Kann man Kinder mit zuviel Bestätigung kaputt machen?

Kindererziehung Heute


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Diesen Text finde ich sehr tröstlich. :thumbup:

Mütter sind keine Übermenschen, bloß weil sie Kinder geboren haben.

Ich habe meine 3 Kinder sehr jung bekommen, in ziemlich geringem Abstand.

Ich habe sie natürlich geliebt, aber Kinder können die Nerven schon auch sehr strapazieren. Das kann jeder bestätigen, der Kinder hat.

Dann hat man vielleicht auch noch Sorgen existenzieller oder partnerschaftlicher Art...das ganz normale Leben halt....da ists doch nur menschlich, wenn einem auch mal die Nerven durchgehen.

Ja, meine Kinder bekamen mal nen Klaps, und geschrien hab ich auch des öfteren, weil sie meist auf Durchzug geschaltet haben...:D

Es ging mir danach meist ziemlich schlecht und das hab ich ihnen auch gesagt, hab sie in den Arm genommen und oft auch geheult...

Mit dem Wissen von heute und der Abgeklärtheit des Alters sehe ich natürlich auch vieles anders, dennoch lasse ich mir kein schlechtes Gewissen einreden, was ich nicht alles falsch gemacht habe als Mutter. Ich habs so gut gemacht, wie ichs eben konnte und wie es mir in meiner damaligen Lage möglich war.

Ob meine Kinder einen Schaden davongetragen haben, weiss ich nicht. Ich habe jedenfalls bis heute ein sehr inniges und liebevolles Verhältnis zu ihnen.

Mein Sohn sagte sogar einmal, er hätte eine Kindheit gehabt wie im Paradies.
Ein schöneres Kompliment können Eltern wohl nicht bekommen .....:)

:thumbup:
Das kennt gewiss absolut jede Mutter - und wenn es so läuft ist es etwas GANZ ANDERES als wenn man bewußt einen Klaps oder Anschreien in die Erziehung EINPLANT!
 
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Mit der Zeit erkennt jedes Elternteil, um was für eine "Art Schreien" es sich handelt und Stimmerprobungen hören sich ganz anders an als echtes Schreien und "Langeweile" kann für ein Baby mitunter echte Not bedeuten.

Für mich heisst das konkret, dass ein erwachsener Mensch sich aufgrund gravierender Beschwerden in eine Hypnosetherapie begeben hat. Dort kam heraus, dass er als Kind echte Not hatte.
Anders kann ich mir diese, deine, Annahme nicht erklären.
Für mich aber bleibts halt ein Rätsel: hat das Kind jedesmal wirkliche Not, wenn es schreit? Ich weiss es nicht...
 
Für mich heisst das konkret, dass ein erwachsener Mensch sich aufgrund gravierender Beschwerden in eine Hypnosetherapie begeben hat. Dort kam heraus, dass er als Kind echte Not hatte.
Anders kann ich mir diese, deine, Annahme nicht erklären.
Für mich aber bleibts halt ein Rätsel: hat das Kind jedesmal wirkliche Not, wenn es schreit? Ich weiss es nicht...

Wohl eher nicht...es hat aber gelernt, daß es sich damit durchsetzen kann...schließlich ist´s den meisten Eltern höchstpeinlich, wenn sich Kiddi im SB-Markt auf den Boden schmeißt und brüllt...weil´s kein Ü-Ei bekommt...allerdings kann ich auch die Reaktion von Müttern nicht nachvollziehen, wenn Kinder was zu trinken haben wollen und der Kommentar kommt "Wir haben zuhause genug zu trinken, Du mußt warten"...ne Pulle schnaps liegt aber im Einkaufswagen...wenn´s dam Geld scheitert...einfach den Schnappes wegbringen und eine Getränkedose dafür nehmen...spart sogar noch Geld und Kind hat was zum trinken...



Sage
 
Meine Kinder haben nie so reagiert - sich auf den Boden geschmissen und gebrüllt - klar gab es manchmal auch Diskussionen und sie haben ganz bestimmt nicht immer alles gekriegt was sie wollten, aber meiner Meinung muss da schon auf anderer Ebene was schief gelaufen sein, wenn ein Kind sich so benimmt. Wenn ein Kind einen auf kleinen Tyrannen macht, ist das nicht normal. Dann haben die Eltern den Fehler gemacht, nicht das Kind.
Und ehrlich gesagt, vom gesunden Menschenverstand her, finde ich es einfach nur pervers ein Kind zum Einschlafen im Auto herum zu kutschieren. Wenn man einen guten Tag mit dem Kind verbracht hat, es sich ausgetobt hat, eine friedliche Stimmung herrscht und sich das Kind am Abend entspannen kann (was auch daran liegt, ob die Eltern diese Entspannung vermitteln können) dann reicht eine Gute-Nacht Geschichte, Licht aus und fertig.



