Ernährungsratgeber - ein paar allgemeine Gedanken dazu

Ich denke, es könnte durchaus so sein.
Wir Österreicher sind von Grund auf gutem Essen und auch sonst, den schönen Dingen des Lebens, sehr zugeneigt. Das ist in unserer DNA und das zieht sich halt generell durch alle Bereiche - und vielleicht auch durch die Großküchen.

Ich muss unbedingt mal wieder nach Österreich. Nach dem Lesen im "Was kocht ihr heute" habe ich oft bedauert, dass hier weit und breit kein österreichisches Restaurant ist.
 
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Sieht es in Österreich den diesbezüglich generell besser aus als in Deutschland?

Sicher von Krankenhaus zu Krankenhaus verschieden. Aber als Besucherin kann ich behaupten, dass das Essen in zwei verschiedenen Spitälern auch auf einer Normalstation vollkommen okay ist /war. Ebenso die Bistros waren gut ausgestattet.
 
Sieht es in Österreich den diesbezüglich generell besser aus als in Deutschland?

Ich habe ja in letzter Zeit unfreiwillig mehrere Kliniken, bzw. Stationen, kennengelernt. Der Büffettwagen zum Frühstück und Abendessen auf der Wahlleistungsstation hätte mit jedem guten Bistro mithalten können. - Als ich das Pech hatte, auf der Station für gesetzlich Versicherte zu landen, war das Essen so katastrophal, dass ich es nicht anrührte. Stattdessen hab ich Fresubin getrunken. Auf der Wahlleistungsstation war auch das Mittagessen hervorragend. Ebenso in der Spezialklinik, wenngleich mein Speiseplan dort sehr dezimiert war.
Das weiß ich nicht. Ich war 2021 drei mal im Stade Klinikum und für 6 Wochen zur Kurzzeitpflege im Pflegeheim. 2023 nochmal in Hamburg Altona und 2024 war meine Mutter im Altenheim,
Sicher gab es mal den einen oder anderen Tag etwas was persönlich nicht so gut geschmeckt hat und immer waren da auch Mitpatienten, die generell unzufrieden waren.
Im großen und Ganzen kann ich mich nicht beschweren. Überall stand immer Obst zur freien Verfügung. Abends gab es verschiedene Salate zusätzlich zu Brot und Aufschnitt. Und mittags verschiedene Gerichte zur Auswahl. Kohlenhydrate, Eiweiß (Fleisch) und Vitamine (Gemüse).
Morgens hab ich meinen Milchkaffee bekommen und ein Ei wenn ich gewollt hätte.
Bei meiner Kurzzeitpflege war das Essen besser als im Heim meiner Mutter. Abends gab es ein Buffet. It vielen verschiedenen Brot und Aufschnittsorten und Joghurt, Salate Eier und Eierspeisen.
Bei meiner Mutter gab es vorbereitete Schnittchen, was aber vielleicht mit dem Gesundheitszustand der Bewohner und Bewohnerinnen zu tun hatte. Vieles ging wieder zurück.
Es hat aber auch viel mit der Anspruchshaltung eines jeden zu tun. Man hat ja auch oft die Möglichkeit sich etwas mitbringen zu lassen. Etwa Kirschen und Erdbeeren in der Saison.
 
Der schlechte Witz dabei ist ja noch, dass an jeder Ecke in D, in jeder Zeitung und zig Fernsehsendungen, im Internet ständig gesunde Ernährung angemahnt und angepriesen wird.
In allen Einzelheiten.
Ein Stück Sachertorte würde ja schon das reine Entsetzen und minutenlange Belehrungen auslösen.(Übertreibung macht anschaulich).
Aber in Schulen, Pflegeheimen und Krankenhäusern ist plötzlich dafür kein Geld da. Da wo es mit am wichtigsten wäre.
Deutsche Doppelbödigkeit .
🙄
 
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Es hat aber auch viel mit der Anspruchshaltung eines jeden zu tun.

