Indigo - Kinder?

Was machst du, wenn du siehst, wie auf einmal dein Kind mit Metallspiessen in der Steckdose herumspielen will u. es auch auf Ermahnung nicht folgt?
Na ganz bestimmt nicht schlagen.

Es unter Aufsicht weiter spielen lassen? Es gibt ein Alter, scheinbar hast du bzw. deine Kinder, falls vorhanden entweder übersprungen oder noch nicht erreicht, wo Kinder alles ausprobieren wollen, ja müssen, trotz reichlicher Belehrung u. folgsamkeit..
Ich würde das Kind als verantwortlicher Elternteil vermutlich in eine Situation bringen wollen, in der es nicht gefährdet ist und in einer altersgemäßen Umgebung ist.

Heute geht das besser, weil es diese Stecker für die Steckdosen gibt, die verhindern, daß ein hineingreifendes Kind einen Stromschlag holt. Früher stellte man Möbel vor die Steckdose.

Und was ist , wenn du einem aufdringlichen Verehrer eine Watschn gibtst? Hat er die nun nicht verdient? sowas soll es wahrlich schon oft gegeben haben.
Äpfel mit Birnen vermengen bringt jetzt auch nix. Ich würde jetzt mal bei den Kindern bleiben und beginnen in Frage zu stellen, ob Deine Eltern mit dem Schlagen tatsächlich nicht einfach nur diejenige Erziehungsqualität hergestellt haben, die ihnen zur selber Verfügung stand.


Ich frag mich aber ein bißchen, warum seitenweise darüber geschrieben, wird, Kinder (nicht) zu schlagen - bei diesem Threadtitel.

lg,
Trixi
 
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Mein Vater jedoch, hat mir genau einmal in meinem Leben eine
runtergehauen.
Ich habe ihn dermaßen verbal provoziert,
dass er einfach nur rot gesehen hat
und im Affekt mir eine scheuerte.
Es tat ihm auf der Stelle leid und danach haben wir beide ordentlich
über das Problem reden können,
weil wir beide gemerkt haben,
an was für Grenzen wir da gestoßen sind.

Das als Kind gelernt zu haben finde ich wertvoll. Wenn das Gespräch danach aber nicht erfolgt und der Vater der Meinung bleibt, zu Recht geschlagen zu haben und das Kind der Meinung bleibt, zu Recht geschlagen worden zu sein - dann ist irgendetwas schief gelaufen bzw. es fehlte das letzte I-Tüpfelchen bei der Erziehungsqualität. Das ist doch offensichtlich.

lg,
Trixi Maus
 
Loggisch...warum sich nicht auf die Knochen blamieren...und Kiddi glaubt dann noch, daß das richtig ist...jede Katze gibt ihren Jungen einen Pfotentouch, wenn sie´s übertreiben...und die wachsen ohne Probleme zu selbstbewußten Katzen und Katern heran...ne konsequente Erziehung täte menschenkindern gut....aber leider erlauben Eltern nach Lust und Laune und verbieten das gleiche am nächsten Tag...und die Kinder wachsen zu losern heran, de nirgends gern gesehen sind, weil sie sich mit 20 immer noch wie trotzige 3-jährige aufführen...aber heute nennt man die dann "Indigos"...weil "Asi" nicht so schön klingt.


Sage
Katzen haben aber keine Psyche. Das ist doch etwas, das kann man überhaupt nicht vergleichen, Sage.
 
Ich finde, Kindererziehung ist ein heikles Thema und bietet keine allgemein gültige Lösung, die sich auf jedes Kind anwenden lässt.
Was gar nicht geht, ist körperliche und seelische Gewalt, in welcher Form auch immer, das ist klar. Aber es stimmt, wenn gesagt wird, dass körperliche Züchtigung früher, und heute mit Sicherheit leider auch noch, sehr oft eine gängige Erziehungsmaßnahme war.
Nur finde ich, muss man da schon zwischen den Fällen differenzieren, in denen die Eltern mit ihren Kindern einfach überfordert sind oder eigentlich keine Lust auf sie haben und solchen, in denen aus der Situation heraus gehauen wurde.
Man sollte selbst zwar die Selbstbeherrschung aufbringen können, es nicht soweit eskalieren zu lassen, ... aber in manchen Situationen (Schreck, ... ) kann ich es zumindestens nachvollziehen.
Und da finde ich es ehrlich gesagt total daneben, jemanden so dastehen zu lassen, als würde er Gewalt an Kindern verherrlichen und selber das Opfer seiner Erziehung zu sein. Weil jemand mal einen Klaps bekommen hat, haben seine Eltern ihn ja deswegen nicht nicht geliebt. Und so einfach trägt man nun auch keinen psychischen Schaden davon. Da gibt es noch ganz andere Sachen, die dazu geneigt wären...

