Esoterik, muss das sein ?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@Joey

Was mir bei Dir auffällt, ist, dass Du offenbar nicht unterscheiden kannst zwischen physikalischen Sachverhalten und rein psychischen Wirklichkeiten, die für sich den Anspruch erheben, an eine metaphysische Wirklichkeit anzuknüpfen. Wie kommt es, dass Du das nicht "übersetzen" kannst? Du Du ansonsten ehrlich für mich rüberkommst, erinnerst Du mich in Deiner Einstellung sehr an meinen Bruder, der Asperger hat. Hast Du auch Asperger? Die Naturwissenschaften gelten ja geradezu als Tempel des Autismus, weil viele von ihnen Aspies sind und durch ihr naturwissenschaftliches Talent glänzen. Ist also keine Abwertung. Würde mich nur interessieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Was mir bei Dir auffällt, ist, dass Du offenbar nicht unterscheiden kannst zwischen physikalischen Sachverhalten und rein psychischen Wirklichkeiten, die für sich den Anspruch erheben, an eine metaphysische Wirklichkeit anzuknüpfen.

Es werden Behauptungen aufgestellt, die eben diese Grenze deutlich ueberschreiten.

Dass Horoskope ueberzufaellig viel mit der Realitaet zu tun haben, und man damit sogar die Wahrheit ueber sich - sogar "und damit Gott" - erkennen koennen soll, beispielsweise.

Oder, dass unter energetischer Behandlung Wunden schneller und besser heilen.

Oder ... hier laufen viele Behauptungen rum, die eben alleine aus der Formulierung und der Art der Behauptung die Grenze zur "physikalischen Realitaet" DEUTLICH ueberschreiten.

Wie kommt es, dass Du das nicht "übersetzen" kannst? Du Du ansonsten ehrlich für mich rüberkommst, erinnerst Du mich in Deiner Einstellung sehr an meinen Bruder, der Asperger hat. Hast Du auch Asperger? Die Naturwissenschaften gelten ja geradezu als Tempel des Autismus, weil viele von ihnen Aspies sind und durch ihr naturwissenschaftliches Talent glänzen. Ist also keine Abwertung. Würde mich nur interessieren.

Nein, ich habe kein Asperger-Syndrom.
 
... Mittlerweile bin ich der Meinung, dass die Esoterik eine Art Ersatzreligion für Menschen mit geringer Bildung und mit geringem Selbstwertgefühl darstellt und dass man nicht aufhören sollte, davor zu warnen ...

Das erinnert mich an die Missionare der Conquista, die auch als Hüter der ungeteilten Wahrheit die Seelen der Wilden retteten. Dabei spielte es keine Rolle, ob diese überhaupt gerettet werden wollten. Wie edel und selbstlos von dir, dass nun auch Du das Kreuz auf dich nimmst, um die verwirrten Esoteriker vor der ewigen Verdammnis zu bewahren. Eventuell sollte man ja jene, die sich partout gegen die Einsicht sträuben gleich auf dem Scheiterhaufen werfen. Ich empfehle dir dazu als Lektüre den Hexenhammer, um dem Übel beizukommen. Am Ende der Zeit wird man dann verwundert fragen, wer denn der Mann neben Schlucke sei und einer aus der Menge wird raunen: "Das ist Gott!"

Etwas Hoffnung schöpfe ich aus deinem Beispiel, dass auch aus mir in 15 Jahren noch ein geläuterter Mensch mit Bildung werden könnte.


Merlin
 
@Joey: Okay, ich verstehe, wenn Du Dir Sorgen machst und Einwände erhebst, wenn hier jemand Heilungsversprechen macht und von einer medizinischen Behandlung abrät. DAS gefällt mir auch nicht. Nur gibt es auch den psychischen Bereich, wo solche Glaubenssysteme ihre Wirksamkeit haben. Du kannst es auch Placebo-Effekt nennen. Das wird sicherlich auch mitschwingen. Doch vermitteln spirituelle Glaubensvorstellungen auch ein Eingebettetsein in Sinnhaftigkeit, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Psyche bewirkt. Natürlich kann das auch gegenteilig ausfallen. Es kommt eben darauf an, wie jemand damit umgeht. Nur bleibt das doch jedem selbst überlassen, woran er glauben möchte und wie er die Welt deuten will. Auch der Kosmos darf gedeutet werden. Niemand muss sich auf ein physikalisches Weltbild beschränken, wenn er glaubt, dass hinter dieser äußeren Wirklichkeit noch andere Wirklichkeiten stecken, womit sich ganze Wissenschaftszweige auseinandersetzen (Philosophie, Theologie, Religionswissenschaft, etc.)

