Kann ein Erleuchteter eigentlich einen "Dachschaden" haben?

Das Ichbewusstsein ist ein vom Bewusstsein identifizierter Inhalt. Das Ich ist nicht bewusst, es ist ein Bewusstseinsinhalt. Dieser Unterschied ist essentiell, um die Trennung zu durchschauen.
Es gibt nur ichloses Bewusstsein, alles andere ist keines.

wie soll das gehen? bewusstsein braucht immer einen träger
und dieser ist als bewusstseinsträger immer subjektiv.

wie soll sonst "bewusstes sein", also etwas das "bewusst-ist" zustande kommen?

Bewusstsein kann sich nicht fragmentieren im Sinne der Aufteilung in viele Individuen. Das ist der verbreitete Irrglaube.

der bewusstseinsträger kann sich vervielfältigen! so wie ein samenkorn das in die erde gelegt- sich vervielfältigt.
und weil der bewusstseinsträger immer subjektiv ist, das kann anders gar nicht sein, entsteht in
jeder vervielfältigung eine neuer ich-mittelpunkt des bewussten sein.
 
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wie soll das gehen? bewusstsein braucht immer einen träger
und dieser ist als bewusstseinsträger immer subjektiv.

wie soll sonst "bewusstes sein", also etwas das "bewusst-ist" zustande kommen?
Es ist bereits.
der bewusstseinsträger kann sich vervielfältigen! so wie ein samenkorn das in die erde gelegt- sich vervielfältigt.
und weil der bewusstseinsträger immer subjektiv ist, das kann anders gar nicht sein, entsteht in
jeder vervielfältigung eine neuer ich-mittelpunkt des bewussten sein.
Dank Bewusstsein bist du fähig, Träger zu identifizieren. Alle weiteren Inhalte bauen darauf auf.
Es ist die Natur von Identifikation, einen Mittelpunkt festzustellen. Dieser ist jedoch stets sterblich. Der wahre Mittelpunkt liegt woanders.
 
Zitat von parsival:
wie soll das gehen? bewusstsein braucht immer einen träger
und dieser ist als bewusstseinsträger immer subjektiv.

wie soll sonst "bewusstes sein", also etwas das "bewusst-ist" zustande kommen?


also wird hier etwas vorausgesetzt, ohne begründen zu können ob und wie es überhaupt sein kann.

Dank Bewusstsein bist du fähig, Träger zu identifizieren.

ohne träger/ subjekt ist kein bewusstes sein möglich. um fähig sein zu können ein träger/subjekt zu identifizieren muss dieses träger/subjekt erstmal da sein.
hier wird also ein " du" vorausgesetzt- also träger/subjekt- , das fähig sein soll träger zu identifizieren, das aber unter dieser voraussetzung gar nicht da sein kann.

Es ist die Natur von Identifikation, einen Mittelpunkt festzustellen
klar, ein träger/subjekt das sich seiner selbst bewusst wird.

genau zu diesem sagt jedes träger/subjekt auch " ich" und meint damit sich selbst.
" ich" kann jedes träger/subjekt nur zu sich selbst sagen

anders ist " bewusstes sein" nicht möglich. denn sonst ist es ( das sein) nicht bewusst.
 
Es gibt keine Träger von Bewusstsein. Sie sind vorübergehende Erscheinungen.

Solange nicht erfasst wird, dass Wahrheit unvergänglich und unveränderlich sein muss, und warum etwas, das diese Attribute nicht erfüllen kann, nicht wahr ist, gibt es nichts weiter auszudiskutieren. Da drehen wir uns sonst nur im Kreis.
 
Es gibt keine Träger von Bewusstsein. Sie sind vorübergehende Erscheinungen.


wenn es so wäre dann gäbe es überhaupt kein bewusstes sein.

ist es so schwer zu verstehen?

wer oder was trifft denn dieses urteil:

"Es gibt keine Träger von Bewusstsein. Sie sind vorübergehende Erscheinungen"

gäbe es keine/n wellenspiel, da würden diese zwei sätze auch nicht existieren

Solange nicht erfasst wird, dass Wahrheit unvergänglich und unveränderlich sein muss,und warum etwas, das diese Attribute nicht erfüllen kann, nicht wahr ist

und wer oder was sagt das, wer oder was erhebt hier anspruch auf wahrheit, bzw. darauf etwas gültiges über wahrheit aussagen zu können?

