Frauen - Männer - Gleichstellung

Man braucht keine Studien, wenn man sensibel genug ist und ein Gefühl für das eigene Kind hat, dann spürt Frau was Sache ist. Aber leider ignorieren viele Frauen dieses Gefühl oder müssen es ignorieren, weil sie gezwungen sind, in die Arbeit zu gehen um nicht in die Sozialhilfe abzugleiten.

Das ist Unsinn, eine Frau kann stillen und arbeiten gehen. Das schließt sich nicht aus.

Und wenn es sich ausschließt, dann, weil der Vater des Kindes nicht seinen Anteil an der Betreuung des gemeinsamen Kindes übernehmen will.

LG
Any
 
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Gleichstellung bedeutet gleiche Recht für Mann und Frau. Das sie einander gleichgestellt sind gesellschaftlich.

Was hast Du für ein Problem damit?

Der Rest ist doch deine Fantasie und bedient deine Ängste, weil Du es lieber so sehen würdest, dass es anders ist. Und dann schiebst Du die Kinder vor, die dir so wichtig sind. Wenn dir Kinder wirklich wichtig wären, müsstest Du darauf bestehen, dass die Väter sich auch genauso intensiv um ihren Nachwuchs zu kümmern haben. Und das Väter ihren Kindern vorleben, dass es keine Tätigkeiten gibt, die nur Frauen bzw. Männer ausführen sollten.

Damit sie eben die Freiheit haben, nach ihren tatsächlichen Neigungen und Wünschen leben zu können, beruflich wie privat. Das auch Jungs mit Puppen spielen können oder Ballett tanzen, wenn sie Lust haben oder eben Mädchen mit Lego Häuser bauen oder Fisher Maschinen konstruieren.

LG
Any

Ok, hab verstanden, Du verstehst es nicht, seufz.

..
 
Hier mal aus Wiki, damit keine Gerüchte geschürt werden:

"Gender-Mainstreaming, auch Gender Mainstreaming geschrieben, bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.[1] Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und zehn Jahre später auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking weiterentwickelt.[2] Seit den Amsterdamer Verträgen von 1997/1999 ist Gender-Mainstreaming das erklärte Ziel der Europäischen Union.

Gender-Mainstreaming unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass beide Geschlechter gleichermaßen einbezogen werden sollen.

Gender-Mainstreaming wird meist in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt, während in der Privatwirtschaft Diversity Management als Konzept zur Umsetzung von Chancengleichheit verwendet wird.[3] Der Aspekt Gender im Diversity Management wird auch als Gender diversity bezeichnet.


Worterklärung und Übersetzung

Der englische Ausdruck Gender [ˈdʒɛndɚ] bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex). Gender wird mithin als soziale Realität gesehen und nicht als natürlich gegebenes Faktum. Dieses Form der Geschlechtlichkeit entsteht und verändert sich gesellschaftlich, also in der Interaktion zwischen Individuum, Gruppe und Gesellschaft.

„Mainstreaming“ (von engl. mainstream „Hauptströmung“) bezeichnet die Strategie, ein Thema in den „Hauptstrom” der Politik zu bringen. Konkret bedeutet Gender Mainstreaming nach der Definition der Vereinten Nationen, bei jeder staatlichen Aktion grundsätzlich auch die geschlechtsspezifischen Folgen abzuschätzen und zu bewerten. Die Strategie zielt auf eine Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen; dem Fortbestehen von Geschlechterungleichheit soll auf diese Weise entgegengewirkt werden.[4] Entsprechend wird Gender Mainstreaming auch als Querschnittsaufgabe verstanden, die nicht nur einen bestimmten Bereich in einer Organisation anbelangt, etwa eine Gleichstellungsbeauftragte, sondern sich an alle Menschen dieser Organisation richtet.[5]

Gender-Mainstreaming wird oft mit „durchgängige Gleichstellungsorientierung“ übersetzt. Bei den Behörden der Europäischen Union werden für die Übersetzungen auch folgende Formulierungen verwendet: „geschlechtersensible Folgenabschätzung“, „gleichstellungsorientierte Politik“ oder einfach „Gleichstellungspolitik“. Mit Bezug auf die zentrale Formel der Pekinger Weltfrauenkonferenz von 1995 - "mainstreaming a gender perspective in all policies and programmes"[6] - kann Gender Mainstreaming auch mit "umfassender Implementierung einer Gender-Perspektive" übersetzt werden."

http://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming
 
Ok, hab verstanden, Du verstehst es nicht, seufz.

