Emotion oder Verstand?

  • Ersteller Ersteller magnolia
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Zum besseren Verständnis was ich meine.
Zurück in die Kindheit zu gehen oder darüber hinaus, ist ok sogar mitunter sinnvoll.
Aber nun ständig und immer wieder darin rumzustochern und zu sagen aber damals war es so deswegen ist es heute so, ich kann nichts dafür, ist wohl am Sinn wenn es um Änderung des eigenen Verhalten geht daneben,es bringt nichts.


@Frl.Zizipe (:D)
das hoffe ich doch nur wenn man an eine wirklichen Lösung interessiert ist hält man sich nicht am Vergangenen fest.
 
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@taftan
finde ich sehr gute Fragestellungen - jedoch hab ich bei dir die Vermutung, dass wenn du diese Frage stellst, die Antwort bei dir schon fix ist - wie viel Freiheit lässt du den Antworten?

Was heißt denn "ohne Verstand"? Wenn der Verstand vom "verstehen" kommt dann schließt du diese Möglichkeit (nämlich des Verstehens) aus. "Verstehen" ist aber immer eine Stufe in der Bewusstwerdung, somit schließt du die Bewusstwerdung auch aus - gehst du bis hier mit mir mit?

"Verstehen" ist ein Prozess, der nach einem Ereignis passiert - das Ereignis selber wird einfach nur wahrgenommen, es wird "erlebt".


Der Verstand macht gar keine Erfahrungen, er rekapituliert, er fasst zusammen, er vergleicht, er ordnet und er schafft Erkenntnisse.

Gedanken können sehr wohl im Hier und Jetzt sein, denn wo sollten sie sonst sein, wenn es nur ein Hier und Jetzt gibt und alles andere Illusion ist?

Das was du wohl meinst ist, dass sich Gedanken nicht mit dem Hier und Jetzt befassen, sondern sich mit Erlebtem etc. beschäftigen. Aber Gedanken können nicht nur das, sie können durchaus auch schöpferisch sein und damit in der Aktion des Hier und Jetzt agieren.Ganz genau, das ist eine wunderbare Fähigkeit, die der Mensch hiermit hat. Auch das stimmt, bringt aber schon einen negativen Aspekt mit rein - du triffst hier eine Wertung. Hier wertest du, indem du die Be-Wertung als schlechter (zerstören) einstufst.

Grundsätzlich sehe ich auch, dass die meisten Menschen einen Bedarf daran haben, solche "ohneVerstand-Erlebnisse" zu erleben, aber wir müssen diese nicht als das zu erstrebende Ziel des Menschseins hinstellen.

Warum nun sollte man nur noch erleben, aber nicht mehr verstehen wollen?


LGIchBin




Wenn du mich verstehen willst, kannst du mich verstehen.
Ich weiß nicht was du mit deinem Post sagen willst,was ist deine Aussage, geht es dir nur ums argumentieren?

Du fragst mich : Was heißt denn ohne Verstand?
Habe ich doch oft genug geschrieben : Ohne Verstand = ohne denken, ohne Gedanken.

Du sagst das Gedanken im Hier und jetzt sind? Ach , wenn du denkst , wo ist denn da dann der Sonnenuntergang? Das Hier?(um bei dem Beispiel zu bleiben) Wenn du denkst bekommst du ihn doch gar nicht mehr mit. Wenn du denkst bist du nie im Moment, dann bist du entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Und ja, ich werte, wenn ich sage , es ist besser den Augenblick(Sonnenuntergang) zu geniessen, als ihn durch reden oder denken zu verpassen, so what?

Du kritisierst mein Werten ,--- was machst du ?

Für mich ist es sehr wohl ein erstrebenswertes Ziel in den Moment zu kommen, ja und ich wünsche es mir auch für die Menschheit.

Wenn ich bewußt wahrnehme verstehe ich automatisch.
lg
 
hi taftan

noch mal aus meinem letzten post

mit meiner Bemerkungwollte ich nur darauf hinweisen, dass auch du wertest, da ich den Eindruck hatte, Wertung an sich ist dir zuwider.
Natürlich kannst du meinetwegen werten so viel du willst.