Jeder will immer am besten wissen, was für Kinder gut ist. Vor allem die, die selber gar keine Kinder haben. Warum schaffen es viele Eltern nicht, ihre Kinder zu erziehen? Warum gibt es so geistreiche :ironie: Sendungen, wie "Die Supernanny", "Die Ausreißer".

Liegt es vielleicht daran, dass manche Eltern zum Teil selber nicht so genau wissen, welche Werte sie ihren Kindern vermitteln sollen. Oder daran, dass Kinder oft auch einfach überfordert werden? Hier die Schule bis zum Nachmittag, da der Klavier- und Ballettunterricht. Weil das Kind in Englisch nicht so gut ist, muss es zum Nachhilfeunterricht. etc.pp.

Wenn man ein Kind in die Welt setzt, sollte man sich der Verantwortung bewusst sein, die man trägt. Und ein Kind ist nicht einfach so Spaß und ein tolles Anziehpüppchen, sondern auch Stress.

Und etwas, was mich noch mehr stört, als Gewalt an Kindern, ist das In-die-Welt-setzen von Kindern ohne Sinn und Verstand, weil es eben "aus Versehen" passiert ist.

Gruß thunderbird2012
 
Seit dieser komischen Erziehungsmethode ala mit dem Kind auf dem Boden schmeissen, oder ihm ja seinen WIllen gewähren zu lassen, keine Grenzen zu setzen, seit dem ist es seltsamerweise so, das die Jugendkriminalität wächst, Kinder, jugendliche quälen mal aus lust des Nachbars Katz fast zu tode etc.. Brechen in Hütten ein , u. nehmen nicht nur Wertgegenstände mit, nein, sie schneiden den dort lebenden Hasen auch noch die Ohren ab.

Vielleicht deshalb, weil sie als Kind Eltern hatten, die es nicht früh genug unterbunden haben, wenn sie zuschauen, wie Kinder Tiere quälen.
"Aber ich habe es ihnen ja immer erklärt" Spricht die Mutter "das man niemand einen Schaden zufügt, was soll ich den anders tun, als das Kind diese Erfahrung machen zu lassen, das es Tiere quält? "Das kind irgendwie dafür zu Belangen, wäre ja Gewalt am Kind"

Ein Extremfall, wie es leider nur allzuoft in der Wirklichkeit vorkommt, u. in manchen Fällen sitzen dann die Eltern da u. wissen nicht, warum ihr ach so liebes kind jetzt als Jugendlicher so daneben liegt, u. sogar mit Gesetzen in Konflikt gerät.
"Dabei haben wir ihn ja nie geschlagen immer nur geliebt, u. er bekam alles was er sich wünschte, durfte alles machen u. jetzt so was, das ist der Dank dafür"

Wer es verstehen will, versteht es, wer sich ärgern will an dem geschrieben, der darf es ruhig, es schadet mir nicht , sondern ihm selbst :ironie:
 
Moin,

den Eltern kann man überhaupt nur vergeben, wenn sie selber die ich nenns mal Respektgrenze die zwischen Menschen sein sollte, wieder aufrichten.
Also aufrichtig dazu stehen was sie getan haben und es als Grenzverletzung erkennen, anerkennen und es mißbilligen und dabei weder bagatellisieren noch leugnen.
Dann ist noch zu trennen, vergebe (=verstehe aus welchem Affekt heraus der das gemacht hat) ich dem Menschen da oder vergebe ich die Gewalt.
Da ich Gewaltanwendung gegen Kinder in keiner Form gutheißen und ent-schuldigen kann, werde ich sie auch dann nicht gutheißen und entschuldigen, wenns die Eltern waren. Gewaltanwendung als Erziehungsmittel entschuldige ich nicht, es gibt immer auch andere Möglichkeiten.

Ein Klaps ist was demütigendes, allein schon weil es zwischen Kindern und Eltern, auch wenn das geleugnet wird und man sich Mühe gibt, daß nicht zum tragen kommen zu lassen, bzw. es einem nicht so scheinen mag, ein Machtgefälle gibt, zu ungunsten des Kindes.

