danke für deine Antwort!
Nun, nehmen wir mal ein ganz einfaches und absurdes Beispiel.
Jemand projiziert ein Mantra auf dich, dieses Mantra besagt, dass du ein Pinguin bist. Nun muss der Projizierende nicht zwingend zuvor durch Beobachtung bei dem zu Beeinflussenden emotional andocken. Eine regelmäßige und kraftvolle Wiederholung reicht aus, damit der Gegenüber nun irgendwann fest davon überzeugt ist, ein Pinguin zu sein.
Mit diesem Beispiel wollte ich jetzt nur mal weg vom Begriff der Emotionen und auch der möglichen manipulativen Beeinflussung derer.
Meine ursprüngliche Frage bezog sich darauf, wie der "unbewusste" Projizierende selbst erkennen kann, dass sein Weltbild nicht absolut ist oder woran er selbst merken kann, dass er irrt und auch die Welt nicht so erkennt, wie sie filterfrei ist. Denn dies wird vielen Empathen zuteil, die davon überzeugt sind, etwas oder jemanden erkennen zu können.
Die Frage ist, wo endet die eigene hermetische Blase der Erkenntnis und wo beginnt die eigentliche Außenwelt. Ich denke, hier liegt die Gefahr, dass man in seiner Innenwelt quasi steckenbleibt und die "eigene" Wahrheit auf andere anwendet und projiziert.
Du bekommst da etwas durcheinander.
Eigenprojektion ist, glauben, dass alle Mensch so denken wie man selbst.
Gibt doch das Sprichwort: Das, was ich selber denk und tu, traue ich jedem anderen zu.
Hatte auch geschrieben, indem du dich da herausnimmst, und nicht Dich mit anderen vergleichst.
Stelle Vergleiche an. Du erkennst auch einen Apfel, obwohl du keiner bist.
Jeder Apfel ist individuell, hat eine anderes Aussehen, Form uns Farbe, aber es sind doch Äpfel.
So ist es mit Menschen, jeder ist individuell, aber es sind Menschen.
Kannst Verhaltensweisen vergleichen und vieles mehr.
Nur eben einen Menschen mit den anderen, aber nie mit dir selbst.
Dann bist du aus der Eigenprojektion.
Als Empath z.B. ist einem die Eigenprojektion bekannt, und auch die Fehlerhaftigkeit.
Man kann es aber überprüfen, z.B. das man sich betrügen lässt.
Mit schwindelt jemand an, ich weiß es, kann ich mich entscheiden.
Lasse ich mich betrügen, bekomme ich ein Resultat, mache ich es nicht, dann war es eine Vermutung.
Also lässt ab und zu das zu, was man fühlt und bekommt ein Resultat.
Oder wenn es andere Betrifft, ich werde nicht gefragt, schaue ich mir das Schauspiel an.
Und von dort bekomme ich dann ein Resultat.