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Ich verstehe vollständig. Du hast da nur irgendwelche Ängste, argumentierst mit Kindeswohl und so weiter.

Nur wenn es dir darum geht, mensch, mach die Augen auf, warum eine Mutter dann unzufrieden und unglücklich ist. Nicht, weil sie ihr eigenes Geld verdienen möchte, sondern weil sie viel zu wenig Unterstützung bekommt.

Und die hat zunächst vom Partner zu erfolgen und nicht einem ominösen Staat, der ihm seine (zeitlichen und monetären) Verpflichtungen abnehmen soll.

Das ist es doch, worauf Du Lust hättest: die Frau bleibt brav zu Hause und zieht die Kinder groß, während der Staat dann das Geld hinzugibt, damit der Mann nicht verzichten muss und sich vor unangenehmen Tätigkeiten drücken kann. Wie sich den lästigen Seiten der Kindererziehung zu widmen. Und Du den tollen Papa mimen kannst, inklusive beruflicher Anerkennung und Statuszugewinn. Und all das redest Du damit heraus, dass Mutterschaft genauso anerkannt werden soll wie ein Ingenieursberuf.

Auch hier wieder, damit Du dich der Verantwortung und des Zeitaufwandes entledigen kannst und dich weiterhin als "typischer" Mann fühlen darfst. Mit mehr Rechten und in gesicherter gesellschaftlicher Position.

In die Richtung gehen alle deine Argumente. Sie sollen den Mann entlasten. Und diese Last, weil es zu auffällig ist, die weiterhin der Frau offiziell aufzubürden, da soll dann der Staat einspringen.

LG
Any
 
Warum verdrehst Du, seit ich hier im Forum bin, immer wieder meine Inhalte.
Willst Du nicht verstehen, oder kannst Du nicht verstehen?

Das habe ich jetzt schon so oft wiederholt:

ICH BIN FÜR GLEICHE RECHTE VON MANN UND FRAU!

Und ich bin gegen Gleichstellung!!!


Ich wehre mich gegen das Gendermainstreamingprogramm, das eine Gleichstellung zwanghaft herbei führen will!
Und das widerspricht den Rechten, es verordnet!

Und Gendermainstreaming verkündet seit Jahrzehnten: [/B]


Das sagt Gendermainstreaming.

Und das Programm wird gegenwärtig nach und nach von oben nach verordnet und durchgesetzt!


Dagegen wehre ich mich!

Gleichberechtigung versus Gleichstellung!!!
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Du bist ganz offensichtlich falsch unterrichtet oder verdrehst absichtlich die Tatsachen.

Dein Zitat hat mit Gendermainstreaming nur indirekt etwas zu tun, nämlich insofern damit ein ganz bestimmter Feminismus zum Ausdruck gebracht wird.

Gendermainstreaming ist per Definition eine top-down Angelegenheit, weil es politische Wege sucht die Gleichstellung der Frau voranzutreiben (und komm nicht mit deiner i-Tüpfelchen-Reiterei: Gelichstellung und GLeichberechtigung meint doch im Grunde dasselbe, stell dir ein Siegertreppchen vor und sowohl ein Mann als auch eine Frau stehen beide ganz oben=Gleichstellung)...Politik ist eben topdown...ich reg mich auch nicht darüber auf, dass die Jahreskarte in Wien nur mehr so viel Euro kostet wie es Tage im Jahr gibt...das ist ebenfalls topdown beschlossen und Gendermainstreaming bedeutet nichts anderes, als dass in jeder politischen Handlung in jedem Gesetzesbeschluss das Geschlecht und die Probleme, die damit im sozialen Bereich einhergehen, berücksichtigt werden...Gendermainstreaming bedeutet, dass Politik nicht mehr blind ist für die Tatsache, dass die geschlechtliche Differenzierung in unserer Gesellschaft bis in die tiefsten sprachlichen Zusammenhänge reicht und dort Ungleichheit und Ungerechtigkeit schafft und das mit "unserem" Ideal einer gleichberechtigten, vielfältigen Gesellschaft unvereinbar ist...

