Ich denke, ich weiß was Du meinst, aber es ist nicht leicht in Worte zu fassen.
Es gibt ja einen Unterschied im Denken, sprich bewusst/unbewusst.
Wenn ich meinem Gedanken zuhöre, dann bin ich mir meiner Gedanken bewusst, & zugleich auch meiner Selbst, als eben Zeuge dieser Gedanken.
Wenn ich meinem Gedanken zuhöre, dann fühle ich hinter dem Gedanken eine ganz bewusste Gegenwärtigkeit, mich selbst, sozusagen hinter oder unter dem Gedanken.
Der Gedanke verliert so seine Macht über mich, läßt also schnell nach, denn ich bestärke meinen Verstand nicht mehr durch eine Identifikation mit ihm.
Damit vergeht das zwanghafte Denken.
& ja, bei einem Sonnenuntergang haben auch meine Gedanken nichts zu suchen, weil sie den Genuß verhindern würden.