Freundschaft+

  • Ersteller Ersteller Moondance
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hat er auch eine Zweities....?
Ja. Mein Mann tickt mehr polygam als polyamor. *g*

wir kennen ja alle die Verliebtheits-Phase, aber was kommt danach..?

Oh, das fand ich auch sehr spannend, weil es nun ja genau in dieses Freundschaft+ Thema hinführt. Ich hatte gar keine Ahnung, was geschehen würde, wenn ich meine irrationale Verliebtheit ablege, was bei mir so nach etwa sechs Monaten geschieht. Es war nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, sondern es gab schon nach drei Monaten den ersten ernsten Konflikt. Der war hart und von Verlustangst geprägt. Mehrfach habe ich mich dabei ertappt, mit meinem Zweitie zusammen so richtig leben zu wollen und das haben wir auch untereinander kommuniziert. Und diese heiße Phase war alles andere als leicht, wurde jeder mit seinen ureigenen Vorstellungen und Ängsten konfrontiert. Das war ja für alle Beteiligten damals neu und wir unerfahren. Dann kam meine Phase: Ich will ausziehen, meine kleine Zweizimmerwohnung und meine Ruhe. Das hat beide Männer damals sehr erschreckt, was ich aber nicht wollte. Und sich zum Glück auch wieder legte, als Ruhe in das Beziehungsgeflecht eintrat. Seitdem ist da Liebe, zu meinem Mann eh in für meine bisherigen Erfahrungen sehr tiefe Weise, mein Zweitie stieg auf vom Lover zum Freund. Ich will nicht mehr mit ihm zusammen leben, außer es ergäbe sich eine WG, es ist so, wie es ist, gut und das seit vielen Monaten.

Nun möchte ich zur Freundschaft+ kommen. Ich weiß nicht wie das bei dir ist, aber ohne Verliebtheit und entsprechende Anziehungskraft kann ich nicht sexeln. Das gibt mir nichts. Angenommen den Fall Du lernst wen kennen, wo es passen könnte und es ist bei dir ähnlich, müssten da nicht bei einer schönen, wenn auch befristeten Zweisamkeit auch Begehrlichkeiten aufkommen? Der Wunsch mehr miteinander zu haben?

Ich glaube das ist der Knackpunkt, wo sich dann entscheidet, was aus dieser besonderen Konstellation wird. Wenn beide Menschen das so wollen, ist es ok und man probiert sich, aber was, wenn diese Wünsche voneinander abweichen? Und ein Mensch mehr leben möchte als der andere?

Meiner Erfahrung nach gestalten sich Beziehungen immer irgendwann komplizierter als erwartet. :X3:

LG
Any
 
Treue ist ein gutes Stichwort, in der Regel wird es ja so verstanden, dass man dem anderen treu ist und zwar ganz, also auch Gedanklich....

Ich kann mir vorstellen, dass diese Treue menschlich nicht einzuhalten ist und das es wichtiger wäre sich selber treu zu sein.....was das bedeuten würde ist, sich im anderen nicht zu verlieren und keinen Besitzanspruch zu haben.

Das wird so verstanden, ja, ist aber falsch.
Man kann nur sich selbst treu sein. Und wenn das eigene Herz sich jeden Tag neu entscheidet, diesem einen Partner treu zu sein, so finde ich nicht, dass das hier oder anderswo ein Grund sein sollte, diesen Menschen abzuwerten oder gar ins Lächerliche zu ziehen!
 
Das wird so verstanden, ja, ist aber falsch.
Man kann nur sich selbst treu sein. Und wenn das eigene Herz sich jeden Tag neu entscheidet, diesem einen Partner treu zu sein, so finde ich nicht, dass das hier oder anderswo ein Grund sein sollte, diesen Menschen abzuwerten oder gar ins Lächerliche zu ziehen!

Das hat hier auch niemand getan, die Kritik richtet sich gegen das: "Beziehung muss monogam und man sich sexuell treu sein, sonst ist das falsch usw.".

