,
der andere hat Zimmermann gelernt, das macht er heute noch - und ist glücklich und zufrieden!
Die Zeiten, wo man einen Beruf lernt und dann hat man sein Leben lang mehr oder weniger Ruhe, sind ohnehin vorbei.
In Zukunft ist ohnehin lebenslanges Weiterlernen unabdingbar.
Die Lehre wurde ja lange etwas abschätzig betrachtet, so nach dem Motto, ist halt zu blöd für die Matura.
Aber heute werden Lehrlinge händeringend gesucht und es gibt unzählige Möglichkeiten für Weiterbildung nach dem Lehrabschluß. Eben Fachmatura und Studienberechtigungslehrgänge
 
Die Zeiten, wo man einen Beruf lernt und dann hat man sein Leben lang mehr oder weniger Ruhe, sind ohnehin vorbei.
In Zukunft ist ohnehin lebenslanges Weiterlernen unabdingbar.
Genau so ist!
Die Lehre wurde ja lange etwas abschätzig betrachtet, so nach dem Motto, ist halt zu blöd für die Matura.
Aber heute werden Lehrlinge händeringend gesucht und es gibt unzählige Möglichkeiten für Weiterbildung nach dem Lehrabschluß. Eben Fachmatura und Studienberechtigungslehrgänge
Danke, dass du das anschneidest -
das war der Inhalt meines verloren gegangenen Beitrag!

Ich finde es ganz schrecklich, wie abschätzig die ganzen Lehrberufe und die Absolventen davon betrachtet werden!
Das ist auch der Grund, warum ich diesem Thread eröffnet habe!

Natürlich gibt es Menschen, welche Kopfarbeit vorziehen,
aber genauso gibt es Menschen, welche eben Arbeit mit den Händen vorziehen,
schade , dass ihre Arbeit so gering geschätzt wird!
 
Die Zeiten, wo man einen Beruf lernt und dann hat man sein Leben lang mehr oder weniger Ruhe, sind ohnehin vorbei.
In Zukunft ist ohnehin lebenslanges Weiterlernen unabdingbar.
Die Lehre wurde ja lange etwas abschätzig betrachtet, so nach dem Motto, ist halt zu blöd für die Matura.
Aber heute werden Lehrlinge händeringend gesucht und es gibt unzählige Möglichkeiten für Weiterbildung nach dem Lehrabschluß. Eben Fachmatura und Studienberechtigungslehrgänge
Es wird halt nur schwierig, wenn es eine bestimmte Richtung sein soll - nach einem Studium ist ja noch nicht "Ende", jedenfalls in einigen Bereichen nicht - bei Medizin kommt nach 6 Jahren PJ, dann 5- ... Jahre Facharztausbildung, bei Psychologie kommt nach 5 Jahren Studium noch 5 Jahre Zusatzausbildung (berufsbegleitend), bei Jura gehts weiter, bei Lehramt kommt das Referendariat obendrauf usw. - wenn man sich also Mitte 20 entschließt, das Abi nachzumachen, um so etwas zu studieren, dann hat man mitunter 10-15 (und mehr) Jahre Dauerlernen ohne großes Einkommen (bzw. gar kein Einkommen) vor sich.
Daneben Familie, Häusle bauen usw. - geht nicht mehr.
Man ist also automatisch begrenzt in der Wahl eines potentiellen Studienfachs.
 
Genau so ist!

Danke, dass du das anschneidest -
das war der Inhalt meines verloren gegangenen Beitrag!

Ich finde es ganz schrecklich, wie abschätzig die ganzen Lehrberufe und die Absolventen davon betrachtet werden!
Das ist auch der Grund, warum ich diesem Thread eröffnet habe!

Natürlich gibt es Menschen, welche Kopfarbeit vorziehen,
aber genauso gibt es Menschen, welche eben Arbeit mit den Händen vorziehen,
schade , dass ihre Arbeit so gering geschätzt wird!

Das Ergebnis dieser jahrelangen Geringschätzungs des Lehrberufes haben wir jetzt.
Der Arbeitsmarkt bräuchte dringendst Facharbeiter, die es nicht gibt, weil alles auf die Gymnasien geschickt wurde, was dort eigentlich gar nicht hingehörte, nur damit das Kind nicht benachteiligt wird.
Dafür gabs dann BWL- oder Juststudenten ohne Ende, die keiner mehr brauchte...
 
