Ernährungsratgeber - ein paar allgemeine Gedanken dazu

Viele Ratgeber fangen beispielsweise sinngemäß an damit, dass jemand erzählt, dass er Problem XYZ hatte, und kein Arzt konnte ihm helfen, und dann gegann er selbst zu recherchieren und zu forschen. Oder allgemein-latentes Misstrauen gegen die etablierten Lehrmeinungen sind auch sehr sexy. Mit solchen Erzählmustern und gespickt mit selektiv ausgesuchten und/oder überdehnt-falsch widergegebenen Furschungsergebnissen kann man quasi fast jedes Nahrungsmittel oder Lebensweise zum Feindbild und dem Wurzel des aktuellen Übels hochhetzen.
Da fällt mir als Beispiel Brigitte Rondholz ein, die Gesundheit durch "Urkost" propagiert. Isst man ausschließlich diese, würde man angeblich nicht erkranken. Womit man direkt beim nächsten Thema ist: Die böse Pharmaindustrie. Oder Chemtrails. Usw. Ihre Fangemeinde scheint sich mir sehr reduziert zu haben. Fast ausnahmelos dürfte allen bekannt sein, dass man sich nicht lediglich von dem ernähren kann, was man auf Spaziergängen an Essbarem findet...
 
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Aber wie gesagt: Diese Rezension bzw. geäußerte Kritik ist auf sehr viele Ernährungsratgeber und Mode-Erscheinungen, die ich gelesen oder mitbekommen habe, übertragbar.

In Ernährungsbereich tun sich ja immer wieder "Modescheinungen" auf.

In den letzten Jahren Hafermilch zum Beispiel. Wie gesund ist sie wirklich? Man hört und liest mittlerweile unterschiedliche Meinungen dazu.

Oder Intervallfasten. Was ist dran an der Autophagie?

Grundsätzlich finde ich haben div. Essensstrends aber auch so ihre Vorteile. Insofern, dass Leute ihr Bewusstsein auf ihre Ernährung lenken und nicht den Tag mit Energy Drinks starten...

Ähnlich wie mit den berühmten 10.000 Schritten. Auch wenn in der Zwischenzeit bekannt ist , dass diese Zahl lediglich auf einer Werbekampagne beruht - es mobilisiert(e) doch den ein oder anderen. Das ist schließlich die Hauptsache in unserer heutigen "Sitzgesellschaft".
 
In den letzten Jahren Hafermilch zum Beispiel. Wie gesund ist sie wirklich? Man hört und liest mittlerweile unterschiedliche Meinungen dazu.
Ich glaube ein Problem an vielen Haferdrinks (streng genommen gibt es keine Hafermilch) ist, dass sie oft mit allerlei künstlichen Zusatzstoffen versetzt wird - was man bei einem "Gesundheitsgetränk" eigentlich eher nicht erwarten würde.
 
Ich glaube ein Problem an vielen Haferdrinks (streng genommen gibt es keine Hafermilch) ist, dass sie oft mit allerlei künstlichen Zusatzstoffen versetzt wird - was man bei einem "Gesundheitsgetränk" eigentlich eher nicht erwarten würde.

Kann sein und ergäbe Sinn.

Bin immer etwas skeptisch bei div. neuen Erkenntnissen. Man weiß schließlich nicht wer dahinter steckt. Die Milchindustrie wird schließlich nicht sonderlich erfreut über den Hafermilch Boom sein.
 
In Ernährungsbereich tun sich ja immer wieder "Modescheinungen" auf.

In den letzten Jahren Hafermilch zum Beispiel. Wie gesund ist sie wirklich? Man hört und liest mittlerweile unterschiedliche Meinungen dazu.

Ja. Gerade in den Ernährungswissenschaften ist die Studienlage schwierig und selten eindeutig. Darum können auch einander fismetrsl gegenüberstehenden Ernährungstrends jeweils mit jeweils selektieren (oder überdehnt interpretierten) Studien untermauert werfen. Am lustigsten fand ich es mal, als ich dann in einer Buchhanflung einen Ratgeber sah, der vegane Ernährung propagierte, und einen, der eine Diät komplett aus Fleisch angepriesen hat... und beide behaupteten, die Studienlage wäre voll auf ihrer Seite.

Oder Intervallfasten.

Sehr schönes Beispiel: Das ist ja ein Trend, den ich tatsächlich selbst praktiziere; ich habe darüber ja auch schon einen Thread hier eröffnet vor einiger Zeit. Im Rahmen dessen konnte ich mehr als 10 kg innerhalb ein paar Monaten abnehmen, und es fühlte sich für mich nicht nach starkem Verzicht oder Disziplin an. Wenn ich nur mich und meine Erfahrungen kennen würde, wäre ich einer der begeisterten Rezensenten, die über den tollen Erfolg berichten würden und es vielen Menschein weiter empfehlen würden. Nun weiß ich aber auch, dass die Studienlage diesbezüglich nicht so eindeutig ist. Und so halte ich mich mit begeisterten Empfehlungen zurück, weil meine guten Erfahrungen sicher nicht das Maß aller Dinge sind.

Grundsätzlich finde ich haben div. Essensstrends aber auch so ihre Vorteile. Insofern, dass Leute ihr Bewusstsein auf ihre Ernährung lenken und nicht den Tag mit Energy Drinks starten...

Ja, sicher. Ein gewisses Bewusstsein für die Ernährung ist gut. Eine weit verbreitete Fehlernährung beschert uns heutzutage mit diversen Problemen wie Gallensteine (hatte ich auch), Herz-Kreislauferkrankungen oder Typ-Ii-Diabetis uvm.

Aber man sollte nicht so tun, als wären alle diese Probleme verschwunden, wenn nur alle Menschen sich "richtig" ernähren und verhalten/bewegen würden.

Und man sollte auch nicht so tun, als würden all diese Probleme an wenigen Nahrungsmitteln, Inhaltsstoffen oder Verhaltensweisen herrühren, die dann beinahe als Feindbild hingestellt werden.

Wie eine halbwegs gesunde Ernährung aussieht, mit der man auch gute Chancen hat gesund alt zu werfen, ist kein Geheimnis. Es ist auch nicht besonders schwierig, und es kann vielfältig aussehen. Dazu ist auch zumindest in Maßen sehr vieles erlaubt (sofern keine sog. Unverträgöichkeit vorliegt). Da braucht es keine Ratgeber, die wahlweise Gluten, Fleisch oder gar gekochte Nahrungsmittel mal mehr mal weniger als die Wurzel allen Übels darstellen.

Ähnlich wie mit den berühmten 10.000 Schritten. Auch wenn in der Zwischenzeit bekannt ist , dass diese Zahl lediglich auf einer Werbekampagne beruht - es mobilisiert(e) doch den ein oder anderen. Das ist schließlich die Hauptsache in unserer heutigen "Sitzgesellschaft".

Ich war ganz begeistert, als ich entdeckt habe, dass die Schrittzähl-App auf dem Smartphone sich auch durch Schütteln hochzählen lässt. So konnte ich dann auch die 10.000 Schritte Abends auf dem Sofa sitzend schaffen :D
 
Interessantes Thema.

Es ist zwar richtig, dass es ungesunde Ernährungs- und Lebensweisen gibt, eine zumindest halbwegs brauchbare Lebensweise, mit der man auch gesund alt werden kann, ist aber auch ohne diese Ratgeber kein Geheimnis und auch nicht besonders schwierig. Wenn man solche Ratgeber aber vollumfänglich ernst nimmt - und ich kenne Menschen, die das tun - geht sehr viel Zeit und Mühe dabei drauf, die eigene Ernährung zu planen und zu optimieren; Zeit und Mühe, die wenig bis gar keinen zusätzlichen Nutzen bringt.

Ich bin jemand der einerseits spielerisch, aus Neugierde und aus echtem Interesse sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinandersetzt.

Aber mir geht es wie viele Menschen, die bei dem Thema sind verunsichern lassen, wie man/frau sich gesund ernährt.
Hinzu kommt das sich die Nahrungsmittel Skandale in der Vergangenheit häuften. Schadstoffe in Lebensmittel, oder Verseuchung von diesen (BSE Skandal) Quecksilber in Thunfisch. Salmonellen In Eier
Medikamente und Hormone in Fleisch. Und ganz schlimm, die Vernachlässigung in der Tierhaltung.

Oft höre ich den Satz, ´dann darf man ja gar nicht mehr essen´.

Der Verbraucher kann nicht alles prüfen. Man kann den Eindruck haben, dass man den Erzeugern und Hersteller ausgeliefert ist. Nur über die Kaufkraft kann man Einfluss nehmen.

Ich setze auf Bio Produkte, aber eine Sicherheit ist das auch nicht. Wegen der Unsicherheit, meine Mutmaßung, setzen viele auf die Ernährungsratgeber.

Dann hört oder liest man, dass Japaner zum Beispiel besonders gesund leben, weil sie bestimmte Salze und überwiegend Fisch essen und dadurch viele 100- jährige Menschen haben.

Oder die Mittelmeerkost soll Herz gesund sein soll, wegen des Olivenöls.

In den Nordischen Länder bestimmte Krankheiten selten vorkommen oder umgekehrt, bestimmte Diagnosen besonders häufig vorkommen (häufiger Depression) und schnell ist die Antwort da, es muss an der Ernährung liegen.

Ich habe mal eine Studie gelesen, das Japaner (auch Männer bekommen Brustkrebs) Japanerinnen seltener Brustkrebs bekommen, wenn sie jedoch auswandern, in ein westliches Land die Häufigkeit mit dem Einwanderungsland sich anpasst. Also keine Gene doch Ernährung?

Ich habe mich für fast alle Theorien begeistert.

In der 80-igern Atkins-Diät (Null Kohlehydrate) durchgeführt. Man konnte damit prima abnehmen, diese Diät wurde dann aber schnell öde.

Trennkost
Blutgruppenernährung
Atkins-Diät oder Low Carb
Weight Watcher
Ayurvedische Ernährung (die 3 Doschas: Vata / Pitta/ Kapha Typ)
Vollwertige Mischkost
Nur Vegetarische Ernährung habe ich nie ausprobiert. In den BSE Zeit habe wir versucht komplett auf Fleisch zu verzichten. Bei Rindfleisch habe ich das fast 10 Jahre durchgehalten.

Alles Theorie die diesen Ernährungsvorschlägen zu Grunde liegen sind überzeugend.

Was aber letztlich unverständlich ist, dass so mancher Ernährungsratschlag wieder auf den Kopf gestellt wurde. Denkt man nur an die Verteufelung der Eier oder Butter. Die dann nach einem Jahrzehnt auf den Kopf gestellt wurde, dass sie doch nicht so schädlich für den Cholesterin Wert sein soll.

Selbst die sogenannte Ernährungspyramide soll überholt sein. Und überall wird empfohlen, Omega 3 und Vitamine zu substituieren. Sonst droht Mangelernährung. Vitamin D ist auch in aller Munde.

Als ich Kind war, ging wir in den Garten der alles hergabt. Für den Winter wurde eingekocht und die Haustierhaltung war selbstverständlich in den ländlichen Gegenden.

Heute musst du in den Supermarkt und hast die Qual mit den Fertiggerichten und den Zusatzstoffe. Neben den frischen Produkte selbstverständlich.

Und wenn es stimmt, dass Ernährungsrohstoffe immer knapper werden, sind wir immer abhängiger von den Lebensmittel- Erzeuger. Dann gibt es vermutlich noch mehr Ratgeber über Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessantes Thema.

Danke für Deinen ausführlichen und nachvollziehbaren Beitrag dazu.

Ich bin jemand der einerseits spielerisch, aus Neugierde und aus echtem Interesse sich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinandersetzt.

Aber mir geht es wie viele Menschen, die bei dem Thema sind verunsichern lassen, wie man/frau sich gesund ernährt.
Hinzu kommt das sich die Nahrungsmittel Skandale in der Vergangenheit häuften. Schadstoffe in Lebensmittel, oder Verseuchung von diesen (BSE Skandal) Quecksilber in Thunfisch. Salmonellen In Eier
Medikamente und Hormone in Fleisch. Und ganz schlimm, die Vernachlässigung in der Tierhaltung.

Oft höre ich den Satz, ´dann darf man ja gar nicht mehr essen´.

Wenn man alle Ratgeber gleichermaßen ernst nehmen würde, würde es auch fast darauf hinauslaufen, glaube ich.

Der Verbraucher kann nicht alles prüfen. Man kann den Eindruck haben, dass man den Erzeugern und Hersteller ausgeliefert ist. Nur über die Kaufkraft kann man Einfluss nehmen.

Ich setze auf Bio Produkte, aber eine Sicherheit ist das auch nicht. Wegen der Unsicherheit, meine Mutmaßung, setzen viele auf die Ernährungsratgeber.

Dann hört oder liest man, dass Japaner zum Beispiel besonders gesund leben, weil sie bestimmte Salze und überwiegend Fisch essen und dadurch viele 100- jährige Menschen haben.

Oder die Mittelmeerkost soll Herz gesund sein soll, wegen des Olivenöls.

In den Nordischen Länder bestimmte Krankheiten selten vorkommen oder umgekehrt, bestimmte Diagnosen besonders häufig vorkommen (häufiger Depression) und schnell ist die Antwort da, es muss an der Ernährung liegen.

Ich habe mal eine Studie gelesen, das Japaner (auch Männer bekommen Brustkrebs) Japanerinnen seltener Brustkrebs bekommen, wenn sie jedoch auswandern, in ein westliches Land die Häufigkeit mit dem Einwanderungsland sich anpasst. Also keine Gene doch Ernährung?

Die Ernährung wird wahrscheinlich eine Rolle spielen, aber sicher nicht die einzige. Bei den Depressionen in nordischen Ländern beispielsweise vermute ich, dass das Licht, bzw. der Mangrl davon im Winter auch mit aufs Gemüt schlägt, und auch das wird sicher nicht der einzige merkbare Einflussfaktor dabei sein.

Ich habe mich für fast alle Theorien begeistert.

In der 80-igern Atkins-Diät (Null Kohlehydrate) durchgeführt. Man konnte damit prima abnehmen, diese Diät wurde dann aber schnell öde.

Trennkost
Blutgruppenernährung
Atkins-Diät oder Low Carb
Weight Watcher
Ayurvedische Ernährung (die 3 Doschas: Vata / Pitta/ Kapha Typ)
Vollwertige Mischkost
Nur Vegetarische Ernährung habe ich nie ausprobiert. In den BSE Zeit habe wir versucht komplett auf Fleisch zu verzichten. Bei Rindfleisch habe ich das fast 10 Jahre durchgehalten.

Ich war 10 Jahre lang Vegetarier; von 1989 bis 1999 etwa - aus ideologischen und nicht aus Gesundheitsgründen. Neun Jahre davon lief es gut, im zehnten Jahr entwickelte sich ein Heißhunger auf Fleisch bei mir, immer wenn es in meiner Gegenwart gegessen wurde. Dem habe ich dann irgendwann doch nachgegeben. Seit dem erlaube ich mir auch wieder Fleisch... ungefähr ein Mal pro Woche. Das ist so die Menge, mit der ich gut klarkomme, und die gleichzeitig mein Gewissen nicht zu stark belastet (die ideologischen Gründe, warum ich damals Vegetarier wurde, sind ja nicht komplett verschwundenden).

Darüber hinaus praktiziere ich Intervallfasten, weil ich sonst zu Übergewicht neige, wenn ich es nicht tue. Bei mir klappt es ganz gut, aber ich weiß auch, dass die Studienlage da nicht eindeutig ist, so dass ich mich hüte, das begeistert allen Leuten weiter zu empfehlen.

Alles Theorie die diesen Ernährungsvorschlägen zu Grunde liegen sind überzeugend.

Ich glaube such nicht, dass diese Theorien alle komplett falsch sind, aber häufig stark vereinfacht. Andere Einflussfaktoren oder Mechanismen etc. werden ignoriert. Studienergebnisse werden überdehnt interpretiert. Es sind Halbeahrheiten, weswegen solche Theorien sogar tückische sind, als wenn sie kompletter Blödsinn wären.

So kann man dann beispielsweise schnell einzelne Nahrungsmiitel oder Bestandteile zum Wurzel allen Übels erklären - und das auch überzeugend klingend erklären. Richtig daran kann durchaus sein, dass diese Nahrungsmittel oder Inhsltsstoffe für einige Menschen schädlich sind, oder in großer Menge schädlich werden... aber übersehen wird, dass moderate oder geringe Mengen trotzdem für die Mehrheit vollkommen unbedenklich bishin zu gesundheitsfördernd sein können.

