Eher esoterisch oder skeptisch eingestellt?

Wie siehst du dich?

  • Esoteriker/in

  • stärker esoterisch ausgerichtet

  • leicht esoterisch ausgerichtet

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  • leicht skeptisch ausgerichtet

  • stärker skeptisch ausgerichtet

  • Skeptiker/in


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Die Situation war die, dass knapp 3 Monate davor meine langjährige Lebensgefährtin ums Leben gekommen war und ich an dem Tag, an dem ich dieses erste Loslasserlebnis hatte, durch den Wald geirrt bin und dann irgendwie der Gedanke da war, dass mein restliches Leben wohl nur noch aus Trauer um sie bestehen wird. Und dann plötzlich so "ja, aber was spricht denn dagegen? Her mit der Trauer, das ist die Fortsetzung der Liebe bzw. das was davon geblieben ist (hab ich eben in dem Moment so empfunden), also geb ich mich dem jetzt einfach hin, anstatt mir da selbst leid zu tun, weil ich so traurig bin." Und irgendwie war diese Erkenntnis so großartig, dass alles gestrahlt hat und es mir tagelang deutlich besser gegangen ist. (Dauerhaft hat das damals zwar noch nicht sein können, dazu war das Unglück noch viel zu kurz her, aber das mit "restliches Leben nur noch Trauer" hat sich netterweise trotzdem nicht bewahrheitet).

Und das lässt sich auch in anderen Situationen innerer Kämpfe anwenden. Wenn Gedanken da sind, die man nicht mag, dann einfach deren Anwesenheit akzeptieren, anstatt mit Gewalt zu versuchen, sie wegzudrängen. Genau so verlieren sie ihren Schrecken.

So, für heut bin ich dann aber mal draußen. Nachterl! ;)
Wundervoller Beitrag!

So war es mit meinen traumatischen Erinnerungen. Es war ein ständiger Kampf gegen sie, gegen die Emotionen, gegen mich. Das Gefühl, oder auch die Gewissheit, dass sie mein Leben bestimmen und alles zerstört haben und immer zerstören werden. Erst als ich den Kampf loslassen konnte, konnte ich die Erinnerungen als nicht rückgängig zu machen akzeptieren, die Emotionen zulassen, es in meinen Lebenslauf integrieren. Was mich in gewisser Weise befreite. Denn durch den Verlust des Kampfes konnte ich daran arbeiten und endlich wieder Pläne machen, nach vorne sehen, Möglichkeiten zulassen. Es ist ein für mich essentieller Schritt in der Behandlung gewesen.

So auch in alltäglichen Begebenheiten, wie gegen gewisse Muster in mir selbst kämpfen, sie als nicht vorhanden leugnen, es nicht sehen wollen. Wie bei einer nicht akzeptierten Depression, oder nicht wahrhaben wollenden chronischen Erkrankung, wenn man seine eigenen Grenzen überschreitet, usw.

Und deshalb denke ich, dass sich viele Therminologien auch übersetzen lassen. Weil vieles das Gleiche meint, nur anders Gestaltet daherkommt.
 
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Weil es das in der Vorstellung der TE auch nicht gibt.
lol :D
Direkt wieder am stänkern.

Jetzt hat @Ireland zwar gut 5 Minuten nach @Loop Beitrag ihr erklärt, warum da kein "beides" vorkommt, aber das muss ja nicht daran hindern 24 Stunden später gleich noch mal Stress anzufangen.

Das hat nix mit der "Vorstellung der TE" zu tun, im Intervallskalenniveau gibt es schlicht keinen Nullpunkt. 🤷‍♂️ :rolleyes:

Und jetzt weitermachen, irgendeinen Streit wirste heute schon provozieren. Der Tach iss ja noch lang
 
Der Arzt, der den Patienten auf Rückenprobleme behandelt, Massagen verschreibt, obwohl die "Rückenschmerzen" vom Herzen herrühren, macht das dann aus reiner Boshaftigkeit?
Oder weil er glaubt, dass es tatsächlich Rückenprobleme sind?
Oder all die Ärzte, die einen Patienten behandeln, dem es aber nie besser geht, bis dann nach Jahren in einer Klinik die Ursache seiner Erkrankungen gefunden wird.
Haben die sich alle nur ein sadistisches Spielchen erlaubt?
Oder haben die nach bestem (Nicht)wissen gehandelt?

Gruß

Luca

im medizinischen Bereich sieht man am Besten das wissenschaft nicht eindeutig ist,
jeder Arzt sieht was anderes, jeder Arzt behandelt anders,
gilt für jeden Psychologen übrigens auch, unterschiedliche Behandlungsarten ,unterschiedliche Diagnosen.

könnte doch nicht passieren wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse alle gleich sind, alle so eindeutig

Und sollte es an den mensche n liegen, was sicher als Argument fällt,
dann kann Menschn nicht mit wissenschaft zumindest in dem Bereich umgehen.
 
Esoterik ist Religion. Oder glaubst du Esoteriker haben das Rad neu erfunden

Das ist eine treffende Aussage. Denn gläubig sein im herkömmlichen Sinne ist möglicherweise ist nicht mehr dem augenblicklichem Geschmack entsprechend (aufgrund etwaiger Kirchenvertreter etc..).. doch hinter einer Religion steckt nun mal glauben an eine höhere Macht.

Und so verwundern mich deine Aussagen @Ireland in denen du als TE von Religion aber bewusst Abstand nehmen möchtest.

