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Musikuss
Guest
Ich verstehe vollständig. Du hast da nur irgendwelche Ängste, argumentierst mit Kindeswohl und so weiter.
Nur wenn es dir darum geht, mensch, mach die Augen auf, warum eine Mutter dann unzufrieden und unglücklich ist. Nicht, weil sie ihr eigenes Geld verdienen möchte, sondern weil sie viel zu wenig Unterstützung bekommt.
Und die hat zunächst vom Partner zu erfolgen und nicht einem ominösen Staat, der ihm seine (zeitlichen und monetären) Verpflichtungen abnehmen soll.
Das ist es doch, worauf Du Lust hättest: die Frau bleibt brav zu Hause und zieht die Kinder groß, während der Staat dann das Geld hinzugibt, damit der Mann nicht verzichten muss und sich vor unangenehmen Tätigkeiten drücken kann. Wie sich den lästigen Seiten der Kindererziehung zu widmen. Und Du den tollen Papa mimen kannst, inklusive beruflicher Anerkennung und Statuszugewinn. Und all das redest Du damit heraus, dass Mutterschaft genauso anerkannt werden soll wie ein Ingenieursberuf.
Auch hier wieder, damit Du dich der Verantwortung und des Zeitaufwandes entledigen kannst und dich weiterhin als "typischer" Mann fühlen darfst. Mit mehr Rechten und in gesicherter gesellschaftlicher Position.
In die Richtung gehen alle deine Argumente. Sie sollen den Mann entlasten. Und diese Last, weil es zu auffällig ist, die weiterhin der Frau offiziell aufzubürden, da soll dann der Staat einspringen.
LG
Any
Richtig der Staat soll sich nicht so einmischen, das tut er aber mit dem Gendermainstreaming.
Und ich habe keine Angst um mich, sicher nicht. Ich habe angst um die Gesellschaft, die eine sehr kranke Entwicklung gerade geht. Habe auch angst um unsere Kinder, die keine Liebe erfahren können und dementsprechende Erwachsene werden. Ich habe angst um eine lieblose Gesellschaft. Ja, darum habe ich angst.
P.S. Und Dein ewiger Vorwurf, ich wolle nur, dass Frau am Herd zu Hause bleibt, kannst Du Dir langsam sparen. So dikutiert man nicht ernsthaft. Kannst mich ja gleich beschimpfen.-
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