Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

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Ich habe in den letzten Jahren, als meine Mutter alt geworden ist, oft alte Menschen beobachtet, und mich gefragt, was in ihnen vorgehen muss. Was zählt da noch, wohin will "man" da gehen?
Etwas allgemein formuliert scheinen die Fähigkeiten für die Außenwelt nachzulassen. Man sieht schlechter, hört schlechter, ist schlechter zu Fuß. Jetzt wäre Platz für die Innenschau und Altersweisheit. Wer weiterhin nach außen blickt neigt womöglich zur Verbitterung oder Wehleidigkeit. In einer Leistungsgesellschaft kommt letzteres häufig vor.
 
Was sagte ein Pfarrer zu mir: "Ich bin nicht da, es selber zu glauben, sondern dafür da, das es die Leute glauben."
So verkündest er Gottes Wort, nur es zu glauben, zwingt ihn keiner.
Die Gurus machen es nicht anders, sie vermitteln den Menschen nur, was Sache ist, heißt nicht, dass sie dem selber folgen.

deine Verallgemeinerungen sind immer noch krass, wann erwachst du endlich aus deiner Blase der Nörgelei und versucht auch mal das Positive in allem zu sehen.?

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Ich habe in den letzten Jahren, als meine Mutter alt geworden ist, oft alte Menschen beobachtet, und mich gefragt, was in ihnen vorgehen muss. Was zählt da noch, wohin will "man" da gehen?

ich habe meine Grosseltern beobachtet und bemerkt, dass sie immer mehr im Hier und Jetzt lebten umso älter sie wurden...da muss nichts besonderes mehr zählen, ausser das Leben selbst im Moment.


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Ich habe in den letzten Jahren, als meine Mutter alt geworden ist, oft alte Menschen beobachtet, und mich gefragt, was in ihnen vorgehen muss. Was zählt da noch, wohin will "man" da gehen?
Im Idealfall ist man mit sich im Reinen und erfreut sich an den kleinen Dingen.
 
Etwas allgemein formuliert scheinen die Fähigkeiten für die Außenwelt nachzulassen. Man sieht schlechter, hört schlechter, ist schlechter zu Fuß. Jetzt wäre Platz für die Innenschau und Altersweisheit. Wer weiterhin nach außen blickt neigt womöglich zur Verbitterung oder Wehleidigkeit. In einer Leistungsgesellschaft kommt letzteres häufig vor.
 
ich habe meine Grosseltern beobachtet und bemerkt, dass sie immer mehr im Hier und Jetzt lebten umso älter sie wurden...da muss nichts besonderes mehr zählen, ausser das Leben selbst im Moment.


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So geht's mir heute schon phasenweise :D.
Dieser Zirkus namens Leben wird mir immer fremder.
Dieser hektischen Betriebsamkeit vieler Oldies, um nur ja nicht ans Alter erinnert zu werden, kann ich nicht viel abgewinnen.
Ich genieße die Zeit mit mir selber. Es gibt viel zu reflektieren, wozu ich im Strudel der Ereignisse ohnehin viel zu wenig Zeit hatte. Ich muss nicht mehr überall mittendrin sein, sondern sehe mich schon eher als stiller Beobachter, obwohl ich noch recht gut sehe und höre und auch noch recht flott zu Fuß bin. :D
 

Herzlichen Dank @east of the sun für das Einstellen des Video.

Jede Altersphase
hat ihre eigene Berechtigung, ihre Aufgaben, ihre Befindlichkeiten und ihre eigenen Ansprüche und Anliegen. Hermann Hesse beschreibt die Phase des hohen Alters sehr trefflich, schön und gut. Wer im Südtessin Lugano besucht und ein wenig Zeit mitbringt, der mag vielleicht auch das verträumte Montagnola besuchen, wo Hermann Hesse seine schönste Zeit verbrachte. Sein Grab mit der Vogeltränke lädt zum Verweilen ein im Gedenken an den Film `Siddharta`, der gerade im hohen Alter zur Verinnerlichung führt.
Alles Liebe ELi
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Etwas allgemein formuliert scheinen die Fähigkeiten für die Außenwelt nachzulassen. Man sieht schlechter, hört schlechter, ist schlechter zu Fuß. Jetzt wäre Platz für die Innenschau und Altersweisheit. Wer weiterhin nach außen blickt neigt womöglich zur Verbitterung oder Wehleidigkeit. In einer Leistungsgesellschaft kommt letzteres häufig vor.

Ja, das seh ich auch so.
 
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