katholische Kirche überflüssig???


Danke, Du bist sehr zuverlässig!

Aber da habe ich was gefunden, was mir sauer aufstösst:

Wer mit der Hilfe Gottes den Ruf Christi angenommen und ihm in Freiheit entsprochen hatte, wurde durch die Liebe zu Christus gedrängt, die Frohbotschaft auf der ganzen Welt zu verkünden. Dieses von den Aposteln erhaltene kostbare Vermächtnis wurde von ihren Nachfolgern treu bewahrt. Alle an Christus Glaubenden sind berufen, es von Generation zu Generation weiterzugeben, indem sie den Glauben verkünden, ihn in brüderlicher Gemeinschaft leben und in der Liturgie und im Gebet feiern [Vgl. Apg 2,42.].
Wenn ich mit meinem Glauben hausieren gehe, werde ich von genau dieser Kirche als Ungläubig beschimpft. Dabei habe ich einen Glauben, der auf meinen Erfahrungen und Erlebnissen beruht - also einen Glauben aus erster Hand! Aber für den Papst bin ich dennoch nur ein Mensch zweiter Klasse!
Natürlich könnte ich solche Äusserungen ignorieren, aber da Du mir schonmal den Link geschickt hast, äusser ich mich mal!

Mich wundert es auch nicht, dass die Christen in verschiedenen Ländern Missionierungsverbot haben - denn sie behaupten damit ja, dass andere Glaubensrichtungen weniger wert sind!

Dann bekommt die Kirche (nicht nur die katholische!) sehr viele Gelder für Beratung und Kindergärten vom Staat, also auch von meinen Steuergeldern. In manchen Orten gibt es dann nur kirchliche Kindergärten - auch die Gelder für Beratungsstellen werden nicht so häufig an unabhängige Berater verteilt, d.h. ich muss in meinem Wohnort, wenn ich eine Beratung wünsche zu den Katholiken gehen... Das finde ich nicht gut, denn ich bin nicht katholisch, sondern möchte gerne neutral beraten werden.

LG
Ahorn
 
Werbung:
"Der Nazismus kann nicht als neues Heidentum angesehen werden...Der Nazismus war dialektisch verneintes häretisches Christentum. Wären die Deutschen echte Heiden gewesen, die alten heidnischen Tugenden der Mäßigung und Beschränkung wären bei ihnen stärker ausgeprägt gewesen, als das tatsächlich der Fall war."
http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/1998/imp.html



Danke für den link, Philippe. Die Rom-AG ist ja immer noch dunkelbraun bis über die Halskrause... der Rest ist Geschichtsklitterung. Ich schlage vor, den Verein aufzulösen... unverzüglich!!!


Mercie
La Dame
 
Für dich vielleicht und was ist mit den zig. Mio die darin eine Stütze, Kraft und Hoffnung schöpfen und in ihrem Glauben bestärkt werden?
Es gibt mittlerweile auch Pfarrer die können das Wort der Bibel sehr wohl verständlich und liebevoll rüberbringen.

Die zig Mio. wurden erstmal abhängig gemacht, und dann wurde ihnen eingeredet, dass sie die Kirche und den Pfarrer benötigen um Verbindung zu Gott aufzunehmen.
Die Stütze und Kraft findet man in sich selbst, und nur das ist es eine wahre Stütze. Ansonsten ist es nur kurzfristiger Trost, dann wirst du wieder hinrennen müssen um dir neue Kraft zu besorgen.

Hoffnung und Glauben braucht man nicht.
Hoffnung bedeutet nur, dass du den gegenwärtigen Augenblick nicht ausstehen kannst, und dir für die Zukunft etwas Besseres wünschst.
Das Unglück erschafft die Hoffnung, aber Unglück erschafft auch immer weiteres Unglück, weil die Zukunft aus dem gegenwärtigen Moment erwächst.

Glauben bedeutet nur, dass man zu bequem oder zu ängstlich ist, um die Wahrheit (Gott) selbst zu suchen, oder dass man sich für zu blöd und klein hält um die Wahrheit überhaupt finden zu können.
Letztlich glaubt man nur deswegen an Gott, weil man nicht an sich selbst glaubt.
Jene, die erkannt haben glauben nicht, sie wissen. Nur wer sucht, der findet auch. Wer nicht sucht, muss glauben, und das ist ein ziemlich großes, tiefsitzendes psychologisches Drama.