Was sonst in Predigten passiert weiß ich nicht und möchte ich auch gar nicht wissen.
Mit Religion habe ich nichts am Hut und keine Berührungspunkte und möchte nach dem, was passiert ist auch nicht weiter darauf eingehen.

Es tut mir leid, dass ich mich da nicht weiter äußern kann, es ist nicht mein Thema, ich kenne mich da überhaupt nicht aus, es interessiert mich null und ansonsten soll es jeder so handhaben, wie er mag - letztendlich ist es eine sehr persönliche Sache, in der ich niemandem mehr auf die Füße treten will.

Lass uns bei Esoterikern und Skeptikern und der Umfrage dazu bleiben.

Darf ich fragen, was assoziierst du persönlich denn dann mit Esoterik? Also wirklich du persönlich, nicht Links oder Obergriffe aus dem www.
 
Auffällig ist und ja das ist oft zu merken, dass einige Esoteriker sehr schnell angepisst reagieren, wenn man von ihren Glaubenssätzen eine andere Meinung hat, auch eine ablehnende, die ja auch drin darf, aber die Reaktionen entsprechen dann oft auch nicht mehr so einigen esoterischen Glaubenssätzen.
Warum reagiert ein Esoteriker meistens so beleidigt?

Und nein, es gibt keine dummen Esoteriker im Eso-Forum...dass ist nicht etwas das Skeptiker glauben oder jemals gesagt haben, aber es kommen dann oft irgendwelche Anschuldigungen oder Vorwürfe....
 
Und nein, es gibt keine dummen Esoteriker im Eso-Forum...dass ist nicht etwas das Skeptiker glauben oder jemals gesagt haben, aber es kommen dann oft irgendwelche Anschuldigungen oder Vorwürfe....

Bist du sicher? Ich habe in all den Jahren schon sehr viele abschätzige Beiträge von usern hier gelesen, und das Problem liegt immer in der ironischen, verallgemeinernden Art über Esos zu schreiben und letztlich halt immer auch darin, dass so gerne kategorisiert wird.
 
lol :D
Direkt wieder am stänkern.

Jetzt hat @Ireland zwar gut 5 Minuten nach @Loop Beitrag ihr erklärt, warum da kein "beides" vorkommt, aber das muss ja nicht daran hindern 24 Stunden später gleich noch mal Stress anzufangen.

Das hat nix mit der "Vorstellung der TE" zu tun, im Intervallskalenniveau gibt es schlicht keinen Nullpunkt. 🤷‍♂️ :rolleyes:

Und jetzt weitermachen, irgendeinen Streit wirste heute schon provozieren. Der Tach iss ja noch lang
Auch wenn es Dir nicht passt, die Umfragen hier sind immer eine sehr persönliche Angelegenheit.
Wäre @Ireland nicht die, die sie ist, hätte sie die Umfrage zu diesem Thema nicht so formuliert.

Es ist überhaupt sehr schwer, zu entscheiden, für wie skeptisch man sich hält, weil es Wissensgebiete gibt, denen man eher Vertrauen entgegenbringt, aber anderen wiederum höchst skeptisch gegenübersteht. Und dazwischen gibt es Grauzonen.
Das hat aber letztlich mit einer stärkeren oder weniger starken esoterischen Einstellung oder Skeptik dem gegenüber überhaupt nichts zu tun.
 
Auch wenn es Dir nicht passt, die Umfragen hier sind immer eine sehr persönliche Angelegenheit.
Wäre @Ireland nicht die, die sie ist, hätte sie die Umfrage zu diesem Thema nicht so formuliert.

Es ist überhaupt sehr schwer, zu entscheiden, für wie skeptisch man sich hält, weil es Wissensgebiete gibt, denen man eher Vertrauen entgegenbringt, aber anderen wiederum höchst skeptisch gegenübersteht. Und dazwischen gibt es Grauzonen.
Das hat aber letztlich mit einer stärkeren oder weniger starken esoterischen Einstellung oder Skeptik dem gegenüber überhaupt nichts zu tun.
Bla bla bla...Egal wie Ireland es formuliert hätte, es wäre keine Option vergleichbar mit "Beides" bei rumgekommen, weil es im Intervallskalenniveau schlicht keinen Nullpunkt gibt.
 
Wundervoller Beitrag!

So war es mit meinen traumatischen Erinnerungen. Es war ein ständiger Kampf gegen sie, gegen die Emotionen, gegen mich. Das Gefühl, oder auch die Gewissheit, dass sie mein Leben bestimmen und alles zerstört haben und immer zerstören werden. Erst als ich den Kampf loslassen konnte, konnte ich die Erinnerungen als nicht rückgängig zu machen akzeptieren, die Emotionen zulassen, es in meinen Lebenslauf integrieren. Was mich in gewisser Weise befreite. Denn durch den Verlust des Kampfes konnte ich daran arbeiten und endlich wieder Pläne machen, nach vorne sehen, Möglichkeiten zulassen. Es ist ein für mich essentieller Schritt in der Behandlung gewesen.

So auch in alltäglichen Begebenheiten, wie gegen gewisse Muster in mir selbst kämpfen, sie als nicht vorhanden leugnen, es nicht sehen wollen. Wie bei einer nicht akzeptierten Depression, oder nicht wahrhaben wollenden chronischen Erkrankung, wenn man seine eigenen Grenzen überschreitet, usw.

Und deshalb denke ich, dass sich viele Therminologien auch übersetzen lassen. Weil vieles das Gleiche meint, nur anders Gestaltet daherkommt.
Find ich sehr schön! :)
Is halt echt so einiges dran an dem Selbstliebe-Ding. :cool:
 
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