Danke

nur verstehe ich gerade noch nicht, wie Bewusstsein ohne denken erschaffen kann..
Das trifft es ganz gut
Danke für deine Ehrlichkeit

Na, vielleicht wird uns ja in diesem Thread irgendwann unsere Frage beantwortet.
LG
Ich kann die Frage auch nicht beantworten aber ich denke man kann ein wenig in diese Richtung blicken.
Ich nehme erstmal an, du fragst wie Bewusstsein Materie erschafft? Das ist ja erstmal ein Gedanke und dahinter steckt wohl der Gedanke wie die Phänomene, die Materie, die Form entsteht.
Erstmal sehe ich es überhaupt nicht, dass das Denken dem Bewusstsein oder dem Himmelreich oder Lichtreich usw. usf. im Wege steht. Viel mehr ist es ähnlich wie etwas im Bewusstsein das sich gerade zeigt.
Entweder die Gedanken schießen aus allen löchern und färben die Welt, oder das ganze geschieht Bewusst. Bewusst nachzudenken unterscheidet sich also vollkommen von dem was unbewusst an Gedanken ins Bewusstsein tritt und somit das was ist beeinflusst.
Hier ist also schon etwas entstanden. Nämlich verstehen, erkennen! Das Bewusstsein erkennt immer etwas. Als Mensch natürlich alle Sinne. Das Bewusstsein erkennt einen Geruch, hört ein Geräusch, nimmt einen Gedanken war, empfindet eine Berührung, sieht und schmeckt etwas. Das ist in diesem Moment die ganze Welt.
Jeder der Meditation schon probiert hat merkt recht schnell, das sich Bewusstsein ausbreitet, sobald der Verstand ein wenig zur ruhe kommt.
Nun erkennt das ausgebreitete Bewusstsein die gleichen Qualitäten der Sinne zb. intensiver mit neuen Qualitäten dazu.
Dazu kommen zb. innere Gelassenheit, innere Zufriedenheit, eine Art inneren Friedens und wenn man in diesem Zustand Betrachtungen anstellt, sieht man auch die selben Situationen anders. Zb. wie vergänglich und wandelbar doch alles ist. Je bewusster dies Geschieht, desto mehr kann ich erkennen. Je weniger Bewusst, desto weniger erkenne ich.
Um bei dem Beispiel von
@Diamantgeist Sandburg zu bleiben, die gerne als Beispiel für Vergänglichkeit genutzt wird, kann es passieren dass man erkennt wie man über die Sandburg denkt: Erst wenn ich die Sandburg besitze, kann ich innerlich Gelassen sein, erst dann kann ich Zufrieden und Glücklich sein, erst dann empfinde ich inneren Frieden.
Hier würde man erkennen, ui was ein Unsinn. Hier würde man von Anhaftung sprechen. Mein Geist spielt mir vor, dass ich dies haben muss um etwas zu besitzen, das die Qualitäten von außen in mir erzeugt.
Jetzt wissen wir aber dass diese Sicht nicht ganz richtig ist, weil wir bewusster darüber nachdenken können.
Würde ich weiter meditieren, erkenne ich vielleicht weitere Qualitäten weil ich mir über noch andere Dinge bewusst werde. Zb. das viele Menschen voller Hoffnung auf dem Weg nach Sandburgen sind und sich gegenseitig im Weg stehen. Welche Konsequenz dies hat und was es mit der Welt macht. Ursache und Wirkung wird mir bewusst. Das sogar mein eigenes Denken eine riesige Konsequenz hat, wie ich die Welt betrachte und welche Handlungen daraus resultieren. Mir kann Karma bewusst werden, mir kann die tiefe Gemeinsame Natur der Menschen bewusst werden und welche Perspektive ein unbewusstes Ego von der Welt hat, von Glück und Unglück.
Geht man als von reinem Bewusstsein aus, könnte man den verkopften Konflikt, wie Bewusstsein Matierie erschafft an dem Dualismus betrachten. Alles an Materie ist von anderen Ursachen abhängig. Das Bewusstsein anscheinend nicht.
Die Welt wird absoluter, je unbewusster oder je mehr ich vom Bewusstsein getrennt bin!
Den Konflikt kann man mit der Annahme von Leerheit umgehen, die sie sich schon rein rational auf Dinge anwenden lässt. In der analytischen Meditation sogar recht einfach. Die Annahme ergäbe dann nämlich, dass der unendliche Fluss des Bewusstseins Bedingungen schafft, anhand der eigenen Qualitäten und Ansichten und Handlungen. Darum zweifele ich auch etwas an eine Rückkehr zu etwas. Aber das ist schon in Ordnung.
Wenn du eine physikalische Erklärung ableiten willst, wie erschafft Bewusstsein eine Computer. In dem es anwendet, was es in Erfahrung gebracht hat und was es erkannt und verstanden hat. Von der Idee, der Theorie, der Fertigung bis hin zum benutzen. Allerdings ist das aus der menschlichen, bedingten perspektive.
Das sind mal ein paar Gedanken meinerseits dazu.