Man sollte den Glauben nicht bestärken, man sollte ihn schrittweise durch eigene Erkenntnis ersetzen.

tja, wers noch nötig hat soll sich ruhig an etwas klammern. egal ob kirche, esoterik, geld usw. ich bin auch nicht perfekt oder besser gesagt vollendet.

lg
Du bist, wie jeder andere auch, in deiner Unvollkommenheit vollkommen. Wenn man das Schöne und das Spannende an seiner eigenen Unvollkommenheit sieht, fühlt man sich vollkommen... und dann klammert man nicht mehr.

Wenn man das Unvollkommensein jedoch als Störfaktor empfindet, muss man klammern, weil man meint sich so vervollkommnen zu können.

ja ich denke es gibt Menschen, die brauchen Führung, und es gibt solche die brauchen die kath. Kirche nicht mehr als Führung, schaffen einen gnostischen Zugang für sich selbst
Man muss die Führung halt nur solange in Anspruch nehmen, bis sie unnötig geworden ist. Da stimm ich dir weitesgehend zu, doch jemand der führt und führen soll, der sollte aber auch führen können.
Ein Kurzsichtiger kann einem anderen Kurzsichtigen zwar etwas über die schönen Berge erzählen, die in weiter Ferne liegen, aber es bedarf eines Augenarztes um sie selbst sehen zu können.
Und selbst das ist nicht ganz richtig, denn eigentlich braucht man nur eine Brille.

Das Problem ist außerdem, dass die meisten selbsternannten "Führer" kein Interesse daran haben, dass ihre Führung überflüssig wird.
Wer will denn schon arbeitslos auf der Straße sitzen?!

... für mich ist die katholische Kirche so überflüssig wie sie mal sein kann ...
... die einzige Religion für mich ist die (unberührte) Natur ...
Ja, die Natur, das gesamte Sein, du selbst. Das ist genau genommen auch die einzige Religion, die es gibt.
Der Rest ist eh nur Zeitvertreib.
Es ist, wie wenn du Urlaub am Atlantik machst, und dir im Appartement eine Fernsehsendung über die Welt der Ozeane anschaust. Oder dir mit deiner Freundin einen Erotik-Film anschaust, weil du gerne erfahren möchtest wie Sex funktioniert. ;)

Mich würde die katholische Kirche nicht stören, wenn sie nicht so anmaßend wäre, über alle Menschen bestimmen zu wollen!
Ja, kann ich gut verstehen. Doch sie tut es bereits.
Denn die Kirche vor der Haustür ist nicht das Problem, da kann man hingehen oder nicht. Man hat die Wahl. Es sind ja auch wirklich schöne Gebäude....so viel Kulanz muss auch sein.

Aber die Kirche in deinem Kopf.....da wird's eng. Da muss man schon ein wenig tiefer buddeln.
Ich möchte den heutigen Dorfpriestern nicht absichtliche, gezielte Konditionierung und Versklavung der Menschheit andichten, aber in früheren Epochen war es ein adäquates Mittel um das Volk gefügig zu machen. König und Klerus arbeiteten Hand in Hand.
Über die Zeit hat es sich innerlich verfestigt, und es ist davon auszugehen, dass die Priester mittlerweile selbst unter dieser Sache leiden.

Das Gewissen, die Moral, und der Glaube an einen von uns getrennten und über uns stehenden Gott waren (sind) raffinierte Methoden um sowohl Macht zu symbolisieren als diese auch dauerhaft inne zu haben.
 
Glauben bedeutet nur, dass man zu bequem oder zu ängstlich ist, um die Wahrheit (Gott) selbst zu suchen, oder dass man sich für zu blöd und klein hält um die Wahrheit überhaupt finden zu können.
Letztlich glaubt man nur deswegen an Gott, weil man nicht an sich selbst glaubt.
Jene, die erkannt haben glauben nicht, sie wissen. Nur wer sucht, der findet auch. Wer nicht sucht, muss glauben, und das ist ein ziemlich großes, tiefsitzendes psychologisches Drama.

Man sollte den Glauben nicht bestärken, man sollte ihn schrittweise durch eigene Erkenntnis ersetzen.


Ja, JAAAAA iss ja schon guuuut !!!!

ICH UNTERSCHREIB EH SCHON ALLES !!!


4HÄNDIG...


(Danke für Deine großartige Analyse.)


Mercie
La Dame
 
Die zig Mio. wurden erstmal abhängig gemacht, und dann wurde ihnen eingeredet, dass sie die Kirche und den Pfarrer benötigen um Verbindung zu Gott aufzunehmen.
Die Stütze und Kraft findet man in sich selbst, und nur das ist es eine wahre Stütze. Ansonsten ist es nur kurzfristiger Trost, dann wirst du wieder hinrennen müssen um dir neue Kraft zu besorgen.

dann erklär das mal den zig Mio... sie sollen jetzt auf eigenen Beinen stehen, wenn sie noch eine Hand zum Aufstehen brauchen
 
Danke, Du bist sehr zuverlässig!

Aber da habe ich was gefunden, was mir sauer aufstösst:


Wenn ich mit meinem Glauben hausieren gehe, werde ich von genau dieser Kirche als Ungläubig beschimpft. Dabei habe ich einen Glauben, der auf meinen Erfahrungen und Erlebnissen beruht - also einen Glauben aus erster Hand! Aber für den Papst bin ich dennoch nur ein Mensch zweiter Klasse!
Natürlich könnte ich solche Äusserungen ignorieren, aber da Du mir schonmal den Link geschickt hast, äusser ich mich mal!

Mich wundert es auch nicht, dass die Christen in verschiedenen Ländern Missionierungsverbot haben - denn sie behaupten damit ja, dass andere Glaubensrichtungen weniger wert sind!

Dann bekommt die Kirche (nicht nur die katholische!) sehr viele Gelder für Beratung und Kindergärten vom Staat, also auch von meinen Steuergeldern. In manchen Orten gibt es dann nur kirchliche Kindergärten - auch die Gelder für Beratungsstellen werden nicht so häufig an unabhängige Berater verteilt, d.h. ich muss in meinem Wohnort, wenn ich eine Beratung wünsche zu den Katholiken gehen... Das finde ich nicht gut, denn ich bin nicht katholisch, sondern möchte gerne neutral beraten werden.

LG
Ahorn


Hi Ahorn

was machst du, wenn du im Forum über deinen Glauben sprichst? du verkündest deinen Glauben in die Welt. Daran ist nichts verwerfliches und nichts falsches, und jeder hat das Recht über seinen Glauben auch vor andersgläubigen zu sprechen.

Ausserdem sagt die Katholische Kirche NICHT, dass andere Glauben weniger Wert sind, im Gegenteil akzeptiert die Katholische Kirche jeden Glaube und die Glaubensfreiheit ist im Katechismus Verankert.

um dir das mal zu verdeutlichen: Im Pfarreiheim, ich glaub St. Niklaus in Luzern, kann aber auch ein anderes sein, hatt man einen Hinduistischen Tempel eingerichtet - auf Inititative der Kirche!!!!!!!!!

Und ja, die Kirchen Haben in bestimmten Ländern Missionsverbot, in Ländern in denen man Schreit: Juda verrecke, in Ländern in denen man Buddhastaatuen sprengt und in Ländern in denen es ein Todeswürdiges Verbrechen ist, eine andere Religion zu haben als der Staatsführer. Ich denke nicht, dass ein Verbot von einem solchen Land irgend etwas postives oder negative über das aussagen kann, was verboten ist.

lG

FIST
 
Und wieso müssen sie mir dann eine frohe Botschaft verkünden? Ich weiss, dass es einen Menschen namens Jesus gab! Ist schon sehr lange her, dass er gelebt hat. Da finde ich die Geburtsanzeigen aktueller... Und sie sind nicht weniger Wunder! Denn jedes geborene Kind ist ein Wunder - und kann uns helfen, die Welt zu verstehen...
 
dann erklär das mal den zig Mio... sie sollen jetzt auf eigenen Beinen stehen, wenn sie noch eine Hand zum Aufstehen brauchen


Ich verstehe, was Du meinst. Gegenseitige Unterstützung in der Entwicklung. Allein, was hat das mit der Priesterkaste und der Holding in Rom zu tun?

Brauchen wir hier im Forum dergleichen? Wir tun genau DAS!!! Es ist der Mikrokosmos des Gesagten und Gemeinten.


Mercie
La Dame
 
Werbung:
Und wieso müssen sie mir dann eine frohe Botschaft verkünden? Ich weiss, dass es einen Menschen namens Jesus gab! Ist schon sehr lange her, dass er gelebt hat. Da finde ich die Geburtsanzeigen aktueller... Und sie sind nicht weniger Wunder! Denn jedes geborene Kind ist ein Wunder - und kann uns helfen, die Welt zu verstehen...

.. hm, wann hat ein Katholik das letze mal bei dir Missioniert?
 
Zurück
Oben