Da drehen wir uns sonst nur im Kreis.

WER oder WAS dreht sich hier im kreis? ich jedenfalls gerade nicht.
 
gäbe es keine/n wellenspiel, da würden diese zwei sätze auch nicht existieren
Es gibt mich aber, du vergleichst hier das Existente mit dem Nichtexistenten. Daraus lassen sich keine logischen Schlüsse ziehen. Diese müssen auf dem Existenten fußen.

Mich wird es eine begrenzte Zeit lang geben, die Sätze ebenso. Weder Wellenspiel noch diese Sätze überdauern die Ewigkeit.
Vielleicht wird es mich noch geben, wenn es diese Sätze nicht mehr gibt. Aber vielleicht wird es diese Sätze auch noch geben, wenn es mich nicht mehr gibt.
Wir wissen nicht, wie lange, aber die Vergänglichkeit aller Dinge ist gewiss.
 
Es gibt mich aber,

ja natürlich, sonst könnte es das bewusstsein nicht geben das ein urteil trifft

du vergleichst hier das Existente mit dem Nichtexistenten.

ich versuche nur klarzustellen, dass bewusstsein ohne subjektiven träger nicht möglich ist.

Daraus lassen sich keine logischen Schlüsse ziehen. Diese müssen auf dem Existenten fußen.

na also, geht doch:)

die behauptung, bewusstsein ohne träger könnte einen träger identifizieren dagegen,
stellt den versuch dar, aus einem nicht-existenten logische schlüsse abzuleiten und dabei über
ein seiendes wahrheit zu generieren.

Mich wird es eine begrenzte Zeit lang geben, die Sätze ebenso. Weder Wellenspiel noch diese Sätze überdauern die Ewigkeit.
Vielleicht wird es mich noch geben, wenn es diese Sätze nicht mehr gibt. Aber vielleicht wird es diese Sätze auch noch geben, wenn es mich nicht mehr gibt.
Wir wissen nicht, wie lange

also alles noch weit von einem beweis oder einer widerlegung entfernt.
vielleicht- vielleicht aber auch nicht:)

aber die Vergänglichkeit aller Dinge ist gewiss.

wer oder was sagt das mit welchem recht? was kann ein vergängliches wie über ein unvergängliches
wissen?
 
Es gibt keine Träger von Bewusstsein. Sie sind vorübergehende Erscheinungen.

Solange nicht erfasst wird, dass Wahrheit unvergänglich und unveränderlich sein muss, und warum etwas, das diese Attribute nicht erfüllen kann, nicht wahr ist, gibt es nichts weiter auszudiskutieren. Da drehen wir uns sonst nur im Kreis.
Das ist viel zu grob gedacht und ich würde dir dringend raten, die von Bedingungen und Abhängigkeiten, konventionell und temporären "Wahrheiten" nicht als "nicht wahr" zu leugnen.

Was es gibt und was es nicht gibt ist ein Kinderspiel das für nix zu gebrauchen ist.

Es gibt, es gibt nicht, ändert nichts an den in Abhängigkeit entstandenen Wahrheiten.
 
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ich versuche nur klarzustellen, dass bewusstsein ohne subjektiven träger nicht möglich ist.
Das ist dein Tellerrand, über den du nicht hinaus schauen willst.

Bewusstsein ist keine Möglichkeit, sondern das, was alles Mögliche und Unmögliche beinhalten kann.

die behauptung, bewusstsein ohne träger könnte einen träger identifizieren dagegen,
stellt den versuch dar, aus einem nicht-existenten logische schlüsse abzuleiten und dabei über
ein seiendes wahrheit zu generieren.
Nein. Denn Bewusstsein existiert bereits, und dies auf ewig unveränderlich.

Hier drehen wir uns im Kreis:

wie soll das gehen? bewusstsein braucht immer einen träger
und dieser ist als bewusstseinsträger immer subjektiv.

wie soll sonst "bewusstes sein", also etwas das "bewusst-ist" zustande kommen?
Adieu. :)
 
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