Ernährungsratgeber - ein paar allgemeine Gedanken dazu

Auf jeden Fall! Ich bin ohne Weiteres bereit, Pellkartoffeln mit Quark und Salat als Mahlzeit anzuerkennen. Bei meinem vorletzten Klinikaufenthalt bin ich, direkt als ich die Erlaubnis zum Verlassen der Station erhielt, in die "Cafeteria" gegangen - und war sehr enttäuscht. Es gab einige Kaffee und Teevarianten, Softdrinks, zwei Sorten Kuchen, und jede Menge eingeschweißte Süßigkeiten. Ich hätte gern etwas Saft oder eine Zeitung gehabt. Gab es nicht. Beides schrieb ich dann Besuchern auf die Liste.
Es gibt allerdings KH, da ist die Ceferia gleich auch Mitarbeiterkantine und da gibt es dann auch schon mal ne Salatbar, Müsli und frisches Obs. Viele, die sich über KH‑Essen beschweren, haben wahrscheinlich eh wenig mit Großküchen zu tun. In einem „normalen“ KH mit 500 Betten gehen mal schnell 1500 - 2000 Essen durch die Küche.
 
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Es gibt allerdings KH, da ist die Ceferia gleich auch Mitarbeiterkantine und da gibt es dann auch schon mal ne Salatbar, Müsli und frisches Obs. Viele, die sich über KH‑Essen beschweren, haben wahrscheinlich eh wenig mit Großküchen zu tun. In einem „normalen“ KH mit 500 Betten gehen mal schnell 1500 - 2000 Essen durch die Küche.

Ja, in einer anderen Klinik habe ich ab und zu eine Freundin zur Mittagszeit besucht. Sie schenkte sich dann das Stationsessen und verköstigte sich dann mit mir zusammen in der Cafeteria, die für Patienten, Besucher und Personal geöffnet war. Dort gab es zwar auch viel Pizza und Bockwurst - aber auch Schweinelendchen mit Salzkartoffeln und Kräutersoße.
 
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Angenehm fand ich auch das Essen in einem Heim für Menschen mit Behinderung. Das Mittagessen war zwar kein kulinarischer Hochgenuss - aber durchaus respektabel.

Man versuchte, nicht ohne Erfolg, die verschiedenen Gruppen familiär zu gestalten. Dazu gehörte unter anderem, dass Frühstück Snacks und Abendessen von den jeweiligen Gruppenbetreuern bestellt wurden. So hatte man die Möglichkeit sich nach den Bewohner zu richten, die ja alle ihre bevorzugten Speisen hatten. Man bekam eine umfangreiche Liste und konnte das Gewünschte ankreuzen. (Jetzt läuft das vermutlich online). Dinge wie saure Gurken, Cornflakes und Ähnliches wurde jeweils im Vorratsraum der Gruppe verwahrt. Hatte sich eine verkalkuliert, bekam man das Fehlende problemlos aus einer anderen Gruppe.

Ich fand es schön, dass da auf Individualität geachtet wurde. Es wurde nicht ungefragt allen Heidelbeerjoghurt serviert, wenn sie vielleicht Bananenquark bevorzugten.
 
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