Oder nimmst Du solche Akademiker gar nicht ernst? Ich persönlich finde es doch recht übergriffig, wie Du anderen Dein physikalisches Weltbild als alleinige Wahrheit aufdrücken willst. Das ist keineswegs wissenschaftlich, denn die Wissenschaft muss alles, was nicht überprüft werden kann, erstmal offen lassen. Etwas für unmöglich zu halten, ist nicht wissenschaftlich. Und wie gesagt sollte ein Wissenschaftler schon unterscheiden können zwischen den unterschiedlichen Wirklichkeitsebenen. Es gibt Dinge, die lassen sich nicht mit physikalischen Messinstrumenten dokumentieren und festnageln. Ebenso wenig kannst Du Gefühle wirklich eindeutig klären, wie Liebe. Es lassen sich zwar neurologische Kurven messen, die eine gewisse Zuordnung erlauben, aber der Gefühlsinhalt selbst lässt sich zum heutigen Zeitpunkt nicht messen. Und trotzdem besteht er.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh, wie kann man nur auf die Idee kommen, auch die Kunden von Hotlines etc. darueber aufklaeren zu wollen, dass das genutzte Konzept fragwuerdig ist und nicht das haelt, was behauptet wird? :ironie: Schonmal auf die Idee gekommen, dass man auch Konsumenten darueber aufklaeren kann, dass ein Konzept, welches verkauft wird, mit guten Gruenden anzuzweifeln ist? Wer es dann immernoch nutzen will... ich kann und will ihn nicht dran hindern.

Die Konzepte an sich sind ja nicht fragwürdig, Joey, nur weil Du sie für dich nicht nützlich findest oder sie sich wissenschaftlich nicht in der Art belegen lassen, wie Du sie dann interpretierst, dass sie das leisten sollen.

Und ja, ein kommerzielles Angebot ist eine andere Hausnummer, denn dort wird objektiv und unpersönlich behauptet, dass z.B. die Zukunft vorhergesagt werden kann. Deshalb ist deine Kritik gegenüber derartigen kommerziellen Angeboten auch vollkommen berechtigt.

Wir sind hier aber in einem Forum, wo Privatleute sich austauschen und nicht Konsumenten, die kommerzielle Angebote wahrnehmen. Leute deuten hier unentgeldlich ihr Horoskop und verschiedenster Art und Weise, das ist ihr Hpbby, ihr Steckenpferd dann.

Und da kommst Du und versuchst Privatpersonen auszureden, sie dürfen keinen persönlichen Nutzen haben und sollen dir eine Überzufälligkeit belegen?

Und genau da wird deine Nachfrage zu etwas, das im günstigen Fall als Missioniererei gedeutet werden kann, nämlich das Du willst, dass andere Menschen nicht an die Nützlichkeit von Astrologie glauben sollen.

Warum, Joey? Weil Astrologie für dich etwas Nutzloses ist? Das darf es doch auch gerne sein. Genauso wie andere Menschen Astrologie hier für nützlich erachten dürfen.

Lg
Any
 
Das erinnert mich an die Missionare der Conquista, die auch als Hüter der ungeteilten Wahrheit die Seelen der Wilden retteten. Dabei spielte es keine Rolle, ob diese überhaupt gerettet werden wollten. Wie edel und selbstlos von dir, dass nun auch Du das Kreuz auf dich nimmst, um die verwirrten Esoteriker vor der ewigen Verdammnis zu bewahren. Eventuell sollte man ja jene, die sich partout gegen die Einsicht sträuben gleich auf dem Scheiterhaufen werfen. Ich empfehle dir dazu als Lektüre den Hexenhammer, um dem Übel beizukommen. Am Ende der Zeit wird man dann verwundert fragen, wer denn der Mann neben Schlucke sei und einer aus der Menge wird raunen: "Das ist Gott!"

Etwas Hoffnung schöpfe ich aus deinem Beispiel, dass auch aus mir in 15 Jahren noch ein geläuterter Mensch mit Bildung werden könnte.


Merlin



:D Jawoll, & seit der Missionierung in Südamerika, sind immerhin ca. 3000

Indianerstämme ausgerottet worden.

Da sollte es doch ein Leichtes sein, dies mit den Esoterikern fortführen......:D
 
Nur gibt es auch den psychischen Bereich, wo solche Glaubenssysteme ihre Wirksamkeit haben. Du kannst es auch Placebo-Effekt nennen. Das wird sicherlich auch mitschwingen. Doch vermitteln spirituelle Glaubensvorstellungen auch ein Eingebettetsein in Sinnhaftigkeit, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Psyche bewirkt. Natürlich kann das auch gegenteilig ausfallen. Es kommt eben darauf an, wie jemand damit umgeht. Nur bleibt das doch jedem selbst überlassen, woran er glauben möchte und wie er die Welt deuten will. Auch der Kosmos darf gedeutet werden. Niemand muss sich auf ein physikalisches Weltbild beschränken, wenn er glaubt, dass hinter dieser äußeren Wirklichkeit noch andere Wirklichkeiten stecken, womit sich ganze Wissenschaftszweige auseinandersetzen (Philosophie, Theologie, Religionswissenschaft, etc.)

Ich weiss immernoch nicht, wo und wie ich hier irgendjemandem verbiete, die Realitaet so zu deuten, wie er/sie es tut. Ich schreibe nur Kritik dazu direkt dazu. Wie damit umgegangen wird, bleibt jedem weiterhin selbst ueberlassen.

Oder nimmst Du solche Akademiker gar nicht ernst?

Kommt drauf an, was sie aussagen.