es werden keine natürlichen Unterschiede aufgehoben, wieso auch? Es wird aber behauptet, dass der Mensch seine Welt schafft und dass diese natürlichen Unterschiede in dieser Welt weit weniger, bzw. marginal bzw. vernachlässigbar zur Geltung kommen, als es in unserer Sprache angelegt ist. Und selbst wenn es sich herausstellen sollte, dass "die" Frau in bestimmten Bereichen dem Mann wirklich signifikant unterlegen ist, oder ganz andere Interessen zeigt, sozusagen "natürliche" Interessen, dann handelt es sich auch dabei bloß um eine kontingente Tatsache, die unsere Welt bloß zulässt...Beispiel dein Bauarbeiter, der "natürlicherweise" männlich ist, weil Frauen die Kraft und Ausdauer nicht haben. Diese Aussage macht aber nur in einer bestimmten Welt Sinn, nämlich in einer in der das Baugeschäft noch tatsächlich an die reine körperliche Arbeit gebunden ist. Die Sache sähe dann aber wieder ganz anders aus, wenn sich Frau ein Exoskelett anziehen würde und so stark wäre wie 20 Männer, dann ginge es plötzlich nicht mehr um Kraft, sondern um Motorik. Das Beispiel wirkt jetzt abgedriftet, weil es um das Extrembeispiel Kraft geht bei dem der Mann der Frau körperlich überlegen ist. Die meisten Arbeiten finden heutzutage ja im Hirn statt und da sind die Unterschiede wohl eklatant geringer...
 
Hier mal aus Wiki, damit keine Gerüchte geschürt werden:

"Gender-Mainstreaming, auch Gender Mainstreaming geschrieben, bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.[1] Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und zehn Jahre später auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking weiterentwickelt.[2] Seit den Amsterdamer Verträgen von 1997/1999 ist Gender-Mainstreaming das erklärte Ziel der Europäischen Union.

Gender-Mainstreaming unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass beide Geschlechter gleichermaßen einbezogen werden sollen.

Gender-Mainstreaming wird meist in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt, während in der Privatwirtschaft Diversity Management als Konzept zur Umsetzung von Chancengleichheit verwendet wird.[3] Der Aspekt Gender im Diversity Management wird auch als Gender diversity bezeichnet.


Worterklärung und Übersetzung

Der englische Ausdruck Gender [ˈdʒɛndɚ] bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex). Gender wird mithin als soziale Realität gesehen und nicht als natürlich gegebenes Faktum. Dieses Form der Geschlechtlichkeit entsteht und verändert sich gesellschaftlich, also in der Interaktion zwischen Individuum, Gruppe und Gesellschaft.

„Mainstreaming“ (von engl. mainstream „Hauptströmung“) bezeichnet die Strategie, ein Thema in den „Hauptstrom” der Politik zu bringen. Konkret bedeutet Gender Mainstreaming nach der Definition der Vereinten Nationen, bei jeder staatlichen Aktion grundsätzlich auch die geschlechtsspezifischen Folgen abzuschätzen und zu bewerten. Die Strategie zielt auf eine Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen; dem Fortbestehen von Geschlechterungleichheit soll auf diese Weise entgegengewirkt werden.[4] Entsprechend wird Gender Mainstreaming auch als Querschnittsaufgabe verstanden, die nicht nur einen bestimmten Bereich in einer Organisation anbelangt, etwa eine Gleichstellungsbeauftragte, sondern sich an alle Menschen dieser Organisation richtet.[5]

Gender-Mainstreaming wird oft mit „durchgängige Gleichstellungsorientierung“ übersetzt. Bei den Behörden der Europäischen Union werden für die Übersetzungen auch folgende Formulierungen verwendet: „geschlechtersensible Folgenabschätzung“, „gleichstellungsorientierte Politik“ oder einfach „Gleichstellungspolitik“. Mit Bezug auf die zentrale Formel der Pekinger Weltfrauenkonferenz von 1995 - "mainstreaming a gender perspective in all policies and programmes"[6] - kann Gender Mainstreaming auch mit "umfassender Implementierung einer Gender-Perspektive" übersetzt werden."

http://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming

JAAA genau!
 