Es ging um diesen Spruch von dir:
Du würdest dieses Erlebnis nicht zerstören, du würdest es nur beenden. Du hast die Möglichkeit jederzeit wieder in diesen Zustand zu kommen. Ich finde es gut die Welten wechseln zu können ich muss nicht permanent nur im Wahrnehmen oder nur im Werten sein.

LGInti

ach......ob zerstören oder beenden, kommt am Ende doch das gleiche bei raus
es geht doch nicht um Begrifflichkeiten, es geht doch um .....;)
 
Ich denke das Emotionen eine ziemlich archetypische 'Sache' sind, die auch jedes Tier besitzt.
Das läßt sich z.B. bei der Angst ganz gut nachvollziehen.
Da sehe ich den Verstand eher als eine untypische 'Sache', denn der dürfte sich nur in Tieren wiederfinden, die einen ähnlichen Gehirnaufbau besitzen, wie wir Menschen.
Ich nehme an, daß Emotionen die ursprüngliche Reaktion vom Leben auf die Umwelt, auf das eigene Leben, auf die eigene Verfassung sind, denn sie erzeugen Impulse, sich gut/schlecht zu fühlen, & in diese oder jene Richtung gezogen zu werden.
Der Verstand hat die Möglichkeit, sich nicht einfach nur von den Emotionen treiben zu lassen, sondern zu überdenken was er tut, & zu versuchen, dieses Handeln in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen.
Auf jeden Fall bekommt der Verstand die Emotionen mit, & hat die Zeit, sich einen Kopf über sie zu machen.
Ich würde den Verstand mit einem Tonabnehmer vergleichen.
Ebenso wie ein Plattenspieler 'nen Arm mit einer Nadel hat, um die Musik überhaupt von der Platte abnehmen zu können,
ist der Verstand das 'Ohr', das auf den Emotionen aufliegt.
Vergleiche ich Emotion & Verstand mit 2 Händen, so arbeiten diese 2 Hände zusammen wesetlich besser, als jede Hand für sich.
Ich denke nämlich, daß der Verstand dafür da ist, die Emotionen zu verstehen, zu verarbeiten & nach ihnen zu handeln.
Finden wir so unsere eigene Verantwortlichkeit in den Emotionen wieder & handeln selbstverantwortlich, ohne andere für eher negative Emotionen verantwortlich zu machen, haben wir unsere Mitte gefunden.

Für viele Menschen ist es jedoch wesentlich einfacher, die eingebaute 'Umlenkfunktion' auszuweiten, & mit dem Verstand eine leichtere Erklärung für die Emotion zu finden, die dann eher so aussieht, daß 'man' gewisse Emotionen hat, weil jemand anderes etwas gesagt, oder getan hat.
In diesem Fall erschafft der Verstand eine Ablenkung, eine Anschuldigung, die uns selbst der Verantwortung enthebt.
Dann schiebe ich meinen emotionalen Zustand einem anderen Menschen zu, habe nichts mit diesem Zustand zu tun, & kann ihn nicht ändern.
So ist es einfach einfacher, & der Verstand wird eher dafür verwendet, sich von den Emotionen abzuwenden, diese lediglich schnell & einfach zu überdenken, & ihnen nicht auf den Grund zu gehen.

Ich denke jedoch, daß in jedem Ereigniss, in dem wir verwickelt sind, wir uns selbst eine Rolle ausgesucht haben.

Das ist interessant, das bringt mich auf die Idee zu fragen , woher Emotionen kommen.
Auch danach zu fragen welche typischen Eigenschaften der Mind, also der Verstand hat und wo der Verstand herkommt. :)
 
Wenn du mich verstehen willst, kannst du mich verstehen.
Ich weiß nicht was du mit deinem Post sagen willst,was ist deine Aussage, geht es dir nur ums argumentieren?

Du fragst mich : Was heißt denn ohne Verstand?
Habe ich doch oft genug geschrieben : Ohne Verstand = ohne denken, ohne Gedanken.

