Erleuchtung!

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Goldklang))) schrieb:
Also, wenn ihr nichts mehr begehrt, dann seit ihr geleert..................

Also...was an diesem LEER sein...so toll sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn ich in mich gehe oder mein inneres Wesen erlebe, dann bin ich LEER.
Wenn ich mich zum Ausdruck brige...was ja durchaus so gewollt ist von mir, dann bin ich ÜBERVOLL.

WO das jetzt das eine dem anderen zu bevorzugen wäre ist mir nicht klar.

Liebe Grüße
Qia :daisy:
 
Kondor schrieb:
Karuna, zu deiner Frage: sieh es als Koan an!
Buddha hat nie auf eine individuelle Seele (wie zB. der Hinduismus) Bezug genommen = Tatsache.

Karuna, dass die Wirklichkeit ganz anders aussieht als wir sie wahrnehmen, ist neurologisch ja bekannt. Schaltet man zum Beispiel den Nystagmus aus (die feinen Zitterbewegungen des Augapfels - mittels winzigem auf ihm angebrachten Spiegel) dann sehen wir nur schwimmendes Weißmilchiges - andererseits wird jeder Input von den Sinneszellen versteilt und begradigt (laterale Inhibition/Generator-Aktionspotentiale).
Was Pribram anspricht, habe ich vier- fünfmal selbst erlebt. Bin aus dem traumlosen Tiefschlaf spontan erwacht und habe in diesem Bewusstseinsstadium die Augen geöffnet (wie das möglich ist, weiß ich nicht): Es war strahlend hell - nur Milliarden von glänzenden, zitternden Punkten erfüllten den Raum. Als ich zum Fenster ging und in den Garten blickte - dasselbe; aber ich „erkannte“ Bäume, Stauden, Wiese etc. als mit der Umgebung verschwimmende Formen/Umrisse als unterschiedlich Flimmerndes. Als ich das Licht einschaltete, war der ganze Spuk blitzartig verschwunden.

Liebe Grüße


ja, das sind so interessante Phänomene
ich habe auch schon so einiges erlebt
da ich Auraübungen machte
Lichtmeditation
da sah ich Lichtspiralen und
und und...geometrische Figuren
Kristallformationen

für mich ist aber mein Zustand
bedeutender
nicht Phänomene

es ist der Buddhazustand
der Liebe :kiss4: :kiss3: :kiss4:
 
Die Bewusstwerdung der „Leere“


als Grundlage zur Entwicklung der höheren Seelenglieder des Menschen
oder die Suche nach dem inneren Dialog der Religionen


Der Dialog zwischen Christentum und Buddhismus, der seit einigen Jahrzehnten immer stärker an Intensivität gewinnt und von immer mehr Menschen als eine bedeutsame Herausforderung erlebt wird, schreitet wie eine durch innere Gesetzmäßigkeit geforderte Notwendigkeit voran. Dieser Prozess des sich Durchdringens der westlich-christlichen Kultur und der buddhistischen Religion wird durch den gemeinsamen ethischen Boden, auf dem beide Religionen stehen, unterstützt.


Der Theologe Romano Guardini sieht in dem Buddhismus eine Herausforderung für das Religionsverständnis des Christentums: „Buddha. Dieser Mann bildet ein großes Geheimnis“, sagt er. „Er steht in einer erschreckenden, fast übermenschlichen Freiheit; zugleich hat er dabei eine Güte, mächtig wie eine Weltkraft. Vielleicht wird Buddha der letzte sein, mit dem das Christentum sich auseinanderzusetzen hat. Was er christlich bedeutet, hat noch keiner gesagt.“

Mit dem fortschreitenden Dialog findet sich das westliche Geistesleben immer wieder mit einem Begriff konfrontiert, der in der buddhistischen Anschauung das Zentrum und der Ausgangspunkt ist, dem Begriff der „Leere“.

Im Westen führt dieser Begriff seit der Begegnung mit der östlichen Weisheitslehre zu großen Missverständnissen, da der Ausdruck „Leere“ im Sinne von Leer-Sein eines jeden, auch geistigen Inhalts, verstanden wird. Hierbei trägt die Übersetzung des Sanskrit-Begriffes Nirwana als vollkommenes Erlöschen nicht zum besseren Verständnis der damit gemeinten Erfahrung bei. So steht man in Bezug zu dem Begriff der „Leere“ einer Herausforderung gegenüber, der zunächst nichts innerhalb des eigenen Geisteslebens zu entsprechen scheint. Dies führt dem Buddhismus gegenüber zu vielen Vorurteilen, bis zu der Frage, ob dieser nicht eher eine nihilistische Weltanschauung sei, die ein Leersein von allem Gewordenen anstrebe und in dem Erlöschen des eigenen Ichs sein Ziel sehe.