Hier mal aus Wiki, damit keine Gerüchte geschürt werden:

"Gender-Mainstreaming, auch Gender Mainstreaming geschrieben, bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.[1] Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und zehn Jahre später auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking weiterentwickelt.[2] Seit den Amsterdamer Verträgen von 1997/1999 ist Gender-Mainstreaming das erklärte Ziel der Europäischen Union.

Gender-Mainstreaming unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass beide Geschlechter gleichermaßen einbezogen werden sollen.

Letzter Satz ist eindeutig die Unwahrheit, wie die Praxis regelmäßig zeigt. Siehe ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling.

Gender-Mainstreaming wird meist in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt,
während in der Privatwirtschaft Diversity Management als Konzept zur Umsetzung von Chancengleichheit verwendet wird.[3] Der Aspekt Gender im Diversity Management wird auch als Gender diversity bezeichnet.


Worterklärung und Übersetzung

Der englische Ausdruck Gender [ˈdʒɛndɚ] bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex). Gender wird mithin als soziale Realität gesehen und nicht als natürlich gegebenes Faktum. Dieses Form der Geschlechtlichkeit entsteht und verändert sich gesellschaftlich, also in der Interaktion zwischen Individuum, Gruppe und Gesellschaft.

Sagte ich doch!

„Mainstreaming“ (von engl. mainstream „Hauptströmung“) bezeichnet die Strategie, ein Thema in den „Hauptstrom” der Politik zu bringen. Konkret bedeutet Gender Mainstreaming nach der Definition der Vereinten Nationen, bei jeder staatlichen Aktion grundsätzlich auch die geschlechtsspezifischen Folgen abzuschätzen und zu bewerten. Die Strategie zielt auf eine Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen; dem Fortbestehen von Geschlechterungleichheit soll auf diese Weise entgegengewirkt werden.[4] Entsprechend wird Gender Mainstreaming auch als Querschnittsaufgabe verstanden, die nicht nur einen bestimmten Bereich in einer Organisation anbelangt, etwa eine Gleichstellungsbeauftragte, sondern sich an alle Menschen dieser Organisation richtet.[5]

Gender-Mainstreaming wird oft mit „durchgängige Gleichstellungsorientierung“ übersetzt. Bei den Behörden der Europäischen Union werden für die Übersetzungen auch folgende Formulierungen verwendet: „geschlechtersensible Folgenabschätzung“, „gleichstellungsorientierte Politik“ oder einfach „Gleichstellungspolitik“. Mit Bezug auf die zentrale Formel der Pekinger Weltfrauenkonferenz von 1995 - "mainstreaming a gender perspective in all policies and programmes"[6] - kann Gender Mainstreaming auch mit "umfassender Implementierung einer Gender-Perspektive" übersetzt werden."

http://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming

Nun, welches Gerücht?


..
 
Du bist ganz offensichtlich falsch unterrichtet oder verdrehst absichtlich die Tatsachen.

Dein Zitat hat mit Gendermainstreaming nur indirekt etwas zu tun, nämlich insofern damit ein ganz bestimmter Feminismus zum Ausdruck gebracht wird.