Auf jeden Fall! Ich bin ohne Weiteres bereit, Pellkartoffeln mit Quark und Salat als Mahlzeit anzuerkennen. Bei meinem vorletzten Klinikaufenthalt bin ich, direkt als ich die Erlaubnis zum Verlassen der Station erhielt, in die "Cafeteria" gegangen - und war sehr enttäuscht. Es gab einige Kaffee und Teevarianten, Softdrinks, zwei Sorten Kuchen, und jede Menge eingeschweißte Süßigkeiten. Ich hätte gern etwas Saft oder eine Zeitung gehabt. Gab es nicht. Beides schrieb ich dann Besuchern auf die Liste.
 
Das weiß ich nicht. Ich war 2021 drei mal im Stade Klinikum und für 6 Wochen zur Kurzzeitpflege im Pflegeheim. 2023 nochmal in Hamburg Altona und 2024 war meine Mutter im Altenheim,
Sicher gab es mal den einen oder anderen Tag etwas was persönlich nicht so gut geschmeckt hat und immer waren da auch Mitpatienten, die generell unzufrieden waren.
Im großen und Ganzen kann ich mich nicht beschweren. Überall stand immer Obst zur freien Verfügung. Abends gab es verschiedene Salate zusätzlich zu Brot und Aufschnitt. Und mittags verschiedene Gerichte zur Auswahl. Kohlenhydrate, Eiweiß (Fleisch) und Vitamine (Gemüse).
Morgens hab ich meinen Milchkaffee bekommen und ein Ei wenn ich gewollt hätte.
Bei meiner Kurzzeitpflege war das Essen besser als im Heim meiner Mutter. Abends gab es ein Buffet. It vielen verschiedenen Brot und Aufschnittsorten und Joghurt, Salate Eier und Eierspeisen.
Bei meiner Mutter gab es vorbereitete Schnittchen, was aber vielleicht mit dem Gesundheitszustand der Bewohner und Bewohnerinnen zu tun hatte. Vieles ging wieder zurück.
Es hat aber auch viel mit der Anspruchshaltung eines jeden zu tun. Man hat ja auch oft die Möglichkeit sich etwas mitbringen zu lassen. Etwa Kirschen und Erdbeeren in der Saison.
Ich habe drei Verwandte in der Pflege und das Essen ist der Situation angemessen. Und wenn ich im KH lag, auch. Das Toastbrot in Plastik war tatsächlich eher eine Ausnahme und lag daran, dass in dem KH für 2 Monate gar keine Küche gab,
 
Anders als @FreeStar anschaulich darzustellen versucht, löst es in Deutschland kein Entsetzen aus, wenn wenig gesunde Speisen in TV oder Zeitschriften beworben werden. Nicht wenige werben mit aufwendigen Torten, deren Hauptzutaten Butter, Sahne und Mascapone sind. Auch die Fernsehköche beschränken sich in der Regel nicht darauf einen frischen Salat mit kalorienarmen Dressing herzustellen - sondern zeigen Tricks, mit denen das Frittieren in Öl das Frittierte noch knuspriger werden lässt. In allen Einzelheiten.

Würden Fernsehköche dazu übergehen mageres Fleisch nebst Naturjoghurt mit frischem Obst ohne Zucker anzupreisen, würde das vermutlich sehr zu Lasten der Einschaltquoten gehen.
 
Nicht wenige werben mit aufwendigen Torten, deren Hauptzutaten Butter, Sahne und Mascapone sind. Auch die Fernsehköche beschränken sich in der Regel nicht darauf einen frischen Salat mit kalorienarmen Dressing herzustellen - sondern zeigen Tricks, mit denen das Frittieren in Öl das Frittierte noch knuspriger werden lässt. In allen Einzelheiten.
Was aber immer noch gesünder ist, als Fertigprodukte und hochverarbeitete Lebensmittel.
 
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Essen in der Reha war bei mir auch sehr gut.
Das macht die anderen von mir dazu hier aufgeführten und bewiesenen Missstande in D, einem der reichsten Länder der Welt, leider nicht ein Stück besser!

*So, Schnauze voll hier *
 
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