Für dich vielleicht und was ist mit den zig. Mio die darin eine Stütze, Kraft und Hoffnung schöpfen und in ihrem Glauben bestärkt werden?
Es gibt mittlerweile auch Pfarrer die können das Wort der Bibel sehr wohl verständlich und liebevoll rüberbringen.
Die zig Mio. wurden erstmal abhängig gemacht, und dann wurde ihnen eingeredet, dass sie die Kirche und den Pfarrer benötigen um Verbindung zu Gott aufzunehmen.
Die Stütze und Kraft findet man in sich selbst, und nur das ist es eine wahre Stütze. Ansonsten ist es nur kurzfristiger Trost, dann wirst du wieder hinrennen müssen um dir neue Kraft zu besorgen.
Hoffnung und Glauben braucht man nicht.
Hoffnung bedeutet nur, dass du den gegenwärtigen Augenblick nicht ausstehen kannst, und dir für die Zukunft etwas Besseres wünschst.
Das Unglück erschafft die Hoffnung, aber Unglück erschafft auch immer weiteres Unglück, weil die Zukunft aus dem gegenwärtigen Moment erwächst.
Glauben bedeutet nur, dass man zu bequem oder zu ängstlich ist, um die Wahrheit (Gott) selbst zu suchen, oder dass man sich für zu blöd und klein hält um die Wahrheit überhaupt finden zu können.
Letztlich glaubt man nur deswegen an Gott, weil man nicht an sich selbst glaubt.
Jene, die erkannt haben glauben nicht, sie wissen. Nur wer sucht, der findet auch. Wer nicht sucht, muss glauben, und das ist ein ziemlich großes, tiefsitzendes psychologisches Drama.
Man sollte den Glauben nicht bestärken, man sollte ihn schrittweise durch eigene Erkenntnis ersetzen.
tja, wers noch nötig hat soll sich ruhig an etwas klammern. egal ob kirche, esoterik, geld usw. ich bin auch nicht perfekt oder besser gesagt vollendet.
lg
Du bist, wie jeder andere auch, in deiner Unvollkommenheit vollkommen. Wenn man das Schöne und das Spannende an seiner eigenen Unvollkommenheit sieht, fühlt man sich vollkommen... und dann klammert man nicht mehr.
Wenn man das Unvollkommensein jedoch als Störfaktor empfindet, muss man klammern, weil man meint sich so vervollkommnen zu können.
ja ich denke es gibt Menschen, die brauchen Führung, und es gibt solche die brauchen die kath. Kirche nicht mehr als Führung, schaffen einen gnostischen Zugang für sich selbst
Man muss die Führung halt nur solange in Anspruch nehmen, bis sie unnötig geworden ist. Da stimm ich dir weitesgehend zu, doch jemand der führt und führen soll, der sollte aber auch führen können.
Ein Kurzsichtiger kann einem anderen Kurzsichtigen zwar etwas über die schönen Berge erzählen, die in weiter Ferne liegen, aber es bedarf eines Augenarztes um sie selbst sehen zu können.
Und selbst das ist nicht ganz richtig, denn eigentlich braucht man nur eine Brille.
Das Problem ist außerdem, dass die meisten selbsternannten "Führer" kein Interesse daran haben, dass ihre Führung überflüssig wird.
Wer will denn schon arbeitslos auf der Straße sitzen?!
... für mich ist die katholische Kirche so überflüssig wie sie mal sein kann ...
... die einzige Religion für mich ist die (unberührte) Natur ...
Ja, die Natur, das gesamte Sein, du selbst. Das ist genau genommen auch die einzige Religion, die es gibt.
Der Rest ist eh nur Zeitvertreib.
Es ist, wie wenn du Urlaub am Atlantik machst, und dir im Appartement eine Fernsehsendung über die Welt der Ozeane anschaust. Oder dir mit deiner Freundin einen Erotik-Film anschaust, weil du gerne erfahren möchtest wie Sex funktioniert.
Mich würde die katholische Kirche nicht stören, wenn sie nicht so anmaßend wäre, über alle Menschen bestimmen zu wollen!
Ja, kann ich gut verstehen. Doch sie tut es bereits.
Denn die Kirche vor der Haustür ist nicht das Problem, da kann man hingehen oder nicht. Man hat die Wahl. Es sind ja auch wirklich schöne Gebäude....so viel Kulanz muss auch sein.
Aber die Kirche in deinem Kopf.....da wird's eng. Da muss man schon ein wenig tiefer buddeln.
Ich möchte den heutigen Dorfpriestern nicht absichtliche, gezielte Konditionierung und Versklavung der Menschheit andichten, aber in früheren Epochen war es ein adäquates Mittel um das Volk gefügig zu machen. König und Klerus arbeiteten Hand in Hand.
Über die Zeit hat es sich innerlich verfestigt, und es ist davon auszugehen, dass die Priester mittlerweile selbst unter dieser Sache leiden.
Das Gewissen, die Moral, und der Glaube an einen von uns getrennten und über uns stehenden Gott waren (sind) raffinierte Methoden um sowohl Macht zu symbolisieren als diese auch dauerhaft inne zu haben.