Jesus lebt! Wichtig

Hallo Alphastern,

sorry, aber ich glaube, dass ich mit diesen Betrachtungen auch sehr gut ohne einen Blick in Wikipedia zurechtkommen kann. Du kannst es drehen und wenden, wie du willst, aber es ändert sich nichts am Motiv des Zen-Meisters.

Ein Gleichnis soll einen Inhalt auf einfache Weise dem Betrachter bildhaft näher bringen. Wenn ich also vom Töten rede, meine ich das auch so im übertragenen Sinne – es soll etwas ausgelöscht werden! Wie man unschwer erkennen kann, ist das Ziel dieser Bestrebung die Freiheit der menschlichen Seele, von der man sich befreien will.

Es tut mir Leid, aber eine Lehre, die sich soweit vom Menschen entfernt, hat nach meinen Vorstellungen ihren Sinn verloren. Wem es Spaß macht, sich von seiner Seele zu befreien und sie zum Knecht der Ratio zu machen soll es tun, ich jedenfalls nicht (ich möchte auch nicht gerettet werden).

Die Sprache der Seele ist nun mal eine Bildersprache, deshalb brauchen wir auch Symbole, um uns den Zugang zu unserer spirituellen Welt zu erleichtern. Warum muss man das nun in eine Schmuddelecke stellen, die man gerade noch so erdulden kann? Wer sich so auf ein Treppchen stellt, erscheint mir bei allem Respekt doch mehr oder weniger überheblich und da sind wir dann wieder bei unserem Zen-Meister.

Mancher sollte einmal einen Blick auf die japanische Gesellschaft werfen, er wird dann viele Dinge des Zen in einem anderen Licht sehen und verstehen (ich weiß, dass diese Lehre ursprünglich vom Festland kam).

Merlin

 
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(...) Du kannst es drehen und wenden, wie du willst, aber es ändert sich nichts am Motiv des Zen-Meisters.
(...)
Da ich den Zen-Meister nicht persönlich kenne, urteile ich auch nicht über seine (wahren) Motive. ZEN ist mir jedoch als Lehre in Erinnung, die gerade den Schülern oftmals nur einen "Satz" zum Nachdenken mitgibt und der Schüler erst dann, wenn er den richtigen Sinn verstanden hat, "Erleuchtung" findet. Es geht hier nicht um die Befreiung der Seele vom Menschen, sondern die Befreiung des Menschen von krankmachenden Seelenzuständen (wie Gier, Geiz, Macht, Besitz etc., alles das was auch Jesus gelehrt hat).
Es ist immer einfach, andere zu verurteilen, wenn man den eigentlichen Inhalt nicht richtig verstanden hat!

Jede Religion wird auch politsch (miß)braucht, eben von Leuten, die die Religion im eigentlichen Sinne nicht wirklich leben und verstanden haben und diese dann als Machtinstrument verwenden. "Regeln", "Gebote", "Prophezeiungen", "Erscheinungen" sind wunderbare Instrumente um andere Menschen zu binden, ihnen Angst einzujagen, ihnen ein monotones, innerlich totes Leben vorzuschreiben. Die Masse quasi ruhigstellen. Dadurch bleibt die eigene Macht gesichert.

Ein weiteres Instrument ist auch das "Gut-Böse"-Denken: die einen sind die Guten, weil sie an (mein) für einzig richtig gehaltene Gottes/Weltbild glauben, die anderen verachtet man, da sie andere Vorstellungen haben, die ich selbst nicht mal richtig verstanden habe (kann). So werden Glaubenskriege geführt, Sekten bekämpft, alle möglichen Andersdenkenen verunglimpft, nur um sich selbst höher zu stellen und sich in der Gruppe der Gleichdenkenden sicherer zu fühlen.

Wir sind über 6 Milliarden Menschen mittlerweile, wäre es nicht langsam Zeit, daß wir das Verurteilen lassen und stattdessen lieber die Gemeinsamkeiten suchen? Die Freiheit, die wir suchen, sollten wir auch erstmal anderen zugestehen.
 
Hallo Alphastern,

sorry, aber ich glaube, dass ich mit diesen Betrachtungen auch sehr gut ohne einen Blick in Wikipedia zurechtkommen kann. Du kannst es drehen und wenden, wie du willst, aber es ändert sich nichts am Motiv des Zen-Meisters.

Ein Gleichnis soll einen Inhalt auf einfache Weise dem Betrachter bildhaft näher bringen. Wenn ich also vom Töten rede, meine ich das auch so im übertragenen Sinne – es soll etwas ausgelöscht werden! Wie man unschwer erkennen kann, ist das Ziel dieser Bestrebung die Freiheit der menschlichen Seele, von der man sich befreien will.

Es tut mir Leid, aber eine Lehre, die sich soweit vom Menschen entfernt, hat nach meinen Vorstellungen ihren Sinn verloren. Wem es Spaß macht, sich von seiner Seele zu befreien und sie zum Knecht der Ratio zu machen soll es tun, ich jedenfalls nicht (ich möchte auch nicht gerettet werden).

Die Sprache der Seele ist nun mal eine Bildersprache, deshalb brauchen wir auch Symbole, um uns den Zugang zu unserer spirituellen Welt zu erleichtern. Warum muss man das nun in eine Schmuddelecke stellen, die man gerade noch so erdulden kann? Wer sich so auf ein Treppchen stellt, erscheint mir bei allem Respekt doch mehr oder weniger überheblich und da sind wir dann wieder bei unserem Zen-Meister.

Mancher sollte einmal einen Blick auf die japanische Gesellschaft werfen, er wird dann viele Dinge des Zen in einem anderen Licht sehen und verstehen (ich weiß, dass diese Lehre ursprünglich vom Festland kam).

Merlin


Hi Merlin! :)

Dich stört das Wort "töten"? Aber sterben wir während unseres Lebens nicht viele Tode?
Das Zitat ist nicht so gemeint, dass man den Buddha tatsächlich töten soll, sondern dass man den im Außen nicht kopieren und blind übernehmen soll, sondern die eigene Buddhanatur im Innern suchen und seine persönliche Eigenart entwickeln soll! Denn jeder Mensch ist anders und er selbst! :)


Liebe Grüße

believe :)
 
Hi Merlin! :)

Dich stört das Wort "töten"? Aber sterben wir während unseres Lebens nicht viele Tode?
Das Zitat ist nicht so gemeint, dass man den Buddha tatsächlich töten soll, sondern dass man den im Außen nicht kopieren und blind übernehmen soll, sondern die eigene Buddhanatur im Innern suchen und seine persönliche Eigenart entwickeln soll! Denn jeder Mensch ist anders und er selbst! :)


Liebe Grüße

believe :)

So hab ich's auch verstanden.

 
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