LG
Any
 
...Nun möchte ich zur Freundschaft+ kommen. Ich weiß nicht wie das bei dir ist, aber ohne Verliebtheit und entsprechende Anziehungskraft kann ich nicht sexeln. Das gibt mir nichts. Angenommen den Fall Du lernst wen kennen, wo es passen könnte und es ist bei dir ähnlich, müssten da nicht bei einer schönen, wenn auch befristeten Zweisamkeit auch Begehrlichkeiten aufkommen? Der Wunsch mehr miteinander zu haben?

Ich glaube das ist der Knackpunkt, wo sich dann entscheidet, was aus dieser besonderen Konstellation wird. Wenn beide Menschen das so wollen, ist es ok und man probiert sich, aber was, wenn diese Wünsche voneinander abweichen? Und ein Mensch mehr leben möchte als der andere?

Meiner Erfahrung nach gestalten sich Beziehungen immer irgendwann komplizierter als erwartet. :X3:

LG
Any

Ja, so hab ich das auch erfahren mit dem Knackpunkt. Wenn einer dann doch eine 'richtige Beziehung' haben möchte und der andere nicht, wirds schmerzhaft. Für Beide. Der eine sehnt sich nach mehr, der andere fühlt diesen Schmerz des Unerfülltseins mit, was er aber nicht ändern kann.

Das kann man mMn vorher nie wissen wie es sich entwickelt - das hast Du aber bei allen Beziehungskonstellationen.
 
Das hat hier auch niemand getan, die Kritik richtet sich gegen das: "Beziehung muss monogam und man sich sexuell treu sein, sonst ist das falsch usw.".

LG
Any

Oh doch, das hast du zigfach getan! Du meinst, die Gesellschaft wäre Schuld, die Leute reden nicht, es "darf" nicht nur diese Zweierkiste geben, da niemand auf Dauer so glücklich wird u.s.w., u.s.f.
Und genau das ist ziemlich beschränkt von dir gewesen! Wie du lebst, ist mir nämlich immer noch schnurz. Das wird sich auch nicht ändern, doch ganz offenbar hast du Probleme mit zweien, die sich selbst genügen. Dein Problem!
 
+ fast wie eine Beziehung, machen alles zusammen
+ reine Wochenend Geschichten
+ gehen getrennt aus und treffen sich nur zum Sex
+ treffen sich überhaupt nur alle 2 Monate zum ausgehen mit meistens Sex danach

I tat gern mit`n zweiten anfangen und gegebenen Falls in Richtung 1. hocharbeiten. Aber ned verpflichtend, gell Madl, schau ma halt amoi, Rom i s a ned an an Tag baut wurn. Außer Sex sollters no a paar andere gemeinsame Interessen geben und a gewisser Abgleich von Werten, von ideellen Werten solltert stattfinden und a scho bei den Schnupper-Wochenend-Gschichtl`n ansatzweise stattgfunden haben. Werteabgleich, was versteh i da drunter, naja... dass ma si halt gemeinsam Gedanken macht über die Freiheit, über persönliche Freiräume, die ma womöglich zur Selbstentfaltung braucht, was Vertrauen is, was des mit die Freiräume ztuan haben könnt und wie weit ma fähig si, sich gegenseitig zu vertrauen, ob ma die Beziehung insgesamt und den eventuell stattfindenden Sex verbindlich oder unverbindlich siacht, wie ma zur Treue steht, wie ma mit ihr umgeht, ob ma si respektvoll begegnen kann, ob ma fähig is, sich gegenseitig Wertschätzung entgegen zubringen... naja, so Kleinigkeiten halt an offene Fragen.

Also i warad eher so der unkomplizierte Freundschaft + Typ

Zum Glück ziemlich blockiert.
 
