Das was er macht. Es ist keine Abrechnung sondern eine Bitte um mehr Gerechtigkeit, keine Unterschiede zwischen Syrern und Afghanen zu machen und er hat doch auch gute Argumente. Ist Afghanistan denn so viel sicherer? Ist da kein Krieg?
Insofern würde ich vielleicht sagen: Flüchtling bittet um mehr Fairness/Gerechtigkeit.
Okay,
wenn Flüchltlinge um mehr Gerechtigkeit bitten sagen sie gleichzeitig ja aus dass es eine Ungerechtigkeit in der dt. Flüchtlingspolitik gibt.
So gesehen prangern sie die Ungerechtigkeit in der dt. Flüchtlingspolitik an,was letztlich aber dann in der Tat als eine Art von Abrechnung mit der dt. Flüchtlingspolitik ist.
Natürlich ist es ein gutes Argument wenn ziwschen Afghanen und Syrern Unterschiede gemacht werden,aber dennoch sind diese Argumente dann auch immer eine Abrechnung mit der dt. Flüchtlingspolitik.
Dazu sagt dieser Mann dann auch:"Wenn Deutschland Flüchtlinge
will,sollte Deutschland keine Unterschiede machen.
Deutschland
will in Wahrheit aber garkeine Flüchtlinge,sondern Deutschland sieht sich seinem Grundgesetz verpflichtet.
Dieses Grundgesetz geht aber nicht von der Prämisse aus allen Flüchtlingen der Welt Unterschlupf bieten zu können,da dieses Grundgesetz aus einer ganz anderen Zeit stammt wo es diese Flüchtlingsströme SO nicht gab.
Dabei hat der afghanische Mann absolut Recht in seiner Argumentation,weil Deutschland versäumt hat sein Grundgesetz im Bezug auf Flüchtlinge den gegenwärtigen globalen Verhältnissen anzupassen.Und auch das prangert dieser Mann letzten Endes an und rechnet somit mit der dt.Politik ab,
weil weder Syrer,Iarker noch Afghanen Deutschland in all seinen Strukturen wirklich kennen.
Somit ist die Schlagzeile des Focus:"Flüchtling rechnet mit der dt.Politik ab" eine Abrechnug des Focus selbst mit der dt. Politik.
Dabei übernimmt der Focus nur die Argumentation des Flüchtlings für seine Abrechnung mit der dt. Politik,vor allem mit der Flüchtlingspolitik.
Übrigens möchte ich dir sagen dass ich deine beiden Beiträge,welchen ich auch meine Zustimmung gab,psychologisch gesehen wunderbar fand.
Das hast du wirklich klasse erklärt!
Was hat "in Abgeschiedenheit flüchten um bessere Welt zu erschaffen" mit dem zu tun was ich schrieb? Ich sehe da den Zusammenhang nicht, denn mir gehts doch nicht um Abgeschiedenheit oder was auch immer.
Diese "Abgeschiedenheit" aus dem Film ist nur eine Metapher,ein Sinnbild für einen bestimmten Mikroksomos welcher auch immer nur dann existiert,wenn man in Schulen sinnbildlich-makrokosmisch anfängt das "bestimmte" Dinge beigebracht werden.
Die Abgeschiedenheit ist dabei garnicht das Thema,sondern das Ziel was verfolgt werden soll das Schülern "bestimmte" Dinge beigebracht werden,wie z.B. nicht "jeden Mist glauben und sich in Stellung gegeneinander oder gegen äußere Feinde bringen lassen"
Mein Beisspiel mit dem Film zeigt auf dass sich das pädagogisch niemals verwirklichen lässt,ausser vielleicht im ideologischen Wunschdenken,weil in dem Film dies auch den Kindern versucht wurde pädagogisch beizubringen
Schule dient dazu Realität zu vermitteln und keine Ideen.
Denn es ist ja auch kein grosses Gehemnis dass aus Kindern selten das wird in Form von Erwachsenen was ihnen in ihrer Kindheit und Jugend pädagogisch vermittelt wurde,sondern eher das Gegenteil.
Und wie gesagt;das "Böse" bzw. das Negative lässt sich pädagogisch nicht aus dem Menschen treiben,das Böse bzw. das Negative kann ein erwachsener Mensch nur aus sich selbst herraus vertreiben,mit Hilfe seines Bewusstseins.
Was man bezüglich deiner Denkweise machen kann ist ein Kind entsprechend zu erziehen,aber das kann keine Schule machen,sondern das fängt viel früher an und liegt letztlich im Elternhaus.Die Eltern prägen ein Kind,nicht die Schule.