Man hat immer auch alle anderen Möglichkeiten außer Gewalt.

Wenn das Kind in die Steckdose mit Metallspießen prokelt, wie groß ist das Kind? Ist es so klein wie das in dem Beispiel anmutet (Kleinkind)?

Wo hat das die Spieße her, warum ist kein Schutz in der Steckdose?
Warum wurde dem Kind nicht erklärt bzw in einer abgesicherten, gefahrlosen Situation gezeigt (und zwar so, daß das Kind eben keine Angst kriegt, aber weiß was abgeht), was Elektrizität ist und daß es Gefährlich ist mit Steckdosen zu spielen?

Und wenns schon soweit ist, warum schlagen? Wenn der Metallspieß schon steckt würdest ein grade 230V abbekommen habendes Kind schlagen. Toll.
Wenns noch nicht soweit ist gibts zwei Möglichkeiten:

Elternteil macht sich je nach Gefahrenlage schnell was nichtleitendes an die Hände (nicht das nachher noch zwei an der Steckdose hängen) und zieht das Kind da weg/ Elternteil stürzt zum Sicherungskasen und macht den Strom aus.

Elternteil haut im Affekt zu.

Wer hat das Kind wohl schneller aus der Gefahrenzone?

Erklären funktioniert besser, wenn sich alles wieder beruhgt hat. das Hirn ist in Angst/Streßsituationen nicht besonders aufnahmefähig. Das Kind das geschlagen wird um ihm was zu erklären ist viel mehr mit der Gewalt beschäftigt die ihm aktuell angetan wird als mit der Erklärung. Kann passieren, daß sich dann nur die Schläge gemerkt werden und garnicht mehr, der herkonstruierte "Grund" für die Schläge. Interessanterweise erklährt man dem Kind nämlich nicht "Elektrizität" wenn man es ihm mit Gewalt erklährt, sondern, daß Gewalt legitim ist und irgendwo um die Steckdose rum passieren kann. Dann ist dem Kind nicht die Steckdose das gefährlichste, sondern die Eltern, die Steckdose kommt erst an zweiter Stelle wenn überhaupt ("Wenn du da noch mal rangehst, setzt es was!" (Jo, von den Eltern nech.).

Ihm zu sagen, daß es da aufpassen muß weil da eine Gefahr ist und selber besser drauf zu achten als Eltern geht gewaltlos.

Soviel erstmal von mir.

LG Nightingale
 
Sorry..aber das ist totaler bullshit...natürlich haben auch Tiere eine Psyche...und wenn die nicht von den Menschen kaputtdressiert wird, dann haben sie eine gesunde Psyche...


Sage
Da bin ich anders gebildet. Das was Tiere haben erkenne ich als Seele. Der Mensch dagegen hat eine Psyche, zu deren Teilen auch eine Seele gehört.

:blume:

Und ganz schlimm wird's, wenn das in einen Topf geschmissen wird und im Kind ebenso wenig die Psyche von der Seele getrennt wird wie beim Tier. Genau dann kommt es nämlich zum Erkennen von "Indigo-" und Sonstwie-Kindern, weil die Psyche als Seele mißverstanden wird.

lg,
Trixi

P.s.: Und ich verzeihe Dir Deine oben gezeigte kommunikative Inkompetenz (die ersten Worte...), die ich sonst nicht von Dir kenne. Schließlich entschuldigst Du dich ja davor.
 
Da bin ich anders gebildet. Das was Tiere haben erkenne ich als Seele. Der Mensch dagegen hat eine Psyche, zu deren Teilen auch eine Seele gehört.

:blume:

Und ganz schlimm wird's, wenn das in einen Topf geschmissen wird und im Kind ebenso wenig die Psyche von der Seele getrennt wird wie beim Tier. Genau dann kommt es nämlich zum Erkennen von "Indigo-" und Sonstwie-Kindern, weil die Psyche als Seele mißverstanden wird.

lg,
Trixi

P.s.: Und ich verzeihe Dir Deine oben gezeigte kommunikative Inkompetenz (die ersten Worte...), die ich sonst nicht von Dir kenne. Schließlich entschuldigst Du dich ja davor.

Auch EINBildung ist eine Art von Bildung ;)
 
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