Erleuchtung!

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QIA S.O.L schrieb:
Das würde ihm sicher gefallen! ;)

Wieso denn, ist doch ein sehr genußvoller Teil des Daseins...ich mag das! N Grund zum Inkarnieren seid Ihr wundervollen Damen in jeder Hinsicht!

*so, ich geh da mal runter und mach ne Party...Engel Vs. Menschentöchter* *harrharr* :lachen:

Liebe Grüße
Qia :kiss4:
Pöser Pursche Qia,

prinkt mein ganzes "konzept" :lachen: von Erleuchtung völlig durcheinander...
:D
 
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Doch was ist Erleuchtung?

Erleuchtung oder das letztendliche Ziel allen spirituellen Strebens ist die direkt erfahrene Erkenntnis des seinem Wesen nach Absoluten.


Doch was bedeutet dieses Absolute und was hat es mit dem menschlichen Leben zu tun? Wenn wir unsere grundlegende Einstellung zum Leben durchleuchten, wird die Frage was "Absolut" ist schon bald sehr viel wichtiger werden als wir gedacht haben. Dies geschieht nicht zuletzt, weil die Überzeugung über die Beschaffenheit der Wirklichkeit einen großen Einfluss auf unsere Beziehung zum Leben haben. So haben diejenigen von uns, die davon überzeugt sind, dass es letztlich etwas gibt das Absolut ist (Gott, Erlösung, Erleuchtung....) eine positive Einstellung zum Sinn des Lebens als diejenigen die davon überzeugt sind, dass es nichts gibt.


Shankara, der berühmte indische Lehrer aus dem achten Jahrhundert und Begründer der Advaita-Philosophie (vedantischen Non-Dualismus, der "Nicht zwei" Philosophie), bezeichnet das was absolut ist, als "reines Bewusstsein" oder "Fülle".


Gautama Buddha hingegen ist für seine Aussage berühmt, dass Absolute ist "Leere". Wenn nun die Grundlegende Definition des Absoluten von den Erleuchteten selbst als unterschiedliche Erfahrung erkannt wird, wie soll dann die Frage beantwortet werden, was Satori mit dem menschlichen Leben zu tun hat?

Doch könnte nicht Leere und Fülle gleichbedeutend mit der philosophischen Aussage vom "Nichts und Alles" oder mit den Widerspruch aus der Quantenphysik, dass Atome gleich "Wellen als auch Teilchen" sind, verstanden werden? Also eine unterschiedliche Bezeichnung für den qualitativ gleichen Zustand einer subjektiven Wahrnehmung.


Oder führt uns die unterschiedliche Beschreibung des "Absoluten" zu dem Schluss, dass Erleuchtung die direkte Erkenntnis dessen ist, was in der westlichen Religion mit Gott, Liebe oder Christusbewusstsein ihren Ausdruck findet


Doch, die westliche Logik teilt die Welt in Subjekt und Objekt, die westliche Religion in Diesseits und Jenseits. Wahrheit ist jeweils anders definiert. Die Widersprüche zwischen Welt und Gott werden z.B. in der katholischen Lehre durch den "Heiligen Geist", der sich im Papst und im Kardinalskollegium unfehlbar äußert und in der Kirche als permanente Offenbarung wirkt, überwunden. Im Denken des Ostens kommt es nicht zu solchen Widersprüchen: wahr ist allein das Ein-Alle.


So zeigen uns die Aussagen Buddhas und Shankara, dass es letztlich etwas gibt, dessen Verwirklichung uns befreit, wobei es Phänomene gibt, die wir zwar erleben aber nicht erklären können, und tun wir es doch, so ist ihre Interpretation ein Schwindel erregendes Unterfangen, dass es andere verstehen würden.