Du sagst das Gedanken im Hier und jetzt sind? Ach , wenn du denkst , wo ist denn da dann der Sonnenuntergang? Das Hier?(um bei dem Beispiel zu bleiben) Wenn du denkst bekommst du ihn doch gar nicht mehr mit. Wenn du denkst bist du nie im Moment, dann bist du entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Und ja, ich werte, wenn ich sage , es ist besser den Augenblick(Sonnenuntergang) zu geniessen, als ihn durch reden oder denken zu verpassen, so what?

Du kritisierst mein Werten ,--- was machst du ?

Für mich ist es sehr wohl ein erstrebenswertes Ziel in den Moment zu kommen, ja und ich wünsche es mir auch für die Menschheit.

Wenn ich bewußt wahrnehme verstehe ich automatisch.
lg

Ich denke, ich weiß was Du meinst, aber es ist nicht leicht in Worte zu fassen.
Es gibt ja einen Unterschied im Denken, sprich bewusst/unbewusst.
Wenn ich meinem Gedanken zuhöre, dann bin ich mir meiner Gedanken bewusst, & zugleich auch meiner Selbst, als eben Zeuge dieser Gedanken.
Wenn ich meinem Gedanken zuhöre, dann fühle ich hinter dem Gedanken eine ganz bewusste Gegenwärtigkeit, mich selbst, sozusagen hinter oder unter dem Gedanken.
Der Gedanke verliert so seine Macht über mich, läßt also schnell nach, denn ich bestärke meinen Verstand nicht mehr durch eine Identifikation mit ihm.
Damit vergeht das zwanghafte Denken.

& ja, bei einem Sonnenuntergang haben auch meine Gedanken nichts zu suchen, weil sie den Genuß verhindern würden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist interessant, das bringt mich auf die Idee zu fragen , woher Emotionen kommen.
Auch danach zu fragen welche typischen Eigenschaften der Mind, also der Verstand hat und wo der Verstand herkommt. :)

Der Verstand ist ja nicht nur denken.
Er beinhaltet sowohl Emotionen, als auch geistige Reaktionsmuster.
Emotionen sind m.E. Reaktionen des Körpers auf den Verstand.
Ein feindlicher Gedanke z.B. verursacht einen Aufbau von Energie im Körper,
den wir dann Wut nennen.
Der Körper bereitet sich sozusagen auf Angriff vor, & bringt ihn zur Anspannung.
Dann werden Botenstoffe ausgeschüttet.
Diese Ausschüttung von Botenstoffen stellen dann wiederum die physikalische oder materielle Seite von Gefühlen dar.
Je stärker Du mit Deinen Gedanken identifiziert bist, desto stärker wird auch die Energieladung sein.
 
Ich denke, ich weiß was Du meinst, aber es ist nicht leicht in Worte zu fassen.
Es gibt ja einen Unterschied im Denken, sprich bewusst/unbewusst.
Wenn ich meinem Gedanken zuhöre, dann bin ich mir meiner Gedanken bewusst, & zugleich auch meiner Selbst, als eben Zeuge dieser Gedanken.
Wenn ich meinem Gedanken zuhöre, dann fühle ich hinter dem Gedanken eine ganz bewusste Gegenwärtigkeit, mich selbst, sozusagen hinter oder unter dem Gedanken.
Der Gedanke verliert so seine Macht über mich, läßt also schnell nach, denn ich bestärke meinen Verstand nicht mehr durch eine Identifikation mit ihm.
Damit vergeht das zwanghafte Denken.

& ja, bei einem Sonnenuntergang haben auch meine Gedanken nichts zu suchen, weil sie den Genuß verhindern würden.

:thumbup: Das gefällt mir, so ist es auch mit den Gefühlen.
 
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nö, ich seh das durchaus anders mit den Gedanken


Wenn ich den Sonnenuntergang betrachte und Gedanken kommen wie schön er ist, dann ist das ja ein Gedanke. :D

Und wenn ich dabei denke, das es schön in Acryl auf Leinwand wäre, dann ist das auch ein (schöner) Gedanke.
 
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