Ja. Mein Mann tickt mehr polygam als polyamor. *g*

Oh, das fand ich auch sehr spannend, weil es nun ja genau in dieses Freundschaft+ Thema hinführt. Ich hatte gar keine Ahnung, was geschehen würde, wenn ich meine irrationale Verliebtheit ablege, was bei mir so nach etwa sechs Monaten geschieht. Es war nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, sondern es gab schon nach drei Monaten den ersten ernsten Konflikt. Der war hart und von Verlustangst geprägt. Mehrfach habe ich mich dabei ertappt, mit meinem Zweitie zusammen so richtig leben zu wollen und das haben wir auch untereinander kommuniziert. Und diese heiße Phase war alles andere als leicht, wurde jeder mit seinen ureigenen Vorstellungen und Ängsten konfrontiert. Das war ja für alle Beteiligten damals neu und wir unerfahren. Dann kam meine Phase: Ich will ausziehen, meine kleine Zweizimmerwohnung und meine Ruhe. Das hat beide Männer damals sehr erschreckt, was ich aber nicht wollte. Und sich zum Glück auch wieder legte, als Ruhe in das Beziehungsgeflecht eintrat. Seitdem ist da Liebe, zu meinem Mann eh in für meine bisherigen Erfahrungen sehr tiefe Weise, mein Zweitie stieg auf vom Lover zum Freund. Ich will nicht mehr mit ihm zusammen leben, außer es ergäbe sich eine WG, es ist so, wie es ist, gut und das seit vielen Monaten.

das klingt echt spannend und nach viel Arbeit........

Nun möchte ich zur Freundschaft+ kommen. Ich weiß nicht wie das bei dir ist, aber ohne Verliebtheit und entsprechende Anziehungskraft kann ich nicht sexeln. Das gibt mir nichts. Angenommen den Fall Du lernst wen kennen, wo es passen könnte und es ist bei dir ähnlich, müssten da nicht bei einer schönen, wenn auch befristeten Zweisamkeit auch Begehrlichkeiten aufkommen? Der Wunsch mehr miteinander zu haben?

Ich glaube das ist der Knackpunkt, wo sich dann entscheidet, was aus dieser besonderen Konstellation wird. Wenn beide Menschen das so wollen, ist es ok und man probiert sich, aber was, wenn diese Wünsche voneinander abweichen? Und ein Mensch mehr leben möchte als der andere?

Meiner Erfahrung nach gestalten sich Beziehungen immer irgendwann komplizierter als erwartet. :X3:

LG
Any

ja, es ist fast immer kompliziert bis man loslässt......ich muss mich nicht verlieben, die Anziehung würde ausreichen, aber ich lebe Asexuell, schon sehr lange (mit kleinen Ausnahmen )

...ich kann Gefühle ab und anstellen und es ist immer wieder interessant, wenn es mir alle paar Jahre mal passiert dass da Gefühle für jemanden aufkommen......ich lass sie zu bis zu einem gewissen Punkt wo sie mir gut tun, mehr muss ich nicht leben, ich liebe die Liebe, resp. das Gefühl der Liebe, der Liebe willen, ich muss dazu keinen Menschen besitzen.......so wie auch ich kein Besitz von jemandem sein will, alles schon dagewesen.
 
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Werteabgleich, was versteh i da drunter, naja... dass ma si halt gemeinsam Gedanken macht über die Freiheit, über persönliche Freiräume, die ma womöglich zur Selbstentfaltung braucht, was Vertrauen is, was des mit die Freiräume ztuan haben könnt und wie weit ma fähig si, sich gegenseitig zu vertrauen, ob ma die Beziehung insgesamt und den eventuell stattfindenden Sex verbindlich oder unverbindlich siacht, wie ma zur Treue steht, wie ma mit ihr umgeht, ob ma si respektvoll begegnen kann, ob ma fähig is, sich gegenseitig Wertschätzung entgegen zubringen... naja, so Kleinigkeiten halt an offene Fragen.

Also i warad eher so der unkomplizierte Freundschaft + Typ

Du wirfst ja mehr Fragen in den Thread als Antworten.....:D

Zum Glück ziemlich blockiert.


ja, finde ich gut........kann aber auch ne Phase sein.......man muss unten sein um Anlauf zu nehmen..
 
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