Ich persönlich finde es doch recht übergriffig, wie Du anderen Dein physikalisches Weltbild als alleinige Wahrheit aufdrücken willst.

Wo will ich das denn? Und weitergehend: Koennte ich das, wenn ich es wollte? Das geht gar nicht.

Ist es ein so schlimmes Schicksal, wenn ich zeige, welche behauptungen warum fragwuerdig sind, dass es sich nach "aufzwingen" anfuehlt?

Das ist keineswegs wissenschaftlich, denn die Wissenschaft muss alles, was nicht überprüft werden kann, erstmal offen lassen. Etwas für unmöglich zu halten, ist nicht wissenschaftlich.

Ich schreibe hier auch nicht "unmoeglich" - zumindest nur selten, sondern benutze Vokabeln wie "unplausibel", "fragwuerdig" und weiteres, welches die leise Moeglichkeit mit beinhaltet. Und ich schreibe auch dazu, die derartige behauptungen sich wunderbar wirklich gut ueberpruefen liessen, so dass selektive Wahrnehmung und anderes als Erklaerung fuer das Phaenomen wegfaellt, wenn das Phaenomen diese Tests ueberstehen wuerde.

Wenn das reproduzierbar geschieht, waere das ein interessantes Ergebnis. Wenn nicht, gibt es keinen Grund, davon auszugehen.

Und wie gesagt sollte ein Wissenschaftler schon unterscheiden können zwischen den unterschiedlichen Wirklichkeitsebenen.

Wenn die Behauptungen diese Grenzen ueberschreiten...

Es gibt Dinge, die lassen sich nicht mit physikalischen Messinstrumenten dokumentieren und festnageln. Ebenso wenig kannst Du Gefühle wirklich eindeutig klären, wie Liebe. Es lassen sich zwar neurologische Kurven messen, die eine gewisse Zuordnung erlauben, aber der Gefühlsinhalt selbst lässt sich zum heutigen Zeitpunkt nicht messen. Und trotzdem besteht er.

Na und? macht das z.B. die Astrologie wahrer?
 
@Joey: Okay, ich verstehe, wenn Du Dir Sorgen machst und Einwände erhebst, wenn hier jemand Heilungsversprechen macht und von einer medizinischen Behandlung abrät. DAS gefällt mir auch nicht. Nur gibt es auch den psychischen Bereich, wo solche Glaubenssysteme ihre Wirksamkeit haben. Du kannst es auch Placebo-Effekt nennen. Das wird sicherlich auch mitschwingen. Doch vermitteln spirituelle Glaubensvorstellungen auch ein Eingebettetsein in Sinnhaftigkeit, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Psyche bewirkt. Natürlich kann das auch gegenteilig ausfallen. Es kommt eben darauf an, wie jemand damit umgeht. Nur bleibt das doch jedem selbst überlassen, woran er glauben möchte und wie er die Welt deuten will. Auch der Kosmos darf gedeutet werden. Niemand muss sich auf ein physikalisches Weltbild beschränken, wenn er glaubt, dass hinter dieser äußeren Wirklichkeit noch andere Wirklichkeiten stecken, womit sich ganze Wissenschaftszweige auseinandersetzen (Philosophie, Theologie, Religionswissenschaft, etc.)

Oder nimmst Du solche Akademiker gar nicht ernst? Ich persönlich finde es doch recht übergriffig, wie Du anderen Dein physikalisches Weltbild als alleinige Wahrheit aufdrücken willst. Das ist keineswegs wissenschaftlich, denn die Wissenschaft muss alles, was nicht überprüft werden kann, erstmal offen lassen. Etwas für unmöglich zu halten, ist nicht wissenschaftlich. Und wie gesagt sollte ein Wissenschaftler schon unterscheiden können zwischen den unterschiedlichen Wirklichkeitsebenen. Es gibt Dinge, die lassen sich nicht mit physikalischen Messinstrumenten dokumentieren und festnageln. Ebenso wenig kannst Du Gefühle wirklich eindeutig klären, wie Liebe. Es lassen sich zwar neurologische Kurven messen, die eine gewisse Zuordnung erlauben, aber der Gefühlsinhalt selbst lässt sich zum heutigen Zeitpunkt nicht messen. Und trotzdem besteht er.
Sehr schöne Gedanken, denen ich mich anschließen möchte.:thumbup:

& soweit ich mich erinnere, hat hier noch nie irgendjemand eine Diagnose gestellt,
oder gar von einem Arztbesuch abgeraten.

Ganz im Gegenteil.
 
Ich weiss immernoch nicht, wo und wie ich hier irgendjemandem verbiete, die Realitaet so zu deuten, wie er/sie es tut. Ich schreibe nur Kritik dazu direkt dazu. Wie damit umgegangen wird, bleibt jedem weiterhin selbst ueberlassen.
Komm Joey sei ehrlich, Du bemühst Dich zwar immer höflich & sachlich zu bleiben (was ich sehr an Dir schätze),
aber ein Unschuldslamm bist Du auch nicht.
Der Vergleich z.B. mit dem Einhorn, Weihnachtsmann etc.,
versucht sein Gegenüber ins Lächerliche zu ziehen.
 
Werbung:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben