Dazu fallen mir Smartwatches ein. Sind sie Fluch oder Segen? Man darf sie halt nicht allzu Ernst nehmen. Ich jedenfalls liebe meine Uhr aber wirklich nach und mit ihr leben? Nein, das mache ich nicht. Tracke logischerweise nicht alles.. und wenn meine Uhr nach einer ausgiebigeren Einheit auf der Matte nach Bewegung ruft - kostet es mir ein Lachen...
Bedenklich finde ich jedenfalls Trink-Apps... wo wir bei der Sinnhaftigkeit von Ratgeber wären... oder unser Gesundheitsministerium, das Anfang Sommer mit einer Kampagne - richtiges Verhalten bei Hitze, insbesondere ausreichend Trinken - in die Öffentlichkeit ging... da frage ich mich schon, brauchen wir das wirklich?
Nein, das brauch es glaube ich nicht wirklich. Alleine schon den erhobenen Zeigefinger, man müsse mindestens zwei Liter Wasseram Tag trinken, finde ich overkilled und unnötig. Das eigene Durtsgefühl ist da wirklich meist ein brauchbarer Indikator, wann man wieder wie viel trinken sollte. Und es ist kein Drama, wenn das mal auf weniger als zwei Liter an einem Tag werden.
Es ist bekannt, dass das Durstgefühl bei älteren Menschen nachlässt, so dass diese manchmal dann doch zum dehydrieren neigen. Da kann es sinnvoll sein, dass sie sich ab und zu ans Trinken erinnern lassen. Aber auch dazu brauch es keine Extra-App oder Smartwatch.
(Eine Smartwatch habe ich noch nicht. Aber so technikverliebt und verspielt wie ich bin, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch mein Handgeleng davon geziert wird. Zum Trinken oder Laufen wird sie mich aber nicht auffordern dürfen)
Sehr gut

Freut mich, dass du mit Interverallfasten so tolle Ergebnisse erzielt hast. Kenne es aus meiner Familie. Jemand meinte, dass sich durch 16/8 die Blutwerte verbessert haben. Nur ich frage mich, lag oder liegt es tatsächlich an der so oft angepriesenen Zellerneuerung oder aber schlicht an der Tatsache, da durch das geschmälerte Essensfenster weniger Nahrung aufgenommen werden konnte..?
Wie auch immer, eine tolle Sache jedenfalls!
Ich (als Laie) vermute, dass es ganz einfach die verminderte Kalorienzufuhr ist gepaart damit, dass der Körper dann ab und zu in den Fettverbrennungs-Modus rutscht, wenn man eben ein paar Stunden/Tage am Stück nichts isst. Ich habe auch den Eindruck, dass die Verdauung etwas runder läuft... aber das ist nur mein rein subjektives Gefühl. Alles weitere - Blutwerte, Zellteilung etc. - ist mir persönlich ehrlich gesagt ziemlich egal, und ich glaube nicht, dass darin der tolle Mechanismus liegt. Es klingt zwar sehr wissenschaftlich und verkauft sich deswegen sehr gut... ist es aber schlussendlich alleine wegen solcher Theorien noch nicht.
Ich fahre den 5-2-Modus, also 2 Fastentage pro Woche. Der Grund ist, dass ich ein ziemlich undisziplinierter Mensch bin. Die Disziplin täglich auf 16 Fastenstunden zu achten, könnte ich nicht dauerhaft aufbringen, zumal ich z.B. ab und zu gerne Abends noch etwas snacke o.ä. Die zwei Fastentage pro Woche kriege ich dagegen recht gut hin. Über diese Tage kann ich mich mit dem Gedanken: "Morgen darf ich wieder." hinwegretten. So eine zweitweilig geplante Disziplin mit dem Wissen, dass es eben nur zeitweilig ist, kriege ich dann gut hin. Falls an einem Abend eines Fastentages mir der Magen zu stark in den Kniekehlen hängt, mache ich mir ein Ei - Protein aber keine Kohlenhydrate.
Und egal, ob es wissenschaftlich etabliert wird oder nicht: Auch dafür lohnt es sich dann letztendlich NICHT ganze Bücher zu schreiben oder Apps zu programmieren. Wenn man daraus einen sinnvollen Ratgeber machen wollte, würde eine Din-A4-Seite oder ein kleiner Flyer vollkommen ausreichen, auf dem dann steht: "Es gibt folgende Modus-Optionen, such Dir aus, was Deinem Disziplin-Typ am besten entspricht, also was für Dich am wenigsten anstrengend klingt. Achte in den Fastenphasen auch drauf, dass jegliche Kohlenhydratzufuhr - also auch zuckerhaltige Getränke wie Fruchtsäfte oder Milch - dabei unterbunden werden sollte, also in diesen Zeiten nur Wasser und ungesüßter Tee/Kaffee zumTrinken ok sind.