Der östliche Weg des Zen ist eine mystische und geheimnisvolle Offenbarung zwischen Geist und Universum, so ist auch die Sprache der Zen-Buddhisten nicht mit einer westlichen Logik zu verstehen. Sie findet ihren Ursprung aus der Weisheit meditativer Erkenntnis. Die Grenzen einer logischen und rationalen Erklärung werden durch irrationale Elemente der Mystik überschritten.


Als der Zen-Meister Daito den Kaiser Godaigo, der Anhänger von Zen war, sah, sagte er:

Wir gerieten vor vielen Tausend Kalpas auseinander, doch wir waren nicht einen Augenblick getrennt. Wir sehen uns gegenseitig den ganzen Tag lang an, aber wir haben uns nie getroffen.


http://mitglied.lycos.de/wilfried_louis/index52.htm


:daisy: :fahren:
 
@Karuna:
Danke für die beiden Texte, sind beide gut.
Irgendwo hab ich gelesen, dass "alles" und "nichts" nur zwei unterschiedliche Sichtweisen auf dieselbe Sache sind. Der Begriff "Alles" wird benutzt um die Vielfalt, Dualität, Vergänglichkeit hervorzuheben, der Begriff "Nichts" hingegen umd das Einssein, die Einheit, und Unvergänglichkeit hervorzuheben.

Was ich persönlich noch immer nicht wirklich fassen kann, ist dass alles dies nichts, aber auch gar nichts mit Glauben zu tun haben, wie die Christen das etwa behaupten. Es ist Wissen so pickelhart wie Logik, es ist Erfahrung so gewöhnlich und alltäglich wie meine Zahnbürste. Wenn dann die Christen da noch von einem Jenseits zu sprechen beginnen, dann muss ich mich immer fragen, wovon zum Deibel schwärmen die da eigentlich?
 
Caya schrieb:
...also ab mit dir in die Wüste

:fahren: sStephanlé :katze3:, sKarunalé :daisy:, sNithaiahlé :katze:, sQialé :zauberer1 und sCayalé :hase: :fahren: auf grosser Fahrt!



:bwaah: die Karawane der Erleuchteten :welle:

Niemand?

ich habs mir anders überlegt
ich will dich
Now!
für die Nicht- englischen:
nicht zu verwechseln mit Nicht
es bedeutet "Jetzt"

I'l come back...
 
Hi, Karuna, endlich zwei Beiträge (Pribram und der folgende), die zum Teil auch meine Sprache sprechen. Was mir fehlt, ist die Differenzierung Geist (begrifflich urteilende Logik) - indiv. Seele (direktes, mystisches Erleben - „religio“). Buddha kannte keine Seele, daher landete er im Nichts (Leere) - er hat den Tunell zur „unbewegten Bewegung“ , wo das Unartikulierte (Fülle) mit dem Artikulierten in Beziehung zu treten beginnt, nie durchschritten.

Liebe Grüße
 
fckw schrieb:
Um diese Frage können wir uns wieder kümmern, wenn der Mann erstmal eingesehen hat, dass er es mit Glaubenssätzen statt mit Wissen zu tun hat - bis dahin aber sind wir noch nicht so weit. (Es muss wohl einen Grund geben, warum Wyrm und fckw darauf beharren, dass es wichtig ist, den Unterschied zwischen Glauben und Wissen ganz präzise herauszuheben.)
Alles, was Inhalt eines Gedankens ist, ist Glauben (die Existenz dieses Gedankens ist dagegen eine Tatsache). Kann man das so ausdrücken?

P.S.: Der Thread ist mir im Moment etwas zu schnell, das muß ich erstmal alles aufarbeiten, gerade weil hier sehr interessante Aussagen gemacht worden sind.
 
indiv. Seele (direktes, mystisches Erleben - „religio“). Buddha kannte keine Seele, daher landete er im Nichts (Leere) - er hat den Tunell zur „unbewegten Bewegung“ , wo das Unartikulierte (Fülle) mit dem Artikulierten in Beziehung zu treten beginnt, nie durchschritten.


Wer sagt, dass er keine Seele kannte?

LG: Goldklang?
 
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