Ja Viele stellen sich einen gemeinsamen Gott vor.
Mein Empfinden diesen Thread aufzumachen rührte von etwas teils privatem Persönlichem her.
Wenn ich zwar auch das Allgemeine sehe, und alles miteinander in Verbindung zu sein scheint, so sehe ich im Moment so eine Art Tür, Grenze oder Überschreitung , so etwas wie eine neue Lebensphase.
Seit letztem Dezember bin ich in den Status der Rentnerin gegangen

Ich habe zwar auch vorher nicht gearbeitet,
aber dennoch hat sich etwas Rente zusammengefunden, unter anderem auch für Erziehungszeiten meiner Kinder.
Damit verbunden hat sich zugleich auch noch sehr Vieles anderes in meinem Leben.
Ich habe die Energie genutzt, einige Grundsätze mehr oder weniger zu verändern.
Die Beziehung zu meinem Mann, die mehr oder weniger schon seit Jahren getrennt (oder beendet in gewisserweise) war, und doch nicht wirklich, habe ich endgültiger gemacht.
Es passiert viel, innerlich im Moment.
Eigentlich kamen mir diese Gedanken über den göttlichen Willen, und erst später nachdem ich das hier geschrieben hatte,
sah ich die Beziehungen zu meinem derzeitigen Privatleben.
Ich hatte (im übertragenen Sinn) viele Überlegungen auch "welcher "Wille führen" soll, bzw. auch was ich nun will, wenn gewissermaßen heute der erste Tag vom Rest meines Lebens ist.
Imgrunde hat sich schon Vieles für mich geklärt (wohin die "Reise" geht sozusagen),
und inwiefern ich den "Tod", bzw. die Art und Weise, was auch immer das Leben (oder auch alles zusammen) bereit hält,
auch wenn man es nicht genau weiß, so werde ich auf jeden Fall entsprechend versuchen, so weit zu gehen, was Meditation und der Gedanke nahelegt, ob Verwandlung eines Tages oder immer schon allmählich, ob irgendeine Form von Transformation, eine Art Übergang, der Beginn einer anderen Welt, oder einfach ein "Aufhören" hinein in etwas jetzt nicht Vorstellbares, das alles soll unbedingt , sagen wir mal, eine Art Grundton für mich bilden,
indem ich außerdem auch mehr oder weniger in den passiven Vertrauensbereich des Geschehenlassens gehen werde oder möchte. Andererseits stehe ich jetzt wieder an einem Punkt, an dem ich (evtl.?) schon einmal war vor vielen Jahren, als sich in meinem Leben viel veränderte, diesmal aber ohne Verzweiflung, sondern mit einer gewissen schon lange frohlockenden Freude.
Ich will mir natürlich auch das Leben selbst ansehen, wie es passt, das ist gerade jetzt eine gewisse Harmonie, die sich so einstellt, so das Gefühl, "Wichtiges" geschafft zu haben, und ich sehe meine Lieben in meiner Nähe, das tut sehr gut.
Also so viel von mir aus jetzt zu "Gottes Wille und eigener Wille", und vor allem die ansich schon vor langer Zeit gefällten Entscheidungen.