Genau so ist!

Danke, dass du das anschneidest -
das war der Inhalt meines verloren gegangenen Beitrag!

Ich finde es ganz schrecklich, wie abschätzig die ganzen Lehrberufe und die Absolventen davon betrachtet werden!
Das ist auch der Grund, warum ich diesem Thread eröffnet habe!

Natürlich gibt es Menschen, welche Kopfarbeit vorziehen,
aber genauso gibt es Menschen, welche eben Arbeit mit den Händen vorziehen,
schade , dass ihre Arbeit so gering geschätzt wird!
Ich glaube gar nicht mal, dass ein Lehrberuf geringschätzt wird, es ist halt nur die Frage, ob man sein Leben lang rechnen will (und das muß man in etlichen Lehrberufen lebenslang), immer Vollzeit arbeiten muß, der Partner immer mitarbeiten muß (im Fall von Kinderwunsch) usw. oder halt nicht.
 
Das Ergebnis dieser jahrelangen Geringschätzungs des Lehrberufes haben wir jetzt.
Der Arbeitsmarkt bräuchte dringendst Facharbeiter, die es nicht gibt, weil alles auf die Gymnasien geschickt wurde, was dort eigentlich gar nicht hingehörte, nur damit das Kind nicht benachteiligt wird.
Dafür gabs dann BWL- oder Juststudenten ohne Ende, die keiner mehr brauchte...
Aktuell fehlt so gut wie alles und in ein paar Jahren, wenn die Babyboomer in Rente sind, wirds heftigst werden.
Man kann also davon ausgehen, dass man mit fast jedem Studiengang einen super Job haben wird.
Das war vor 30 Jahren noch ganz anders.
BWL und Jura heißt quasi automatisch top Verdienst, bei Sinologie, Altphilologie usw. kann es tatsächlich ein wenig schwierig werden ... .^^
 
Es wird halt nur schwierig, wenn es eine bestimmte Richtung sein soll - nach einem Studium ist ja noch nicht "Ende", jedenfalls in einigen Bereichen nicht - bei Medizin kommt nach 6 Jahren PJ, dann 5- ... Jahre Facharztausbildung, bei Psychologie kommt nach 5 Jahren Studium noch 5 Jahre Zusatzausbildung (berufsbegleitend), bei Jura gehts weiter, bei Lehramt kommt das Referendariat obendrauf usw. - wenn man sich also Mitte 20 entschließt, das Abi nachzumachen, um so etwas zu studieren, dann hat man mitunter 10-15 (und mehr) Jahre Dauerlernen ohne großes Einkommen (bzw. gar kein Einkommen) vor sich.
Daneben Familie, Häusle bauen usw. - geht nicht mehr.
Man ist also automatisch begrenzt in der Wahl eines potentiellen Studienfachs.
Ich kenne Poliere, Vorarbeiter usw. - welche mittels Diäten, Zulagen u.a. durchaus mit dem Gehalt eines jungen
IT Fachmann mit Masterabschuss mithalten können.
Ich weiß aber nichts von den Gehältern im Gesundheitswesen.
 
Ich glaube gar nicht mal, dass ein Lehrberuf geringschätzt wird, es ist halt nur die Frage, ob man sein Leben lang rechnen will (und das muß man in etlichen Lehrberufen lebenslang), immer Vollzeit arbeiten muß, der Partner immer mitarbeiten muß (im Fall von Kinderwunsch) usw. oder halt nicht.
Was mich in einem Esoterikforum doch etwas irritiert:
Hier wird nur von Gehältern gesprochen.....
 
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Ich stehe hinter den Entscheidungen meiner Kinder und unterstütze diese.

Die Kinder sollen das was sie tun gerne machen ihren Weg gehen.

Die Wissen schon was gut für sie ist.

Meine Große ist jetzt 15,nächstes Jahr geht sie in die 10, sie ist sich noch nicht sicher ob sie dann weiter zur Schule will, hat aber Vorstellungen in wekche Richtung sie beruflich gehen will, allerdings will sie sich jetzt auch noch nicht festlegen.

Sie will nach der Schule, gerne 1 - 2 Jahre ins Ausland und auch da steh ich hinter.
 
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