Gendermainstreaming ist per Definition eine top-down Angelegenheit, weil es politische Wege sucht die Gleichstellung der Frau voranzutreiben (und komm nicht mit deiner i-Tüpfelchen-Reiterei: Gelichstellung und GLeichberechtigung meint doch im Grunde dasselbe, stell dir ein Siegertreppchen vor und sowohl ein Mann als auch eine Frau stehen beide ganz oben=Gleichstellung)...Politik ist eben topdown...ich reg mich auch nicht darüber auf, dass die Jahreskarte in Wien nur mehr so viel Euro kostet wie es Tage im Jahr gibt...das ist ebenfalls topdown beschlossen und Gendermainstreaming bedeutet nichts anderes, als dass in jeder politischen Handlung in jedem Gesetzesbeschluss das Geschlecht und die Probleme, die damit im sozialen Bereich einhergehen, berücksichtigt werden...Gendermainstreaming bedeutet, dass Politik nicht mehr blind ist für die Tatsache, dass die geschlechtliche Differenzierung in unserer Gesellschaft bis in die tiefsten sprachlichen Zusammenhänge reicht und dort Ungleichheit und Ungerechtigkeit schafft und das mit "unserem" Ideal einer gleichberechtigten, vielfältigen Gesellschaft unvereinbar ist...

es werden keine natürlichen Unterschiede aufgehoben, wieso auch? Es wird aber behauptet, dass der Mensch seine Welt schafft und dass diese natürlichen Unterschiede in dieser Welt weit weniger, bzw. marginal bzw. vernachlässigbar zur Geltung kommen, als es in unserer Sprache angelegt ist. Und selbst wenn es sich herausstellen sollte, dass "die" Frau in bestimmten Bereichen dem Mann wirklich signifikant unterlegen ist, oder ganz andere Interessen zeigt, sozusagen "natürliche" Interessen, dann handelt es sich auch dabei bloß um eine kontingente Tatsache, die unsere Welt bloß zulässt...Beispiel dein Bauarbeiter, der "natürlicherweise" männlich ist, weil Frauen die Kraft und Ausdauer nicht haben. Diese Aussage macht aber nur in einer bestimmten Welt Sinn, nämlich in einer in der das Baugeschäft noch tatsächlich an die reine körperliche Arbeit gebunden ist. Die Sache sähe dann aber wieder ganz anders aus, wenn sich Frau ein Exoskelett anziehen würde und so stark wäre wie 20 Männer, dann ginge es plötzlich nicht mehr um Kraft, sondern um Motorik. Das Beispiel wirkt jetzt abgedriftet, weil es um das Extrembeispiel Kraft geht bei dem der Mann der Frau körperlich überlegen ist. Die meisten Arbeiten finden heutzutage ja im Hirn statt und da sind die Unterschiede wohl eklatant geringer...


Siehst Du, auch hier: Ich würde nie behaupten, die Frau sei einem Mann unterlegen!

Ich sagte Frau und Mann sind unterschiedlich, nicht nur körperlich. Und das was der Mann der Frau körperlich überlegen ist, gleicht sie wieder aus mit inneren Fähigkeiten, wie sozialer Umgang beispielweise, wo der Mann unterlegen ist. Da gibt es viele seelische Bereiche, die bei Mann und Frau völlig unterschiedlich angelegt sind. Aber im Endeffekt ist kein Geschlecht dem anderen überlegen!

Und gegen das topdown habe ich etwas, wenn es sich um eine Ideologie handelt. Du weißt, ich habe auch etwas gegen den Kommunismus mit dem Du sympatisierst, auch wenn mir klar ist, dass der Grundgedanke erst einmal ein guter war. Aber in der Realität führt er zu Ungleichgewicht. Und ebenso ist es mit dem Gendermainstreaming, das unsere Gesellschaft vegiftet, auch wenn es sich erst einmal gut anhört.

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Ich sagte Frau und Mann sind unterschiedlich, nicht nur körperlich. Und das was der Mann der Frau körperlich überlegen ist, gleicht sie wieder aus mit inneren Fähigkeiten, wie sozialer Umgang beispielweise, wo der Mann unterlegen ist.

Du bist voller Vorurteile, Musikuss.

Männer sind in sozialen Umgang manchmal ungeübt, aber nicht aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit unterlegen. Genauso wie eine Frau durchaus einem Mann körperlich überlegen sein kann, was auch mit Übung zu tun hat, hier wohl mehr im Bereich Krafttraining oder Kampfsport, ausgeglichen werden kann.

LG
Any
 
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