In Indien entwickelte sich aus der inneren Erfahrung der „Leere“, die als dem Sein zugrundeliegend erkannt und im Symbol des Kreises ausgedrückt wurde, der mathematische Begriff der „Null“, deren Sanskritname „Sunya“ ist; sie wird ebenfalls wie die „Leere“ durch den Kreis dargestellt und liegt den Zahlen, welche durch sie erst ihren Wert erhalten, zugrunde. Die Vorstellung von „Sunya“ gelangte über die arabische Welt nach Europa und wurde unter dem lateinischen Namen der „Null“, was „Nichts“ bedeutet bekannt. Dies war die Voraussetzung für die moderne Mathematik, die sich zwischen der Null und der Unendlichkeit entfaltete und damit wiederum den Kreis beschloss.


Anschauungen zu erläutern, wodurch eine Vertiefung des inneren Dialogs stattfindet.
So beginnen sich einem die Worte des Meister Eckehart aus der Begegnung mit der Weisheitslehre des Ostens neu zu erschließen, der nach der Entwerdung seiner Person strebt, indem er sich völlig leer zu machen sucht (sich lassen), um das Göttliche, das er als „reines Nichts“ (ein bloß nicht) versteht, zu erfahren.

Der christliche Mystiker Angelus Silesius drückt dieses Erleben in folgenden Worten aus:

Gott ist lauter Nichts,
ihn rührt kein Nun noch Hier;
Je mehr du nach ihm greifst,
je mehr entwird er dir.

oder:

Wem Nichts wie Alles ist und Alles wie ein Nichts,
Der wird gewürdiget des liebsten Angesichts.

Die Erfahrung der Leere
http://www.kitesh.de/Die%2520Erfahr...n%2520seelenglieder%2520des%2520Menschen.html


Karuna :daisy:
 
Karuna schrieb:
Die Bewusstwerdung der „Leere“

Wo Du immer die geilen Texte herholst.

Wenn Du so weiter machst, ernenne ich Dich noch zur Ehrenadeptin in unserem Kreis der Beleuchteten!

Dankeschön.

Liebe Grüße
Qia, der weder das eine noch das andere Bevorzugt, wolln ja beide geliebt werden... ;)
 
Goldklang))) schrieb:
Eine Fabel

Es war einmal ein alter König, der in einem Palast lebte. Mitten auf einem goldenen Tisch in der großen Halle funkelte und blitzte ein großer, wundervoller Edelstein. Im Laufe des Lebens dieses Königs leuchtete der Stein von Tag zu Tag immer prächtiger.
Eines Tages stahl ein Dieb den Stein, lief damit aus dem Palast und versteckte sich im Wald. Als er mit freudig bebendem Herzen den Stein betrachtete, erschien darin zu seinem großen Erstaunen das Antlitz des Königs.
«Ich bin gekommen, um dir zu danken», sagte der König. «Du hast mich von meiner Bindung an die Erde gelöst. Ich hatte gedacht, ich wäre befreit, als ich mir den Stein erwarb, aber dann wurde mir bewußt, daß ich nur erlöst würde, wenn ich ihn mit reinem Herzen an jemand anderen weitergäbe.
Jeden Tag meines Lebens habe ich diesen Stein poliert, bis schließlich der Tag heraufdämmerte, an dem er so schön wurde, daß du ihn stahlst, und ich habe ihn weitergegeben und bin erlöst.
Der Edelstein, den du nun in Händen hältst, ist der Stein des Verstehens. Weder wenn du ihn versteckst und nur Andeutungen machst, daß du ihn besitzt, noch wenn du ihn voller Eitelkeit zur Schau trägst, kannst du zu seiner Schönheit beitragen. Seine Schönheit entspringt dem Bewußtsein, das andere von ihm haben. Ehre jene, die ihm Schönheit schenken

So, dies war Goldi´s letzter Beitrag in diesem Thread!
Danke für euere Goldigkeit!

Bis JETZT!

Baba,,,,,,.....................



Goldi
du lieber Krebs!
mein Mann ist auch Krebs!
die sind ganz gefühlvoll

ähm Hm... sag ich halt mal so
ohne Arglist und Schubladendenken
aber ich wollte dich zur
Wüstenkarawane einladen
bitte such dir dein passendes Symbol aus

ich hab doch alle so lieb
so doll lieb und so
und nur der pöse Niemand
der will nicht aus seinem Niemandsland raus :waesche2:

er sitzt strahlend
unnahbar und leuchtet uns... hi hi :tomate:

sKarunalé :daisy: :fahren: :welle:
 
aber ich wollte dich zur
Wüstenkarawane einladen
bitte such dir dein passendes Symbol aus


:escape:

Hier wird´s mir zu heiß, liebe Karuna!

In heißer Liebe zu euch allen Goldi!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :kiss4:
 
QIA S.O.L schrieb:
Wo Du immer die geilen Texte herholst.

Wenn Du so weiter machst, ernenne ich Dich noch zur Ehrenadeptin in unserem Kreis der Beleuchteten!

Dankeschön.

Liebe Grüße
Qia, der weder das eine noch das andere Bevorzugt, wolln ja beide geliebt werden... ;)

Huch!
sGoldi iss geflüchtet :escape:


"In diesem Nichts befindet sich die Grundlage unserer Welt".