Was aber letztlich unverständlich ist, dass so mancher Ernährungsratschlag wieder auf den Kopf gestellt wurde. Denkt man nur an die Verteufelung der Eier oder Butter. Die dann nach einem Jahrzehnt auf den Kopf gestellt wurde, dass sie doch nicht so schädlich für den Cholesterin Wert sein soll.

Soweit ich mich erinnere, war da auch das Problem, dass die Theorie stark vereinfacht war und viele weitere Faktoren außer acht ließ, oder?

Selbst die sogenannte Ernährungspyramide soll überholt sein. Und überall wird empfohlen, Omega 3 und Vitamine zu substituieren. Sonst droht Mangelernährung. Vitamin D ist auch in aller Munde.

Soweit ich weiß ist Substitution für die meisten Menschen nicht nötig, und man solle erst richtig abklären, ob wirklich ein Mangel vorliegt. In den meisten Fällen schadet es Gesundheitlich zwar nicht, bringt aber auch nicht der erwünschten Nutzen und die substituieren Stoffe werden schlicht einfach wieder ausgeschieden ("teurer Urin"), weil der Körper sie nicht weiter braucht und deswegen auch nicht annimmt.

Als ich Kind war, ging wir in den Garten der alles hergabt. Für den Winter wurde eingekocht und die Haustierhaltung war selbstverständlich in den ländlichen Gegenden.

Heute musst du in den Supermarkt und hast die Qual mit den Fertiggerichten und den Zusatzstoffe. Neben den frischen Produkte selbstverständlich.

Und wenn es stimmt, dass Ernährungsrohstoffe immer knapper werden, sind wir immer abhängiger von den Lebensmittel- Erzeuger. Dann gibt es vermutlich noch mehr Ratgeber über Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe.

Ja, vermutlich. Und die wenigsten davon werden wirklich sinnvoll sein.
 
Ich war ganz begeistert, als ich entdeckt habe, dass die Schrittzähl-App auf dem Smartphone sich auch durch Schütteln hochzählen lässt. So konnte ich dann auch die 10.000 Schritte Abends auf dem Sofa sitzend schaffen :D
:ROFLMAO:

Dazu fallen mir Smartwatches ein. Sind sie Fluch oder Segen? Man darf sie halt nicht allzu Ernst nehmen. Ich jedenfalls liebe meine Uhr aber wirklich nach und mit ihr leben? Nein, das mache ich nicht. Tracke logischerweise nicht alles.. und wenn meine Uhr nach einer ausgiebigeren Einheit auf der Matte nach Bewegung ruft - kostet es mir ein Lachen... :LOL:

Bedenklich finde ich jedenfalls Trink-Apps... wo wir bei der Sinnhaftigkeit von Ratgeber wären... oder unser Gesundheitsministerium, das Anfang Sommer mit einer Kampagne - richtiges Verhalten bei Hitze, insbesondere ausreichend Trinken - in die Öffentlichkeit ging... da frage ich mich schon, brauchen wir das wirklich?

Sehr schönes Beispiel: Das ist ja ein Trend, den ich tatsächlich selbst praktiziere; ich habe darüber ja auch schon einen Thread hier eröffnet vor einiger Zeit. Im Rahmen dessen konnte ich mehr als 10 kg innerhalb ein paar Monaten abnehmen, und es fühlte sich für mich nicht nach starkem Verzicht oder Disziplin an. Wenn ich nur mich und meine Erfahrungen kennen würde, wäre ich einer der begeisterten Rezensenten, die über den tollen Erfolg berichten würden und es vielen Menschein weiter empfehlen würden. Nun weiß ich aber auch, dass die Studienlage diesbezüglich nicht so eindeutig ist. Und so halte ich mich mit begeisterten Empfehlungen zurück, weil meine guten Erfahrungen sicher nicht das Maß aller Dinge sind.

Sehr gut (y) Freut mich, dass du mit Interverallfasten so tolle Ergebnisse erzielt hast. Kenne es aus meiner Familie. Jemand meinte, dass sich durch 16/8 die Blutwerte verbessert haben. Nur ich frage mich, lag oder liegt es tatsächlich an der so oft angepriesenen Zellerneuerung oder aber schlicht an der Tatsache, da durch das geschmälerte Essensfenster weniger Nahrung aufgenommen werden konnte..?

Wie auch immer, eine tolle Sache jedenfalls!
 
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