Wohl eher nicht...es hat aber gelernt, daß es sich damit durchsetzen kann...schließlich ist´s den meisten Eltern höchstpeinlich, wenn sich Kiddi im SB-Markt auf den Boden schmeißt und brüllt...weil´s kein Ü-Ei bekommt...allerdings kann ich auch die Reaktion von Müttern nicht nachvollziehen, wenn Kinder was zu trinken haben wollen und der Kommentar kommt "Wir haben zuhause genug zu trinken, Du mußt warten"...ne Pulle schnaps liegt aber im Einkaufswagen...wenn´s dam Geld scheitert...einfach den Schnappes wegbringen und eine Getränkedose dafür nehmen...spart sogar noch Geld und Kind hat was zum trinken...



Sage
 
Wohl eher nicht...es hat aber gelernt, daß es sich damit durchsetzen kann...schließlich ist´s den meisten Eltern höchstpeinlich, wenn sich Kiddi im SB-Markt auf den Boden schmeißt und brüllt...weil´s kein Ü-Ei bekommt...allerdings kann ich auch die Reaktion von Müttern nicht nachvollziehen, wenn Kinder was zu trinken haben wollen und der Kommentar kommt "Wir haben zuhause genug zu trinken, Du mußt warten"...ne Pulle schnaps liegt aber im Einkaufswagen...wenn´s dam Geld scheitert...einfach den Schnappes wegbringen und eine Getränkedose dafür nehmen...spart sogar noch Geld und Kind hat was zum trinken...



Sage

Nee, ich meinte eher Babys.
Diese Hysterie im Alter von 2-3 haben halt ganz einfach manche Kinder. Meins hat das auch mal probiert (nachdem sie kapierte, dass ihr Diskussionen nichts bringen)... ich bin einfach weiter gegangen. Sie kam hinterher und hat das nie wieder versucht.
Was du über das Trinken geschrieben hast, finde ich wichtig. Kinder sollen überhaupt gar keinen Durst leiden, das bekommt ihnen nicht.
Also, Eltern, immer schön etwas zu trinken mitnehmen!
 
Meine Kinder haben nie so reagiert - sich auf den Boden geschmissen und gebrüllt - klar gab es manchmal auch Diskussionen und sie haben ganz bestimmt nicht immer alles gekriegt was sie wollten, aber meiner Meinung muss da schon auf anderer Ebene was schief gelaufen sein, wenn ein Kind sich so benimmt. Wenn ein Kind einen auf kleinen Tyrannen macht, ist das nicht normal. Dann haben die Eltern den Fehler gemacht, nicht das Kind.
Und ehrlich gesagt, vom gesunden Menschenverstand her, finde ich es einfach nur pervers ein Kind zum Einschlafen im Auto herum zu kutschieren. Wenn man einen guten Tag mit dem Kind verbracht hat, es sich ausgetobt hat, eine friedliche Stimmung herrscht und sich das Kind am Abend entspannen kann (was auch daran liegt, ob die Eltern diese Entspannung vermitteln können) dann reicht eine Gute-Nacht Geschichte, Licht aus und fertig.

...bei mir war´s denn eher ein halbes, fettes Märchenbuch...zwischendurch den Vorleser wecken...und nach 2 Stunden aufwachen und Hunger haben...war wohl eher, daß es so schön war im Bett zusammen mit der Katze gebratenes Hühnchen zu essen...
Besides...ein "Sichaufdenbodenwerferundbrüll" war ich nicht...

Sage
 
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Nun, bevor Du es dann schlägst musst Du es doch so oder so einfangen... Zeit genug das Gehirn einzuschalten. ;)

LG
Any

Mütter und auch Väter haben noch ein paar Dinge mehr zu tun als 100 000x die gleiche sache durchzukauene...und wenn´s mit nem Klaps eher zu lösen geht...nach 2-3x erklären und es nix fruchtet, weil Kiddi sich für schlauer hält und sich denkt...laß die mal blubbern...dann find ich es vollkommen ok.


Sage
 
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