Dies behauptet jedenfalls die Wissenschaftler, die mit diesem Medium arbeiten. Materie wird ständig durch Energie erneuert oder Vernichtet - Materie wird zu Strahlung, Strahlung zu Materie - Um in dieser Welt, der visuellen Teilchen einzutauchen, bedurfte es der Entdeckung der Quantenphysik. Sie beschreibt diese, nicht nach dem Gesetz der Energie- und Massenhaltung existierender Absonderlichkeit, der Mikrowelt.


Der Physiker Paul Dirac entdeckte schon 1928, dass ein Vakuum aus einem homogenen See (sog. Dirac-See) besteht, der mit Elektroden aus negativer Energie gefüllt ist. Erst wenn wir die Homogenität zerstören ( z.B. durch einen Energiestrahl aus positiven Ionen ) sehen wir Materie in Form von Positronen, aus dem Nichts entstehen. Trifft sich Positronen und Elektroden, so vernichten sie sich ( aufgrund ihrer unterschiedlichen Polarisierung )gegenseitig, übrig bleibt ein Energieblitz.


1996 gelang es Steve Lamoreaux von Los Alamos National Laboratory, die Kraft in diesem Vakuum zu messen. (siehe "Casimir-Effekt", Internet-Adresse: http://class1.phys.uni.torum.pl/-jkob/physnews/ )
Je genauer man das Vakuum erforschte, desto deutlicher zeigte sich, dass die Charakteristika aus diesem Nichts unserer Welt im Großen und im Kleinen bestimmt. Die Kernbausteine in unserer Mikrowelt sind nur deshalb stabil, weil das Vakuum sie zusammenquetscht. Ähnlich wie beim "Casimir-Experiment"werden z.B. die drei "Quarks" die das Proton und Neutron bilden, in eine Blase des "Gluonen-Meer" (ähnelt dem Dirac-See) zusammengeklebt.


Unablässig verknäulen sich die unsichtbaren Gluonen, bilden Strudeln, wirbeln durcheinander und lassen nur kleine Blasen frei in denen sich Quarks sammeln. Sie bilden die Grundlage der Elementarteilchen, aus denen wiederum die Atomkerne aufgebaut sind. Die gesamte Materie wird vom Gluonen-Nichts umspült und zusammengehalten. Diese Vakuumenergie ist auch bei der

Entstehung der Makrowelt beteiligt, wie z.B. an der Explosion der Sterne (sowie dem Verlauf der Urknallexplosion ) Der russische Physiker Igor Sokolov von der Universität Toronto hat berechnet, dass die Sternmaterie, kurz vor ihrer Explosion so extrem verdichtet ist, dass sie alle Vakuumteilchen ausschließt. Übrig bleibt nur die Energie, außerhalb der komprimierten Materie, und die ist groß genug den Stern zur Supernova zu zerfetzen.


Das "Nichts", als Grundlage unserer Welt, ist für die moderne Physik die "Dritte Qualität", die aus sich selbst heraus existiert und das Gesamtbild der Elemente in ihrer Beziehung prägt. Sie ist somit die Energie die unsere Welt bestimmt ( zusammen hält oder auseinander treibt ) Hier treffen die Aussagen der Physik und der Philosophie auf eine erneute gemeinsame Schnittstelle.


Wenn, nach Ansicht vieler Wissenschaftler, die Phänomene unserer Welt nicht nur durch die Naturgesetze erklärt werden können und wenn Homogenität und Selbstorganisation über morphische Bewusstseinsfelder entstehen, kann se dann sein, dass es eine metaphysiche Beziehung zwischen einem kollektiven Bewusstsein und den Gesetzen der Natur gibt?
Nach dem, aus Indien stammenden und in Amerika lehrenden Physiker -Amit Goswami-, ist das universelle Bewusstsein die Grundlage der Materie. Goswani beschreibt den Übergang vom Bewusstsein zur Materie mit der Überlagerung von Wellen und Teilchen in der Quantenmechanik. Die Unbestimmtheit der Wellenfunktion bleibt solange erhalten bis sie durch das Auftreffen auf ein Hindernis (Detektor, Photopapier, Netzhaut...) sich umgehend in ein Teilchen, also Materie verwandelt. Diese Zusammenbrüche von Möglichkeiten in Wirklichkeiten finden unablässig statt. Doch der Übergang von der Energie zur Materie lässt sich nicht messen, er ist nur als ein Ergebnis zu sehen, z. B. vom gespeicherte Impuls auf dem Computer (Input) zum ausgedruckten Ergebnis auf dem Druckerpapier (Output ). Das heißt, in dem Moment in dem das Bewusstsein mit dem "Nichts" der Quantenwelt zusammenstößt, entscheidet sich die Möglichkeit zur Realität. Bewusstsein erschafft Materie.

:welle: :welle:
 
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QIA S.O.L schrieb:
Meinst Du Bewusst ZU sein? Oder eher BEWUSST zu SEIN ?

Liebe Grüße
Qia :rolleyes:
Zweiteres - das "zu" war als Zugehörigkeitswort gedacht (nicht im Sinne von verschlossen=). Sich etwas bewußt sein - Bewußtsein, oder etwas wahr-nehmen, also für wahr annehmen, was mir den eigenen Einstellungen, Glauben und Wissen zu entspringen scheint?

liebe Grüsse
M
 
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